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Silber- und Bleibergbauzeit

Steckbrief

Land

Deutschland

Re­gi­on

Bayern / Oberpfalz, Bezirk / Schwandorf, Landkreis / Wölsendorf, Revier / Silber- und Bleibergbauzeit

Verkürzte Mineralienatlas URL

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Silber- und Bleibergbauzeit, Wölsendorf, Schwandorf, Oberpfalz, Bayern, DE
Nützlich für Bildbeschreibungen und Sammlungsbeschriftungen

Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

Weitere Funktionen

Ausführliche Beschreibung

Bergbau auf Silber und Blei im später so genannten Wölsendorfer Flußspatrevier

  • Der Silber- und Bleibergbau im 15./16. und 18. Jahrhundert stellt den Ursprung für den späteren Abbau auf den Flußspat dar. Daher soll dieser Bergbau hier am Rande angerissen werden. Die Zahlen, Daten und Fakten stellen keinen Anspruch auf Vollständigkeit dar und können nur durch langwierige Archivarbeit vervollständigt werden.
  • Es gibt einige Passagen in der einschlägigen Literatur wo darüber berichtet wird, dass der Bergbau im Bereich des später so genannten Wölsendorfer Flußspatreviers bis in das 13. Jahrhundert zurückreicht, aufgrund von Orts- und Flurnamen etc. ist allerdings davon auszugehen, dass der Bergbau in dem hier beschriebenen Bereich noch viel früher begonnen haben dürfte.
  • 1174 wird Stulln als Stulen das erste Mal erwähnt und ist "vermutlich" von dem Mundartlichen "Stollen" abgeleitet.
  • Auch der Hüttenbach, der durch Säulnhof fließt, lässt frühen Bergbau in dieser Gegend vermuten. In alten Urkunden wurde auch oft "Hiltenbach" geschrieben.
  • In den Akten der Archive erscheint der Name Stulln 1355 als "Stoln" und 1452 als "Stolen".
  • Aufgrund von Forschungen handelt es sich um ein Slawendorf, das sich von "stulit" ableitet.
  • Die ersten sicheren Angaben stammen aus dem 13. Jahrhundert, als sich der Bergbau von Altfalter über das spätere Flußspatabbaugebiet ausbreitete.
  • Viele Flurnamen zwischen Nabburg und Weiding weisen auf diesen ehemaligen Bergbau hin. Deutschland wurde der führende Silberproduzent Europas und damit der gesamten damaligen bekannten Welt. Kapital aus Nürnberg und Augsburg war an fast allen Bergbauen beteiligt.
  • 1499 wird die Allgemeine Bergfreiheit in Bayern durch Herzog Albrecht IV erstmalig deklariert.
  • Die Bedeutung die man bereits im 15. Jahrhundert von der Obrigkeit unserer Bergbauregion zumaß, wird aus der am 27. April 1534 von den Pfalzgrafen Ludwig V und Friedrich II erlassenen "Ordnung über das Bergwerk zu Altfalter" ersichtlich. Diese Ordnung galt auch für die benachbarten Bergwerke am weltzenberg, kulch bey Swertzenfeldt, Heiligem geist bey Nabpurg und am Wernfels.
Altfalter - Bergordnung
Altfalter - Bergordnung (SNr: 0410)

Silber- und Bleibergbauzeit, Wölsendorf, Oberpfalz, Bayern, Deutschland. 121mm große Zinnplakette zum Gedenken an den Bergbau in und um Wölsendorf. Ordnung über die Bergkwerch zu und umb Alffaltern...

woelsendorfer
  • Zum Gedenken an dem Bergbau im Wölsendorfer Flußspatrevier und der ersten Ordnung über die Bergkwerch zu und umb Alffaltern vom 27. Aprilis 1534 wurde eine streng limitierte Zinnplakette ausgegeben. Der Prägerohling wurde anschließend vernichtet.
  • Aus dem Bestand "Hammer- und Bergwerkssachen" des Staatsarchives Amberg geht hervor, daß um 1536 der zuständige Bergvogt seinen Sitz in Schwarzenfeld hatte.
  • Bemerkenswert ist, dass in der Fachliteratur, vor allem im 20. Jahrhundert immer davon gesprochen wird, dass es sich bei dem Bergbau auf Silber um einen unbedeutenden Bergbau, ja sogar "NUR" um einen Untersuchungsbergbau gehandelt haben soll, denn der Silbergehalt ist aufgrund von Analysen sehr gering gewesen. Das müsste meines Erachtens überprüft werden, weil Prof. Dr. Arno Mücke vom Mineralogisch-Petrologischen Institut der Unsiversität in Göttingen in der Zeitschrift für die Freunde der Mineralogie und Geologie "der Aufschluss", Heft 3, Mai/Juni 1988 ab Seite 147 über einen Altfund von gediegen Silber von der Grube Erna oder Grube Roland berichtet. Dieses nierig traubige Erzstück ist flach und hat einen Durchmesser von circa 4 cm. Der Fund lag zu diesem Zeitpunkt 30 Jahre zurück und es sollen noch zwei weitere Erzstücke gleicher Qualität vorhanden sein berichtet der Sammlungsinhaber Dr. Crotogino, Seelze bei Hannover. Bei diesem Erzstück handelt es sich zweifelsohne um gediegen Silber mit einem Gewicht von 44,2 Gramm, worin sogenannter Stinkspat eingewachsen ist. Dieses Erzstück und die beiden anderen Erzstücke vom gleichen Fundort sind der Beweis, dass die Gegend im Wölsendorfer Flußspatrevier gar nicht so silberarm war wie es dem Bergbauinteressierten in der Fachliteratur immer beschrieben wird.
  • Um 1700 konzentrierte sich der Abbau dann nur noch auf Blei. Die Bleierze, Bleiglanz und Grünbleierze treten in bis kopfgroßen Putzen und in Linsen, hauptsächlich in Quarzgängen, auf.
  • Am 06. August 1694 wird durch Kurfürst Maximilian Emanuel dem Vicedom von Straubing eine Mutung nächst Nabburg verliehen.
  • Flußspat, Schwerspat, Hornstein und phanerokristalliner Quarz bilden nahezu ganz die Ausfüllung der zwischen 0,1 bis 1,5 m breiten Gänge. Dazu kommt als jünste Bildung inmitten der Gänge Bleiglanz vor. Die Erzarmut der Gänge brachte den Bergbau um 1750 zum Erliegen.
  • Die Gänge wurden später, im 19. und 20. Jahrhundert, vereinzelt wegen ihrer Flußspatführung abgebaut.
  • 1815 - 1819 werden noch mal einige Bergwerke gewältigt, ohne das sich nenneswerter Bergbau aus diesen Versuchen entwickeln kann.
  • Die letzte Bergbauphase auf Blei begann um 1916/17 wo eine Grube bei Krandorf. die Grube Am Berg, in Betrieb genommen wurde. 1920 wurde diese wegen Wassereinbruch stillgelegt und daraufhin wurde die Grube Krandorf noch einmal angegangen, welche im gleichen Jahr wegen Unrentabilität auch wieder geschlossen wurde.

    • Hinweis dazu: Die Grube Krandorf ist meines erachtens nicht mehr wegen des Bleis in den Quarzgängen angegangen worden, sondern diente der Untersuchung von Flußspatgängen, die sich oberhalb des Krandorfer ganges befinden. Siehe dazu unter Grube Krandorf.

Allgemeine Hinweise zu den Gängen

  • 1923 schreibt Dr. Franz Drechsler, Regensburg, zu den Bleiglanzgängen folgendes: "Die Bleiglanzgänge bei Schwarzenfeld, Pretzabruck, Altfalter, Krandorf und Weiding setzen in Gneis an, der zahlreiche Übergänge von Granit enthällt. Diese Gänge sind charakterisiert durch einen Gehalt von silberhaltigem Bleiglanz. Schon vor hundert Jahren hat man da und dort begonnen, diese Gänge auf Blei auszubeuten, aber die geringe Mächtigkeit des meist nach der Tiefe zu auskeilenden Erzes macht den Abbau unlohnend."
  • 1933 schreibt Paul Dorn, Tübingen: "Unter den sulfidischen Erzen unserer Gänge ist am wichtigsten silberhaltiger Bleiglanz, von dem schon seit GÜMBEL bekannt ist, daß er fast nur dort auftritt, wo die Gänge im Gneis aufsetzen. Auf ihm wurde ursprünglich im Revier der Bergbau betrieben. Besonders die an der Südost- und Südgrenze des Reviers gelegenen Gänge bei Schwarzenfeld, Pretzabruck, Altfalter, Weiding und Krandorf wurden wegen ihrer Erzführung abgebaut".

Übersichtskarte

  • Um sich Details in der Karte anzusehen, bitte auf die Karte und dann auf Originalgröße klicken !
Silber- und Bleibergbauzeit
Silber- und Bleibergbauzeit

Silber- und Bleibergbau im Wölsendorfer Flußspatgebiet. Übersichtskarte auf das wesentliche Kerngebiet und nur mit den relavatne Daten beschränkt.

woelsendorfer

Auflistung von Gruben auf Silber und Blei im Wölsendorfer Flußspatrevier

  • Agricola-Schacht - Silberbergwerk

  • Altendorf - Silberbergwerk

    • 1603 am 8. Dezember findet man einen Hinweis in dem "Zeyger-Büchlein" des Bergmeisters Andreas Mann worin er einen 2 Lachter tiefen Schurfschacht bei "Altendorf unter Nabburg und Schwarzhofen" auf einen " 1 1/4 Ellen breiten reinen Bleierz Gang" erwähnt.

      • Hinweis dazu: Im 20. Jahrhundert finden im Bereich von Altendorf Uranuntersuchungen statt.
  • Altfalter - Silber- und Bleierzbergwerk

Bergeisen
Bergeisen

Silber- und Bleibergbauzeit, Wölsendorf, Oberpfalz, Bayern, Deutschland. Bergeisen, gefunden beim Hausbau in Altfalter.

woelsendorfer
  • Hinweis zum Foto: Bei dem Aushub der Baugrube für das Haus von Wolfgang Hesl wurde nicht nur dieses Bergeisen gefunden, sondern in der Baugrube befand sich auch eine Fluoritader aus der einige kleine Stufen von Sammler geborgen werden konnten. Das Bergeisen ist in der Ausstellung im Eingangsbereich im Rathaus Schwarzenfeld zu sehen.
  • Am Berg - Bleierzbergwerk

    • Hinweis dazu: Für die Grube Am Berg lassen sich keine Informationen in den Literaturquellen finden, die die Silber- bzw. Bleibergbauzeit betreffen, ich führe diese Grube aber hier auf, weil auf dem Blei-Quarz-Gang um 1916/17 ein Untersuchungsschacht angelegt worden ist. Für weitere Informationen bitte Grube Am Berg anklicken !
  • Bleiloch

    • Hinweis dazu: Den Gang, mit Paralellgänge, führe ich hier mal mit auf, hat als solcher mit der Silber- und Bleibergbauzeit nichts zu tun, da der Gang erst 1957 erstmalig namentlich "Bleiloch-Gang", von Dr. Ernst Otto Teuscher, München, genannt wurde. Für weitere Informationen bitte Grube Bleiloch anklicken !
  • Heiligen geist - Silberbergwerk

    • 1470 - 1570, in der sogenannten Silberbergbauperiode, wurde laut alter Archivunterlagen, in dem Berchwerck Heiligen geist bey Nabpurg bereits nach Silber gegraben.
  • Kauzner - Silberbergwerk

    • 1570 wird durch Anselm Rüellein, Bergmeister des Pfalzgrafen bei Rhein und Herzogs von Bayern, mit Sitz in Albenreuth bei Waldsassen, an Lorenz Kauzner eine Fundgrube samt dem Erbstollen "uf dem Kullyh zwischen Bretzen Pruck und Schwarzenfellt" verliehen.

      • Hinweis dazu: Anselm Rüellein war gemäß seinem Anstellungsdekret vom 1. Juli 1572 über seinen unmittelbaren Arbeitsbereich beim Kloster Waldsassen hinaus auch für bergamtliche Tätigkeiten und Funktionen "im Furstenthumb zu Bayern" zuständig.
  • Klosterberg - Silberbergwerk

    • Inwieweit auf dem Mies Berg / Klosterberg Silberbergbau stattgefunden hat muss zur Zeit offen bleiben. Abbauspuren waren bis weit in die 1970iger Jahre im nordwestlichen Bereich noch vorhanden. Abbauspuren im nordöstlichen Bereich des Klosterberges sind dem Flußspatbergbau zuzuschreiben.

  • Krandorf - Bleierzbergwerk

    • Hinweis dazu: Für Informationen dazu bitte Grube Krandorf anklicken !
  • Pfarrerberg - Bleierzbergwerk

    • 1923 wird über den Verlauf alter Pingen und Gräben über dem Pfarrerberg hinweg berichtet, die eine fast reine NS-Richtung aufweisen.
  • Pretzabruck - Bleierzbergwerk

    • Geschichte
    • 1700 - 1750 in der sogenannten Bleibergbauzeit erwähnt Mathias Flurl lediglich nur je ein Mal eine Grube zu Pretzabruck und die Gangmasse am Kulch.
    • 1727 wird der Betrieb in einer noch vorhandenen Rechnung erwähnt und zwar das die Gruben Krandorf, Pretzabruck und Altfalter 41 2/3 Zentner Erz zum landesherrlichen Zehend abgeführt haben. Mathias Flurl betitelt diese ferneren Versuche die in der Folge gemacht wurden als merkwürdig.
    • 1815/19 versuchte sich man wohl nochmals auf dem Bleisektor, nachdem die siegreiche Beendigung der Befreiungskriege dem gesamten deutschen Bergbau einen sehr kräftigen Impuls verlieh wältigte man das alte Bergwerk noch mal auf, ohne das sich nennenswerter Bergbau aus diesem Versuchen entwickeln konnte.
    • 1923 führten lang ausgedehnte Pingen bis vor die Ortschaft von Pretzabruck.
    • Lagerstätte
    • 1923 konnte man die Fortsetzung der Adern vom Miesberg auf dem linken Naabufer am Rande der Anhöhe parallel der Straße nach Pretzabruck in östlicher Richtung verfolgen. Der Gang ist zwischen 0,3 - 1 m breit und fällt fast saiger ein.
  • Schmelzer - Silberbergwerk

    • 1472 am 09. März überläßt Hans Schmelzer zu Nabburg dem Kurfürst Friedrich die Häfte seines 8. Teils an dem neuen Silberbergwerk zu Nabburg.

      • Hinweis dazu: Dieser bislang früheste den Nabburger Bergbau betreffende Hinweis aus den Regesten der Pfalzgrafen bei Rhein läßt keinen Schluß auf die unmittelbare geographische Lage des besagten Bergwerks zu.
  • Schwaig

    • Hinweis dazu: Die Grube führe ich hier mal mit auf, hat als solche mit der Silber- und Bleibergbauzeit nichts zu tun, da hier laut Dr. Hubert Mielke, München, erst vor 1955 Bleiglanz und Flußspat, in einer Pfahlquarz - Linse, abgebaut worden ist. Für weitere Informationen bitte Grube Schwaig anklicken !
  • Schwarz - Silberbergwerk

    • 1543 und 1546 wo ein Nürnberger Bürger namens Linhard Schwarz sein Glück am Kulch zu Schwarzenfeld versuchte. Er fordert für seine Arbeit "5 Jahre nacheinander Zehentfreiheit, Maut- und Zollfreiheit, weder Pfleger noch Bürgermeister zu Schwarzenfeld sollen mit ihm in Bergsachen nichts zu schaffen und gebieten haben, daß er Erz verkaufen kann wo er will".
    • 1545 hatte er bereits 2000 Gulden verbaut, ohne das dabei etwas herauskam. Der Erbendorfer Bergmeister Lorenz Geier beprobte sein Erz und "fand nit viel darin", Schwarz bittet noch, für sein Bergwerk im Amt Nabburg einen eigenen Bergmeister zu bestellen, da er selbst wenig Zeit habe, an Ort und Stelle zu sein, und seine Berggesellen ihn ohne Aufsicht betrügen würden. Dieses Ansuchen wurde abgelehnt mit der Begründung, erst dann wird ein Bergmeister aufgestellt, wenn das Bergwerk am Kulch fündig werde.
  • Silberbachstollen - Silberbergwerk

    • Hinweis dazu: 1999 wird aufgrund von Hinweisen aus der mittelalterlichen Literatur die Vermutung geäußert, daß Bergleute in der sogenannten Silberbergbauperiode ihr Glück auch schon am Brünnelberg versuchten.

      • Hinweis dazu: Der Silberbachstollen ist in Verbindung mit dem Flußspatbergbau zu sehen. Für Informationen dazu bitte Silberbachstollen anklicken !
  • St. Wolfgangzeche - Silberbergwerk

    • 1502 im Oktober schicken die Gewerken der St. Wolfgangzeche zu Schwarzenfeld einige Zentner Erz ihres Bergwerks nach Erbendorf, damit ihr Erz dort in der Hütte geschmolzen wird. Bei dieser Gelegenheit werden auch Kuxe zum Kauf angeboten. Die damaligen Hauptgewerken der "Hohen Zech" zu Erbendorf, die Nürnberger Bürger Alexius und Connitz Haller, bekunden ihr Interesse an einem solchen Kauf in ihrem Brief vom 04.10.1502 an den Vitzthum der Pfalz, Ritter Ludwig von Eyb.
  • Venetianerschacht - Silberbergwerk

  • Weiding - Silber- und Bleierzbergwerk

  • Welsenberg - Bleierzbergwerk

    • Hinweis dazu: Für Informationen dazu bitte Grube Staatsbruch anklicken und dann die Vorgeschichte bitte beachten !
  • Weltzenberg - Silberbergwerk

    • Hinweis dazu: 1534 am 27. April erlassen die Pfalzgrafen Ludwig V und Friedrich II eine "Ordnung über das Bergwerk zu Altfaltern". Diese Ordnung galt auch für das benachbarte Bergwerk am "weltzenberg", ansonsten keine weiteren Überlieferungen.

Mineralbilder (1 Bilder gesamt)

Fluorit
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Fluorit

Silber- und Bleibergbauzeit, Wölsendorf, Oberpfalz, Bayern, Deutschland. Stufengröße: 80x65x30 mm; Würfelgröße bis 9 mm. Fundort: Altfalter, Bauplatz von Wolfgang Hesl im Jahr 1976.

Copyright: slugslayer
Beitrag: slugslayer 2013-12-10
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Aktualität: 14. Dec 2019 - 10:46:42

Referenz- und Quellangaben, Literatur

Literatur

  • Flurl, Mathias: "Beschreibung der Gebirge von Baiern und der oberen Pfalz", 30. Brief, Seite 360 - 375, München 1792 ( als Unveränderter Nachdruck, Herausgeber VFMG Heidelberg 1972 ).
  • Gümbel, Carl Wilhelm von (1823-1898): "Verzeichnis der in der Oberpfalz vorkommenden Mineralien", in Korresp. Bl. Zool.-Mineral.Ver. Regensburg 7; Seite 145 - 158, 1853.
  • Gümbel, Carl Wilhelm von (1823-1898): "Geognostische Bemerkungen über das Vorkommen des antozonhaltigen Flußspates am Wölsenberge in der Oberpfalz", in "Sitzungsbericht der Königlich Bayerischen Akademie der Wissenschaften", Seite 301 - 329, München 14. März 1863.
  • Gümbel, Carl Wilhelm von ( 1823 - 1898): "Geognostische Beschreibung des Ostbayerischen Grenzgebirges", Seite 372 ff. und "Geognostische Beschreibung des Bayerischen und Oberpfälzer Waldgebirges", Seite 515 ff., in "Geognostische Beschreibung des Königreiches Bayern, II. Abt. - Das ostbayerische Grenzgebirge"; Gotha 1868 (Verlag Justus Perthes - insgesamt 968 Seiten).
  • Priehäußer, Max, München: "Die Flußspatgänge der Oberpfalz", in Zeitschrift für praktische Geologie, XVI. Jahrgang, Seite 265 - 269, Monatsheft Juli 1908. (Der Bericht wurde im Mai 1908 verfaßt und scheint damit ziemlich Zeitnah zu sein).
  • Laubmann, Heinrich Dr.: "Minerallagerstätten", Seite 66 - 71; in "Abriß der Geologie von Bayern r.d.Rh., in sechs Abteilungen. Abteilung III: Die geologischen Verhältnisse des Bayerisch-böhmischen Waldgebirges und der vorgelagerten Schichtenlandschaft", München 1923.
  • Drechsler, Dr. Franz, Hochschule München: "Zur Mineralführung und Chemie der Oberpfälzer Flußspatgänge". Die Befahrung des Reviers hat im Jahre 1923 stattgefunden; in "Sonderdruck aus dem 17. Bericht für das Jahr 1924 des Naturwissenschaflichen Vereins Regensburg E. V"., Seite 1 - 48, Regensburg 1925.
  • Dorn, Paul, Tübingen: Abhandlung über die "Geologie der Flußspat-Lagerstätten der Bayerischen Ostmark"; mit Begehungen im wesentlichen im Sommer 1933 und Ergänzungen durch einige Begehungen in den beiden darauffolgenden Jahren; mit Karte 1:50000 über die im Juni 1933 verbreiteten Gänge; in "Jahresberichte und Mitteilungen des Oberrheinischen geologischen Vereines", Band XXV, Jahrgang 1936.
  • Köhler, Joachim, Graz, z.Zt. im Felde (Kriegseinsatz): "Zur Entstehung der Nabburger Flußspatlagerstätten", Seite 71 - 92, in "Geologische Rundschau", Zeitschrift für Allgemeine Geologie, Herausgeber: Geologische Vereinigung, 32. Band, 800 Seiten, Ferdinand Enke Verlag, Stuttgart, 1941.
  • Teuscher, Dr. Ernst Otto: "Emanationsmessungen im Nabburger Flußspatrevier" in "Geologica Bavarica", Nr. 35, München 1957.
  • Bosse, Heinz-Richard, Hannover: "Die Flußspatgänge im Südostteil des Nabburg - Wölsendorfer Reviers", mit Befahrungen in den Jahren 1957 und 1958, mit Geologische Übersichtskarte und mit 2 großformatigen Karten der Flußspatgrube Max. Grundlage dieses Buches ist die Diplomarbeit von Bosse, die am 17.12.1959 von der Uni München angenommen wurde; in "Geologisches Jahrbuch", Band 82, Seite 869-908, Hannover/5. Dezember 1965.
  • Kristl, Peter Erhard, Regensburg: "Mineraliensommer 1966 in Ostbayern", " 6. Grünbleierz-Fundstelle Krandorf / Kreis Neunburg v. Walde", in DER AUFSCHLUSS, Jg. 17, Heft 12, Seite 324 + 325, Heidelberg Dezember 1966.
  • Weiss, Karl Dipl. Ing.: "Bergbau im Raum Nabburg vom Mittelalter bis zur Gegenwart", Seite 47 - 56; "Auf Agricolas Spuren im Nabburger Flußspatgebiet", Seite 79 -85; in "STULLN 17.6. - 20.6. 1977".
  • Schmeltzer, Hartmut: "Mineral-Fundstellen, Band 2, Bayern", Christian Weise Verlag/München 1977.
  • Hauner, Dr. Ulrich, Regensburg: "Die Bleierzgrube Krandorf", in "Oberpfälzer Heimat", Seite 101 - 110, 26. Band, 1982.
  • Mücke, Arno Prof. Dr.: "Gediegen Silber: Erstbeschreibung eines Altfundes aus dem Wölsendorfer Flußspat-Revier"; in "der Aufschluss", Jg. 39, Heft 3, Seite 147 - 150, Heidelberg Mai/Juni 1988.
  • Herrmann, Georg: "2. Die Dorfgeschichte", Seiten 154, 179, 200, 203 - 206, 245, 257, 271, 277 und 304 und Bierler, Michael: "5. Über den Bergbau", Seite 369 - 407; in "Wölsendorf - 100 Jahre Freiwillige Feuerwehr 22. Juli bis 25. Juli 1988".
  • Ziehr, Dr. Heinz: "7.3.1. Silberhaltiger Bleiglanz in Quarzgängen bei Krandorf", Seite 153; in "Erläuterungen zum Blatt Nr. 6639 Wackersdorf", München 1993.
  • dazu "Geologische Karte von Bayern, 1:25000, BlattNr. 6639 Wackersdorf", die geologischen Aufnahmen zu der Karte wurden von Rolf K. F. Meyer und Hubert Mielke im Jahre 1987/88, daß Kristallin unter Verwendung der Arbeit von Heinz-Richard Bosse aus dem Jahre 1968, gemacht.
  • Scharl, Rita, Lindenlohe: "Bedeutung der Ortsnamen und deren Schreibweise", Seite 67, Weiss, Dipl. Ing. Karl: "Wirtschaftliche Entwicklung - Bergbau", Seite 191 - 221; in "STULLN - Geschichte der Gemeinde von der Landwirtschaft und dem Bergbau zum modernen Wohn- und Industrieort", Schwandorf, 1999.
  • Mielke, Dr. Hubert, München: "2. Gesteine des Grundgebirges" und dann unter "2.4. Pfahlquarz und Flußspat", Seite 14 und "7. Rohstoffe" und dann unter "7.1. Bergbau im Bereich des Kristallins", Seite 109, in Erläuterungen zum Blatt Nr. 6638 Schwandorf, München 2000. Das Manuskripte hierzu wurde bereits im Frühjahr 1991 abgeschlossen.
  • dazu "Geologische Karte von Bayern, 1:25000, BlattNr. 6638 Schwandorf; München 1995", die geologischen Aufnahmen zum Deckgebirge in der Karte wurden von Rolf K. F. Meyer im Jahre 1989/90 und die geologischen Aufnahmen zum Grundgebirge in der NE - Ecke der Karte, dass wäre das von mir betrachtete Fluß- Bleierzgebiet, wurden von Dr. Hubert Mielke im Jahre 1990 gemacht.
  • Bald, Gerhard, Fürth: "Wölsendorfer Flußspatrevier", Seite 38 - 48, in "AUFSCHLÜSSE ZUR ERDGESCHICHTE BAYERNS"; VFMG-Sommertagung 2000 vom 15. bis 18. September 2000 in Amberg/Oberpfalz, 50 Jahre VFMG.

Quellenangaben

Einordnung