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Grube Max

Steckbrief

Land

Deutschland

Re­gi­on

Bayern / Oberpfalz, Bezirk / Schwandorf, Landkreis / Wölsendorf, Revier / Wundsheim / Grube Max

Auf­schluss­be­sch­rei­bung

Tagebau, ein Förder- und ein Luftschacht

Fund­s­tel­len­typ

Bergwerk (alt)

Geo­lo­gie

Die Grube baute im Cordierit-Gneis auf drei Gänge.

Letz­ter Be­such

06.04.2018. Fundmöglichkeiten nur Lesesteine.

GPS-Ko­or­di­na­ten

Grube Max



Grube Max

WGS 84: 
Lat.: 49,37701612° N, 
Long: 12,24902859° E
WGS 84: 
Lat.: 49° 22' 37,258" N,
   Long: 12° 14' 56,503" E
Gauß-Krüger: 
R: 4518190,
 H: 5471145
Regionale Wetter Information, Macrostrat geologische Karten

To­po­gra­phi­sche Kar­te

TK6639

Verkürzte Mineralienatlas URL:

https://www.mineralienatlas.de/?l=2731
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Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

Weitere Funktionen

Bilder von Fundstellen (7 Bilder gesamt)

Abbauort Grube Max
Aufrufe (Bild: 1474143523): 599
Abbauort Grube Max

Abbauort mit in der Firste anstehendem Fluorit der Grube Max. Wundsheim, Wölsendorfer Revier, Bayern.

Sammlung: Bergbau- und Industriemuseum Ostbayern, Schloss Theuern, Kümmersbruck
Copyright: peryperypery
Beitrag: peryperypery 2016-09-17
Schachtröhre Grube Max
Aufrufe (Bild: 1474143408): 590
Schachtröhre Grube Max

Durch Gebirgsdruck geknickte Schachtröhre der Grube Max. Wundsheim, Wölsendorfer Revier, Bayern.

Sammlung: Bergbau- und Industriemuseum Ostbayern, Schloss Theuern, Kümmersbruck
Copyright: peryperypery
Beitrag: peryperypery 2016-09-17
Holzausbau Grube Max
Aufrufe (Bild: 1474143266): 569
Holzausbau Grube Max

Holzausbau in einem Stollen der Grube Max. Wundsheim, Wölsendorfer Revier, Bayern.

Sammlung: Bergbau- und Industriemuseum Ostbayern, Schloss Theuern, Kümmersbruck
Copyright: peryperypery
Beitrag: peryperypery 2016-09-17

Ausführliche Beschreibung

Vorgeschichte

  • Die Gänge der später so genannten Grube Max sind vermutlich bereits um 1916-1920 aufgefunden worden. Eine Zeit in der verstärkt nach Flussspatgängen im Wölsendorfer Raum gesucht wurde. Nordwestlich der Maxgänge wurde 1920 ebenfalls vermutlich nicht ein Versuchsstollen auf die Krandorfer Blei-Quarzgänge (Grube Krandorf) angesetzt, sondern aus dem Bereich ein Versuchsstollen Richtung der später so genannten Quarz-Flussspatgänge der Hudelschächte vorgetrieben. Sowohl die Gänge der Grube Max als auch die der Hudelschächte gerieten danach in Vergessenheit.
  • Interessant in diesem Zusammenhang waren mehrere Gespräche mit Betriebsangehörigen der Grube Max und Einwohnern der Orte Krandorf und Wundsheim, in denen davon berichtet wurde, dass in früheren Jahren, also vor Inbetriebnahme der Grube Max, bei Waldarbeiten Flussspat aufgefunden wurde. Dieser Hinweis deckt sich mit der Gegebenheit, dass der Flussspat der Grube Max im Nordwesten an der Tagesoberfläche ausbeißt, hier wurde 1952 ein Tagebau angelegt. Weiterhin enden der Gang 1 und der Gang 2 der Grube Max untertägig im Nordwesten abrupt an eine Störung. Die Gänge fand man dahinter auch nicht mehr wieder, was nicht heißt, dass die Gänge 1 und 2 keine Fortsetzung hatten.

Ein geschichtlicher Abriss zur Grube Max

  • 1951 wurde das Wundsheimer Vorkommen entdeckt. Der Flussspathändler und Bergwerksunternehmer Dr. Heinz Bouteiller aus Oberkirch im Schwarzwald erwirbt die Ausbeuterechte und gründet
  • 1952 die Firma "Wundsheimer Bergbau G.m.b.H.", Schwarzenfeld.
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Grube Max, Wundsheim. Belegschaft die 1964 von die Firma "Flußspatwerke Schwarzenfeld GmbH, vorm. Anton Kallmünzer" von die Firma "Flußspatwerke G.m.b.H.", Frankfurt (Main) übernommen wurde. Foto i...

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Grube Max
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Grube Max, Wundsheim, Wölsendorf, Oberpfalz, Bayern, Deutschland. Briefkopf Wundsheimer Bergbau G.m.b.H., Schwarzenfeld, 50iger Jahre.

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  • Im gleichen Jahr wird bereits ein Tagebau auf Gang 1 angelegt und im Oktober mit der Förderung begonnen. Werner Kocher wird als Betriebsleiter und Franz Frohnhöfer wird als Grubenbetriebsleiter bestellt. Die Grube bekommt einen Stromanschluss. Parallel zum Tagebau wird in unmittelbarer Nähe ein Schacht abgeteuft und an diesem Schacht eine 18 und eine 30 m Sohle angeschlagen. Der Schacht von Dr. Heinz Bouteiller war einfach und primitiv da die Grube nur auf die Förderung von Stückspat ausgelegt war und so entsprechende Gewinne erzielt werden konnten.
  • 1952 bis 1956 wird der Schacht tiefer geteuft und eine 60 und 92 m Sohle daran angeschlossen. Der geförderte Rohspat (Stückspat) wird direkt verkauft, da keine Aufbereitung vorhanden war.
  • Anfang 1957 übernehmen die "Flußspatwerke G.m.b.H.", Frankfurt ( Main ), die Gruben Max und auch die Grube Hanns die ebenfalls zu der "Wundsheimer Bergbau G.m.b.H." gehört. Werner Kocher ist weiterhin Betriebsleiter. Die Grubenverwaltung wird in Wölsendorf, auf Grube Johannesschacht, eine Grube der "Flußspatwerke G.m.b.H.", Frankfurt ( Main ), gemacht.
  • Die "Flußspatwerke G.m.b.H.", Frankfurt ( Main ) betreiben jetzt die Flußspatgruben

Grube Max
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Grube Max, Wundsheim, Wölsendorf, Oberpfalz, Bayern, Deutschland. Fördergerüst der Grube Max, davor Besuchergruppe im Mai 1972. Foto im Bestand Privatarchiv.

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  • Im gleichen Jahr wird unter Leitung von Werner Kocher die Grubenanlage professionell ausgebaut. Ein Stahlförderturm wird aufgebaut und der vorhandene Schacht zu einem doppeltrümmiger Förderschacht umgebaut. An diesem Schacht werden die 18, 30, 60 und 92 m Sohle angeschlagen.
  • Damit ist die Grube Max die letzte Großschachtanlage im Wölsendorfer Flußspatrevier gewesen die völlig neu errichtet wurde, zwei weitere Gruben, die Grube Heißer Stein und die Grube Hanns wurden ebenfalls in den 50iger Jahren neu aufgebaut, galten aber als Kleinstbergwerke. Die Grube Max hatte zudem das höchstgelegene Abbau-Niveau im Wölsendorfer Flussspatrevier, es lag am Schachtansatz bei 520 m über NN. Die Namensgebung Grube Max erfolgte übrigens zu Ehren des damaligen Landrates vom Landkreis Neunburg vorm Wald Max Stadlbauer.
  • Der Flussspat von Grube Max wird jetzt in der Aufbereitung der Grube Johannesschacht in Wölsendorf aufbereitet, auf Grube Max findet durch die sogenannten "Spatengel" = Klaubefrauen eine Vorabscheidung statt.
  • 1957/58 wird 253 m südöstlich des Schachtquerschlages ein Luftschacht erwähnt, der an der 30, 60 und 92 m Sohle angeschlagen war und auch als Notausgang diente. Über dem Schacht stand kein Gerüst, sondern ein circa 2 x 2 Meter kleines Gebäude zum Schutz vor der Winterkälte, da er einzeihend war und sonst zu vereisen drohte.
  • 1959 übernimmt die Betriebsleitung Karl Heinz Holl. Im gleichen Jahr nimmt in Lissenthan eine Aufschlussgrube, die Grube Lissenthan ihren Betrieb auf.
  • 1960 wird der Förderschacht von 95 Meter auf 125 Meter tiefer geteuft.
  • 1961 am 30.06. wird die Grube Johannesschacht und auch der Aufschlußbetrieb Lissenthan stillgelegt. Die Aufbereitung der Grube Johannesschacht wird aber weiter betrieben und zwar für die Grube Hanns bis zum 31.03.1962 und für die Grube Max vermutlich bis 31.12.1963.
  • 1964 übernimmt die Firma "Flußspatwerke Schwarzenfeld GmbH, vorm. Anton Kallmünzer" die Grube Max. Die Aufbereitung des geförderten Flussspates geschieht jetzt in der Aufbereitung der Grube Cäcilia.
  • 1965 wird Obersteiger Linus Kestel, der bis dahin im Ruhrgebiet auf Zeche Radbod tätig war, als Betriebsleiter für die Grube Max bestellt. Die Grubenverwaltung für Grube Max wird von Grube Cäcilia aus, in Freiung, gemacht.
  • 1967/68 wird der Förderschacht von 125 Meter auf 150 Meter tiefer geteuft.
  • 1972 bis Juni tiefer teufen des Förderschachtes von 150 Meter bis auf 180 m.
  • 1972/73 wurde von der 125 m Sohle der Grube Max eine Untersuchungsstrecke zu den Flussspatgängen der Hudelschächte aufgefahren.
  • Nach 1973 Auffahrung Bremsberg von 180 m Sohle zur 210 Meter Sohle.
  • 1975 vor Weihnachten Betriebseinstellung, obwohl die bauwürdigen Vorräte nicht erschöpft waren. Schwierige Abbauverhältnisse und Billigimporte aus dem Ausland zwangen zur Stillegung. Zum Zeitpunkt der Schließung waren an sicheren Vorräten 2.835 t und an wahrscheinlichen 65.770 t mit einem CaF2 - Gehalt von circa 40 % vorhanden, wobei die Untersuchungstätigkeiten bis zum Zeitpunkt der Stillegung nicht abgeschlossen waren. Die Grube Max war ein bedeutendes Bergwerk. Es erstreckte sich über 7. Sohlen, die 18, 30, 60, 92, 125, 180 und 210 m Sohle, die an einem 180 m tiefen Schacht und einem Bremsberg zwischen 180 und 210 m angeschlossen waren.
  • 1976 wird das Gelände völlig eingeebnet, der Fördertrum verschrottet.
Grube Max
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Grube Max, Wundsheim, Wölsendorf, Oberpfalz, Bayern, Deutschland. Fördergerüst der Grube Max. An der Verladung der "Spat-LKW" im Sept. 1975. Foto im Bestand Privatarchiv.

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Grube Max, Wundsheim, Wölsendorf, Oberpfalz, Bayern, Deutschland. Der letzte Förderwagen Weihnachten 1975. Foto im Bestand Privatarchiv.

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Grube Max
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Grube Max, Wundsheim, Wölsendorf, Oberpfalz, Bayern, Deutschland. Fördergerüst der Grube Max im Januar 1976 nach der Stillegung. Foto im Bestand Privatarchiv.

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Die Lagerstätte

  • 1957 schreibt Dr. Ernst Otto Teuscher, München, folgendes: "Hauptmerkmale der südöstlichen Ganggruppe ist das verschwinden der Radioaktivität, deren letztes Vorkommen auf dem Altfalterer Kirchengang ( 45 ) beobachtet worden ist, sodaß Baryt und Quarz beinahe zu einzigen Begleitmineralien werden, soweit die Flußspatgänge nicht praktisch rein sind, welche Tendenz besonders das Wundsheimer Vorkommen ( 49 ) repräsentiert".
  • 1959 berichtet Heinz-Richard Bosse, Hannover, wie folgt: "Das Flußspatvorkommen der Grube Max liegt am SE-Ende des Nabburg - Wölsendorfer Reviers, circa 1 km nordwestlich Wundsheim. Die verkehrstechnisch recht ungüstige Lage unterstreicht der 12 Kilometer weite Transportweg des Fördergutes zum Bahnhof Schwarzenfeld über Wundsheim und Kemnath".
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Grube Max, Wundsheim, Wölsendorf, Oberpfalz, Bayern, Deutschland. Übersichtskarte der Grube Max.

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Die Grube baute im Cordierit-Gneis auf zwei Gängen in über 400 m streichender Länge. Diese Gänge sind außer im Tagebau in drei Sohlen zwischen der Rasenhängebank 520 m über NN und 92 m Teufe aufgefahren. Ihre Hauptstreichrichtung liegt bei N 140 bis 145 Grad E (Ost). Der nordöstliche, schachtnähere Gang wird als Gang 1, der südwestliche als Gang 2 bezeichnet. Die bauwürdige Gangfüllung von Gang 1 fällt steil NE; das Einfallen von Gang 2 ist steil nach SW gerichtet. Beide Gänge scharen sich circa 100 m südöstlich des Förderschachtes 2 bis 5 m unter der Oberfläche. Sie treten im Streichen nach Nordwesten und Südosten und im Einfallen nach der Teufe wieder auseinander. Es handelt sich um Gänge mit durchgehender Mineralfüllung. Die primären Mächtigkeiten liegen meist bei 60 bis 70 cm, schwanken aber zwischen 20 cm und 2 m. Der Gang 2 als Hauptgang fällt gleichmäßig mit 75 Grad nach SW ein. Der Gang 1 zeigt mit NE-Fallen die Merkmale einer Fiederspalte zu Gang 2. Zusätzlich zu Gang 1 finden sich weitere bauwürdige Fiederspalten.

  • 1964 wurde südwestlich Gang 2 ein dritter Gang angefahren. Dieser Gang wird sowohl Gang 2a als auch als Gang 3 genannt.
  • 1976 wird ein Rückblick wie folgt geschildert: Das Gangsystem besteht aus dem Gang 1, der auf Niveau der 150 m Sohle eine bauwürdige Länge von 320 m besaß und dem Gang 2, der auf dem Niveau der 30 m Sohle eine bauwürdige Länge von 400 m erreichte. Zwischen den beiden kommen weitere, kürzere Gänge ( Mittelgänge ) von unter 100 m Länge vor, die sich mit Gang 1 bzw. 2 scharen. Außerdem wurde auf der 125 m Sohle südöstlich von Gang 2 noch ein Gang 2 a erschlossen. Diese Nebengänge waren großenteils ebenfalls bauwürdig. Die Mächtigkeit der Gänge schwankt zwischen 0,1 und 3,5 m, die mittlere Mächtigkeit liegt bei circa 70 cm, nach der Teufe nehmen die Gangmächtigkeiten generell ab. Nachdem durch Querschläge, Bohrungen und Suchstrecken in Verbindung mit geochemischen und geophysikalischen Untersuchungen das Grubenfeld in den vorhergehenden Jahren eingehend untersucht worden war, bestand keine Aussicht mehr, einen weiteren Gang finden zu können. Außerdem war auf dem Niveau der 210 m Sohle der Gang stark brekziös ausgebildet mit einem starken Vorwalten von Quarz gegenüber Flußspat und ein erhöhter Gehalt an Schwefelkies vorhanden. Dieser war makroskopisch kaum sichtbar,trat aber bei der Aufbereitung deutlich in Erscheinung, beides Hinweise, daß mit der 210 m Sohle die Wurzelzone der Lagerstätte erreicht war.

Mineralogie

  • 1957 schreibt Dr. Ernst Otto Teuscher, München, wie folgt: "Die Gangfüllungen der südöstlichen Ganggruppe bestehen aus meist grünlichem, zum Teil farblosen Flußspat. Baryt ist (trotz des Auftretens reiner Barytfüllungen ) – bezogen auf die gesamte südöstliche Gruppe – nicht häufiger als in Teilen des Nabburger Reviers, im Wundsheimer Vorkommen ( 49 ) fehlt er praktisch. Calzit kommt bereits vor, obwohl heute wenige Grubenaufschlüsse tiefer sind als 30 bzw. 60 Meter".
Max
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Grube Max, Wundsheim, Wölsendorf, Oberpfalz, Bayern, Deutschland. Über Tage Situation 1957/58 nach Dipl. Geol. Dr. Heinz-Richard Bosse.

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  • 1959 berichtet Heinz-Richard Bosse, Hannover, zur Mineralogie: "Die Färbung des Flußspates beginnt am Salband mit kräftig dunkelvioletten Tönen. Mit scharfer Grenze folgen, oft in mehrmaliger Wechsellagerung, zunächst satt dunkelgrün gefärbte Lagen, die zu den jüngeren Abscheidungen in der Gangmitte hin allmählich zu einem schmutzigen Graugrün verblassen. In der zweiten Generation tritt beiderseits des weißen bis farblosen Leitbandes II b nochmals je ein kräftig rotviolett gefärbter Streifen auf. Davon hebt sich der spaltenfüllende, leuchtend hellblaue Flußspat II d deutlich ab. Der jüngste Flußspat III findet sich von violett über grün bis farblos in allen Abstufungen. Insgesamt ist eine Abnahme der Färbungsintensität von den älteren zu den jüngeren Abscheidungen zu beobachten, wobei die hellen Flußspäte mengenmäßig überwiegen. In der Grube Max finden sich in allen Generationen nur würfelige Kristalle. Der violette Flußspat weist hin und wieder einheitlich orientierte Kristalle mit maximal 3 cm Kantenlänge auf. In die seltenen Flußspatwürfel sind teils idiomorphe Pyrite eingewachsen".

    • Hinweis dazu: Nach 1959 sind auch Fluoritoktaeder gefunden worden.

    Weitere Fluoritfarben werden 1959 wie folgt im Text erwähnt (alles derb), dazu die AbfolgeNr.:

    • dunkelviolett I a und III; blaßviolett II d
    • dunkelgrün I b; blaßgrün I c; schmutzig-graugrün I c; blaßgraugrün I c
    • weiß II c; weiss II b
    • rötlichviolett II a, II c und III; rotviolett II c; tiefrotviolett II a
    • hellblau II d, leuchtend hellblau II d
    • rostig verfärbt II d

    Weitere Mineralien werden von Bosse genannt:

    • Quarz - gut ausgebildete Einzelkristalle;
    • Schwerspat - in Tafeln;
    • Pyrit - Kristalle erreichen bis zu 1,5 cm Durchmesser;
    • honiggelbe Zinkblende - dodekaedrische 2 bis 6 mm große Kristalle;
    • Bleiglanz;
    • Pyromorphit - dunkelgelbgrün und kurzsäulig;
    • Cerussit - bräunlich, farblos, stengelig
    • und Calcit - in schwertförmigen Kristallen. Calcit findet sich nicht in den Flußspatgängen, er tritt im Nebengestein und in Störungszonen als Spaltenfüllung auf.
Grube Max
Grube Max

Grube Max, Wundsheim, Wölsendorf, Oberpfalz, Bayern, Deutschland. Grundriß der Grube Max.

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  • 1967 wird für Grube Max, von Dr. Heinz Ziehr, Regensburg, folgende Mineralabfolge ( Formation III, IV, V und VI ) genannt:

    • III

      • Fluorit IIa und b
      • Quarz IV
      • Baryt I
    • IV

      • Fluorit III
    • V

      • Pyrit III, Markasit II, Linneit, Bravoit
      • Kupferkies II, Zinkblende II
      • Bleiglanz III
    • VI

      • Quarz V
      • Bleiglanz IV
  • Dazu werden von Dr. Heinz Ziehr wie folgt Angaben gemacht (es werden hier nur Besonderheiten in loser Folge aufgeführt): Es konnte eine Epitaxie von Bleiglanz auf Flußspat an Proben festgestellt werden. Pyromorphit kam gelegentlich im Flußspatgang vor. Bleiglanz, Zinkblende, Kupferkies und teilweise auch Pyrit ist in derben Partien bis 20 cm mächtig in Linsen angereichert aufgetreten. Derbe Kupferkiespartien sind selten. Covellin findet sich als Begleiter des Bleiglanzes. In einer kleinen Flußspatdruse wurde ein 1,2 cm großer isometrischer Cerussitkristall gefunden.
  • 1977 wird noch wenig Kupferkies und Covellin genannt.
  • 2000 erwähnt Gerhard Bald, Fürth, folgendes: Der Ganginhalt der Grube Max war stark zerrüttet, lieferte aber schöne hellblaue Fluoritwürfel, untergeordnet auch violette Oktaeder. Bleiglanz tritt blättrig eingesprengt und cm-mächtig im Flußspat auf. Zinkblende wurde einmal in eine Gangöffnung mit cm-großen undeutlichen braunen Kristallen auf stengeligem Quarzkristallrasen gefunden, die zahlreiche Sammlungen versorgt hat. Pyromorphit langprismatisch bis nadelig in sehr schöner Ausbildung wurde in kleinen Höhlungen in allen Grüntönen beobachtet. Wulfenit (in Millimeterbereich) bildet in gelb oder orangerot einen herrlichen Kontrast auf grünen Phyromorphitrasen. Ein größerer Fund von Hemimorphit ist bekannt, der einen dichten weißen Kristallrasen bildete.

  • Besonderheiten aus dem Wölsendorfer Flußspatrevier

    • Fluorit - Schwimmer - Foto 01

      • 1959 berichtet Heinz-Richard Bosse, Hannover, über die derben Fluoritfarben von Grube Max. Zu diesem Zeitpunkt war eine weitere Farbe "wohl" noch nicht bekannt und zwar kommt zu den genannten Farben noch ein dunkel- bis tiefdunkelblauer Farbton hinzu.
      • Zu den Raritäten aus dem Wölsendorfer Revier zählen dunkelblaue Fluoritwürfel, die einmalig in der Grube Max, auf der 92 m Sohle im Gang 1, 1972/73 in einer Fluoritlinse, vom damaligen Betriebsleiter Linus Kestel, in einem schachtnahen Abbaubetriebspunkt geborgen werden konnten. Bei dem Abbau handelte es sich um einen Restabbau von Gang 1, der in früheren Jahren stehen gelassen wurde. Aus dieser Linse konnte Herr Kestel insgesamt 8 Kleinstufen bergen, die alle sogenannte Kluftschwimmer sind. Fragmente, die in vorhandenen Hohlräumen aus der derben Fluoritmasse raus gelöst werden mussten, dann aber nur meist einseitig auskristallisiert sind, kamen etwas häufiger vor.
      • Stufenbeschreibung: Die Kleinstufe besteht vollständig aus verschiedenfarbig bläulichen Fluorit, wobei die dunkelbläulichen Farben, die in den Würfeln teils einen Zonaraufbau bilden, überwiegen. Je nach Lichteinfall wird die Farbe mehr oder weniger intensiv verstärkt. Der hintere Würfel ist 30x30mm und der vordere Würfel 28x25mm groß. Zwischen beiden ist noch ein Würfelfragment zu vorhanden. Die Würfelflächen sind spiegelglatt und Mikrobereich parkettartig, die Kanten sind scharfkantig, in sich versetzt bis leicht wellig auskristallisiert. Begleiter ist verfestigter, weißer Kaolin.
    • Fluoritwürfel - Foto 02

      • Die Grube Max hat insgesamt sehr wenig auskristallisiertes Material für die Sammlungen geliefert, und davon waren am häufigsten noch weißliche bis speckigweiße Fluoritwürfel. Hellbläuliche Fluoritwürfel traten hin und wieder auf und die restlichen Farbvarianten sind absolute Raritäten. Die bläulichen und rötlichvioletten Flußspäte verlieren ihre Farbe bereits nach ziemlich kurzer Sonneneinstrahlung. Ob alle blauen Ausbildungsformen das betrifft muss hier mal offen bleiben. Honigspat, der hin und wieder von Grube Max angeboten wird, gab es nicht.
      • Stufenbeschreibung: Eine absolute Ausnahmestufe, die als vollständig auskristallisierter Würfel, mit den Maßen 63x60x45 mm vorliegt, ist in Foto 02 zu sehen. Mit diesen Abmessungen ist er der größte Einzelwürfel der um 1968 auf Grube Max geborgen werden konnte. Der Würfel hat auf der Unterseite lediglich eine 22x14 mm kleine Bergungsstelle und da er auf einer Quarzwand auf der 125 m Sohle, im Gang 1, aufgewachsen war, konnte er ohne weiteres von dieser mehr oder weniger „abgepflückt“ werden. Die Farbe tendiert von einem grünlichen bis hin zu einem blaugrünen Farbton, je nachdem wie der Lichteinfall ist. Von den sechs Würfelflächen sind drei meist vollständig mit weißen, klaren, Mikroquarz überzogen, auf dem stellenweise zart violette, millimeterkleinste Fluoritwürfelchen aufgewachsen sind. Die anderen drei Flächen sind frei zu erkennen, deren Oberflächen eine feine bis schwach parkettartige Struktur aufweisen. Die Kanten sind wellig bis uneben, aber durchweg mit kleinsten Quarzkristallen besetzt.
    • Bleiglanz auf Fluorit - Foto 03

      • Von der Grube Max sind bisher nur derbe Bleiglanzstücke bekannt geworden, wobei der Bleiglanz für Grube Max in der Beschreibung der Fachliteratur eher eine untergeordnete Rolle spielt. Im Jahre 2009 konnte ich bei einem ehemaligen Hauer der Grube Max, bei Durchsicht seiner Bestände, die vorliegende Stufe erwerben, die er beim Vortrieb des Bremsberges von der 180 m zur 210 m Sohle gefunden hat. Das Fundjahr war im leider nicht mehr bekannt. Auskristallisierte Stufen mit Bleiglanzkristalle sind für das Wölsendorfer Revier insgesamt schon sehr selten und für Grube Max stellt sie eine Rarität dar.
      • Stufenbeschreibung:Der Untergrund der Stufe besteht aus einem Gemisch aus verschiedenfarbigem weißen, derben Quarz, in dem feinste, derbe Einlagerungen von Bleiglanz zu erkennen sind. Auf der Ansichtseite ist flächendeckend eine schmutzig weiße, derbe Quarzschicht zu finden, worauf sich in großen Teilbereichen speckig weiße, Fluoritwürfel, die einen ganz leichten Stich ins Gelbliche zeigen, auskristallisiert sind. Die Fluoritwürfel sind nur wenige Millimeter groß und weisen Stellenweise eine leichte Transparenz auf. Ihre Oberflächen sind relativ glatt und die Kanten sind scharfkantig ausgebildet. Auf diese Fluoritwürfelchen sind dann drei Bleiglanzaggregate und zwei Bleiglanzwürfel aufgewachsen, wovon einer eine Größe von 7x5 mm hat. Die Farbe der Bleiglanzkristalle ist durchweg ein matter Grauton, die Oberflächen sind leicht porös.

Foto 01
Foto 01 (SNr: 0518)

Fluorit - Schwimmer. Stufengröße: 37x37x31mm.

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Foto 02
Foto 02 (SNr: 0454)

Fluoritwürfel. Stufengröße: 71x65x50 mm.

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Foto 03
Foto 03 (SNr: 0393)

Bleiglanz auf Fluorit. Stufengröße: 111x85x34 mm

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  • Besonderheiten aus dem Wölsendorfer Flußspatrevier und Obersteiger Linus Kestel

    • Betriebsleiter Linus Kestel - Foto 04

      • Obersteiger Linus Kestel im Mai 1971 am Förderschacht der Grube Max, Rasenhängebank, der als Betriebsleiter von 1965 bis zur Stillegung im Jahre 1975 auf Grube Max tätig war. Die von ihm getragene Karbidgrubenlampe ist unter "Geleucht" zu sehen.
    • Honigblende auf Quarz - Foto 05

      • Eine weitere Rarität aus dem Wölsendorfer Revier ist die sogenannte Honigblende, die in größeren Exemplaren, einmalig in eine Gangöffnung auf der 180 m Sohle, nur auf Grube Max gefunden wurden. Zahlreiche Sammlungen, wie von Herrn Bald in 2000 geäußert, konnten damit nicht versorgt werden, da nur sehr wenige Stufen in Sammlerqualität geborgen werden konnten. Die Honigblendekristalle waren überwiegend gelblichbraun – matt, in Einzelfällen trat diese aber auch gelblichbraun – transparent und in hochglänzenden, bräunlich- und goldgelben Kristallen auf. Ein kleineres Vorkommen mit hochtransparenter Honigblende wurde darüber hinaus auf der 92 m Sohle, im Gang 1, 1972/73, in einem Abbaubetriebspunkt, zusammen mit bläulichen Fluorit angetroffen.
      • Stufenbeschreibung: Die Stufe besteht im Untergrund aus einer circa 10 mm dünnen, gräulichen Quarzgesteinsschicht, worauf eine bis zu circa 24 mm dicke, weiße, derbe, stengelige Quarzschicht folgt. An einem Randstreifen der Stufe ist zu erkennen, dass dieser stengelige Quarz oberhalb auskristallisiert ist. Der Rest der Ansichtseite ist vollständig mit einer circa 13 mm starken Honigblendekristallschicht überzogen, wobei die Ausbildung der Kristalle, bis auf wenige Ausnahmen, eher undeutlich sind. Die Kristalle haben eine gelblichhonigbraune, matte Farbe. Auf diese Honigblendekristalle sind weiterhin punktuell, weiß wirkende, in ihrer Tracht aber Transparente, kleinere Quarzkristalle aufgewachsen. Diese Art der Honigblendeausbildungsform kam im Wölsendorfer Revier nur auf Grube Max vor.
    • Betriebsleiter Linus Kestel - Foto 06

      • Obersteiger Linus Kestel 1970 auf der 125 m Sohle im Abbau eines Flußspatganges. Zu sehen ist hier eine sogenannte Flußspatlinse im derben Flußspatgang. Herr Kestel durchsucht hier den Malm in dem immer wieder Kluftschwimmer zu finden waren.

Foto 04
Foto 04

Betriebsleiter Linus Kestel.

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Foto 05
Foto 05 (SNr: 0657)

Honigblende auf Quarz. Stufengröße: 272x88x43 mm.

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Foto 06
Foto 06

Betriebsleiter Linus Kestel.

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Vermessung

  • Das Handwerkszeug zur Vermessung der Grube(n) war: Hängekompass mit Zulegeplatte, Gradbogen, dazu Aufhängeschnur, Lot und Markscheider-Stahlmeßband. Die Vermessung mit diesen Geräten nahm der Grubenbetriebsleiter, der eine Ausbildung diesbezüglich hatte, vor. Die Daten wurden dann an einem amtlich bestellten Markscheider des Bergamtes weiter gegeben, von diesem kontrolliert und übernommen. Aufgrund dieser Daten bekamen zum einen die Bergleute ihren Lohn und zum anderen fertigte der amtlich bestellte Markscheider entsprechende Rißwerke an.
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Max (SNr: 0705)

Grube Max, Wundsheim, Wölsendorf, Oberpfalz, Bayern, Deutschland. Hängekompass der Firma Hildebrand Freiberg/Sachsen. Ex Bestand Betriebsleiter der Grube Max, Marienschacht mit ehemaligem Baufeld d...

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Max
Max (SNr: 0705)

Grube Max, Wundsheim, Wölsendorf, Oberpfalz, Bayern, Deutschland. Hängekompass der Firma Hildebrand Freiberg/Sachsen in entsprechender Zulegeplatte. Ex Bestand Betriebsleiter der Grube Max, Mariens...

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Max
Max (SNr: 0705)

Grube Max, Wundsheim, Wölsendorf, Oberpfalz, Bayern, Deutschland. Gradbogen. Das entsprechende Lot fehlt hierzu. Ex Bestand Betriebsleiter der Grube Max, Marienschacht mit ehemaligem Baufeld der Gr...

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Grube Max
Grube Max (SNr: 0705)

Grube Max, Wundsheim, Wölsendorf, Oberpfalz, Bayern, Deutschland. 30 Meter Markscheider-Stahlmeßband der Firma "S T A B I L A" aus 76855 Annweiler. Ex Bestand des ehemaligen Betriebsleiters der Gru...

woelsendorfer

Geleucht

Max
Max (SNr: 0639)

Grube Max, Wundsheim, Wölsendorf, Oberpfalz, Bayern, Deutschland. Gefahrene Messing Karbidlampe, Firma Hesse, Typ 165, Gelenkbügel-Verschluss, vom ehemaligen Betriebsleiter der Grube Max. Alter um ...

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Max
Max (SNr: 0706)

Grube Max, Wundsheim, Wölsendorf, Oberpfalz, Bayern, Deutschland. Gefahrene Benzin-Sicherheitslampe, "Friemann & Wolf GmbH, Duisburg", Typ 400, Baujahr um 1950, mit Obere Luftzufuhr, Runddocht, 2 K...

woelsendorfer

Die untertägige Lichtquelle des Bergmann's war die Karbidlampe. Zum Einsatz kamen weiterhin Oellampen und Hauslampen. Weiterhin musste jeder Betriebsleiter eine Benzin-Sicherheitslampe in seinem Bestand haben.


Stillegung

Max
Max (SNr: 0392)

Grube Max, Wundsheim, Wölsendorf, Oberpfalz, Bayern, Deutschland. Steinzeugbierkrug.

woelsendorfer
  • Zum Gedenken an die Stillegung der Grube Max wurde an die Belegschaft ein streng limitierter Steinzeugbierkrug ausgehändigt.

Mineralien (Anzahl: 17)

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Barytr
Heinz-Richard Bosse: "Die Flußspatgänge im Südostteil des Nabburger - Wölsendorfer Reviers", in "Geologisches Jahrbuch", Band 82, Seite 869-908, Hannover/5. Dezember 1965, Dr. Heinz Ziehr, Regensburg: "Das Nabburg-Wölsendorfer Flußspatrevier", Seite 215 - 253; in "DER AUFSCHLUSS", Sonderheft 16, 1967 und Hartmut Schmeltzer: "Mineral-Fundstellen, Band 2, Bayern", Christian Weise Verlag/München 1977.
(Bayern/Oberpfalz, Bezirk/Schwandorf, Landkreis/Wölsendorf, Revier/Wundsheim/Grube Max)
M
Bravoit (Var.: Pyrit)r
Dr. Heinz Ziehr, Regensburg: "Das Nabburg-Wölsendorfer Flußspatrevier", Seite 215 - 253; in "DER AUFSCHLUSS", Sonderheft 16, 1967.
(Bayern/Oberpfalz, Bezirk/Schwandorf, Landkreis/Wölsendorf, Revier/Wundsheim/Grube Max)
M
Calcitr
Sammlung Michael Kommer (woelsendorfer)
(Bayern/Oberpfalz, Bezirk/Schwandorf, Landkreis/Wölsendorf, Revier/Wundsheim/Grube Max)
BM
Cerussitr
Heinz-Richard Bosse: "Die Flußspatgänge im Südostteil des Nabburger - Wölsendorfer Reviers", in "Geologisches Jahrbuch", Band 82, Seite 869-908, Hannover/5. Dezember 1965, Dr. Heinz Ziehr, Regensburg: "Das Nabburg-Wölsendorfer Flußspatrevier", Seite 215 - 253; in "DER AUFSCHLUSS", Sonderheft 16, 1967 und Hartmut Schmeltzer: "Mineral-Fundstellen, Band 2, Bayern", Christian Weise Verlag/München 1977.
(Bayern/Oberpfalz, Bezirk/Schwandorf, Landkreis/Wölsendorf, Revier/Wundsheim/Grube Max)
M
Chalkopyritr
Dr. Heinz Ziehr, Regensburg: "Das Nabburg-Wölsendorfer Flußspatrevier", Seite 215 - 253; in "DER AUFSCHLUSS", Sonderheft 16, 1967, Hartmut Schmeltzer: "Mineral-Fundstellen, Band 2, Bayern", Christian Weise Verlag/München 1977.
(Bayern/Oberpfalz, Bezirk/Schwandorf, Landkreis/Wölsendorf, Revier/Wundsheim/Grube Max)
BM
Covellinr
Dr. Heinz Ziehr, Regensburg: "Das Nabburg-Wölsendorfer Flußspatrevier", Seite 215 - 253; in "DER AUFSCHLUSS", Sonderheft 16, 1967, Hartmut Schmeltzer: "Mineral-Fundstellen, Band 2, Bayern", Christian Weise Verlag/München 1977.
(Bayern/Oberpfalz, Bezirk/Schwandorf, Landkreis/Wölsendorf, Revier/Wundsheim/Grube Max)
M
Fluoritr
Sammlung Michael Kommer (woelsendorfer), Dr. Heinz Ziehr, Regensburg: "Das Nabburg-Wölsendorfer Flußspatrevier", Seite 215 - 253; in "DER AUFSCHLUSS", Sonderheft 16, 1967.
(Bayern/Oberpfalz, Bezirk/Schwandorf, Landkreis/Wölsendorf, Revier/Wundsheim/Grube Max)
BM
Galenitr
Sammlung Michael Kommer (woelsendorfer), Dr. Heinz Ziehr, Regensburg: "Das Nabburg-Wölsendorfer Flußspatrevier", Seite 215 - 253; in "DER AUFSCHLUSS", Sonderheft 16, 1967.
(Bayern/Oberpfalz, Bezirk/Schwandorf, Landkreis/Wölsendorf, Revier/Wundsheim/Grube Max)
BM
Hemimorphitr
Gerhard Bald: "Wölsendorfer Flußspatrevier", Seite 38 - 48, in "AUFSCHLÜSSE ZUR ERDGESCHICHTE BAYERNS"; VFMG-Sommertagung 2000 vom 15. bis 18. September 2000 in Amberg/Oberpfalz, 50 Jahre VFMG.
(Bayern/Oberpfalz, Bezirk/Schwandorf, Landkreis/Wölsendorf, Revier/Wundsheim/Grube Max)
M
'Limonit'r
Sammlung Michael Kommer (woelsendorfer)
(Bayern/Oberpfalz, Bezirk/Schwandorf, Landkreis/Wölsendorf, Revier/Wundsheim/Grube Max)
BM
Linneitr
Dr. Heinz Ziehr, Regensburg: "Das Nabburg-Wölsendorfer Flußspatrevier", Seite 215 - 253; in "DER AUFSCHLUSS", Sonderheft 16, 1967.
(Bayern/Oberpfalz, Bezirk/Schwandorf, Landkreis/Wölsendorf, Revier/Wundsheim/Grube Max)
M
Markasitr
Dr. Heinz Ziehr, Regensburg: "Das Nabburg-Wölsendorfer Flußspatrevier", Seite 215 - 253; in "DER AUFSCHLUSS", Sonderheft 16, 1967.
(Bayern/Oberpfalz, Bezirk/Schwandorf, Landkreis/Wölsendorf, Revier/Wundsheim/Grube Max)
M
Pyritr
Sammlung Michael Kommer (woelsendorfer); Heinz-Richard Bosse: "Die Flußspatgänge im Südostteil des Nabburger - Wölsendorfer Reviers", in "Geologisches Jahrbuch", Band 82, Seite 869-908, Hannover/5. Dezember 1965, Dr. Heinz Ziehr, Regensburg: "Das Nabburg-Wölsendorfer Flußspatrevier", Seite 215 - 253; in "DER AUFSCHLUSS", Sonderheft 16, 1967 und Hartmut Schmeltzer: "Mineral-Fundstellen, Band 2, Bayern", Christian Weise Verlag/München 1977.
(Bayern/Oberpfalz, Bezirk/Schwandorf, Landkreis/Wölsendorf, Revier/Wundsheim/Grube Max)
BM
Pyromorphitr
Sammlung Michael Kommer (woelsendorfer), Dr. Heinz Ziehr, Regensburg: "Das Nabburg-Wölsendorfer Flußspatrevier", Seite 215 - 253; in "DER AUFSCHLUSS", Sonderheft 16, 1967.
(Bayern/Oberpfalz, Bezirk/Schwandorf, Landkreis/Wölsendorf, Revier/Wundsheim/Grube Max)
BM
Quarzr
Sammlung Michael Kommer (woelsendorfer), Dr. Heinz Ziehr, Regensburg: "Das Nabburg-Wölsendorfer Flußspatrevier", Seite 215 - 253; in "DER AUFSCHLUSS", Sonderheft 16, 1967.
(Bayern/Oberpfalz, Bezirk/Schwandorf, Landkreis/Wölsendorf, Revier/Wundsheim/Grube Max)
BM
Sphaleritr
Sammlung Michael Kommer (woelsendorfer), Dr. Heinz Ziehr, Regensburg: "Das Nabburg-Wölsendorfer Flußspatrevier", Seite 215 - 253; in "DER AUFSCHLUSS", Sonderheft 16, 1967.
(Bayern/Oberpfalz, Bezirk/Schwandorf, Landkreis/Wölsendorf, Revier/Wundsheim/Grube Max)
BM
Wulfenitr
Gerhard Bald: "Wölsendorfer Flußspatrevier", Seite 38 - 48, in "AUFSCHLÜSSE ZUR ERDGESCHICHTE BAYERNS"; VFMG-Sommertagung 2000 vom 15. bis 18. September 2000 in Amberg/Oberpfalz, 50 Jahre VFMG.

(Bayern/Oberpfalz, Bezirk/Schwandorf, Landkreis/Wölsendorf, Revier/Wundsheim/Grube Max)
M
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Legende

Mineral -> anerkanntes Mineral
Mineral (TL) -> Mineral-Typlokalität
Mineral -> micht anerkanntes Mineral
-> Bilder sind verfügbar
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Mineral ? -> Vorkommen ist fragwürdig

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Mineralbilder (78 Bilder gesamt)

Fluorit
Aufrufe (Bild: 1353241967): 182
Fluorit (SNr: 0458)

Grube Max, Wundsheim, Wölsendorf, Oberpfalz, Bayern, Deutschland. Stufengröße: 133x66x43mm. Derbes Gangstück, gesägt und poliert.

Sammlung: woelsendorfer
Copyright: woelsendorfer
Beitrag: woelsendorfer 2012-11-18
Mehr   MF 
Fluorit
Aufrufe (Bild: 1357459502): 303
Fluorit (SNr: 0700)

Grube Max, Wundsheim, Wölsendorf, Oberpfalz, Bayern, Deutschland. Größe: 109x70x25 mm. Zart silberblaugraue Fluoritwürfel bis 28 mm, auf zart grünlichen, derben Fluorit. Fund 150 m Sohle im Gang 1,...

Sammlung: ex.woelsendorfer
Copyright: woelsendorfer
Beitrag: woelsendorfer 2013-01-06
Mehr   MF 
Fluorit
Aufrufe (Bild: 1363209835): 389
Fluorit (SNr: 0762)

Grube Max, Wundsheim, Wölsendorf, Oberpfalz, Bayern, Deutschland. Stufengröße: 41x38x31mm. Bis 23x20 mm großer, hellbläulicher, leicht trüber Fluoritwürfel, mit 12 mm großen Fluoritphantom. Fundort...

Sammlung: ex.woelsendorfer
Copyright: woelsendorfer
Beitrag: woelsendorfer 2013-03-13
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Gesteine (Anzahl: 1)

Gneisr
Bosse, Heinz-Richard, Hannover: \'Die Flußspatgänge im Südostteil des Nabburg - Wölsendorfer Reviers\', mit Befahrungen in den Jahren 1957 und 1958, mit Geologische Übersichtskarte und mit 2 großformatigen Karten der Flußspatgrube Max. Grundlage dieses Buches ist die Diplomarbeit von Bosse, die am 17.12.1959 von der Uni München angenommen wurde; in \'Geologisches Jahrbuch\', Band 82, Seite 869-908, Hannover/5. Dezember 1965.
(Bayern/Oberpfalz, Bezirk/Schwandorf, Landkreis/Wölsendorf, Revier/Wundsheim/Grube Max)
G
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Gestein (TL) -> Gestein Typlokalität
-> Bilder sind verfügbar
 5 -> Anzahl der Fundstellen für dieses Gestein in der Region
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 r -> Referenzinformationen
Gestein ? -> Vorkommen fragwürdig

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Aktualität: 19. Aug 2019 - 14:59:19

Referenz- und Quellangaben, Literatur

Literatur

  • Teuscher, Dr. Ernst Otto, München: "I. Geologischer Teil - Neuere Untersuchungen auf Bayerischen Flußspatvorkommen", Seite 5 - 20 und 26 - 38, darin "F. Erläuterungen zur Lagerstättenkarte", Seite 31 - 38; mit Lagerstättenkarte 1 : 25000, von Ernst Otto Teuscher. Diese Lagerstättenkarte ist entstanden durch eine im Besitz des Bayer.Geol.Landesamtes befindliche Lagerstättenkarte im Maßstab 1:5000. Diese Lagerstättenkarte wiederum basiert auf Unterlagen des Bergamtes Amberg, wobei der Markscheider H. Müller die markscheiderischen Gangaufnahmen machte UND unter Verwendung des Manuskriptes und der Gangaufnahmen für den Raum Wölsendorf von Dr. Heinz Ziehr "Die Flußspatgänge von Wölsendorf und deren Nebengesteine", Diss. Univ. München 1954, das ganze wurde wiederum ergänzt und weitergeführt, durch eigene Aufnahmen, von Ernst Otto Teuscher. Das Ergebnis ist die beste Lagerstättenkarte für das Wölsendorfer Flußspatrevier mit dem Stand von 1957. In dieser Karte befindet sich ein Verzeichnis der Vorkommen bzw. Gruben mit Flußspat, durchnummeriert von lfd. Nummer 1 bis 59. Bei der Darstellung in der Lagerstättenkarte wurden gewisse Normen angewendet, die der gemeinsame Lagerstättenausschuß der Geologischen Ämter in der Bundesrepublik erarbeitet hat, in "Geologica Bavarica", Nr. 35, München 1957.
  • Bosse, Heinz-Richard, Hannover: "Die Flußspatgänge im Südostteil des Nabburg - Wölsendorfer Reviers", mit Befahrungen in den Jahren 1957 und 1958, mit Geologische Übersichtskarte und mit 2 großformatigen Karten der Flußspatgrube Max. Grundlage dieses Buches ist die Diplomarbeit von Bosse, die am 17.12.1959 von der Uni München angenommen wurde; in "Geologisches Jahrbuch", Band 82, Seite 869-908, Hannover/5. Dezember 1965.
  • Ziehr, Dr. Heinz, Schwandorf: "Das Nabburg-Wölsendorfer Flußspatrevier", Seite 55 - 69; Dr. Walter Faber, Seelze: "Flußspat, seine Aufbereitung und Verwendung in der Technik und der chemischen Industrie", Seite 70 - 75; Dr. Heinz Ziehr, Schwandorf: "Das Vorkommen von Uran in der Oberpfalz", Seite 76 - 85; Dr. Anton Lebherz, Stockdorf bei München: "Große Lokalsammlungen in der Oberpfalz", Seite 86 - 88, in "DER AUFSCHLUSS", Sonderheft 6, 1957.
  • Ziehr, Dr. Heinz,, Regensburg: "Das Nabburg-Wölsendorfer Flußspatrevier", Seite 215 - 253; Prof. Dr. Hugo Strunz, Berlin und Priv.-Doz. Dr. Ch. Tennyson, Berlin: "Die Erzmineralien von Wölsendorf (ohne Uran) und deren Oxydationsprodukte", Seite 254 - 260; Prof. Dr. Hugo Strunz, Berlin : "Die Uranfunde in der Oberpfalz", Seite 261 - 269; Dr. Heinz Ziehr, Regensburg: "Zur Verbreitung von Uran und Thorium in der Oberpfalz", Seite 270 - 291 und "Geologisch-mineralogische Sammlungen in der Oberpfalz", Seite 329 - 337, in "DER AUFSCHLUSS", Sonderheft 16, 1967.
  • Ziehr, Dr. Heinz,, Bonn: "Das Wölsendorfer Fluorit-Revier", Seite 207 - 242; Prof. Dr. Hugo Strunz, Berlin und Prof. Dr. Ch. Tennyson, Berlin: "Die Oxydationsmineralien der Erze von Wölsendorf ( ohne Uran )", Seite 243 - 250; Prof. Dr. Hugo Strunz, Berlin: "Die Uranfunde in der Oberpfalz", Seite 251 - 259, in "DER AUFSCHLUSS", Sonderband 26, 1975.

    • Hinweis zu den drei Sonderheften und -bänden: SEHR VIELE Textpassagen wurden von einem Sonderheft in das andere übernommen, wobei meist NUR Textergänzungen bzw. -erweiterungen vorgenommen wurden.
  • Dipl. Ing. Karl Weiss: "Flußspatbergbau von der Gründerzeit bis zum zweiten Weltkrieg im Raum Wölsendorf, Stulln, Lissenthan und Freiung", Seite 57 - 78, in "STULLN 17.6. - 20.6. 1977"
  • Schmeltzer, Hartmut: "Mineral-Fundstellen, Band 2, Bayern", Christian Weise Verlag/München 1977.
  • Bierler, Michael: "5. Über den Bergbau", Seite 369 - 407, in "Wölsendorf - 100 Jahre Freiwillige Feuerwehr 22. Juli bis 25. Juli 1988.
  • Meyer, Dr. Rolf K. F. und Mielke, Dr. Hubert, München: 7. Bodenschätze - 7.3. Mineralgänge; Ziehr, Dr. Heinz: "7.3.1. Silberhaltiger Bleiglanz in Quarzgängen bei Krandorf", Seite 153; Bauberger, Dr. Wilhelm, Dipl.-Geologe, München: "7.3.2. Flußspat-, Schwerspat-Gänge - 7.3.2.1. Die Gänge im nördlichen Teil des Kartenblatts", Seite 154 - 159; Bauberger, Dr. Wilhelm, München und Endlicher, Dr. Gernot, Regensburg: "7.3.2.3. Alter und Genese der Flußspat-, Schwerspatgänge", Seite 161 - 163, in "Erläuterungen zum Blatt Nr. 6639 Wackersdorf", München 1993.
  • dazu "Geologische Karte von Bayern, 1:25000, BlattNr. 6639 Wackersdorf", die geologischen Aufnahmen zu der Karte wurden von Rolf K. F. Meyer und Hubert Mielke im Jahre 1987/88, daß Kristallin unter Verwendung der Arbeit von Heinz-Richard Bosse aus dem Jahre 1968, gemacht.
  • Weiss, Dipl. Ing. Karl: "Bergbau", Seite 191-221, in "Stulln, Geschichte der Gemeinde von der Landwirtschaft und dem Bergbau zum modernen Wohn- und Industrieort, Rita Scharl, Schwandorf, 1999"
  • Bald, Gerhard: "Wölsendorfer Flußspatrevier", Seite 38 - 48, in "AUFSCHLÜSSE ZUR ERDGESCHICHTE BAYERNS"; VFMG-Sommertagung 2000 vom 15. bis 18. September 2000 in Amberg/Oberpfalz, 50 Jahre VFMG
  • Jahrbuch des deutschen Bergbaus: Jahrgänge 1950, 51, 52, 53, 54, 55, 56, 57, 58, 59, 60, 61, 62, 63, 64, 65 und 1966
  • Jahrbuch für Bergbau Energie Mineralöl Chemie: Jahrgänge 1967, 68, 69, 70, 71, 72, 73 und 76/77.
  • private Aufzeichnungen und im privaten Bestand befindliche Rißwerke der Grube Max.

Quellenangaben

  • Verfasser: woelsendorfer (18.11.2011) ©
  • Text ergänzt, erweitert und geändert woelsendorfer (30.12.2012, 22.02.2013, 24.10.2013 ) ©

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