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Grube Staatswald

Steckbrief

Land

Deutschland

Re­gi­on

Bayern / Oberpfalz, Bezirk / Schwandorf, Landkreis / Wölsendorf, Revier / Wölsendorf / Grube Staatswald

Auf­schluss­be­sch­rei­bung

Schacht und Stollen

Fund­s­tel­len­typ

Erloschen

Geo­lo­gie

Mittelkörniger Granit

Zu­gangs­be­schrän­kun­gen

Die genaue Lage der Grube Staatswald ist nicht bekannt, lag aber vermutlich in dem gleichen Taleinschnitt wie die Grube Staatsbruch.

GPS-Ko­or­di­na­ten

Grube Staatswald. Die genaue Lage ist nicht bekannt.



Grube Staatswald

WGS 84: 
Lat.: 49,41825447° N, 
Long: 12,16851282° E
WGS 84: 
Lat.: 49° 25' 5,716" N,
   Long: 12° 10' 6,646" E
Gauß-Krüger: 
R: 4512333,
 H: 5475715
Regionale Wetter Information, Macrostrat geologische Karten

To­po­gra­phi­sche Kar­te

TK6539

Verkürzte Mineralienatlas URL

https://www.mineralienatlas.de/?l=30831
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Verkürzte Pfadangabe

⚒ Staatswald, Wölsendorf, Wölsendorf, Schwandorf, Oberpfalz, Bayern, DE
Nützlich für Bildbeschreibungen und Sammlungsbeschriftungen

Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

Weitere Funktionen

Ausführliche Beschreibung

Ein geschichtlicher Abriss zur Gube Staatswald

  • Für 1914 wird einem Schreiben vom 20. VIII. 1919, welches von der Firma Georg Bauer an den Bergassessor in Schwandorf gerichtet ist, davon gesprochen, dass neben der Flußspatgrube (Barbarastollen und -schacht der Grube Staatsbruch) nächst der Naab noch ein Flußspatbruch von ihm (Hans Bauer) und seinem Bruder (Franz Bauer) betrieben worden ist.
  • Zu obigen Text findet man in den Altakten (Schnürakten genannt) des Bergamtes Amberg noch etwas genauere Angaben: Im Staatswald, am Wölsenberg, neben dem Barbaraschacht war noch ein weiterer Schacht und auch ein Stollen für einige Zeit in Betrieb.

    • Hinweis dazu: In den mir vorliegenden Grubenrissen von Grube Johannesschacht und Grube Marienschacht ist im Bereich der Grube Staatsbruch keine weitere Grube eingezeichnet. Die Grubenrisse sind aber jüngeren Datums und daher kann man davon ausgehen, dass der Schacht und der Stollen dem Markscheider vom Bergamt nicht bekannt waren.
    • Dieses Beispiel soll zeigen, dass es im Wölsendorfer Revier unzählige Tätigkeiten auf Flußspat gegeben hat, diese Tätigkeiten aber sehr selten in Karten zu finden sind. Vermutlich wurden diese nicht mal bei den zuständigen Behörden, Bergamt oder Gemeinde, angemeldet.
    • Hinweis zum Name der Grube: Da in vielen Fällen die Namen der jeweiligen Gruben nirgendwo überliefert sind habe ich diesen Gruben einen Namen gegeben der sich an den namentlich genannten Flurnummern, Landschaftbenennungen, Gebäuden etc. in diesem Bereich richtet.

Die Lagerstätte

  • Aufgrund der Hinweise ist davon auszugehen, dass hier der später sogenannte Rolandgang abgebaut wurde. Ob der Rolandgang bauwürdige Fiederspalten ausgebildet hat muss hier mal offen bleiben.

Grube Staatsbruch

  • An dieser Stelle möchte ich wegen der Übersichtlichkeit darauf hinweisen, dass die Grube Staatsbruch 1913 von Hans Bauer, PlanNr. 860, Staat, am Wölsenberg, angefangen wurde.

Mineralien (Anzahl: 1)

Gesteine (Anzahl: 1)

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Referenz- und Quellangaben, Literatur

Literatur

  • Erläuterungen zur Geologischen Karte von Bayern, 1:25000, BlattNr. 6539 Nabburg, München 1967,
  • dazu "Geologische Karte von Bayern, 1:25000, BlattNr. 6539 Nabburg; München 1967", die von Dr. Wilhelm Bauberger zwischen 1962 bis 1964, unter Verwendung des Manuskriptes von Dr. Heinz Ziehr "Die Flußspatgänge von Wölsendorf und deren Nebengesteine", Diss. Univ. München 1954 und eine im Besitz des Bayer. Geol. Landesamtes befindliche Lagerstättenkarte (Maßstab 1:5000) aufgenommen wurde.
  • Bierler, Michael: "5. Über den Bergbau", Seite 369 - 407, in "Wölsendorf - 100 Jahre Freiwillige Feuerwehr 22. Juli bis 25. Juli 1988.
  • private Aufzeichnungen zum Bergbau in Wölsendorf und im privaten Bestand befindliche Flurkartenauszüge und Rißwerke der Grube Johannesschacht und Grube Marienschacht.

Quellenangaben

Einordnung