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Grube Cäcilia

Steckbrief

Land

Deutschland

Re­gi­on

Bayern / Oberpfalz, Bezirk / Schwandorf, Landkreis / Wölsendorf, Revier / Freiung / Grube Cäcilia

Auf­schluss­be­sch­rei­bung

mehrere Schächte

Fund­s­tel­len­typ

Bergwerk (alt)

Geo­lo­gie

Mittelkörniger Granit, zum Teil Tertiär.

Zu­gangs­be­schrän­kun­gen

Teile der über Tage Anlagen sind vor 2000 abgerissen worden. Weitere Gebäude wurden nach 2005 abgerissen. Die noch vorhandenen Gebäude sollen ebenfalls abgerissen werden. Das Gelände wurde verkauft. Fundmöglichkeiten bestehen nicht mehr.

Letz­ter Be­such

Stand 17.11.2012

GPS-Ko­or­di­na­ten

Grube Cäcilia



Grube Cäcilia

WGS 84: 
Lat.: 49,43758837° N, 
Long: 12,10835292° E
WGS 84: 
Lat.: 49° 26' 15,318" N,
   Long: 12° 6' 30,071" E
Gauß-Krüger: 
R: 4507965,
 H: 5477857
Regionale Wetter Information, Macrostrat geologische Karten

To­po­gra­phi­sche Kar­te

TK6538

Verkürzte Mineralienatlas URL:

https://www.mineralienatlas.de/?l=308
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Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

Weitere Funktionen

Bilder von Fundstellen (10 Bilder gesamt)

Grube Cäcilia Betriebsgelände
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Grube Cäcilia Betriebsgelände

Reste des Betriebsgeländes der ehem. Flußspatgrube Cäcilia in Freiung / Wölsendorfer Revier / Bayern Oberpfalz. Ansicht von Osten. Aufgenommen am 08.11.15; Keine Fundmöglichkeiten auf Betriebsgelän...

Copyright: peryperypery
Beitrag: peryperypery 2015-11-08
Flußspatgrube Cäcilia - Luftaufnahme vom ehem. Betriebsgelände
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Flußspatgrube Cäcilia - Luftaufnahme vom ehem. Betriebsgelände

Luftaufnahme der Flußspatgrube Cäcilia in Freiung / Wölsendorfer Revier / Bayern Oberpfalz. Aufgenommen 2015.

Copyright: n/a
Beitrag: peryperypery 2015-11-08
Cäcilia 270° Panorama Betriebsgelände
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Cäcilia 270° Panorama Betriebsgelände

270° Panorama Betriebsgelände der ehem. Flußspatgrube Cäcilia in Freiung / Wölsendorfer Revier / Bayern Oberpfalz. Aufgenommen am 08.11.15

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Beitrag: peryperypery 2015-11-08

Ausführliche Beschreibung

Hinweis zum Betrieb

Folgende Gruben waren im Baufeld der Grube Cäcilia tätig:
Grube Reichhart-Schacht, Grube Freiung I, Grube Mäschl, Grube Lanzenholz, Grube Freiung II, Grube Blöth, Grube Knab und Grube Kallmünzer.

Von Grube Cäcilia wurden folgende Gänge untersucht:
Grube Riesenberg

Von Grube Cäcilia wurde der Radlsteiner Gang der
Grube Hanns abgebaut.

Weiterhin gehörte zur Grube Cäcilia die Außenanlage
Grube Heißer Stein

Ein geschichtlicher Abriss zur Grube Cäcilia

  • 1936 erwirbt die Firma "Saline Ludwigshalle AG", Bad Wimpfen, die Grube Kallmünzer. Daraufhin wurde der Firmenname ( Besitzer) in "Flußspatwerk Schwarzenfeld GmbH, vorm. Anton Kallmünzer" geändert. Die Flußspatgrube wird von nun an Grube Cäcilia, teils auch Grube Cäcilie, genannt. Anton Kallmünzer bleibt Teilhaber und Geschäftsführer.
  • Schacht Cäcilia II ist mit 86 m Teufe Hauptförderschacht. Der Schacht Marie, ehemals zu Grube Freiung II zugehörig und der Reichhart-Schacht, ehemals Grube Freiung I, werden als Wetterschächte genutzt.
  • Im gleichen Jahr erwirbt die Firma auch das Ausbeuterecht auf PlanNr. 1982, Lanzenleite, von Karl Knab (siehe dazu Grube Knab) in Schwarzenfeld, Grundbesitzer ist Johann Bartmann in Säulnhof.
  • Der 1935 begonnene Aufbau einer Aufbereitung wird 1936 mit Schubwagen, 6 Setzmaschinen, Vibrationssiebe mit Brecher und Waschtrommel ebenfalls fertig gestellt. Belegeschaft für 1936: 24 Mitarbeiter.
  • 1938 wird die 86 m Sohle circa 350 m nach Osten aufgefahren, bei einer Spatbreite von 1,20 m. Die Förderung beträgt 800 t im Monat, bei einer Tagesförderung von 35 - 40 t. Täglich wurden 20 t Spat für die Säureherstellung und 20 t Zementspat abgesetzt. 71 Mitarbeiter werden beschäftigt.
  • 1939 werden 450 Tonnen nach Ludwigshalle und 300 Tonnen Stückspat nach Rumänien geliefert.
  • 1940 im Juni werden 1.300 Tonnen, im Oktober 1.500 Tonnen und im Dezember 1.450 Tonnen Flußspat gefördert. Die durchschnittliche Belegschaftsstärke beträgt im Jahr 90 Mann.
Grube Cäcilia
Grube Cäcilia (SNr: 0475)

Grube Cäcilia, Freiung, Wölsendorf, Oberpfalz, Bayern, Deutschland. Archiv woelsendorfer. Betriebsanlage um 1958/59.

woelsendorfer
  • Unter Direktor Anton Kallmünzer wird die Grube zu einem beachtlichen Bergwerksbetrieb ausgebaut.
  • Am Jahresende kamen 20 französische Kriegsgefangene, darunter 5 Bergleute. Diese Verstärkung wurde zur Erweiterung des Cäcilia II Schachtes gebraucht um diesen zu einem doppeltrümmigen Schacht auszubauen. Der doppeltrümmige Schacht erreichte zum Jahresende die 27 m Marke.
  • Hinweis dazu: Aufgrund der vielen Schächte in der Vergangenheit und im Jahre 1940 ist es schwierig die einzelnen Angaben den jeweiligen Schächten zuzuordnen. Verantwortliche Mitarbeiter mit entsprechenden Bergbaukenntnissen konnte ich bisher nicht finden und das Bergamt in Bayreuth ist nicht bereit entsprechende Unterlagen zur Verfügung zu stellen.
  • Ein Hinweis zu den Löhnen läßt sich auch finden: Der Tarifschichtlohn betrug 4,25 RM, vorgeschlagen vom Gauobmann der DAF ( Deutsche Arbeiter Front ). Die effektiven Stundenlöhne betrugen für den Vorarbeiter 0,67 RM, für den Hauer 0,63 RM und für den Schlepper 0,60 RM. Hinzu kommt noch eine Prämie von 10 Prozent, wenn über die Basis von 400 t Säurespat 50 t mehr gefördert wurden und für weitere 50 t ( von 450 t - 500 t ) nochmals 10 Prozent. Im Gesenk ( nass ) wurden außerdem 20 Prozent Wasserzulage bezahlt.
  • 1941 wird die Aufbereitung erweitert und ein Fremdarbeiterlager errichtet und der Schacht Cäcilia II bis auf 150 m weiter geteuft. Im gleichen Jahr werden 71 Mann, 9 Frauen und 5 Angestellte beschäftigt. Der Haldenbestand lag bei 4.000 t Zement- und Schwerspat. Die Förderung lag im März bei 1.500 t. Im Juni wurden 2.200 t gefördert. 40 Mann arbeiteten unter Tage, davon waren 20 kriegsgefangene Franzosen. Der Verdienst lag bei 300 Mark im Monat. Ledige erhielten 15 Mark und Verheiratete 25 Mark Weihnachtszulage, pro Kind wurden 10 Mark bezahlt. Diese Zulage fiel für 68 Kinder an.
  • 1942 betrug die Belegschaft 121 Mann, davon 39 Kriegsgefangene. Die Unterkunft für die ausländischen Zivilarbeiter wurde fertiggestellt.
  • 1943 erreicht man mit dem Schacht Cäcilia II eine Teufe von 150 m. Der Schacht wird später von der 180 m Sohle unterfahren und nachfolgend hochgebrochen.
  • Im gleichen Jahr beträgt die verwertbare Förderung 17.900 Tonnen und die Belegschaft 191 Mann im Jahr, davon werden für November 117 Ausländer(innen) plus 3 Angestellte genannt.
  • 1944 ist der neue doppeltrümmige Schacht Cäcilia II fertig gestellt, der bis 1987 in Betrieb war, zuerst als Hauptförderschacht der Grube Cäcilia I und später als Wasserhaltungsschach der Grube Hermine. Über dem Schacht wird ein Holzfördergerüst aufgebaut und mit der Förderung im doppeltrümmigen Schacht begonnen.
  • 1945 im Mai soffen sämtliche Schächte und Untertageanlagen durch Bombenangriffe auf das Stromnetz der Oberpfalzwerke, das die Stullner Gegend versorgte und einen Stromausfall zur Folge hatte, ab. Hinweislich sei erwähnt, dass im gesamten 2. Weltkrieg nicht eine Grube in der Stullner Gegend Ziel alliierter Angriffe war. Im Verlauf des Jahres 1945 wurden auf Grube Cäcilia nur Aufschlußarbeiten und die Wasserhaltung betrieben, die Bergleute arbeiteten ab August 1945, wegen der Kohlenkrise, in der Braunkohle ( die sogenannte Schmidgadener Stückkohle ), die auf dem Grubengelände der Grube Cäcilia gewonnen wurde ( siehe dazu unter Braunkohlegrube Cäcilia.
Grube Cäcilia
Grube Cäcilia

Grube Cäcilia, Freiung, Wölsendorf, Oberpfalz, Bayern, Deutschland. Archiv woelsendorfer. Betriebsanlage 1974.

woelsendorfer
  • 1947 wird die Flußspatförderung in der Grube Cäcilia wieder aufgenommen.
  • 1950 werden für die Statistik folgende Angaben gemacht: Besitzer: "Flußspatwerk Schwarzenfeld G.m.b.H., vorm. Anton Kallmünzer", Leitung Anton Kallmünzer, Bergwerksdirektor, Schwarzenfeld, Gründungsjahr: 1933; Anlage: Grube Cäcilia I; Betriebsleitung: Anton Kallmünzer, Bergwerksdirektor, Schwarzenfeld; Hauptmineral: Flußspat, Nebenmineralien: Schwerspat, Lagerstätte: Gang bis 9 m Mächtigkeit, Betriebsart: Tiefbau 4 Sohlen bis 180 m Tiefe, 1 Hauptförderschacht, 3 Wetterschächte, Fördereinrichtungen: Bobinenförderung, 2trümig; Aufbereitungs- und Veredelungsanlagen: Zentralaufbereitungsanlage, naßmechanische Aufbereitung und Feinst-Mahlanlage.
  • Flußspatrohförderung: 24.500 t, absatzfähiger Flußspat: 21.324 t und Schwerspat 4.752 t. Belegschaft am viertletzten Arbeitstag im Dezember: Arbeiter unter Tage 82, Arbeiter über Tage 97 und Angestellte 13, zusammen 192.
  • 1951 wurde von der 180 m Sohle mit dem Abteufen eines Blindschachtes bis zunächst auf 210 m Teufe begonnen. Die Betriebsleitung hat jetzt Heinrich Ney, Obersteiger, Schwarzenfeld, übernommen.
  • 1952 steht die Grube Cäcilia mit einer Tagesförderung von durchschnittlich 180 to Flußspat an der Spitze aller Flußspatgruben Deutschlands.
  • Im gleichen Jahr erwirbt das "Flußspatwerk Schwarzenfeld GmbH, vorm. Anton Kallmünzer" die Abbaurechte am heissen Stein. Siehe dazu unter Grube Heißer Stein.
  • Laut Statistik ist der Blindschacht bis auf 210 m Teufe fertiggestellt und daran wird eine 5. Sohle angeschlagen. Im gleichen Jahr übernimmt Obersteiger Michael Forster die Betriebsleitung der Grube Cäcilia I und Grube Heißer Stein. Bei Betriebsart wird jetzt folgendes angegeben: Tiefbau, 5 Sohlen bis 210 m Teufe, 1 Hauptförderschacht, jetzt 1 Blindschacht, 3 Wetterschächte.
  • 1953 am 31.12. scheidet Anton Kallmünzer aus der Firma als Geschäftsführer aus und geht in den Ruhestand. An seine Stelle kommt als Geschäftsführer Berging. Paul Kottwitz aus Nabburg.
  • Flußspatrohförderung: 34.890 t, absatzfähiger Flußspat: 28.947 t und Schwerspat 9.255 t. Belegschaft am viertletzten Arbeitstag im Dezember: Arbeiter unter Tage 96, Arbeiter über Tage 124 und Angestellte 14, zusammen 234.
  • 1954 weiterteufen des Blindschachtes von 210 m bis 290 m Teufe.
  • 1955 Inbetriebnahme der 6. Sohle bei 250 m Teufe. Sohlen: 86, 120, 150, 180, 210 und 250 m. In Betrieb befindliche Bergwerksanlagen: Grube Cäcilia I und Grube Heißer Stein.
  • 1956 übernimmt jetzt Johann Lorenz die Betriebsleitung der Gruben Cäcilia I und Grube Heißer Stein. Auf Grube Cäcilia wird jetzt die 7. Sohle, die bei 290 m Teufe liegt und mittels Blindschacht erreicht wird, in Betrieb genommen.
  • 1957 wird als Geschäftsführer nicht mehr Berging. Paul Kottwitz, Nabburg genannt, sondern jetzt Direktor Paul Kottwitz, Nabburg und unter Betriebsleitung wird nicht mehr Johann Lorenz, sondern jetzt Obersteiger Johann Lorenz genannt.
  • Nach Aufbau eines Stahlfördergerüstes über dem Schacht der Grube Heißer Stein wird die Grube in den folgenden Jahren wie folgt in der Statistik erwähnt: In Betrieb befindliche Bergwerksanlagen: Untersuchungsschacht Heißer Stein.
  • Flußspatrohförderung: 23.208 t, absatzfähiger Flußspat: 16.238 t und Schwerspat 2.171 t. Belegschaft am viertletzten Arbeitstag im Dezember: Arbeiter unter Tage 58, Arbeiter über Tage 47 und Angestellte 15, zusammen 120. In diesen Zahlen sind auch die Angaben für Grube Heißer Stein, die als Außenanlage der Grube Cäcilia geführt wird, enthalten, die nur nach Bedarf eine Förderung erbracht hat. Das Personal wurde dann von Grube Cäcilia abgestellt.
Grube Cäcilia
Grube Cäcilia

Grube Cäcilia, Freiung, Wölsendorf, Oberpfalz, Bayern, Deutschland. Übersichtskarte der Grube Cäcilia.

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  • 1960 beteiligt sich die "Kali-Chemie AG", Hannover, bei der Firma "Saline Ludwigshalle AG", Bad Wimpfen, und erwirbt somit auch Anteile an das "Flußspatwerk Schwarzenfeld GmbH, vormals Anton Kallmünzer". In den 60iger Jahren wurden die Abbaumethoden weiterentwickelt. Als erstes wurde bei standfestem Gebirge der Firstenstoßbau ohne Versatz oder Magazinbau eingeführt. Als weitere Abbaumethode, die mehr Leistung und damit günstigere Kosten versprachen, wurden der Örterbau und später der Schrägbau in Betrieb genommen. Die durch diese Abbaumethoden bedingte stärkere Verunreinigung des Haufwerks zwang
  • 1962 zur Errichtung einer Aufbereitungsanlage mit Flotation.
  • 1964 erwirbt das "Flußspatwerk Schwarzenfeld GmbH, vorm. Anton Kallmünzer" von die Frma "Flußspatwerke GmbH", Frankfurt (Main) die Grube Max in Wundsheim. Im gleichen Jahr übernimmt Obersteiger Theodor Gleixner die Betriebsleitung für Grube Cäcilia I und Grube Heißer Stein.
  • 1965 wird die Grube Max offiziell unter die Firma "Flußspatwerk Schwarzenfeld GmbH, vorm. Anton Kallmünzer" betrieben. Der gewonnene Rohspat von der Grube Max wird daraufhin in der Aufbereitung der Grube Cäcilia aufbereitet und aufgrund des fehlenden Schwerspates gesondert behandelt. Dadurch erzielte der Flußspat als schwerspatfreies Flußspatkonzentrat (Spatmehl in Sonderqualität) höhere Erlöse.
  • Flußspatrohförderung: 27.992 t, absatzfähiger Flußspat: 24.428 t und Schwerspat 341 t. Belegschaft am viertletzten Arbeitstag im Dezember: 107. Die Zahlen beinhalten die Angaben für Grube Cäcilia mit der Außenanlage der Grube Heißer Stein und Grube Max.
  • Im gleichen Jahr nenne ich mal die Verschachtelung der Grube Cäcilia: Die Grube Cäcilia gehört zur Firma "Flußspatwerk Schwarzenfeld GmbH, vorm. Anton Kallmünzer", die wiederum ist eine Tochtergesellschaft der Firma "Saline Ludwigshalle AG" in 7107 Bad Wimpfen (Neckar), die wiederum zu über 50 % zu die Firma "Kali-Chemie Aktiengesellschaft", in Hannover gehört und diese Firma war wiederum eine Beteiligung der Firma "Deutsche Solvay-Werke GmbH", in Solingen-Ohligs.
  • 1967 wird erwähnt, dass wenn die Grubenförderung 10 bis 15 % BaSO4 enthält, das Haufwerk über Setzmaschinen geleitet wird. Je nach Bedarf wurden z.B. von der Grube Cäcilia je 250-300 t/Monat Barytkonzentrate hauptsächlich für Füllmittel hergestellt. Die Grube lieferte Baryt als Zuschlagstoff für Reaktorbeton.
  • 1968 erwirbt das "Flußspatwerk Schwarzenfeld GmbH, vorm. Anton Kallmünzer" von Emil Hoffmann die Grube Erika, Säulnhof. In diesem Jahr wurde auch der bislang tiefste erreichte Teufenaufschluß niedergebracht und zwar eine 590 Meter Bohrung auf den Cäciliagang, die diesen bei 110 m unter NN durchörterte und an Mineralisation antraf: Quarz, weißen Schwerspat, hellgrünen Flußspat, etwas Erz und Karbonat. Der tiefste Abbau fand ebenfalls im Cäciliagang unterhalb der 290 m Sohle ( 72 m über NN ) statt.
  • 1970 am 1. Januar erwirbt das "Flußspatwerk Schwarzenfeld GmbH, vorm. Anton Kallmünzer", auch die Grube Wölsendorf-Marienschacht.
  • 1972 wurde die Grube Heißer Stein wegen Unbauwürdigkeit unter der 180 m Sohle stillgelegt.
  • 1973 am 01. September kauft die Firma "VAW Flußspat-Chemie GmbH", Stulln, die Grube Marienschacht von die Firma "Flußspatwerk Schwarzenfeld GmbH, vormals Anton Kallmünzer".
  • Im gleichen Jahr wird auch die Grube Erika stillgelegt, der Förderschacht im Februar 1974 verfüllt.
  • 1974/75 im Winter wird die Förderung auch auf Grube Cäcilia eingestellt.
  • 1975 im März/April wird die Grube Cäcilia endgültig stillgelegt. Der Förderschacht Cäcilia II wird von die Firma "VAW Flußspat-Chemie GmbH", Stulln als Wasserhaltungsschacht für die Grube Hermine übernommen. Der Schacht Hanns, der als Wetterschacht diente, wird verfüllt.
  • 1975 vor Weihnachten dann schließlich auch Betriebseinstellung auf Grube Max, obwohl die bauwürdigen Vorräte hier nicht erschöpft waren.
  • Bis zu diesem Zeitpunkt arbeitet die Aufbereitung der Grube Cäcilia immer noch. Im übertägigen Grubenbereich lagern größere Mengen Flußspat, auch ausländischer Herkunft, die von wechselnder Beschaffenheit waren.
  • 1978 wurde die Aufbereitungsanlage nach Thailand verkauft.
  • 1987 am 27. Mai stellte die Grube Hermine, wegen Erschöpfung der Lagerstätte, als letzte Grube im Wölsendorfer Flußspatrevier ihre Förderung ein.
  • Durch die Stillegung der Grube Hermine wird jetzt auch der ehemalige Förderschacht Cäcilia II überflüssig. Der Schacht wird durch die Firma "VAW Flußspat-Chemie GmbH", Stulln im oberen Teil verfüllt

Die Lagerstätte

  • 1952 wird berichtet, dass die Grube Cäcilia auf einen hercynisch streichenden Hauptgang baut, der im gleichen Jahr um 800 m aufgeschlossen ist. Bemerkenswerterweise verläuft der Gang nicht in den morphologisch stark herausgehobenen Granitkomplexen, sondern dicht südlich davon und wird zum Teil von Tertiär überlagert.
Grube Cäcilia
Grube Cäcilia

Grube Cäcilia, Freiung, Wölsendorf, Oberpfalz, Bayern, Deutschland. Ausschnitt Gangprofil 120m Sohle.

woelsendorfer

Hinweis zum Gangprofil: In der einschlägigen Fachliteratur sieht man hin und wieder Gangprofile von einzelnen Gruben aus dem Wölsendorfer Flußspatrevier, allerdings sind diese durch die Buchgröße sehr klein gehalten und dann in schwarz weiß. Hier ist mal ein Ausschnitt aus einem Original Gangprofil von der 120 m Sohle der Grube Cäcilia, mit entsprechenden Hinweisen zum Profil, zu sehen. Freundlicherweise von Raimund Kottwitz, Sohn des ehemaligen Betriebsdirektors, zur Verfügung gestellt und von mir nachbearbeitet.


  • Lokale Mächtigkeiten bis zu 8 m wurden angetroffen, wobei in solchen Fällen meist keine kontinuierliche Mineralfüllung auftritt, sondern in zunehmenden Maße Verunreinigungen. Die abbauwürdige Mächtigkeitsgrenze liegt bei 30 - 40 cm überwiegendem Flußspat.
  • 1957 erwähnt Dr. Ernst Otto Teuscher, München, folgendes: "Cäcilia-und Erika Gang sind die am besten ausgebildeten Einzelgänge unter den parallel zur Pfahlrichtung streichenden Vorkommen im westlichen Nabburger Hauptgangzug. Die Mächtigkeit beträgt über mehrere 100 m streichender Länge im Mittel 1 m und in Linsen oft mehrere Meter".
  • "In der Grube Cäcilia wurden mehrere Kilometer streichender Auffahrungen in verschiedenen Niveaus mittels empfindlicher Gamma-Strahlen-Meßgeräte Messungen vorgenommen, dass Ergebnis war ohne positiven Befund".
  • 1975 schreibt Dr. Heinz Ziehr, Bonn, folgendes: "Die Mehrzahl der bekannten Fluorit- und Quarzgänge des Wölsendorfer Reviers liegt in den kristallinen Gesteinen des Naabgebirges am sichtbaren Westrand des Moldanubikums. In den das Kristallin bei Schmidgaden an- und überlagernden Unterrotliegend-Arkosen war zuerst von G. FISCHER Fluorit beobachtet und später ist in der Grube Cäcilia in 20 m Tiefe ein N-S-streichender Fluorit-Gang aufgeschlossen worden".
  • 1979 wird der Cäciliagang als hercynisch streichender Gang erwähnt, der sich hier in einer Massierung von Lagerstätten, im Gegensatz zum Wölsendorfer Hauptgangzug mit seiner weitläufigen Ausdehnung, auf verhältnismäßig kleinen Raum befindet. Demnach sind die Hauptbetriebe Cäcilia, Grube Erika und Grube Hermine auch alle unter Tage miteinander durchschlägig geworden, weil die wesentlichen Gänge zusammenhängen. Die Gänge sind kompakt, d.h. nicht so weitläufig im Streichen, dafür verhältnismäßig kontinuierlich in der Mineralisierung und mit in der Regel größerer Teufenerstreckung. Die Mineralisierung des Cäciliaganges reichte bis unterhalb 300 m, bezogen auf Rasenhängebank des Cäcilia Schachtes.
  • Als Zerrspalte zum Hauptgang System kann der Knab Gang gerechnet werden, der bedingt bauwürdig war.
  • Im Bereich des Nebelberges ist die Konzentration bauwürdiger Flußspatlagerstätten nicht nur räumlich, sondern auch der Menge nach erheblich gewesen, denn die drei Betriebe Cäcilia, Erika und Hermine erbrachten zusammen mehr als die Hälfte der gesamten Förderung im Wölsendorfer Flußspatrevier.

Mineralien

Die Grube Cäcilia hatte eine der wenigen Aufbereitungsanlagen im Wölsendorfer Revier und daher wurde auch Rohmaterial von anderen Gruben hier angeliefert. Das waren: Grube Max, Grube Erika, Grube Marienschacht, Grube Heißer Stein, weiterhin wurde ausländischer Spat aufbereitet und um 1970 Spat aus der Grube Kittenrain (Schönfärbiges Bergwerk) im Donaustaufer Flußspatrevier >>> bedeutet das nicht alle Stufen die den Name Cäcilia tragen auch aus dieser Grube stammen. Angebote sollten daher kritisch hinterfragt werden.

  • 1952 schreibt Horst cand. Geol. Riedel, München, dazu folgendes (Textpassagen wurden gekürzt und zusammen gefaßt):
  • Auf der 41 m und 56 m Sohle im NW-Teil fällt der große Quarz- und Schwerspatgehalt auf ( Verhältnis Flußspat zu Schwerspat oft 1 : 2 bis 1 : 3 ).
  • Ansonsten ist das Gefüge auf den anderen Sohlen des Ganges massig, lagig, sehr häufig drusig, fast durchweg grobspätig. Die Mineral-Paragenese setzt sich zusammen aus dem Hauptmineral Flußspat und den Nebenmineralien Schwerspat, Quarz, Kalkspat ( Dolomit ), Pyrit und Kupferkies. Hinweise auf Blei-und Zink-Erze fanden sich nicht.
  • Flußspat: Der Flußspat zeigt im Cäcilia-Gang ein Vorwalten der hellgrünen Farbvarietäten bis zu hellen durchsichtigen Kristallen, die durch Absorption von braunen Farben, zum Teil in innerer Würfelschachtelung, zusätzlich gefärbt sein können. Daneben beobachtet man in den hellen Kristallen die meist dunkel-violette Nachzeichnung der Würfelkanten nahe dem Aussenrand.
Grube Cäcilia
Grube Cäcilia

Grube Cäcilia, Freiung, Wölsendorf, Oberpfalz, Bayern, Deutschland. Grundriss.

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  • Neben lichtblau und grün gefärbten, erscheinen nur in einem schmalen Salbandstreifen die dunkel-violetten bis schwarzen, Flußspäte. An Kristallformen ist der Flußspat nicht besonders reich. Neben dem in verschiedenen Größen üblichen Würfel kommen im SO-Teil bis zu 5 cm große, violett-schwarze Oktaeder mit stufenartigem Aufbau aus würfligen, gleichsinnig orientierten, kleinsten Einzelkristallen vor. Direkt auf Granit sitzen vereinzelt, meist allerdings auf einem zwischengelagerten schmalen Quarzfilm, kleine, aber scharf ausgebildete Rhombendodekaeder. Der allgemeine Kristalltyp ist, wie oben bereits erwähnt, der wechselnd große Würfel, der entweder stengelig nach einer Oktaedernormalen, in regelmäßiger Nebeneinanderkristallisation parallel ausgerichteter Oktaedernormalen, als auch in ungeregelten Durchwachsungen vorkommt.
  • Die zonar, als auch lateral im Grubenbereich wechselnde Färbung ( im Osten die dunklen, im Westen die hellen Varietäten ) ist äusserst empfindlich gegen Licht und Wärme. Am starken Licht bleichen viele Flußspäte nach wenigen Tagen aus. Ein Teil des wasserklaren optischen Flußspates dürfte wohl seine letzte Klärung der Einwirkung des Lichtes verdanken.
  • Hinweis dazu: Ein Sammler berichtete mir, dass die Wärme des Daumens auf einen kalten Kristallwürfel ausreichen würde um in diesem feinste Risse auszulösen.
  • Schwerspat: Formenreich sind die einzelnen Kristall-Trachten des rhombisch bipyramidalen Baryts. Die markanteste und häufigste Ausbildung stellt der dünntafelige Habitus von weiß, rötlich bis stark gelb. Eine Form wird als abgerundete "Haifischflossen" beschrieben. Andere sind fächerartig, als auch unregelmäßig sich in einzelnen Blättern durchwachsend, auf Flußspat aufgesetzt. Ein seltener Typ ist der gedrungene, weiß bis schwach gelbliche, prismatische Baryt. Die einförmig rhombischen, sechsseitig begrenzten, durchsichtigen Barytleisten sind typisch für die zum Flußspat randliche grobspätige Kristallisation des Baryts. In einzelnen Fällen treten körnige oder erdige Schwerspat-Aggregate auf.
  • Quarz: Quarz kommt als Wandbekleidung in kristallinen Überzügen vor die u.a. in Pseudomorphosen nach großen Kalkspatskalenoedern (Hohlformen) gefunden werden. Amethyst und Eisenkiesel ist nicht selten.
  • Kalkspat: Kalkspat erscheint in Drusen als rhomboedrischer oder prismatisch kristallisierter, büschelartig auftretender mit flachen negativen Rhomboeder, direkt auf Flußspat oder Quarzüberzügen sitzend ( selten Skalenoder ).
  • Dolomit: Mit Kalkspat zugleich tritt weißer bis rötlich gefärbter Dolomit auf, häufig auf Quarz oder Schwerspat-Kristallen aufgestreut.
  • Schwefelkies: Pyrit und Kupferkies findet man überall im Grubengebäude, die verstreut auf Kalkspat, Dolomit, Schwerspat oder Flußspat aufsitzen. Der Kupferkies tritt zum Teil in bläulich angelaufenen Körnern und in dunkelgrünen bis gelben, aber auch schwarzen Farbtönen auf. Als Verwitterungsprodukt des Kupferkieses kommt Malachit und Kupferlasur auf fast allen Sohlen in Gangspalten vor. In kristallisierten Oxydationsprodukten tritt Kieselkupfer (Chrysokoll) auf.
  • Pyrit tritt in bald faustgroßen Knollen, metallisch hell-gelb glänzend, mit Ausbildung einzelner glatter Flächen und zum Teil durchwachsen mit stumpfer glänzenden, dichtem grünlich-gelbem Markasit in gestörten Gangteilen im SO-Teil auf.
  • Markasit wurde u.a. in kleinen Hohlräumen in halbkugelförmiger Ausbildung gefunden. Weiterhin tritt er in Einzelfällen schön kristallisiert in auffallend hellen Farben mit rhombischen Kristallen auf.
  • 1957 wird die mineralogische Ausbildung der beiden Gänge, auf Grube Cäcilia und Grube Erika, als recht ähnlich beschrieben. Der Flußspat ist grobkörnig, die Füllung ist oft streifig ( schichtig ), in der Mitte gelegentlich drusig. Hell- und dunkelgrüne Farben herrschen vor neben farblos grau und violett an den Salbändern oder am Rande gegen Baryt. Die Flußspatfüllung hat geringere Radioaktivität als der Granit.
Grube Cäcilia
Grube Cäcilia

Grube Cäcilia, Freiung, Wölsendorf, Oberpfalz, Bayern, Deutschland. Archiv woelsendorfer. Direktor Berging. Paul Kottwitz im Jahre 1970.

woelsendorfer
  • 1967 wird von Dr. Heinz Ziehr, Regensburg, für Grube Cäcilia folgende Mineralabfolge ( Formation III, IV, V und VI ) genannt:

    • III

      • Fluorit IIa und b
      • Quarz IV
      • Baryt I
    • IV

      • Fluorit III
      • Baryt II
    • V

      • Pyrit III, Markasit II, Linneit, Bravoit
      • Schapbachit, Gersdorffit
      • Kupferkies II, Zinkblende II
      • Cu, Hg - Fahlerze
      • Bleiglanz III
    • VI

      • Quarz V
      • Fluorit IV (xx) plus minus Pyrit
      • Baryt III (xx) Kupferkies III
      • Kalkspat III (xx) Zinnober
      • Zinkblende III
      • Bleiglanz IV
  • Dazu werden von Dr. Heinz Ziehr wie folgt Angaben gemacht (es werden hier nur Besonderheiten in loser Folge aufgeführt):

    • Folgende seltene Erden sind in grünem Flußspat zu finden:

      • Yttrium, Lanthan, Cer, Neodym, Samarium, Galodinium, Europium, sowie vereinzelt Terbium und Scandium (HERGET 1965).
    • Zinnober in Fluoritkristalle; Fluoritkristalle in den Farben schwach grün, weiß-gelb, grau und graugrün fluoreszieren im UV-Licht; Aragonit in kleinen Kristallen findet sich in einigen Gängen westlich der Naab, der mittels UV-Licht durch sein charakteristisches Nachleuchten auf der Unterseite mehrerer Flußspatstufen festgestellt wurde; Idiomorphe Baryte, die besonders gut ausgebildet in der Grube Cäcilia vorkommen, besitzen meist tafeligen Habitus, zu der vorherrschenden Basis (001) treten die Formen (010) und (100); als Besonderheit wurde in Barytkristallen Zinnober gefunden; auf der 290 m Sohle millimeter-große, braune Zinkblendekristalle auf Dolomitkristalle; in den obern Teufen kamen früher Markasitknollen auf Fluorit vor; Schwazit (Quecksilberfahlerz) und Kupfer-Antimon-Fahlerz fanden sich vornehmlich im Baryt zusammen mit Kupferkies, Zinkblende, Bleiglanz und Pyrit; Malachit und Kupferlasur treten, wie von KOHL und HALLER (1934) beschrieben, teils jeder für sich, teils miteinander verwachsen, in der gangmasse auf - Sehr häufig bilden sie dünne Krusten und Überzüge in den tieferen Gangbereichen, wie z.B. auf der 290 m Sohle.
  • 1975 wurde chinesischer, glaskopfähnlicher Flußspat, von schöner Farbe, verarbeitet.
  • 1977: Fluorit kam in den Farben grün, braun, gelblich, farblos und hellviolett vor und bildete häufig größere Würfel, oft mit Zonarbau. Typisch sind grünliche Fluorit-xx, die in der obersten Zone zahlreiche kleine Zinnober-Nädelchen und Pyrit eingelagert haben. Baryt ist meist durch Pigment fleischfarben, seltener weiß, grau oder gelb und bildet gute Kristalle. Prismatischer Calcit mit flachen Rhomboeder-Kappen sitzt zusammen mit Dolomit-xx und Kupferkies-xx auf Fluorit-xx. Weitere Mineralien sind Bleiglanz-xx.
  • 2000 wird zu den Mineralien der Grube Cäcilia folgendes geschrieben: Beim Fluorit werden Rhombendodekaeder ( 110 ) mit abstumpfender Kante auf Würfeln beschrieben, weiterhin lieferte sie für die Sammlungen schöne grüne Fluorite und als Besonderheit Fluoritkristalle mit skalenoedrischen Habitus, bei denen paarweise auftretende Flächen ( 731 ) trachtbestimmend sind und ( 100 ) ganz klein erscheint. Von den 48 möglichen Flächen ( 731 ) sind nur wenige ausgebildet und die Kristalle sind verzerrt. Weitere noch nicht indizierte Flächen kommen vor. Die weingelben Kristalle wurden bis zu 4 cm groß geborgen und enthalten häufig Zinnobernädelchen.
  • Baryte kamen in gelblicher bis rötlicher Farbe vor. Meist farbloser Calcit ist häufig auf Fluorit und Dolomit aufgewachsen, seine Ausbildung ist ein hexagonales Prisma und flache Rhomboeder. Die Kristalle erreichen max. 2 cm Größe. In seltenen Fällen sind die Prismenflächen durch ein extrem steiles Rhomboeder ersetzt. Zinnobernädelchen wurden schon weiter oben erwähnt, diese kamen aber auch im ganz normalen Hexaeder ( 100 ) vor. Malachitkügelchen werden als häufig vorkommend erwähnt.
  • Uranmineralien: Es wird im Text darauf hingewiesen, dass in den Gruben westlich der Naab praktisch keine Uranmineralisationen vorhanden sind. Uranmineralien werden NICHT beschrieben.
  • Weitere Mineralien werden hier erwähnt: Pyrit

Skalenoederkluft

Berühmt wurde die Grube Cäcilia durch zart weingelbe, geätzte Fluoritkristalle.

Foto 1
Foto 1 (SNr: 0260)

Weingelbe, geätzte Fluoritkristalle bis 25 mm.

woelsendorfer
Foto 2
Foto 2 (SNr: 0260)

Weingelbe, geätzte Fluoritkristalle bis 25 mm.

woelsendorfer
Foto 3
Foto 3 (SNr: 0260)

Weingelbe, geätzte Fluoritkristalle bis 25 mm.

woelsendorfer
Foto 4
Foto 4 (SNr: 0800)

Weingelbe, geätzte Fluoritkristalle bis 15x12x11 mm.

woelsendorfer
Foto 5
Foto 5 (SNr: 0800)

Weingelbe, geätzte Fluoritkristalle bis 15x12x11 mm.

woelsendorfer
Foto 6
Foto 6 (SNr: 0800)

Weingelbe, geätzte Fluoritkristalle bis 15x12x11 mm.

woelsendorfer
  • 1963 bekam Dr. Heinz Ziehr von Herrn Gustel Hartlaub aus Regensburg, ein Vetter von Professor Dr. Steinmetz der TU München, eine kleine Stufe mit weingelben Fluoriten. Diese Probe wiederum stammte von einem französischen Schrotthändler in Schwarzenfeld von dem Dr. Heinz Ziehr noch weitere Stufen kaufte. Der genaue Fundort war zu diesem Zeitpunkt nicht bekannt, groß war dann die Überraschung, als Dr. Heinz Ziehr in der Grube Cäcilia in einer Teufe von 190 und 250 Meter die Kristalle an den Salbändern des Ganges entdeckte. Die weingelben Kristalle bildeten quadratmetergroße Kristallrasen. Mit dem Hammer konnte man nur sehr schwer Proben herausschlagen, das war nur durch bergmännische Arbeit möglich. Direktor Paul Kottwitz veranlaßte, daß die größten Stücke von über 50 Kilo in die Lagerstättensammlung der Marktgemeinde Schwarzenfeld kamen, die Dr. Heinz Ziehr Anfang der 60iger Jahre zusammengestellt hat.
  • Hinweis hierzu: Die mineralogisch-geologische Gesteinssammlung im Rathaus Schwarzenfeld ist sehenswert und kann in den regulären Öffnungszeiten der Verwaltungsgemeinschaft Schwarzenfeld Mo, Mi, Fr 8.00 - 12.00 Uhr, Di 8.00 - 12.00 Uhr und 14.00 - 16.00 Uhr, Do 8.00 - 12.00 Uhr und 14.00 - 18.00 Uhr besucht werden. Anschrift: Verwaltungsgemeinschaft Schwarzenfeld (Rathaus), Viktor-Koch-Straße 4, 92521 Schwarzenfeld, Telefon 09435/309 - 0. Die Wölsendorfsammlung umfasst mehrere Vitrinen, die teils immer wieder durch Leihgaben von Sammlern anders bestückt werden. Ein regelmässiger Besuch wäre daher angebracht und auch empfehlenswert.
  • 1975 schreibt Dr. Heinz Ziehr, Bonn, folgendes: "Als Besonderheit wurden in der Grube Cäcilia 1963 Fluoritkristalle von vorher nicht bekannter Ausbildung gefunden (PREUSS und ZIEHR 1963). Die eigenartig ausgebildeten Kristalle treten in zwei verschiedenen Typen in Drusen im Baryt sowie im derben Fluorit an der Grenze zum Gangsalband auf. Typ A kommt in Kristallen mit Kantenlängen bis 5 cm vorwiegend im Baryt vor, die würfelige Form ist noch gut zu erkennen. Die Vermessung der Kristalle ergab für beide Typen die gleichen Flächen, nur mit dem Unterschied, daß die langgestreckten Kristalle nicht alle Flächen ausgebildet zeigen. Die Flächen sind einem 48-Flächner mit den Indices (731) zuzuordnen, eine für Fluorit sehr seltene Form (siehe dazu Foto 1, 2 und 3). Die Würfelfläche ist nur ganz klein, aber deutlich und mit glatten Flächen ausgebildet. Diese skalenoederähnlichen Kristalle, die orientiert mit ihrer dreizähligen Achse senkrecht auf der Gangwand aufsitzen, sind auf ihrer Oberseite, also den zur Gangfirste zugekehrten Kristallflächen, stellenweise von einem gelblichweißen Baryt-Anflug oder von einem feinen Mineralgereibsel überzogen. Die Unterseite der Kristalle ist dagegen meist frei. Pyrit und Markasit sind in Form dünner Kristallrasen auf Baryt und Fluorit aufgewachsen (siehe dazu Foto 4, 5 und 6 ). Die zart weingelben geätzten Fluoritkristalle enthalten als Einschlüsse sehr feinnadelige Zinnoberkristalle. Manche Fluorite vom skalenoedrischen Typ sind ganz erfüllt von Zinnobernadeln".
  • "Die Mineralabfolge in der untersuchten Laugungszone des Südtrums vom Cäciliagang in circa 190 m Teufe ist:

    • Fluorit I - dicht, grün
    • Quarz II - Hornsteinquarz mit Brekzien von Fluorit I
    • Baryt I - rötlichbraun
    • Fluorit IIa - weingelbe, geätzte Kristalle mit Zinnober
    • Baryt Ia - blättrige, rosettenförmige, grün-weiße Kristalle
    • Baryt II - weiß, feingebändert
  • "Die Laugungszone mit den geätzten Fluoritkristallen reicht von 190 m bis 290 m Teufe. Sie erfaßte nur Teile des 1,0 bis 2,0 m breiten Ganges".
  • "Im Bereich der geätzten Flußspäte wurde eine Barytgeneration I a in Form aufgewachsener blättriger Kristalle auf Flußspat I ausgeschieden".
  • 1981 werden in einer Abhandlung diese Fluorite als ganz ungewöhnlich und bisher auch nicht wieder beobachteten Ausbildung wie folgt beschrieben: "Die charakteristische, die Tracht bestimmende Form ist nicht der nur ganz klein erscheinende Würfel, sondern (731), eine recht seltene Form. Der Habitus wechselt von langgestreckten, bis 4 cm messenden Kristallen bis zu würfeligen. Bemerkenswert sind in den oberen Lagen dieser Zone zerfressene, ausgehöhlte Würfelskelette, die mit (731) wieder ausgeheilt sind" und darüber wird folgendes berichtet: "Wie die Kristalle ausgesehen hätten, wenn das Wachstum weiter gegangen wäre, ist unsicher, vielleicht wäre die Würfelfläche Sieger geblieben. Denn wir beobachten neben den großen (731), mehrfach sehr kleine Kristalle, die schon fast volle Würfelform haben, auf der gleichen Stufe. Die so auffälligen, langgestreckten, skalenoedrischen Kristalle weisen mehrere recht gut spiegelnde (731)-Flächen auf ein und demselben Kristall auf, während andere Flächen matt und rauh sind, da sie im Gang nach oben lagen. An weiteren Formen tritt noch (730) auf, doch nur als sehr schmale Abstumpfung der Kanten von benachbarten Flächen von (731) und schließlich - nicht verwunderlich bei einem Flußspat - noch (100): Diese Würfelfläche ist meist nur sehr klein, sie spiegelt jedoch als eine Grundfläche sehr gut".
  • Hinweis: Skalenoederstufen sind sehr selten im Angebot, gut ausgebildete Stufen zählen zu den Raritäten da sie einer besonderen Personengruppe vorbehalten waren. Bei den meisten Stufen die aus dieser Kluft angeboten werden handelt es sich NICHT um Skalenoederkristalle, sondern lediglich um angeätzte Fluorite.

Mineralien (Anzahl: 27)

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ZurücksetzenAgAlAsBaBiCCaCoCuFFeHHgMgNiOPbSSbSiZn
Amethyst (Var.: Quarz)r
Sammlung Michael Kommer (woelsendorfer);

Horst Riedel, cand. Geol.: \'Untersuchungen im Flußspatlagerstättenbereich westlich der Naab in der Oberpfalz\', II. Teil, Diplomarbeit, Seite 43 - 96, München 8. April 1952
(Bayern/Oberpfalz, Bezirk/Schwandorf, Landkreis/Wölsendorf, Revier/Freiung/Grube Cäcilia)
BM
Aragonitr
Dr. Heinz Ziehr, Regensburg: \'Das Nabburg-Wölsendorfer Flußspatrevier\', Seite 215 - 253; in \'DER AUFSCHLUSS\', Sonderheft 16, 1967.
(Bayern/Oberpfalz, Bezirk/Schwandorf, Landkreis/Wölsendorf, Revier/Freiung/Grube Cäcilia)
M
Azuritr
Horst Riedel, cand. Geol.: \'Untersuchungen im Flußspatlagerstättenbereich westlich der Naab in der Oberpfalz\', II. Teil, Diplomarbeit, Seite 43 - 96, München 8. April 1952,

Dr. Heinz Ziehr, Regensburg: \'Das Nabburg-Wölsendorfer Flußspatrevier\', Seite 215 - 253; in \'DER AUFSCHLUSS\', Sonderheft 16, 1967.
(Bayern/Oberpfalz, Bezirk/Schwandorf, Landkreis/Wölsendorf, Revier/Freiung/Grube Cäcilia)
M
Barytr
Sammlung Michael Kommer (woelsendorfer);

Horst Riedel, cand. Geol.: \'Untersuchungen im Flußspatlagerstättenbereich westlich der Naab in der Oberpfalz\', II. Teil, Diplomarbeit, Seite 43 - 96, München 8. April 1952,

Dr. Heinz Ziehr, Bonn: \'Das Wölsendorfer Fluorit-Revier\', Seite 207 - 242; Prof. Dr. Hugo Strunz, Berlin und Prof. Dr. Ch. Tennyson, Berlin: \'Die Oxydationsmineralien der Erze von Wölsendorf ( ohne Uran )\', Seite 243 - 250;

Prof. Dr. Hugo Strunz, Berlin: \'Die Uranfunde in der Oberpfalz\', Seite 251 - 259, in \'DER AUFSCHLUSS\', Sonderband 26, 1975;

Hartmut Schmeltzer: \'Mineral-Fundstellen, Band 2, Bayern\', Christian Weise Verlag/München 1977;

Gerhard Bald, Fürth: \'Wölsendorfer Flußspatrevier\', Seite 38 - 48, in \'AUFSCHLÜSSE ZUR ERDGESCHICHTE BAYERNS\'; VFMG-Sommertagung 2000 vom 15. bis 18. September 2000 in Amberg/Oberpfalz, 50 Jahre VFMG
(Bayern/Oberpfalz, Bezirk/Schwandorf, Landkreis/Wölsendorf, Revier/Freiung/Grube Cäcilia)
BM
Bravoit (Var.: Pyrit)r
Dr. Heinz Ziehr, Regensburg: \'Das Nabburg-Wölsendorfer Flußspatrevier\', Seite 215 - 253; in \'DER AUFSCHLUSS\', Sonderheft 16, 1967.
(Bayern/Oberpfalz, Bezirk/Schwandorf, Landkreis/Wölsendorf, Revier/Freiung/Grube Cäcilia)
M
Calcitr
Sammlung Michael Kommer (woelsendorfer);

Horst Riedel, cand. Geol.: \'Untersuchungen im Flußspatlagerstättenbereich westlich der Naab in der Oberpfalz\', II. Teil, Diplomarbeit, Seite 43 - 96, München 8. April 1952;

Dr. Heinz Ziehr, Regensburg: \'Das Nabburg-Wölsendorfer Flußspatrevier\', Seite 215 - 253; in \'DER AUFSCHLUSS\', Sonderheft 16, 1967;

Hartmut Schmeltzer: \'Mineral-Fundstellen, Band 2, Bayern\', Christian Weise Verlag/München 1977;

Gerhard Bald, Fürth: \'Wölsendorfer Flußspatrevier\', Seite 38 - 48, in \'AUFSCHLÜSSE ZUR ERDGESCHICHTE BAYERNS\'; VFMG-Sommertagung 2000 vom 15. bis 18. September 2000 in Amberg/Oberpfalz, 50 Jahre VFMG.
(Bayern/Oberpfalz, Bezirk/Schwandorf, Landkreis/Wölsendorf, Revier/Freiung/Grube Cäcilia)
BM
Chalkopyritr
Sammlung Michael Kommer (woelsendorfer);

Horst Riedel, cand. Geol.: \'Untersuchungen im Flußspatlagerstättenbereich westlich der Naab in der Oberpfalz\', II. Teil, Diplomarbeit, Seite 43 - 96, München 8. April 1952;

Dr. Heinz Ziehr, Regensburg: \'Das Nabburg-Wölsendorfer Flußspatrevier\', Seite 215 - 253; in \'DER AUFSCHLUSS\', Sonderheft 16, 1967;

Hartmut Schmeltzer: \'Mineral-Fundstellen, Band 2, Bayern\', Christian Weise Verlag/München 1977.
(Bayern/Oberpfalz, Bezirk/Schwandorf, Landkreis/Wölsendorf, Revier/Freiung/Grube Cäcilia)
BM
Chrysokollr
Horst Riedel, cand. Geol.: \'Untersuchungen im Flußspatlagerstättenbereich westlich der Naab in der Oberpfalz\', II. Teil, Diplomarbeit, Seite 43 - 96, München 8. April 1952
(Bayern/Oberpfalz, Bezirk/Schwandorf, Landkreis/Wölsendorf, Revier/Freiung/Grube Cäcilia)
M
Cinnabaritr
Dr. Heinz Ziehr, Regensburg: \'Das Nabburg-Wölsendorfer Flußspatrevier\', Seite 215 - 253; in \'DER AUFSCHLUSS\', Sonderheft 16, 1967;

Hartmut Schmeltzer: \'Mineral-Fundstellen, Band 2, Bayern\', Christian Weise Verlag/München 1977;

Gerhard Bald, Fürth: \'Wölsendorfer Flußspatrevier\', Seite 38 - 48, in \'AUFSCHLÜSSE ZUR ERDGESCHICHTE BAYERNS\'; VFMG-Sommertagung 2000 vom 15. bis 18. September 2000 in Amberg/Oberpfalz, 50 Jahre VFMG
(Bayern/Oberpfalz, Bezirk/Schwandorf, Landkreis/Wölsendorf, Revier/Freiung/Grube Cäcilia)
BM
Dolomitr
Sammlung Michael Kommer (woelsendorfer);

Horst Riedel, cand. Geol.: \'Untersuchungen im Flußspatlagerstättenbereich westlich der Naab in der Oberpfalz\', II. Teil, Diplomarbeit, Seite 43 - 96, München 8. April 1952;

Dr. Heinz Ziehr, Regensburg: \'Das Nabburg-Wölsendorfer Flußspatrevier\', Seite 215 - 253; in \'DER AUFSCHLUSS\', Sonderheft 16, 1967,

Hartmut Schmeltzer: \'Mineral-Fundstellen, Band 2, Bayern\', Christian Weise Verlag/München 1977;

Gerhard Bald, Fürth: \'Wölsendorfer Flußspatrevier\', Seite 38 - 48, in \'AUFSCHLÜSSE ZUR ERDGESCHICHTE BAYERNS\'; VFMG-Sommertagung 2000 vom 15. bis 18. September 2000 in Amberg/Oberpfalz, 50 Jahre VFMG
(Bayern/Oberpfalz, Bezirk/Schwandorf, Landkreis/Wölsendorf, Revier/Freiung/Grube Cäcilia)
BM
Eisenkiesel (Var.: Quarz)r
Sammlung Michael Kommer (woelsendorfer);

Horst Riedel, cand. Geol.: \'Untersuchungen im Flußspatlagerstättenbereich westlich der Naab in der Oberpfalz\', II. Teil, Diplomarbeit, Seite 43 - 96, München 8. April 1952
(Bayern/Oberpfalz, Bezirk/Schwandorf, Landkreis/Wölsendorf, Revier/Freiung/Grube Cäcilia)
BM
'Fahlerz'r
Dr. Heinz Ziehr, Regensburg: \'Das Nabburg-Wölsendorfer Flußspatrevier\', Seite 215 - 253; in \'DER AUFSCHLUSS\', Sonderheft 16, 1967.
(Bayern/Oberpfalz, Bezirk/Schwandorf, Landkreis/Wölsendorf, Revier/Freiung/Grube Cäcilia)
M
Fluoritr
Sammlung Michael Kommer (woelsendorfer);

Horst Riedel, cand. Geol.: \'Untersuchungen im Flußspatlagerstättenbereich westlich der Naab in der Oberpfalz\', II. Teil, Diplomarbeit, Seite 43 - 96, München 8. April 1952;

Dr. Ernst Otto Teuscher: \'Emanationsmessungen im Nabburger Flußspatrevier\' in \'Geologica Bavarica\', Nr. 35, München 1957;

Dr. Heinz Ziehr, Bonn: \'Das Wölsendorfer Fluorit-Revier\', Seite 207 - 242;

Prof. Dr. Hugo Strunz, Berlin und Prof. Dr. Ch. Tennyson, Berlin: \'Die Oxydationsmineralien der Erze von Wölsendorf ( ohne Uran )\', Seite 243 - 250; und
Prof. Dr. Hugo Strunz, Berlin: \'Die Uranfunde in der Oberpfalz\', Seite 251 - 259, in \'DER AUFSCHLUSS\', Sonderband 26, 1975;

Hartmut Schmeltzer: \'Mineral-Fundstellen, Band 2, Bayern\', Christian Weise Verlag/München 1977;

Gerhard Bald, Fürth: \'Wölsendorfer Flußspatrevier\', Seite 38 - 48, in \'AUFSCHLÜSSE ZUR ERDGESCHICHTE BAYERNS\'; VFMG-Sommertagung 2000 vom 15. bis 18. September 2000 in Amberg/Oberpfalz, 50 Jahre VFMG;

Prof. Dr. Ekkehard Preuss, München: \'Skalenoedrische\' Flußspat-Kristalle von Wölsendorf und Zschopau\', Seite 9 - 14, in Lapis Jg. 6, Nr. 1, Januar 1981
(Bayern/Oberpfalz, Bezirk/Schwandorf, Landkreis/Wölsendorf, Revier/Freiung/Grube Cäcilia)
BM
Galenitr
Dr. Heinz Ziehr, Regensburg: \'Das Nabburg-Wölsendorfer Flußspatrevier\', Seite 215 - 253; in \'DER AUFSCHLUSS\', Sonderheft 16, 1967,

Hartmut Schmeltzer: \'Mineral-Fundstellen, Band 2, Bayern\', Christian Weise Verlag/München 1977.
(Bayern/Oberpfalz, Bezirk/Schwandorf, Landkreis/Wölsendorf, Revier/Freiung/Grube Cäcilia)
M
'Gersdorffit'r
Dr. Heinz Ziehr, Regensburg: \'Das Nabburg-Wölsendorfer Flußspatrevier\', Seite 215 - 253; in \'DER AUFSCHLUSS\', Sonderheft 16, 1967.
(Bayern/Oberpfalz, Bezirk/Schwandorf, Landkreis/Wölsendorf, Revier/Freiung/Grube Cäcilia)
M
Kupferr
Dr. Heinz Ziehr, Regensburg: \'Das Nabburg-Wölsendorfer Flußspatrevier\', Seite 215 - 253; in \'DER AUFSCHLUSS\', Sonderheft 16, 1967.
(Bayern/Oberpfalz, Bezirk/Schwandorf, Landkreis/Wölsendorf, Revier/Freiung/Grube Cäcilia)
M
Linneitr
Dr. Heinz Ziehr, Regensburg: \'Das Nabburg-Wölsendorfer Flußspatrevier\', Seite 215 - 253; in \'DER AUFSCHLUSS\', Sonderheft 16, 1967.
(Bayern/Oberpfalz, Bezirk/Schwandorf, Landkreis/Wölsendorf, Revier/Freiung/Grube Cäcilia)
M
Malachitr
Horst Riedel, cand. Geol.: \'Untersuchungen im Flußspatlagerstättenbereich westlich der Naab in der Oberpfalz\', II. Teil, Diplomarbeit, Seite 43 - 96, München 8. April 1952;

Dr. Heinz Ziehr, Regensburg: \'Das Nabburg-Wölsendorfer Flußspatrevier\', Seite 215 - 253; in \'DER AUFSCHLUSS\', Sonderheft 16, 1967;

Gerhard Bald, Fürth: \'Wölsendorfer Flußspatrevier\', Seite 38 - 48, in \'AUFSCHLÜSSE ZUR ERDGESCHICHTE BAYERNS\'; VFMG-Sommertagung 2000 vom 15. bis 18. September 2000 in Amberg/Oberpfalz, 50 Jahre VFMG.
(Bayern/Oberpfalz, Bezirk/Schwandorf, Landkreis/Wölsendorf, Revier/Freiung/Grube Cäcilia)
M
Markasitr
Horst Riedel, cand. Geol.: \'Untersuchungen im Flußspatlagerstättenbereich westlich der Naab in der Oberpfalz\', II. Teil, Diplomarbeit, Seite 43 - 96, München 8. April 1952,

Dr. Heinz Ziehr, Regensburg: \'Das Nabburg-Wölsendorfer Flußspatrevier\', Seite 215 - 253; in \'DER AUFSCHLUSS\', Sonderheft 16, 1967.
(Bayern/Oberpfalz, Bezirk/Schwandorf, Landkreis/Wölsendorf, Revier/Freiung/Grube Cäcilia)
M
Pyritr
Sammlung Michael Kommer (woelsendorfer);

Horst Riedel, cand. Geol.: \'Untersuchungen im Flußspatlagerstättenbereich westlich der Naab in der Oberpfalz\', II. Teil, Diplomarbeit, Seite 43 - 96, München 8. April 1952;

Dr. Heinz Ziehr, Regensburg: \'Das Nabburg-Wölsendorfer Flußspatrevier\', Seite 215 - 253; in \'DER AUFSCHLUSS\', Sonderheft 16, 1967;

Hartmut Schmeltzer: \'Mineral-Fundstellen, Band 2, Bayern\', Christian Weise Verlag/München 1977; Gerhard Bald, Fürth: \'Wölsendorfer Flußspatrevier\', Seite 38 - 48, in \'AUFSCHLÜSSE ZUR ERDGESCHICHTE BAYERNS\'; VFMG-Sommertagung 2000 vom 15. bis 18. September 2000 in Amberg/Oberpfalz, 50 Jahre VFMG.
(Bayern/Oberpfalz, Bezirk/Schwandorf, Landkreis/Wölsendorf, Revier/Freiung/Grube Cäcilia)
BM
Quarzr
Sammlung Michael Kommer (woelsendorfer);

Horst Riedel, cand. Geol.: \'Untersuchungen im Flußspatlagerstättenbereich westlich der Naab in der Oberpfalz\', II. Teil, Diplomarbeit, Seite 43 - 96, München 8. April 1952,

Dr. Heinz Ziehr, Regensburg: \'Das Nabburg-Wölsendorfer Flußspatrevier\', Seite 215 - 253; in \'DER AUFSCHLUSS\', Sonderheft 16, 1967.
(Bayern/Oberpfalz, Bezirk/Schwandorf, Landkreis/Wölsendorf, Revier/Freiung/Grube Cäcilia)
BM
Quecksilberr
Dr. Heinz Ziehr, Regensburg: \'Das Nabburg-Wölsendorfer Flußspatrevier\', Seite 215 - 253; in \'DER AUFSCHLUSS\', Sonderheft 16, 1967.
(Bayern/Oberpfalz, Bezirk/Schwandorf, Landkreis/Wölsendorf, Revier/Freiung/Grube Cäcilia)
M
Schapbachitr
Dr. Heinz Ziehr, Regensburg: \'Das Nabburg-Wölsendorfer Flußspatrevier\', Seite 215 - 253; in \'DER AUFSCHLUSS\', Sonderheft 16, 1967.
(Bayern/Oberpfalz, Bezirk/Schwandorf, Landkreis/Wölsendorf, Revier/Freiung/Grube Cäcilia)
M
Schwazit (Var.: Tetraedrit)r
Dr. Heinz Ziehr, Regensburg: \'Das Nabburg-Wölsendorfer Flußspatrevier\', Seite 215 - 253; in \'DER AUFSCHLUSS\', Sonderheft 16, 1967.
(Bayern/Oberpfalz, Bezirk/Schwandorf, Landkreis/Wölsendorf, Revier/Freiung/Grube Cäcilia)
M
Sideritr
Foto dazu fehlt: Lithothek der Münchener Micromounter
(Bayern/Oberpfalz, Bezirk/Schwandorf, Landkreis/Wölsendorf, Revier/Freiung/Grube Cäcilia)
M
Sphaleritr
Dr. Heinz Ziehr, Regensburg: \'Das Nabburg-Wölsendorfer Flußspatrevier\', Seite 215 - 253; in \'DER AUFSCHLUSS\', Sonderheft 16, 1967.
(Bayern/Oberpfalz, Bezirk/Schwandorf, Landkreis/Wölsendorf, Revier/Freiung/Grube Cäcilia)
M
Tetraedritr
Dr. Heinz Ziehr, Regensburg: \'Das Nabburg-Wölsendorfer Flußspatrevier\', Seite 215 - 253; in \'DER AUFSCHLUSS\', Sonderheft 16, 1967.
(Bayern/Oberpfalz, Bezirk/Schwandorf, Landkreis/Wölsendorf, Revier/Freiung/Grube Cäcilia)
M
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Aktualität: 15. Dec 2018 - 18:24:21

Mineralbilder (69 Bilder gesamt)

Zinnober
Aufrufe (Bild: 1325175258): 1493
Zinnober

Zinnober, Kupferkies und Gas-Flüssigkeitseinschlüsse in Fluorit. Grube Cäcilia im Wölsendorfer Revier. Bildbreite 3mm

Sammlung: berthold
Copyright: berthold
Beitrag: berthold 2011-12-29
Dolomit auf Fluorit
Aufrufe (Bild: 1197573896): 562
Dolomit auf Fluorit

mit Calcit (weiß), Fundort: Grube Cäcilia, Wölsendorfer Revier, Bayern, Deutschland; Bildbreite 7,5 cm

Sammlung: berthold
Copyright: berthold
Beitrag: berthold 2007-12-13
Fluorit, Baryt
Aufrufe (Bild: 1339359588): 441
Fluorit, Baryt

Fluoritkristalle mit Baryt, Bildbreite ca. 13 cm, Fundort Grube Cäcilia bei Stulln im Wölsendorfer Flussspatrevier

Sammlung: berthold
Copyright: berthold
Beitrag: berthold 2012-06-10

Gesteine (Anzahl: 2)

Granitr
Horst Riedel, cand. Geol.: \'Untersuchungen im Flußspatlagerstättenbereich westlich der Naab in der Oberpfalz\', II. Teil, Diplomarbeit, Seite 43 - 96, München 8. April 1952.
(Bayern/Oberpfalz, Bezirk/Schwandorf, Landkreis/Wölsendorf, Revier/Freiung/Grube Cäcilia)
G
Hornsteinr
Horst Riedel, cand. Geol.: \'Untersuchungen im Flußspatlagerstättenbereich westlich der Naab in der Oberpfalz\', II. Teil, Diplomarbeit, Seite 43 - 96, München 8. April 1952.
(Bayern/Oberpfalz, Bezirk/Schwandorf, Landkreis/Wölsendorf, Revier/Freiung/Grube Cäcilia)
G
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Gestein ? -> Vorkommen fragwürdig

Aktualität: 15. Dec 2018 - 18:24:21

Referenz- und Quellangaben, Literatur

Literatur:

  • Riedel, Horst, cand. Geol.: "Untersuchungen im Flußspatlagerstättenbereich westlich der Naab in der Oberpfalz", II. Teil, Diplomarbeit, Seite 43 - 96, München 8. April 1952.
  • Teuscher, Dr. Ernst Otto: "Emanationsmessungen im Nabburger Flußspatrevier" in "Geologica Bavarica", Nr. 35, München 1957.
  • Ziehr, Dr. Heinz, Schwandorf: "Das Nabburg-Wölsendorfer Flußspatrevier", Seite 55 - 69; Dr. Walter Faber, Seelze: "Flußspat, seine Aufbereitung und Verwendung in der Technik und der chemischen Industrie", Seite 70 - 75; Dr. Heinz Ziehr, Schwandorf: "Das Vorkommen von Uran in der Oberpfalz", Seite 76 - 85; Dr. Anton Lebherz, Stockdorf bei München: "Große Lokalsammlungen in der Oberpfalz", Seite 86 - 88, in "DER AUFSCHLUSS", Sonderheft 6, 1957.
  • Ziehr, Dr. Heinz, Regensburg: "Das Nabburg-Wölsendorfer Flußspatrevier", Seite 215 - 253; Prof. Dr. Hugo Strunz, Berlin und Priv.-Doz. Dr. Ch. Tennyson, Berlin: "Die Erzmineralien von Wölsendorf (ohne Uran) und deren Oxydationsprodukte", Seite 254 - 260; Prof. Dr. Hugo Strunz, Berlin : "Die Uranfunde in der Oberpfalz", Seite 261 - 269; Dr. Heinz Ziehr, Regensburg: "Zur Verbreitung von Uran und Thorium in der Oberpfalz", Seite 270 - 291 und "Geologisch-mineralogische Sammlungen in der Oberpfalz", Seite 329 - 337, in "DER AUFSCHLUSS", Sonderheft 16, 1967.
  • Ziehr, Dr. Heinz, Bonn: "Das Wölsendorfer Fluorit-Revier", Seite 207 - 242; Prof. Dr. Hugo Strunz, Berlin und Prof. Dr. Ch. Tennyson, Berlin: "Die Oxydationsmineralien der Erze von Wölsendorf ( ohne Uran )", Seite 243 - 250; Prof. Dr. Hugo Strunz, Berlin: "Die Uranfunde in der Oberpfalz", Seite 251 - 259, in "DER AUFSCHLUSS", Sonderband 26, 1975.
  • Hinweis zu den drei Sonderheften und -bänden: SEHR VIELE Textpassagen wurden von einem Sonderheft in das andere übernommen, wobei meist NUR Textergänzungen bzw. -erweiterungen vorgenommen wurden
  • Weiss, Dipl. Ing. Karl: "Flußspatbergbau von der Gründerzeit bis zum zweiten Weltkrieg im Raum Wölsendorf, Stulln, Lissenthan und Freiung", Seite 57-78, in "Stulln 17.6. - 20.6. 1977".
  • Schmeltzer, Hartmut: "Mineral-Fundstellen, Band 2, Bayern", Christian Weise Verlag/München 1977.
  • Weiss, Dipl. Ing. Karl: "Der Oberpfälzer Flußspatbergbau Teil I + II, Sonderdruck aus "bergbau", April und Mai 1979.
  • "VAW Flußspat-Chemie GmbH Stulln", Werkszeitung Ende 1979 Anfang 1980, 2 Seiten.
  • Kestel, Linus, Amberg und Dr.Helmut Wolf, Regensburg: "REICHHART-SCHACHT OBERPFÄLZER BESUCHERBERGWERK"; Juni 1980.
  • Preuss, Prof. Dr. Ekkehard, München: "Skalenoedrische" Flußspat-Kristalle von Wölsendorf und Zschopau", Seite 9 - 14, in Lapis Jg. 6, Nr. 1, Januar 1981.
  • Erläuterungen zur Geologischen Karte von Bayern, 1:25000, Blatt Nr. 6638 Schmidgaden, München 1982,
  • dazu "Geologische Karte von Bayern, 1:25000, BlattNr. 6538 Schmidgaden, München 1981".
  • Erläuterungen zur Geologischen Karte von Bayern, 1:25000, BlattNr. 6639 Wackersdorf", München 1993,
  • dazu Geologische Karte von Bayern, 1:25000, BlattNr. 6639 Wackersdorf.
  • Grundmann, Günter und Wolf, Helmut: "Das Oberpfälzer Flußspatrevier: Nabburg-Wölsendorf, Donaustauf und Lam", Seite 82-90; Ziehr, Dr. Heinz: "Es begann in Wölsendorf", Seite 91-95, in "Von Wölsendorf in die weite Welt ...", Sonderdruck aus dem Katalog zu den 32. Münchner Mineralientagen, vom 27. - 29. Oktober 1995.
  • Scharl, Rita: "Stulln, Geschichte der Gemeinde von der Landwirtschaft und dem Bergbau zum modernen Wohn- und Industrieort", Schwandorf, 1999.
  • Bald, Gerhard, Fürth: "Wölsendorfer Flußspatrevier", Seite 38 - 48, in "AUFSCHLÜSSE ZUR ERDGESCHICHTE BAYERNS"; VFMG-Sommertagung 2000 vom 15. bis 18. September 2000 in Amberg/Oberpfalz, 50 Jahre VFMG.
  • Jacob, Prof. Dr. Ing. Karl-Heinz, Berlin: "Über den Flussspatbergbau in der Oberpfalz von 1877 bis 1987", in "bergbau", Zeitschrift für Bergbau und Energiewirtschaft, Dezember 2006, Seite 549 - 556.
  • Jahrbuch des deutschen Bergbaus: Jahrgänge 1950, 51, 52, 53, 54, 55, 56, 57, 58, 59, 60, 61, 62, 63, 64, 65 und 1966
  • Jahrbuch für Bergbau Energie Mineralöl Chemie: Jahrgänge 1967, 68, 69, 70, 71, 72, 73 und 76/77.
  • Original-Gangprofile von der 41, 46, 56, 86, 120, 180 und 210 m Sohle, Bestand Raimund Kottwitz.
  • private Aufzeichnungen und im privaten Bestand befindliche Flurkartenauszüge und Rißwerke der Grube Cäcilia

Quellenangaben

  • Verfasser: woelsendorfer (28.09.2011) ©
  • Text wesentlich erweitert und ergänzt, sonstige Änderungen woelsendorfer (24.06.2013), (22.10.2013)©

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