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Schurf Am Hart

Steckbrief

Land

Deutschland

Re­gi­on

Bayern / Oberpfalz, Bezirk / Regensburg, Landkreis / Donaustaufer Revier / Schurf Am Hart

An­fahrts­be­sch­rei­bung

siehe Karte unter "Ausführliche Beschreibung"

Auf­schluss­be­sch­rei­bung

Schürfbetrieb

Fund­s­tel­len­typ

Erloschen

Geo­lo­gie

Quarzgang (ob Fluorit führend ist unbekannt) im porphyrischen, grobkörnigen Granit (Kristallgranit I)

GPS-Ko­or­di­na­ten

Schurf Am Hart



Schurf Am Hart

WGS 84: 
Lat.: 49,03983761° N, 
Long: 12,29004673° E
WGS 84: 
Lat.: 49° 2' 23,415" N,
   Long: 12° 17' 24,168" E
Gauß-Krüger: 
R: 4521312,
 H: 5433656
Regionale Wetter Information, Macrostrat geologische Karten

To­po­gra­phi­sche Kar­te

TK6939

Verkürzte Mineralienatlas URL

https://www.mineralienatlas.de/?l=2889
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Verkürzte Pfadangabe

Schurf Am Hart, Donaustaufer Revier, Regensburg, Oberpfalz, Bayern, DE
Nützlich für Bildbeschreibungen und Sammlungsbeschriftungen

Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

Weitere Funktionen

Ausführliche Beschreibung

Hinweis zum Schurf am Hart


  • Zu diesem Schurf bzw. zu dem Gang sind sowohl in alter, wie auch in neuer Literatur so gut wie keine Angaben zu finden.
  • Nach den mir vorliegenden Lagerstätten-Karten handelt es sich bei dem Gang "vermutlich" um einen Quarz- Flußspatgang und "könnte" die Fortsetzung des Ganges der Grube Bach darstellen.
  • 1983 erwähnt Dr. Ulrich Hauner, München, in seinen Ausführungen folgendes: "Diese Gesellschaft wirtschaftete in den 50iger Jahren unter dem Betriebsleiter Wilhelm Lindau sehr erfolgreich, unternahm Probeschürfe am Hart und ..."
  • Bei der Gesellschaft handel es sich um die Firma "Flußspatwerke G.m.b.H", Frankfurt (Main) die Ende der 50iger Jahre eine Zweigniederlassung in Nürnberg hatte. Betriebsleiter dieser Gesellschaft für alle im Donaustaufer Revier betriebenen Gruben und Schürfe war Willi Lindau, ab 1960/61 Adolf Wagner.
  • 1958 Stillegung des Stollenbetriebes Bach. Auf Grube Sulzbach II war im gleichen Jahr wegen der gänzlichen Verquarzung des Ganges auf der 140 m Sohle ebenfalls Schluß, beide Gruben gehörten zu die Firma "Flußspatwerke G.m.b.H" und aufgrund dieser Umstände ist zu vermuten das die Gesellschaft die Untersuchungen auf den Gängen im Doanustaufer Revier forcierte und in diesem Zusammenhang auf dem Gang am Hart einen Probeschurf angelegt hat. In den entsprechende Jahrbüchern des deutschen Bergbaus für die Jahre ab 1956 bis 1963 sind zu diesem Probeschurf keine Angaben zu finden.
  • Über die Lagerstätte und den Mineralbestand ist nicht's bekannt.

Übersichtskarte

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Gesamtkarte
Gesamtkarte

Gesamtkarte zum Donaustaufer Flußspatrevier.

woelsendorfer

Mineralien (Anzahl: 2)

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Fluoritr
Drechsler, Dr. Franz: "Zur Mineralführung und Chemie der Oberpfälzer Flußspatgänge". in "Sonderdruck aus dem 17. Bericht für das Jahr 1924 des Naturwissenschaflichen Vereins Regensburg E. V"., Seite 1-48, Regensburg 1925.
(Bayern/Oberpfalz, Bezirk/Regensburg, Landkreis/Donaustaufer Revier/Schurf Am Hart)
M
Quarzr
Drechsler, Dr. Franz: "Zur Mineralführung und Chemie der Oberpfälzer Flußspatgänge". in "Sonderdruck aus dem 17. Bericht für das Jahr 1924 des Naturwissenschaflichen Vereins Regensburg E. V"., Seite 1-48, Regensburg 1925.
(Bayern/Oberpfalz, Bezirk/Regensburg, Landkreis/Donaustaufer Revier/Schurf Am Hart)
M
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Gesteine (Anzahl: 1)

Granitr
Drechsler, Dr. Franz: \'Zur Mineralführung und Chemie der Oberpfälzer Flußspatgänge\'. in \'Sonderdruck aus dem 17. Bericht für das Jahr 1924 des Naturwissenschaflichen Vereins Regensburg E. V\'., Seite 1-48, Regensburg 1925.

Geologische Karte von Bayern, 1:25000, BlattNr. 6939 Donaustauf; Augsburg 2011.
(Bayern/Oberpfalz, Bezirk/Regensburg, Landkreis/Donaustaufer Revier/Schurf Am Hart)
G
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Gestein (TL) -> Gestein Typlokalität
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 r -> Referenzinformationen
Gestein ? -> Vorkommen fragwürdig

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Referenz- und Quellangaben, Literatur

Literatur

  • Priehäußer, Max: "Die Flußspatgänge der Oberpfalz", in "Zeitschrift für praktische Geologie", XVI. Jahrgang, Monatsheft Juli 1908.
  • Priehäußer, Max: "Zeitschrift für praktische Geologie", 32. Jahrgang, 1924
  • Drechsler, Dr. Franz: "Zur Mineralführung und Chemie der Oberpfälzer Flußspatgänge". in "Sonderdruck aus dem 17. Bericht für das Jahr 1924 des Naturwissenschaflichen Vereins Regensburg E. V"., Seite 1-48, Regensburg 1925.
  • Dorn, Paul: Abhandlung über die "Geologie der Flußspat-Lagerstätten der Bayerischen Ostmark", in "Jahresberichte und Mitteilungen des Oberrheinischen geologischen Vereines", Band XXV, Jahrgang 1936.
  • Strunz, Prof. Dr. Hugo: "Die Flußspatgänge bei Donaustauf und Wölsendorf", in "ACTA ALBERTINA RATISBONENSIA Regensburger Naturwissenschaften, Sonderheft, 30. Jahrestagung der Deutschen Mineralogischen Gesellschaft 1.-10. August 1952 in Regensburg", Band 20 - 1951/52 - Heft 2, Seite 118 - 127, Regensbrug 1952.
  • Schmeltzer, Hartmut: "Mineral-Fundstellen, Band 2, Bayern", Christian Weise Verlag/München 1977.
  • Hauner, Dr. Ulrich, München: "Das Flußspatrevier von Sulzbach - Bach an der Donau, Bergbau und Mineralfunde", Seite 117 bis Seite 123, in "Oberpfälzer Heimat", 27, 1983.
  • Viernstein, Dr. Margret, München: "Der Bergbau in Bayern", Seite 95 bis 100, in "Geologica Bavarica", Nr. 91, München 1987.
  • Geipel, Rudolf, Regenstauf und Hauner, Dr. Ulrich, München: "Das Regensburger Flußspatrevier", in "Lapis, Mineralien Magazin", Jahrgang 14, Nr. 4, Seite 11 - 23, April 1989.
  • Jahrbuch des deutschen Bergbaus: Jahrgänge 1950, 51, 52, 53, 54, 55, 56, 57, 58, 59, 60, 61, 62, 63, 64 und 1965.

Quellenangaben

Einordnung