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Grube Baumgartner

Steckbrief

Land

Deutschland

Re­gi­on

Bayern / Oberpfalz, Bezirk / Schwandorf, Landkreis / Wölsendorf, Revier / Stulln / Grube Baumgartner

Auf­schluss­be­sch­rei­bung

Schacht

Fund­s­tel­len­typ

Erloschen

Geo­lo­gie

Mittelkörniger Granit

Letz­ter Be­such

23.08.2007

GPS-Ko­or­di­na­ten

Grube Baumgartner



Grube Baumgartner

WGS 84: 
Lat.: 49,43171295° N, 
Long: 12,13384701° E
WGS 84: 
Lat.: 49° 25' 54,167" N,
   Long: 12° 8' 1,849" E
Gauß-Krüger: 
R: 4509815,
 H: 5477207
Regionale Wetter Information, Macrostrat geologische Karten

To­po­gra­phi­sche Kar­te

TK6538

Verkürzte Mineralienatlas URL:

https://www.mineralienatlas.de/?l=28477
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Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

Weitere Funktionen

Ausführliche Beschreibung

Ein geschichtlicher Abriss zur Grube Baumgartner

  • 1936 wurde von Baumgartner "Am heissen Stein" ein Schacht mit einem 30-cm Gang begonnen.
  • 1938 wurde der Betrieb "Am heissen Stein" bereits wieder eingestellt.
  • Bei dem Ausbau der Staatsstraße 2040 ( damals noch Distriktstraße genannt) Amberg - Nabburg wurde der Bereich "Am heissen Stein" tiefer gelegt. Bei den Arbeiten wurde der Flußspatgang im Bereich der Trasse freigelegt.
Grube Baumgartner
Grube Baumgartner

Grube Baumgartner, Stulln, Wölsendorf, Oberpfalz, Bayern, Deutschland. Staatsstraße 2040 Amberg - Nabburg im Bereich "Am heissen Stein". Die Grube Baumgartner lag links im Bereich des Hügels. Foto ...

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Die Lagerstätte

  • 1933 ist in der Karte von Paul Dorn, Tübingen, ein circa 105 m langer, Saiger ( S ) stehender, Flußspatgang eingezeichnet.
Grube Baumgartner
Grube Baumgartner

Grube Baumgartner, Stulln, Wölsendorf, Oberpfalz, Bayern, Deutschland. Ausschnitt aus Karte 1:50000 von Pau Dorn 1933-1935.

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  • 1957 ist in der Lagerstättenkarte von Dr. Ernst Otto Teuscher, München, unter Nr. 16) "Baumgartner Schacht" ein 95 m langer Flußspatgang mit dem Hinweis auf das Vorliegen von Baryt eingezeichnet, wozu er schreibt: "Von dem Baumanngang ( Baumgartnergang ) (16) ist wenig bekannt, ebenso von einem schmalen Paralleltrum (16 a) von 1 bis 2 dm Mächtigkeit."
  • 1976 (1958-1960) wurde in der Geol.Karte, BlattNr. 6538 Schmidgaden, unter Nr.20 "Baumgartner" ein 103 m langer, bogenförmiger Flußspatgang eingezeichnet.
Grube Baumgartner
Grube Baumgartner

Grube Baumgartner, Stulln, Wölsendorf, Oberpfalz, Bayern, Deutschland. Übersichtskarte der Grube Bachmann mit Darstellung aller Gänge Am heissen Stein.

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Mineralogie

  • 1957 wird erwähnt, dass im schmalen Paralleltrum (16 a) viel Baryt und wenig Flußspat vor kam.

Mineralien (Anzahl: 2)

Gesteine (Anzahl: 1)

Untergeordnete Seiten

Referenz- und Quellangaben, Literatur

Literatur

  • Dorn, Paul, Tübingen: Abhandlung über die "Geologie der Flußspat-Lagerstätten der Bayerischen Ostmark", in "Jahresberichte und Mitteilungen des Oberrheinischen geologischen Vereines", Band XXV, Jahrgang 1936.
  • Teuscher, Dr. Ernst Otto: "Emanationsmessungen im Nabburger Flußspatrevier" in "Geologica Bavarica", Nr. 35, München 1957.
  • Bauberger, Dipl.-Geologe Dr. Wilhelm, München, 1958-60: "2.2.3. Pegmatit", Seite 40; "2.2.4.1. Mineralgänge -Flußspat-, Schwerspat - Gänge, F/Ba", Seite 40-45 und "2.2.4.2. Quarzgänge, Q", Seite 45; Dr. Reinhard Streit, München, 1971-73: "3.3.1.2.2. Einzelbeschreibung tertiärer Rinnen- und Beckenfüllungen", Seite 84+85; "Das Tertiär nordöstlich von Schmidgaden am Lanzenweiher", Seite 89-93 und "7.1. Erzvorkommen", Seite 137, in "Erläuterungen zum Blatt Nr. 6638 Schmidgaden", München 1982.
  • dazu "Geologische Karte von Bayern, 1:25000, BlattNr. 6538 Schmidgaden; München 1981", die geologischen Aufnahmen zu der Karte wurden von Dr. Wilhelm Bauberger zwischen 1958 und 1960 und ergänzenden Begehungen in 1976 gemacht. Dipl. Ing. Karl Weiss, (VAW Flußspat-Chemie GmbH, Stulln), 1981: "Auflistung über die erbrachten oder nachgewiesenen Flußspatmengen der "Flußspat-, Schwerspat-Gänge" - der "Vorkommen und Bergwerke", mit lfd. Nummer von 1 bis 31, die in der geologischen Karte wiederzufinden sind.

    • Hinweis hierzu: Die Daten und Fakten ( 1976 (1958-1960) ) die unter "Ausführliche Beschreibung" genannt wurden basieren auf den vollständigen o.g. Quelltext.
  • Scharl, Rita: "Stulln, Geschichte der Gemeinde von der Landwirtschaft und dem Bergbau zum modernen Wohn- und Industrieort", Schwandorf, 1999.
  • private Aufzeichnungen und im privaten Bestand befindliche Flurkartenauszüge.

Quellenangaben

Einordnung