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Weberbruch

Steckbrief

Land

Deutschland

Re­gi­on

Bayern / Oberpfalz, Bezirk / Schwandorf, Landkreis / Wölsendorf, Revier / Wölsendorf / Weberbruch

Auf­schluss­be­sch­rei­bung

über Tage Schürfe

Fund­s­tel­len­typ

Pingen und Schürfe

Geo­lo­gie

Mittelkörniger Granit

Zu­gangs­be­schrän­kun­gen

siehe Johannesschacht. 2015 wurde das Areal komplett durch das Bergamt Bayreuth verwahrt. Während dieser Arbeiten konnten z.T recht gute Stücke geborgen werden. Inzwischen ist das Gelände wieder verfüllt und lediglich Belegfunde von Stinkspat und Baryt lassen sich nach wie vor finden.

Letz­ter Be­such

28.05.2016

GPS-Ko­or­di­na­ten

Weberbruch



Weberbruch

WGS 84: 
Lat.: 49,41409474° N, 
Long: 12,17201489° E
WGS 84: 
Lat.: 49° 24' 50,741" N,
   Long: 12° 10' 19,254" E
Gauß-Krüger: 
R: 4512588,
 H: 5475253
Regionale Wetter Information, Macrostrat geologische Karten

To­po­gra­phi­sche Kar­te

TK6539

Verkürzte Mineralienatlas URL:

https://www.mineralienatlas.de/?l=29924
Bitte fühlen Sie sich frei auf diese Seite zu verlinken.

Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

Weitere Funktionen

Bilder von Fundstellen (2 Bilder gesamt)

ÜberTage-Bereich des Weberbruchs (Betriebsgelände Johannesschacht)
Aufrufe (Bild: 1447347444): 472
ÜberTage-Bereich des Weberbruchs (Betriebsgelände Johannesschacht)

Weberbruch auf dem ehem. Betriebsgelände der Grube Johannesschacht. Zu sehen sind Sicherungsarbeiten durch das Bergbauamt Bayreuth. Aufgenommen am 11.2015

Copyright: peryperypery
Beitrag: peryperypery 2015-11-12
Bereich Weberbruch
Aufrufe (Bild: 1447347385): 465
Bereich Weberbruch

Bereich Weberbruch auf dem ehem. Betriebsgelände der Grube Johannesschacht. Zu sehen sind Sicherungsarbeiten durch das Bergbauamt Bayreuth. Aufgenommen am 11.2015. Im Hintergrund ist der ehem. Umsp...

Copyright: peryperypery
Beitrag: peryperypery 2015-11-12

Ausführliche Beschreibung

Ein geschichtlicher Abriss zum Weberbruch

  • 1911 am 29. November erwerben laut Geschäftbericht - Nr. 1057 des königlichen Notariats Nabburg, die Brauereibesitzersehegatten Georg und Babette Bauer, geb. Kallmünzer in Schwarzenfeld, von den Gütlerseheleuten Johann und Johanna Baumer, geborene Schönberger in Wölsendorf, Haus-Nr. 19, durch Eintragung einer beschränkten persönlichen Dienstbarkeit im Grundbuch das Ausbeuterecht auf den Plannummern 987 (Leitenacker) und 987 1/3 (Flußspatfeld). Diese Einräumung beinhaltet das Recht auf die Ausbeute "von Spat jeder Art und sonstigen Bergbauprodukten", sowie die Benutzung der Grundstücke zur Errichtung von Abfuhrwegen und der Lagerung von Bergbauprodukten.

    • Hinweis zu Johann und Johanna Baumer: Haus Nr. 19 wurde auch Weberhaus genannt, da die Familie Baumer, welche seit 1809 in dem Dorf Wölsendorf ansässig waren, eine Weber-Konzession besaß. Der Name Weberbruch beruht also auf das in Wölsendorf ansässige Weberhandwerk ... und eines der Kinder von Johann und Johanna Baumer soll den Name Johannes getragen haben, daher der Name der Grube Johannes (Johannesschacht).
Weberbruch
Weberbruch

Weberbruch, Wölsendorf, Oberpfalz, Bayern, Deutschland. Übersichtskarte, sie dient nur der Übersicht über die Lage der Flurnummern.

woelsendorfer
  • Das der Weberbruch übertägig in Abbau war ist wie folgt nachzulesen:
  • 1923 im Frühjahr ist die Fortsetzung des Wölsendorfer Ganges, vom Fischerbruch aus, in südöstlicher Richtung noch einige hundert Meter zu verfolgen; aufgehäufte Pingen und ein 6-10 m tiefer, 3-4 m breiter Graben ziehen längs des Fahrweges hin. Wo der Fahrweg nach Süden ausbiegt, hört der Gang auf ausbeutefähig zu sein; schwache Ausläufer ziehen sich noch am Waldesrand in gleicher Richtung einige Dutzend Meter hin, die dann unter einer Decke von feuerfesten Tonen verschwinden.
  • 1923 ist der Weberbruch oberflächlich ausgebeutet und liegt still.
  • weiter siehe unter Grube Johannesschacht

Mineralogie

  • 1923 wird dunkelviolblauer Spat an den Grabenwänden erwähnt.
  • 1933 konnten oberflächlich folgende Flußspatfarben infolge eines zu Bruch gegangenen flachen Stollens und einige Meter weiter in einem Tagesaufschluß beobachtet werden: dunkelviolett, grüngrau, lichtgrün und hellviolett.

Mineralien (Anzahl: 2)

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Antozonit (Var.: Fluorit)r
Drechsler, Dr. Franz: "Zur Mineralführung und Chemie der Oberpfälzer Flußspatgänge". in "Sonderdruck aus dem 17. Bericht für das Jahr 1924 des Naturwissenschaflichen Vereins Regensburg E. V"., Seite 1-48, Regensburg 1925.
(Bayern/Oberpfalz, Bezirk/Schwandorf, Landkreis/Wölsendorf, Revier/Wölsendorf/Weberbruch)
M
Fluoritr
Dr. Franz Drechsler: "Zur Mineralführung und Chemie der Oberpfälzer Flußspatgänge". in "Sonderdruck aus dem 17. Bericht für das Jahr 1924 des Naturwissenschaflichen Vereins Regensburg E. V"., Seite 1-48, Regensburg 1925 und Paul Dorn, Tübingen: Abhandlung über die "Geologie der Flußspat-Lagerstätten der Bayerischen Ostmark", in "Jahresberichte und Mitteilungen des Oberrheinischen geologischen Vereines", Band XXV, Jahrgang 1936

(Bayern/Oberpfalz, Bezirk/Schwandorf, Landkreis/Wölsendorf, Revier/Wölsendorf/Weberbruch)
BM
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Legende

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Mineral (TL) -> Mineral-Typlokalität
Mineral -> micht anerkanntes Mineral
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 M -> Link zur allgemeinen Mineralseite
 i -> Informationen etc.
 r -> Referenzinformationen
Mineral ? -> Vorkommen ist fragwürdig

Aktualität: 08. Nov 2019 - 17:45:09

Mineralbilder (3 Bilder gesamt)

Quarz und Dolomit
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Quarz und Dolomit

feiner Quarzkristallrasen auf Dolomit xx in Baryt- Dolomit- brekzie. Übertagefund Weberbruch/Johannesschacht .Stufengröße 10x8cm.

Sammlung: peryperypery
Copyright: peryperypery
Beitrag: peryperypery 2016-02-16
Mehr   MF 
Fluorit auf Fluorit-Baryt-Quarz Brekzie
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Fluorit auf Fluorit-Baryt-Quarz Brekzie

Feine und feinste violette Fluoritwürfelchen auf Fluorit-Baryt-Quarz Brekzie. Übertagefund . Stufengröße ca. 8x5cm

Sammlung: peryperypery
Copyright: peryperypery
Beitrag: peryperypery 2016-02-17
Mehr   MF 
Fluorit xx mit Baryt xx
Aufrufe (Bild: 1456336711): 417
Fluorit xx mit Baryt xx

Fluorit xx mit Baryt xx. Übertagefund Aufschluss Johannesschacht, Wölsendorf, Oberpfalz Bayern. Bildbreite 5cm.

Sammlung: peryperypery
Copyright: peryperypery
Beitrag: peryperypery 2016-02-24
Mehr   MF 

Gesteine (Anzahl: 2)

Granitr
Geologische Karte von Bayern, 1:25000, BlattNr. 6539 Nabburg; München 1967.
(Bayern/Oberpfalz, Bezirk/Schwandorf, Landkreis/Wölsendorf, Revier/Wölsendorf/Weberbruch)
G
Tonsteinr
Drechsler, Dr. Franz: \'Zur Mineralführung und Chemie der Oberpfälzer Flußspatgänge\'. in \'Sonderdruck aus dem 17. Bericht für das Jahr 1924 des Naturwissenschaflichen Vereins Regensburg E. V\'., Seite 1-48, Regensburg 1925.
(Bayern/Oberpfalz, Bezirk/Schwandorf, Landkreis/Wölsendorf, Revier/Wölsendorf/Weberbruch)
G
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Aktualität: 08. Nov 2019 - 17:45:09

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Aktualität: 08. Nov 2019 - 17:45:09

Referenz- und Quellangaben, Literatur

Literatur

  • Drechsler, Dr. Franz: "Zur Mineralführung und Chemie der Oberpfälzer Flußspatgänge". in "Sonderdruck aus dem 17. Bericht für das Jahr 1924 des Naturwissenschaflichen Vereins Regensburg E. V"., Seite 1-48, Regensburg 1925.
  • Dorn, Paul, Tübingen: Abhandlung über die "Geologie der Flußspat-Lagerstätten der Bayerischen Ostmark", in "Jahresberichte und Mitteilungen des Oberrheinischen geologischen Vereines", Band XXV, Jahrgang 1936.
  • Erläuterungen zur Geologischen Karte von Bayern, 1:25000, BlattNr. 6539 Nabburg, München 1967,
  • dazu "Geologische Karte von Bayern, 1:25000, BlattNr. 6539 Nabburg; München 1967", die von Dr. Wilhelm Bauberger zwischen 1962 bis 1964, unter Verwendung des Manuskriptes von Dr. Heinz Ziehr "Die Flußspatgänge von Wölsendorf und deren Nebengesteine", Diss. Univ. München 1954 und eine im Besitz des Bayer. Geol. Landesamtes befindliche Lagerstättenkarte (Maßstab 1:5000) aufgenommen wurde.
  • Bierler, Michael: "5. Über den Bergbau", Seite 369 - 407, in "Wölsendorf - 100 Jahre Freiwillige Feuerwehr 22. Juli bis 25. Juli 1988
  • private Aufzeichnungen zum Weberhandwerk und zum Bergbau in Wölsendorf und im privaten Bestand befindliche Flurkartenauszüge und Rißwerke der Grube Johannesschacht

Quellenangaben

Einordnung