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Schurf Höhenpunkt 500

Steckbrief

Land

Deutschland

Re­gi­on

Bayern / Oberpfalz, Bezirk / Schwandorf, Landkreis / Wölsendorf, Revier / Schwarzach bei Nabburg / Ödgarten / Schurf Höhenpunkt 500

Auf­schluss­be­sch­rei­bung

Schurfbetrieb

Fund­s­tel­len­typ

Erloschen

Geo­lo­gie

Mittelkörniger Granit

Zu­gangs­be­schrän­kun­gen

keine Funde mehr möglich da der Bereich neu aufgeforstet wurde

Letz­ter Be­such

30.07.2007

GPS-Ko­or­di­na­ten

Schurf Höhenpunkt 500



Schurf Höhenpunkt 500

WGS 84: 
Lat.: 49,39100715° N, 
Long: 12,22218514° E
WGS 84: 
Lat.: 49° 23' 27,626" N,
   Long: 12° 13' 19,867" E
Gauß-Krüger: 
R: 4516236,
 H: 5472695
Regionale Wetter Information, Macrostrat geologische Karten

To­po­gra­phi­sche Kar­te

TK6639

Verkürzte Mineralienatlas URL:

https://www.mineralienatlas.de/?l=31453
Bitte fühlen Sie sich frei auf diese Seite zu verlinken.

Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

Weitere Funktionen

Ausführliche Beschreibung

Hinweis zum Schurf Höhenpunkt 500

  • 1957 wird in dem "Verzeichnis der Vorkommen bzw. Gruben mit Flußspat" in der Lagerstättenkarte von Dr. Ernst Otto Teuscher, München, unter Nr. 46) folgendes angegeben: "Quarzgang nördl.v.Krandorf - alter bergm. Aufschluß".
  • 1957/58 ist in der Geologischen Übersichtskarte von Heinz-Richard Bosse, Hannover, kein Zeichen für eine Bergbautätigkeit eingezeichnet worden.
  • 1987/88 (1968) ist in der Geologische Karte von Bayern, 1:25000, BlattNr. 6639 Wackersdorf, kein Zeichen für eine Bergbautätigkeit eingezeichnet worden.

Die Lagerstätte

Schurf Höhenpunkt 500
Schurf Höhenpunkt 500

Schurf Höhenpunkt 500, Ödgarten, Schwarzach bei Nabburg, Oberpfalz, Bayern, Deutschland. Übersichtskarte.

woelsendorfer
  • 1957 sind in der Lagerstättenkarte von Dr. Ernst Otto Teuscher, München, unter Nr. 46) "Quarzgang nördl.v. Krandorf" zwei Flußspatgänge mit dem Kürzel "Pb" und mit dem Hinweis auf das Vorliegen von Bleierz eingezeichnet. Der eigentliche Gang Ödgarten, dass ist der nördlichere der beiden Gänge, wurde in seiner Karte mit circa 105 m Länge und ein Streichen von NW nach SO und ein SW Einfallen dargestellt. Zu dem zweiten Gang, der eine Länge von circa 125 m hat, finde ich keine weiteren Informationen. Dieser hat ebenfalls ein Streichen von NW nach SO und ein SW Einfallen von 60 - 700.

    • Hinweis dazu: Der Gang von Ödgarten ist ein QUARZgang der auch Baryt führt und untergeordnet wenig Flußspat, weiterhin ist dieser nach Lage und Richtungsverlauf ein EINZELgang. In der Karte von Dr. Ernst Otto Teuscher wurden unter Nr. 46) zwei Gänge mit Bleierzführung eingezeichnet, davon ist der nördlichere, obere Gang, gebenüber dem Gang von Heinz-Richard Bosse in seiner Geologischen Karte, die meiner Meinung nach die richtige Darstellung wieder gibt, fast RICHTIG eingezeichnet worden. Bleierze liegen in dem Gang von Ödgarten allerdings nicht vor. Dr. Ernst Otto Teuscher hat bei der Darstellung in seiner Lagerstättenkarte keinen Unterschied zwischen einem Fluß- Schwerspat- und Quarzgang gemacht. Der Text müsste hier eigentlich lauten: Es ist ein Quarzgang mit dem Hinweis auf das Vorliegen von "Ba" (Baryt) eingezeichnet.
  • 1957/58 ist in der Geologischen Übersichtskarte von Heinz-Richard Bosse, Hannover, ein circa 150 m langer Quarzgang mit dem Hinweis "Ba" ( mit Barytführung ) eingezeichnet, wozu er folgendes schreibt: "In einer Pinge westlich der Höhe P. 500 m, beim Einzelhof Ödgarten, wurde ein schwerspatführender Quarzgang angetroffen. Mit einem Streichen von circa N 1500 E durchsetzt er grobkörnigen, roten Granit.
  • 1987/88 (1968) ist in der Geologische Karte von Bayern, 1:25000, BlattNr. 6639 Wackersdorf, kein Gang in dem von Heinz-Richard Bosse eingezeichneten Bereich dargestellt worden.

    • Hinweis dazu: Für den Gang bei Ödgarten ist allerdings ein anderer Gang ( siehe dazu Übersichtskarte blaue Nummer 3 ) mit den Daten vom Gang Ödgarten versehen worden.

Mineralogie

  • 1957/58 berichtet Heinz-Richard Bosse, Hannover,wie folgt: "Das Salband ist ein etwa 5 cm mächtiger, milchig-weißer Palisadenquarz. Auf seinen Pyramiden sitzen netzartig weiße Schwerspattafeln bis zu 5 cm Kantenlänge auf. Ferner findet sich gedrungener, glasklarer Quarz. Die hexagone Säule ist nur angedeutet. Seine flache Pyramide besitzt eine breite Basis. Er benutzt vorwiegend den Rosettenquarz als Baugrund und füllt häufig die Räume zwischen den Barytaggregaten aus. Hin und wieder wächst er auch auf Schwerspat auf und zeigt würfelige Eindrücke, die noch Reste von bräunlich zersetztem Flußspat enthalten. Der klare Quarz ist somit jünger als Schwerspat und Flußspat, über deren gegenseitige Altersbeziehung keine Aussage zu machen ist"

Mineralien (Anzahl: 3)

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Barytr
Bosse, Heinz-Richard, Hannover: "Die Flußspatgänge im Südostteil des Nabburg - Wölsendorfer Reviers", mit Befahrungen in den Jahren 1957 und 1958, mit Geologische Übersichtskarte und mit 2 großformatigen Karten der Flußspatgrube Max. Grundlage dieses Buches ist die Diplomarbeit von Bosse, die am 17.12.1959 von der Uni München angenommen wurde; in "Geologisches Jahrbuch", Band 82, Seite 869-908, Hannover/5. Dezember 1965.
(Bayern/Oberpfalz, Bezirk/Schwandorf, Landkreis/Wölsendorf, Revier/Schwarzach bei Nabburg/Ödgarten/Schurf Höhenpunkt 500)
M
Fluoritr
Bosse, Heinz-Richard, Hannover: "Die Flußspatgänge im Südostteil des Nabburg - Wölsendorfer Reviers", mit Befahrungen in den Jahren 1957 und 1958, mit Geologische Übersichtskarte und mit 2 großformatigen Karten der Flußspatgrube Max. Grundlage dieses Buches ist die Diplomarbeit von Bosse, die am 17.12.1959 von der Uni München angenommen wurde; in "Geologisches Jahrbuch", Band 82, Seite 869-908, Hannover/5. Dezember 1965.
(Bayern/Oberpfalz, Bezirk/Schwandorf, Landkreis/Wölsendorf, Revier/Schwarzach bei Nabburg/Ödgarten/Schurf Höhenpunkt 500)
M
Quarzr
Bosse, Heinz-Richard, Hannover: "Die Flußspatgänge im Südostteil des Nabburg - Wölsendorfer Reviers", mit Befahrungen in den Jahren 1957 und 1958, mit Geologische Übersichtskarte und mit 2 großformatigen Karten der Flußspatgrube Max. Grundlage dieses Buches ist die Diplomarbeit von Bosse, die am 17.12.1959 von der Uni München angenommen wurde; in "Geologisches Jahrbuch", Band 82, Seite 869-908, Hannover/5. Dezember 1965.
(Bayern/Oberpfalz, Bezirk/Schwandorf, Landkreis/Wölsendorf, Revier/Schwarzach bei Nabburg/Ödgarten/Schurf Höhenpunkt 500)
M
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Mineral (TL) -> Mineral-Typlokalität
Mineral -> micht anerkanntes Mineral
-> Bilder sind verfügbar
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 i -> Informationen etc.
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Mineral ? -> Vorkommen ist fragwürdig

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Gesteine (Anzahl: 1)

Granitr
\'Geologische Karte von Bayern, 1:25000, BlattNr. 6639 Wackersdorf\', die geologischen Aufnahmen zu der Karte wurden von Rolf K. F. Meyer und Hubert Mielke im Jahre 1987/88, daß Kristallin unter Verwendung der Arbeit von Heinz-Richard Bosse aus dem Jahre 1968, gemacht.
(Bayern/Oberpfalz, Bezirk/Schwandorf, Landkreis/Wölsendorf, Revier/Schwarzach bei Nabburg/Ödgarten/Schurf Höhenpunkt 500)
G
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Gestein (TL) -> Gestein Typlokalität
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Referenz- und Quellangaben, Literatur

Literatur

  • Dr. Ernst Otto Teuscher, München: "I. Geologischer Teil - Neuere Untersuchungen auf Bayerischen Flußspatvorkommen", Seite 5 - 20 und 26 - 38, darin "F. Erläuterungen zur Lagerstättenkarte", Seite 31 - 38; mit Lagerstättenkarte 1 : 25000, von Ernst Otto Teuscher. Diese Lagerstättenkarte ist entstanden durch eine im Besitz des Bayer.Geol.Landesamtes befindliche Lagerstättenkarte im Maßstab 1:5000. Diese Lagerstättenkarte wiederum basiert auf Unterlagen des Bergamtes Amberg, wobei der Markscheider H. Müller die markscheiderischen Gangaufnahmen machte UND unter Verwendung des Manuskriptes und der Gangaufnahmen für den Raum Wölsendorf von Dr. Heinz Ziehr "Die Flußspatgänge von Wölsendorf und deren Nebengesteine", Diss. Univ. München 1954, das ganze wurde wiederum ergänzt und weitergeführt, durch eigene Aufnahmen, von Ernst Otto Teuscher. Das Ergebnis ist die beste Lagerstättenkarte für das Wölsendorfer Flußspatrevier mit dem Stand von 1957. In dieser Karte befindet sich ein Verzeichnis der Vorkommen bzw. Gruben mit Flußspat, durchnummeriert von lfd. Nummer 1 bis 59. Bei der Darstellung in der Lagerstättenkarte wurden gewisse Normen angewendet, die der gemeinsame Lagerstättenausschuß der Geologischen Ämter in der Bundesrepublik erarbeitet hat, in "Geologica Bavarica", Nr. 35, München 1957.
  • Bosse, Heinz-Richard, Hannover: "Die Flußspatgänge im Südostteil des Nabburg - Wölsendorfer Reviers", mit Befahrungen in den Jahren 1957 und 1958, mit Geologische Übersichtskarte und mit 2 großformatigen Karten der Flußspatgrube Max. Grundlage dieses Buches ist die Diplomarbeit von Bosse, die am 17.12.1959 von der Uni München angenommen wurde; in "Geologisches Jahrbuch", Band 82, Seite 869-908, Hannover/5. Dezember 1965.
  • Meyer, Dr. Rolf K. F. und Mielke, Dr. Hubert, München: "7. Bodenschätze - 7.3. Mineralgänge"; Ziehr, Dr. Heinz: "7.3.1. Silberhaltiger Bleiglanz in Quarzgängen bei Krandorf", Seite 153; Bauberger, Dr. Wilhelm, Dipl.-Geologe, München: "7.3.2. Flußspat-, Schwerspat-Gänge - 7.3.2.1. Die Gänge im nördlichen Teil des Kartenblatts", Seite 154 - 159; Bauberger, Dr. Wilhelm, München und Endlicher, Dr. Gernot, Regensburg: "7.3.2.3. Alter und Genese der Flußspat-, Schwerspatgänge", Seite 161 - 163; Meyer, Dr. Rolf K. F.: "7.3.3. Uranfunde - 7.3.3.1 Im Granit von Ameisgrub - 7.3.3.2 Uran bei Altfalter", Seite 163 + 164, in "Erläuterungen zum Blatt Nr. 6639 Wackersdorf", München 1993.
  • dazu "Geologische Karte von Bayern, 1:25000, BlattNr. 6639 Wackersdorf", die geologischen Aufnahmen zu der Karte wurden von Rolf K. F. Meyer und Hubert Mielke im Jahre 1987/88, daß Kristallin unter Verwendung der Arbeit von Heinz-Richard Bosse aus dem Jahre 1968, gemacht.
  • private Aufzeichnungen

Quellenangaben

Einordnung