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Flußspatschürfe

Steckbrief

Land

Deutschland

Re­gi­on

Bayern / Oberpfalz, Bezirk / Schwandorf, Landkreis / Wölsendorf, Revier / Oberwarnbach / Flußspatschürfe

Auf­schluss­be­sch­rei­bung

Schürfgruben, evtl. auch Haspelschächte

Fund­s­tel­len­typ

Erloschen

Geo­lo­gie

Mittelkörniger Granit

Letz­ter Be­such

zwischen 2010 und 2013

GPS-Ko­or­di­na­ten

Die GPS-Koordinaten beziehen sich auf die drei Schürfe auf denen in den 60iger Jahren noch "natürliche" Aufschlüsse zu finden waren. Das wären die beiden Schürfe nordöstlich von Oberwarnbach und der weiter rechts oberhalb liegende Schurf.



beiden Schürfe

WGS 84: 
Lat.: 49,40430209° N, 
Long: 12,20046624° E
WGS 84: 
Lat.: 49° 24' 15,488" N,
   Long: 12° 12' 1,679" E
Gauß-Krüger: 
R: 4514655,
 H: 5474169
Regionale Wetter Information, Macrostrat geologische Karten

Schurf

WGS 84: 
Lat.: 49,41549807° N, 
Long: 12,21243229° E
WGS 84: 
Lat.: 49° 24' 55,793" N,
   Long: 12° 12' 44,756" E
Gauß-Krüger: 
R: 4515520,
 H: 5475416
Regionale Wetter Information, Macrostrat geologische Karten

To­po­gra­phi­sche Kar­te

TK6539

Verkürzte Mineralienatlas URL

https://www.mineralienatlas.de/?l=31438
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Verkürzte Pfadangabe

Flußspatschürfe, Oberwarnbach, Wölsendorf, Schwandorf, Oberpfalz, Bayern, DE
Nützlich für Bildbeschreibungen und Sammlungsbeschriftungen

Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

Weitere Funktionen

Ausführliche Beschreibung

Oberwarnbach - Flußspatschürfe
Oberwarnbach - Flußspatschürfe

Flußspatschürfe, Oberwarnbach, Wölsendorf, Oberpfalz, Bayern, Deutschland. Ausschnitt aus Übersichtskarte von Joachim Köhler, Graz, 1941.

woelsendorfer
  • 1962-64 (1954) wurden in der Geologischen Karte von Bayern, 1:25000, BlattNr. 6539 Nabburg, keine Flußspatgänge eingezeichnet.
  • Hinweis hierzu: "Im gesamten Flußspatgebiet wurden seit Beginn des Bergbaus intensive Sucharbeiten durchgeführt. Es wurden auf Grund aller möglichen Indikationen Schürfe, Schurfschächte und Bohrungen angelegt. Sehr oft waren diese Arbeiten völlig negativ. Da es heute nicht mehr möglich ist festzustellen, wo überall und mit welchem Erfolg geschürft wurde, wurden in der Karte nur sichere Vorkommen eingetragen. Unbedeutende, bei anderen Autoren angeführte Vorkommen, von denen keine oder kaum noch Spuren zu erkennen sind, wurden nicht in der Karte angegeben".
  • Hinweis zum Kommentar: Der Hinweis "wurden nicht in der Karte angegeben" bedeutet, dass Schürfe die nicht mehr aufzufinden waren NICHT in der Geologischen Karte von Bayern, 1:25000, BlattNr. 6539 Nabburg, eingezeichnet worden sind.

Mineralien (Anzahl: 1)

Gesteine (Anzahl: 1)

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Referenz- und Quellangaben, Literatur

Literatur:

  • Priehäußer, Max, München: "Die Flußspatgänge der Oberpfalz", in Zeitschrift für praktische Geologie, XVI. Jahrgang, Seite 265 - 269, Monatsheft Juli 1908. (Der Bericht wurde im Mai 1908 verfaßt und scheint damit ziemlich Zeitnah zu sein).
  • Drechsler, Dr. Franz, Hochschule München: "Zur Mineralführung und Chemie der Oberpfälzer Flußspatgänge". Die Befahrung des Reviers hat im Jahre 1923 stattgefunden; in "Sonderdruck aus dem 17. Bericht für das Jahr 1924 des Naturwissenschaflichen Vereins Regensburg E. V"., Seite 1 - 48, Regensburg 1925.
  • Dorn, Paul, Tübingen: Abhandlung über die "Geologie der Flußspat-Lagerstätten der Bayerischen Ostmark"; mit Begehungen im wesentlichen im Sommer 1933 und Ergänzungen durch einige Begehungen in den beiden darauffolgenden Jahren; mit Karte 1:50000 über die im Juni 1933 verbreiteten Gänge; in "Jahresberichte und Mitteilungen des Oberrheinischen geologischen Vereines", Band XXV, Jahrgang 1936.
  • Köhler, Joachim, Graz, z.Zt. im Felde (Kriegseinsatz): "Zur Entstehung der Nabburger Flußspatlagerstätten", Seite 71 - 92, in "Geologische Rundschau", Zeitschrift für Allgemeine Geologie, Herausgeber: Geologische Vereinigung, 32. Band, 800 Seiten, Ferdinand Enke Verlag, Stuttgart, 1941.
  • Teuscher, Dr. Ernst Otto, München: "I. Geologischer Teil - Neuere Untersuchungen auf Bayerischen Flußspatvorkommen", Seite 5 - 20 und 26 - 38, darin "F. Erläuterungen zur Lagerstättenkarte", Seite 31 - 38; mit Lagerstättenkarte 1 : 25000, von Ernst Otto Teuscher. Diese Lagerstättenkarte ist entstanden durch eine im Besitz des Bayer.Geol.Landesamtes befindliche Lagerstättenkarte im Maßstab 1:5000. Diese Lagerstättenkarte wiederum basiert auf Unterlagen des Bergamtes Amberg, wobei der Markscheider H. Müller die markscheiderischen Gangaufnahmen machte UND unter Verwendung des Manuskriptes und der Gangaufnahmen für den Raum Wölsendorf von Dr. Heinz Ziehr "Die Flußspatgänge von Wölsendorf und deren Nebengesteine", Diss. Univ. München 1954, das ganze wurde wiederum ergänzt und weitergeführt, durch eigene Aufnahmen, von Ernst Otto Teuscher. Das Ergebnis ist die beste Lagerstättenkarte für das Wölsendorfer Flußspatrevier mit dem Stand von 1957. In dieser Karte befindet sich ein Verzeichnis der Vorkommen bzw. Gruben mit Flußspat, durchnummeriert von lfd. Nummer 1 bis 59. Bei der Darstellung in der Lagerstättenkarte wurden gewisse Normen angewendet, die der gemeinsame Lagerstättenausschuß der Geologischen Ämter in der Bundesrepublik erarbeitet hat, in "Geologica Bavarica", Nr. 35, München 1957.
  • Bauberger, Dipl.-Geologe Dr. Wilhelm, München: "C. Gesteinsfolge - IV. Eruptivgesteine - e. Mineralgänge", Seite 68 - 83 und "VI. Tertiär", Seite 84; Regierungsdirektor Dr. Ernst Otto Teuscher: "E. Geophysik und Geochemie", Seite 96 - 115 und "G. Nutzbare Ablagerungen - a. Flußspatvorkommen", Seite 116 - 119; in "Erläuterungen zur Geologischen Karte von Bayern", 1:25000, BlattNr. 6539 Nabburg, München 1967.
  • dazu "Geologische Karte von Bayern, 1:25000, BlattNr. 6539 Nabburg; München 1967", die von Dr. Wilhelm Bauberger zwischen 1962 bis 1964, unter Verwendung des Manuskriptes von Dr. Heinz Ziehr "Die Flußspatgänge von Wölsendorf und deren Nebengesteine", Diss.Univ.München 1954 und eine im Besitz des Bayer.Geol.Landesamtes befindliche Lagerstättenkarte (*)(Maßstab 1:5000) aufgenommen wurde. Diese (*) Lagerstättenkarte basiert wiederum auf Unterlagen des Bergamtes Amberg und ist ergänzt und weitergeführt worden durch Dr. Ernst Otto Teuscher. Die Benennung der Gänge erfolgt in Anlehung an die Lagerstättenkarte von Dr. Ernst Otto Teuscher 1957. Zu beachten ist, daß in der Lagestättenkarte nur sichere Vorkommen eingetragen wurden.

Quellenangaben

Einordnung