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Grube Bayerland

Steckbrief

Fund­s­tel­lenpfad

Deutschland / Bayern / Oberpfalz, Bezirk / Tirschenreuth, Landkreis / Waldsassen / Grube Bayerland

An­fahrts­be­sch­rei­bung

1,5 km SO von Pfaffenreuth; 5,5 km SSO von Waldsassen.

Auf­schluss­be­sch­rei­bung

Bergwerk (aufgelassen 1971)

Fund­s­tel­len­typ

Bergwerk (aufgelassen/alt)

Geo­lo­gie

Pyrit-Magnetkies-Lager in Quarzphylliten.

Letz­ter Be­such

09/2018

GPS-Ko­or­di­na­ten

Grube Bayerland



Grube Bayerland

WGS 84: 
Lat.: 49,95997258° N, 
Long: 12,332138° E
WGS 84: 
Lat.: 49° 57' 35,901" N,
   Long: 12° 19' 55,697" E
Gauß-Krüger: 
R: 4523938,
 H: 5536006
Regionale Wetter Information, Macrostrat geologische Karten

To­po­gra­phi­sche Kar­te

TK 6039/6040

Verkürzte Mineralienatlas URL

https://www.mineralienatlas.de/?l=10157
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Verkürzte Pfadangabe

⚒ Bayerland, Waldsassen, Tirschenreuth, Oberpfalz, Bayern, DE
Nützlich für Bildbeschreibungen und Sammlungsbeschriftungen

Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

Weitere Funktionen

Bilder von Fundstellen (6 Bilder gesamt)

Grube Bayerland
Aufrufe (Bild: 1421665296): 1309
Grube Bayerland

Erzausbiss "Eiserner Hut"

Sammlung: Rockhounder
Copyright: Rockhounder
Beitrag: Rockhounder 2015-01-19
Grube Bayerland
Aufrufe (Bild: 1421665215): 1285
Grube Bayerland

Erzausbiss "Eiserner Hut"

Sammlung: Rockhounder
Copyright: Rockhounder
Beitrag: Rockhounder 2015-01-19
Grube Bayerland
Aufrufe (Bild: 1421665009): 1272
Grube Bayerland

Bild des Förderturms im Museum Waldsassen.

Sammlung: Rockhounder
Copyright: Rockhounder
Beitrag: Rockhounder 2015-01-19

Ausführliche Beschreibung

Geschichte: Der Eiserne Hut des Schwefelkies-Vorkommens wurde seit 1799 in den Gruben "Maximilian" und "Karl-Ludwig" abgebaut. 1868 wurde der Bergbau mit den Gruben "Königs-", "Marien-" und "Maximilianszeche" wieder aufgenommen, 1875 jedoch wieder eingestellt. Mit dem Schwefelkiesabbau begann man 1916, nachdem das Pyrit-Lager durch Bohrungen erkundet worden war. Ende der 30-er Jahre entdeckte man das Magnetkies-Lager durch magnetische Messungen, was dann in der Folgezeit auch abgebaut wurde. Bis zur Stillegung 1971 war die Grube ein wichtiger Lieferant für Schwefelkies, der damals für die Schwefelsäure-Herstellung und für die Zellstoff-Gewinnung benötigt wurde.

In Hohlräumen und auf Klüften findet man hübsche Quarze bis 10 cm, z.T. zonar. Im Magnetkies und im Quarzphyllit sind schöne Arsenkies-xx, Pyrite. Aus Sb-Erzklüften und jüngeren Gängen stammen silbergraue Falkmannit-Aggregate, z.T. mit schwarzem Geokronit. Raritäten sind schwarzbrauner Zinnstein, mit Boulangerit. In der Oxidationszone schöne bunt angelaufene Limonit-Glasköpfe und blaugrüner Vivianit in Platten bis 11 cm, xx bis 2 cm.

Das Fördergerüst mit Maschinenhaus wurde von dem Bergbau- und Industriemuseum Ostbayern Schloss Theuern, Portnerstraße 1, in 92245 Kümmersbruck, übernommen. Beides steht heute als Denkmal auf einer Anhöhe in Kümmersbruck.

Mineralien (Anzahl: 87)

Mineralbilder (31 Bilder gesamt)

Hämatit, Glaskopf
Aufrufe (Bild: 1584975407): 66, Wertung: 10
Hämatit, Glaskopf (SNr: SyS-Limo-3-1-2)

Hämatit als Glaskopf mit Intererenzfarben, verursacht durch dünne Oxidhäutchen, von der Grube Bayerland bei Waldsassen in Bayern. Höhe des Bildausschnittes etwa 8 mm.

Sammlung: Klaus Schäfer
Copyright: Klaus Schäfer
Beitrag: Klaus Schäfer 2020-03-23
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Pyrit
Aufrufe (Bild: 1347569067): 2436, Wertung: 8.63
Pyrit

Fundort: Grube Bayerland, Tirschenreuth, Oberpfalz, Deutschland; Größe: 4,1 x 3,1 x 3,0

Sammlung: unbekannt
Copyright: jayjay
Beitrag: jayjay 2012-09-13
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Goethit
Aufrufe (Bild: 1294037978): 1656
Goethit

Größe: 48x24 mm; Fundort: Grube Bayerland, Waldsassen, Oberpfalz, Bayern, Deutschland

Copyright: slugslayer
Beitrag: slugslayer 2011-01-03
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Gesteine (Anzahl: 3)

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Referenz- und Quellangaben, Literatur

Literatur:

  • Ramdohr, P. & Oedmann, O. (1940). Falkmanit. N.Jahrb.Min., Abh. 75, S.315-40. (Typ-Publ.)
  • Rost, F. (1957). Die Bayerische Oberpfalz und ihre Bodenschätze. Aufschluss, Sonderb. 6, S.27-31.
  • Vierling, W. (1957). Mineralfundstellen in der nördlichen Oberpfalz. Aufschluss, Sonderb. 6, S.32-34.
  • Müller, F. (1960). Aufschlüsse von Mineralien und Gesteinen im Fichtelgebirge. Aufschluss, Sonderb. 8, S.23-34.
  • Ziehr, H. (1960). Erzvorkommen im Fichtelgebirge und in der Münchberger Gneismasse. Aufschluss, Sonderb.8, S.41-50.
  • Pfeufer, H. (1960). Nebengesteine der Grube 'Bayerland' und die Goldvorkommen von Neualbenreuth. Aufschluss, Sonderb. 8, S.51-56.
  • Ziehr, H. (1960). Zur Mineralführung der Grube 'Bayerland'. Aufschluss, Sonderb. 8, S.57-63.
  • Vierling, W. (1967). Mineralfundstellen in der N Oberpfalz. Aufschluss, Sonderb. 16, S.326-28.
  • Schmeltzer, H. Mineralfundstellen Bayern. Weise Verlag, München, 1977, S.44-46.
  • Telle, R. (1980). Zinnstein von der Grube Bayerland bei Waldsassen. Aufschluss, Jg.31, Nr.9b, S.452-55.
  • Moh, G. (1981). Zinnmineralien aus Grube Bayerland/Waldsassen. Aufschluss, Jg.32, Nr.10, S.309-11.
  • Rank, R. (1985). Die Grube Bayerland bei Waldsassen. Lapis, Jg.10, Nr.9, S.13.
  • Meinl, E. (2005). Grube 'Bayerland' bei Waldsassen - Der eiserne Hut. Lapis, Jg.30, Nr.2, S.30-31.
  • Marr, M. (2005). Andalusit, Disthen und Sillimanit aus dem ostbayerischen Grundgebirge. Aufschluss, Jg.56, Nr.2, S.81-90.
  • Eisener Hut SE von Pfaffenreuth, https://www.umweltatlas.bayern.de/mapapps/resources/reports/geotope/generateBericht.pdf?additionallayerfieldvalue=377G004

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