'._('einklappen').'
 

Royeswiese-Stollen

Steckbrief

Land

Deutschland

Re­gi­on

Bayern / Oberpfalz, Bezirk / Regensburg, Landkreis / Donaustaufer Revier / Royeswiese-Stollen

An­fahrts­be­sch­rei­bung

siehe Karte unter "Ausführliche Beschreibung"

Auf­schluss­be­sch­rei­bung

Stollenbetrieb

Fund­s­tel­len­typ

Erloschen

Geo­lo­gie

körnig, stengeliger, radialstrahliger Fluoritgang, im porphyrischen, grobkörnigen Granit (Kristallgranit I)

GPS-Ko­or­di­na­ten

Royeswiese-Stollen



Royeswiese-Stollen

WGS 84: 
Lat.: 49,03767222° N, 
Long: 12,27799444° E
WGS 84: 
Lat.: 49° 2' 15,62" N,
   Long: 12° 16' 40,78" E
Gauß-Krüger: 
R: 4520432,
 H: 5433412
Regionale Wetter Information, Macrostrat geologische Karten

To­po­gra­phi­sche Kar­te

TK6939

Verkürzte Mineralienatlas URL

https://www.mineralienatlas.de/?l=284
Bitte fühlen Sie sich frei auf diese Seite zu verlinken.

Verkürzte Pfadangabe

Royeswiese-Stollen, Donaustaufer Revier, Regensburg, Oberpfalz, Bayern, DE
Nützlich für Bildbeschreibungen und Sammlungsbeschriftungen

Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

Weitere Funktionen

Bilder von Fundstellen (13 Bilder gesamt)

Royeswiese-Stollen
Aufrufe (Bild: 1127076460): 1278
Royeswiese-Stollen

Royeswiese-Stollen, Donaustaufer Revier, Regensburg, Landkreis, Oberpfalz, Bayern, Deutschland. Der hintere Teil des Stollens ist im Wasser abgesoffen und kann nicht befahren werden.

Copyright: Stefan
Beitrag: Stefan 2005-09-18
Royeswiese-Stollen
Aufrufe (Bild: 1127075456): 1286
Royeswiese-Stollen

Royeswiese-Stollen, Donaustaufer Revier, Regensburg, Landkreis, Oberpfalz, Bayern, Deutschland. Stollenmundloch Roywiesen Stollen.

Copyright: Stefan
Beitrag: Stefan 2005-09-18
Roywiesen Stollen
Aufrufe (Bild: 1127075343): 1066
Roywiesen Stollen

Royeswiese-Stollen, Donaustaufer Revier, Regensburg, Landkreis, Oberpfalz, Bayern, Deutschland. Stollenmalocher bei der Arbeit.

Copyright: Stefan
Beitrag: Stefan 2005-09-18

Ausführliche Beschreibung

Hinweis zum Royeswiese-Stollen


  • ab 1970 wird im Donaustaufer Revier, nachdem die letzte Grube Sulzbach I am 31.07.1962 wegen Erschöpfung der Lagerstätte stillgelegt worden ist, wieder Flußspat gewonnen.
  • Betreiber / Eigentümer all dieser Gruben ( Schönfärbiges Bergwerk, später Grube Kittenrain, Grube Reißbühl, Grube Bach ) war die Firma "Handels- und Finanzierungs-Gesellschaft mbH", mit Sitz in 3380 Goslar. Als Betriebsleiter wird Berging. Klaus Kollmann genannt.
  • Im Zuge dieser Tätigkeiten, die bis 1996 dauerten, wurde auf den 2,5 Kilometer langen Reißbühlgang ein 90 Meter langer Untersuchungsstollen, der Royeswiese-Stollen, angelegt. Bis circa 1989 ergaben die Untersuchungen keinen bergwirtschaflich interessanten Ansatz und die Untersuchungen wurden aus Kostengründen eingestellt.
  • Der Royeswiese-Stollen liegt im Wildschweinpark Hammermühle indem mehrere Untersuchungsstollen auf Flussspat angelegt worden sind und bekam seinen Namen durch die Waldabteilung Royeswiese.

Mineralogie


  • 1989 wird wie folgt dazu berichtet: "Auf der Royeswiese wurden die wohl größten Flußspatwürfel des Reviers mit Kantenlängen bis knapp 6 cm gefunden, die allerdings von einem Quarzkristallrasen überzogen sind. Manchmal läßt sich dieser Quarzüberzug ablösen, so daß die darunter sitzenden Würfel, die meist von blaßgrüner oder blaßvioletter Farbe sind, zum Vorschein kommen. Eine zweite Generation Fluorit ist auf dem Quarzrasen aufgewachsen, die Flußspat-Kristalle zeigen die schon genannte Kombination von Würfel und Rhombendodekaeder oder nur den Würfel. Auch diese Fluorite sind von hellblauer oder hellgrüner Farbe. Oftmals sind die Kanten der Würfel durch Tetrakishexaeder-Flächen (210) zweimal "abgeknickt". Diese zweite Generation Fluorit bildet durch Überwachsungen auch wieder die schon von anderen Gängen bekannten, pyramidenförmigen Aggregate."
  • weiterhin werden wie folgt noch weitere Mineralien genannt: Selten tritt Rauchquarz und noch seltener leicht violettfarbener Amethyst auf. Spuren von Baryt. Allgemein für die Gänge im Donaustaufer Revier wird genannt: Limonit ist sehr häufig Überzug auf Quarz-, Fluorit- und Calcit-Kristallen, daneben ist er zusammen mit Hämatit verantwortlich für die Färbung der Eisenkiesel.

Übersichtskarte

  • Für eine größere Darstellung bitte auf die Karte und dann auf Originalgröße klicken !
Gesamtkarte
Gesamtkarte

Gesamtkarte zum Donaustaufer Flußspatrevier.

woelsendorfer

Mineralien (Anzahl: 8)

?

Hinweis

- Klicke auf ein oder mehrere Elemente um Mineralien mit Deiner Auswahl anzuzeigen. Die ausgewählten Elemente werden durch einen grünen Hintergrund angezeigt.

- Klicke zweimal auf ein Element um dieses Element auszuschließen. Die Auswahl wird durch grünen Hintergrund mit rot, durchgestrichenem Text angezeigt.

ZurücksetzenBaCaFFeHOSSi
Amethyst (Var.: Quarz)r
Geipel, Rudolf, Regenstauf und Hauner, Dr. Ulrich, München: "Das Regensburger Flußspatrevier", in "Lapis, Mineralien Magazin", Jahrgang 14, Nr. 4, Seite 11 - 23, April 1989.
(Bayern/Oberpfalz, Bezirk/Regensburg, Landkreis/Donaustaufer Revier/Royeswiese-Stollen)
M
Barytr
Geipel, Rudolf, Regenstauf und Hauner, Dr. Ulrich, München: "Das Regensburger Flußspatrevier", in "Lapis, Mineralien Magazin", Jahrgang 14, Nr. 4, Seite 11 - 23, April 1989.
(Bayern/Oberpfalz, Bezirk/Regensburg, Landkreis/Donaustaufer Revier/Royeswiese-Stollen)
M
Eisenkiesel (Var.: Quarz)r
Geipel, Rudolf, Regenstauf und Hauner, Dr. Ulrich, München: "Das Regensburger Flußspatrevier", in "Lapis, Mineralien Magazin", Jahrgang 14, Nr. 4, Seite 11 - 23, April 1989.
(Bayern/Oberpfalz, Bezirk/Regensburg, Landkreis/Donaustaufer Revier/Royeswiese-Stollen)
BM
Fluoriti
Der Fluorit tritt sehr flächenreich und in außergewöhlichen Formen auf. Die Fare ist meist durchsichtig bis hellblau mit teils blauem Farbnebel. Sehr häufig findet sich [Pyrit] oder [Limonit] als Einschluss im Fluorit. Teilweise sind die Fluoritkristalle mit einer Schicht [Eisenkiesel] überwachsen.
(Bayern/Oberpfalz, Bezirk/Regensburg, Landkreis/Donaustaufer Revier/Royeswiese-Stollen)
r
Geipel, Rudolf, Regenstauf und Hauner, Dr. Ulrich, München: "Das Regensburger Flußspatrevier", in "Lapis, Mineralien Magazin", Jahrgang 14, Nr. 4, Seite 11 - 23, April 1989.
(Bayern/Oberpfalz, Bezirk/Regensburg, Landkreis/Donaustaufer Revier/Royeswiese-Stollen)
BM
Hämatitr
Geipel, Rudolf, Regenstauf und Hauner, Dr. Ulrich, München: "Das Regensburger Flußspatrevier", in "Lapis, Mineralien Magazin", Jahrgang 14, Nr. 4, Seite 11 - 23, April 1989.
(Bayern/Oberpfalz, Bezirk/Regensburg, Landkreis/Donaustaufer Revier/Royeswiese-Stollen)
M
'Limonit'r
Geipel, Rudolf, Regenstauf und Hauner, Dr. Ulrich, München: "Das Regensburger Flußspatrevier", in "Lapis, Mineralien Magazin", Jahrgang 14, Nr. 4, Seite 11 - 23, April 1989.
(Bayern/Oberpfalz, Bezirk/Regensburg, Landkreis/Donaustaufer Revier/Royeswiese-Stollen)
M
Quarzr
Geipel, Rudolf, Regenstauf und Hauner, Dr. Ulrich, München: "Das Regensburger Flußspatrevier", in "Lapis, Mineralien Magazin", Jahrgang 14, Nr. 4, Seite 11 - 23, April 1989.
(Bayern/Oberpfalz, Bezirk/Regensburg, Landkreis/Donaustaufer Revier/Royeswiese-Stollen)
M
Rauchquarz (Var.: Quarz)r
Geipel, Rudolf, Regenstauf und Hauner, Dr. Ulrich, München: "Das Regensburger Flußspatrevier", in "Lapis, Mineralien Magazin", Jahrgang 14, Nr. 4, Seite 11 - 23, April 1989.
(Bayern/Oberpfalz, Bezirk/Regensburg, Landkreis/Donaustaufer Revier/Royeswiese-Stollen)
M
Liste aktualisieren | Legende aufrufen

Legende

Mineral -> anerkanntes Mineral
Mineral (TL) -> Mineral-Typlokalität
Mineral -> micht anerkanntes Mineral
-> Bilder sind verfügbar
 5 -> Anzahl der Regionslokalitäten an denen das Mineral gefunden werden kann
 M -> Link zur allgemeinen Mineralseite
 i -> Informationen etc.
 r -> Referenzinformationen
Mineral ? -> Vorkommen ist fragwürdig

Aktualität: 30. Nov 2019 - 22:54:15

Mineralbilder (13 Bilder gesamt)

Fluorit-Einschluesse
Aufrufe (Bild: 1176136649): 950
Fluorit-Einschluesse

Royeswiese-Stollen, Donaustaufer Revier, Regensburg, Landkreis, Oberpfalz, Bayern, Deutschland. Fluorit mit Pyrit- und Limonit-Includien, Größe des Kristalls circa 5 mm.

Copyright: Stefan
Beitrag: Stefan 2007-04-09
Mehr   MF 
Fluorit
Aufrufe (Bild: 1255205187): 607
Fluorit

Royeswiese-Stollen, Donaustaufer Revier, Regensburg, Landkreis, Oberpfalz, Bayern, Deutschland. Bildbreite: 10 mm.

Copyright: Chris18
Beitrag: slugslayer 2009-10-10
Mehr   MF 
Fluorit-Phantom
Aufrufe (Bild: 1176226096): 387
Fluorit-Phantom

Royeswiese-Stollen, Donaustaufer Revier, Regensburg, Landkreis, Oberpfalz, Bayern, Deutschland. Fluorit mit Pyrit- und Limonit-Includien, Größe des Krstalls circa 5 mm.

Copyright: Stefan
Beitrag: Stefan 2007-04-10
Mehr   MF 

Gesteine (Anzahl: 1)

Granitr
Geologische Karte von Bayern, 1:25000, BlattNr. 6939 Donaustauf; Augsburg 2011.
(Bayern/Oberpfalz, Bezirk/Regensburg, Landkreis/Donaustaufer Revier/Royeswiese-Stollen)
G
Liste aktualisieren | Legende aufrufen

Legende

Gestein -> Name des Gesteins
Gestein (TL) -> Gestein Typlokalität
-> Bilder sind verfügbar
 5 -> Anzahl der Fundstellen für dieses Gestein in der Region
 G -> Link zur allg. Gesteinsseite
 i -> Informationen etc.
 r -> Referenzinformationen
Gestein ? -> Vorkommen fragwürdig

Aktualität: 30. Nov 2019 - 22:54:15

Untergeordnete Seiten

Liste aktualisieren | Anzeigeebene: 2 - 3 - 4 - 5 - Alles aufklappen

Aktualität: 30. Nov 2019 - 22:54:15

Referenz- und Quellangaben, Literatur

Literatur

  • Hauner, Dr. Ulrich, München: "Das Flußspatrevier von Sulzbach - Bach an der Donau, Bergbau und Mineralfunde", Seite 117 bis Seite 123, in "Oberpfälzer Heimat", 27, 1983.
  • Viernstein, Dr. Margret, München: "Der Bergbau in Bayern", Seite 95 bis 100, in "Geologica Bavarica", Nr. 91, München 1987.
  • Geipel, Rudolf, Regenstauf und Hauner, Dr. Ulrich, München: "Das Regensburger Flußspatrevier", in "Lapis, Mineralien Magazin", Jahrgang 14, Nr. 4, Seite 11 - 23, April 1989.
  • Jahrbuch für Bergbau, Energie, Mineralöl und Chemie: Jahrgänge: 1976/77, 1979/80, 1982/83, 1983/84 und 1984/85.

Quellenangaben

Einordnung