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Grube Dreifaltigkeitszeche und Erbstollen St. Ignatz

Steckbrief

Fund­s­tel­lenpfad

Deutschland / Bayern / Oberpfalz, Bezirk / Schwandorf, Landkreis / Schwarzach bei Nabburg / Weiding / Grube Dreifaltigkeitszeche und Erbstollen St. Ignatz

Auf­schluss­be­sch­rei­bung

Stollen, Erbstollen=Wasserlösungsstollen, Schächte

Fund­s­tel­len­typ

Bergwerk (aufgelassen/alt)

Geo­lo­gie

Erzgang im (Metamorphe Gesteine) Cordierit-Silimanit-Flaser- und Zeilengneise

Zu­gangs­be­schrän­kun­gen

Am 28.08.2007 bin ich die Örtlichkeit mit einem Anwohner des Ortes Richt abgelaufen. Für Micromounter dürften im ehemaligen Haldengelände noch Funde, auch heute, möglich sein. Das Material liegt weit verstreut im Haldenbereich, im Pingenbereich und auf den Feldern.

Letz­ter Be­such

08.09.2008

GPS-Ko­or­di­na­ten

Grube Dreifaltigkeitszeche und Erbstollen St. Ignatz



Grube Dreifaltigkeitszeche und Erbstollen St. Ignatz

WGS 84: 
Lat.: 49,38729394° N, 
Long: 12,21385463° E
WGS 84: 
Lat.: 49° 23' 14,258" N,
   Long: 12° 12' 49,877" E
Gauß-Krüger: 
R: 4515632,
 H: 5472280
Regionale Wetter Information, Macrostrat geologische Karten

To­po­gra­phi­sche Kar­te

TK6639

Verkürzte Mineralienatlas URL

https://www.mineralienatlas.de/?l=28368
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Verkürzte Pfadangabe

⚒ Dreifaltigkeitszeche und Erbstollen St. Ignatz, Weiding, Schwarzach bei Nabburg, Schwandorf, Oberpfalz, Bayern, DE
Nützlich für Bildbeschreibungen und Sammlungsbeschriftungen

Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

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Dreifaltigkeitszeche und Erbstollen St. Ignatz
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Dreifaltigkeitszeche und Erbstollen St. Ignatz

Dreifaltigkeitszeche und Erbstollen St. Ignatz, Weiding, Schwarzach bei Nabburg, Schwandorf Landkreis, Oberpfalz, Bayern, Deutschland. Bildmitte, zwischen den beidseitigen Böschungen - Zugang zur P...

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Dreifaltigkeitszeche und Erbstollen St. Ignatz
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Dreifaltigkeitszeche und Erbstollen St. Ignatz

Dreifaltigkeitszeche und Erbstollen St. Ignatz, Weiding, Schwarzach bei Nabburg, Schwandorf Landkreis, Oberpfalz, Bayern, Deutschland. Rechts am Hang verlaufend befand sich das ausgedehnte Haldenge...

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Dreifaltigkeitszeche und Erbstollen St. Ignatz
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Dreifaltigkeitszeche und Erbstollen St. Ignatz

Dreifaltigkeitszeche und Erbstollen St. Ignatz, Weiding, Schwarzach bei Nabburg, Schwandorf Landkreis, Oberpfalz, Bayern, Deutschland. Blick auf dem Wastelberg am 08.09.2008.

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Beitrag: woelsendorfer 2012-12-05

Ausführliche Beschreibung

Ein geschichtlicher Abriss zur Silber- und Bleierzgrube Dreifaltigkeitszeche und Erbstollen St. Ignatz

  • 1868 schrieb Carl Wilhelm von Gümbel ( 1823-1898 ) in seinem Werk "Geognostische Beschreibung des Ostbayerischen Grenzgebirges oder des Bayerischen und Oberpfälzer Waldgebirges", dass im 16. Jahrhundert am Wastelberg intensiver Bergbau auf Blei umging, wozu Mathias Flurl bereits 1792 in seinem Werk "Beschreibung der Gebirge von Baiern und der oberen Pfalz", im 30. Brief näher auf dieses Bergwerk einging.

    • Hinweis dazu: Die hier aufgeführten Daten und Fakten stammen in erster Linie aus diesem seinem 30. Brief. In diesem Zusammenhang sei darauf hingewiesen, dass in dem 30. Brief überwiegend die Grube Weiding ( Dreifaltigkeitszeche und Erbstollen St. Ignatz ) erwähnt wird, am Rande taucht noch die Grube Altfalter, die Grube Krandorf und Pretzabruck ( liegt bei Schwarzenfeld ) auf, weiterhin eine Kupferzeche St. Nikola bei Mähring. Die Informationen zu den drei letztgenannten Gruben sind so spärlich, dass davon ausgegangen werden muss, dass es sich um unbedeutende "Kleinstbetriebe" gehandelt haben muss.
  • 1470 bis 1570, in der sogenannten Silberbergbauperiode, ist kein Hinweis zu der Grube zu finden, aber folgende Aussage lässt darauf schließen das auch hier bereits nach Silber gegraben worden ist.
  • vor 1592 wurde auf dem Weidinger Gang bereits gebaut und in diesem Zusammenhang wird darauf verwiesen das Lori in seinem Buch auf Seite 463 darüber berichtet, dass auch Max der I bald nach der Besitznehmung der oberen Pfalz einige Versuchsgebäude daselbst anlegte.
  • 1700 bis 1750, in der sogenannten Bleibergbauzeit, erwähnt Mathias Flurl die Grube dann wie folgt:
  • vor 1712 wurde unter der Regierung Maximilian des II. dieser verlassene Bau mit mehreren andern in dieser Gegend vorhandenen alten Grubengebäuden wieder in Angriff genommen.
  • Im gleichen Jahr übernahm Baron Johann Joachim Hösele, Verwalter zu Rockenheim, mit einigen Gewerken eine Fundgrube unter den Namen Dreyfaltigkeitszeche und erhob auch zugleich den Erbstollen St. Ignatz.
  • 1714 am 09. und 10. April wird durch dem Berghauptmann Ziegler ein Protokoll abgehalten indem erwähnt wird, dass sich auf der Grube ein 80 Lachter langer Stollen und ein 20 Lachter tiefes Gesenk befindet. Weiterhin war ein Wasch- Zech- und Pochhaus vorhanden.
  • 1715 ließ Kurfürst Emanuel Maximilian II von Bayern, u.a. auf Anraten des in Amberg gewesenen münchnerischen Hofkammerrath Schmid, alle diese in der oberen Pfalz gelegenen Berggebäude gegen Verheißung einer angemessenen Entschädigung den Gewerken abnehmen, die auf landesherrliche Kosten weiter betrieben wurden.
  • Dieses war aber gerade damals der empfindlichste Streich, welchen man dem inländischen Bergbau geben konnte; die ansehnlichen Gewerken wurden durch diesen Schritt abgeschreckt, ferner etwas im Bergbaue zu thun, und von Seite der kurfürstl. Kammer griff man die Sache so an, daß sie unmöglich lange bestehen konnte.
  • Im gleichen Jahr wird berichtet, dass bereits 1715 aus dem untersten Gesenke die Wässer mit zwei Pumpen gewältigt wurden.

    • Hinweis dazu vom ehemaligen Grubenbetriebsleiter der "VEW", Stulln, Dipl.-Berg-Ing. Karl Weiss: "Als Besonderheiten dieser Betriebsperiode verdienen die Anlage des St.-Ignatz-Stollens und die Wassergewältigung mittels zweier Pumpen genannt zu werden. Wir befinden uns nun in jener Bergbauperiode Mitteleuropas, wo allgemein Grubenbaue unter dem Grundwasserspiegel vordringen. Es ist beachtlich, daß auch in Weiding diese neuen Ideen und Geräte Eingang fanden. Dies läßt darauf schließen, daß erfahrene und bedachte Bergleute am Werk waren".
  • 1715 - Juli 1717, also während dem landesherrlichen Betrieb wurde die unterste Strecke noch 6 Lachter weiter ins Gebirg gebracht, obschon aber der Gang taub war. Weiterhin wird in dieser Zeit im Tiefsten eine Strecke bey 15 Lachtern ins Gebirg gegen den alten Christophsschacht aufgefahren. Da sich nun auch hier die Erze ausschnitten wurde auf dem Nebentrum im Liegenden aufgefahren bis sich auch da die Erze verloren.
  • Als in dem ersten Monate des dritten Quartales ( = Juli 1717 ) nur mehr 11 Zentner Bley gefördert wurden, und die darauf verwendeten Kosten höher als die Einnahmen waren, mußte das so hoffnungsvolle Weyding eben jenes Schicksals erdulden, welches bereits die anderen benachbarten Gruben schon erfahren hatten. Die Bergleute ( von Weiding ) wurden also auf einmal und ohne weiteres bis auf 3 Mann abgedanket.
  • 1718 und 1719 wurden die großen Bergehalden mit diesen drei Bergleute rein ausgekuttet ( aus geklaubt ).
Dreifaltigkeitszeche und Erbstollen St. Ignatz
Dreifaltigkeitszeche und Erbstollen St. Ignatz

Dreifaltigkeitszeche und Erbstollen St. Ignatz, Weiding, Schwarzach bei Nabburg, Schwandorf Landkreis, Oberpfalz, Bayern, Deutschland. Übersichtskarte.

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  • Zur Stillegung von Weiding gibt Mathias Flurl folgenden Kommentar ab:

    • "Wenn man nun in Überlegung zieht, daß während den zwey und Dreyvierteljahren, als dieses Werk auf kurfürstlichen Kosten gebauet wurde, 818 3/4 Zentner Bley gefördert, und dafür eine Einnahme von 5831 fl. 21 kr. gemacht wurde, welche über Abzug der gehabten Ausgaben, von 5172 fl. 36 kr., wovon noch auch der Emanuelsschacht abgeteuft wurde, doch noch eine Ausbeute von 658 fl. 45 kr. zurück gelassen hatten: so erstaunt man, wie so ein Befehl unter einem Fürsten ausgefertigt werden konnte".
    • "Der Stollen ist noch nicht mehr als 86 Lachter auf dem Gange ins Feld getrieben, und wenn man das 20 Lachter tiefe Gesenk, welches in demselben niedergebracht ist, dazu nimmt, so beträgt die größte Tiefe von der Dammerde nieder mehr nicht, als 40 Lachter. Alles übrige ist ganz frisches unverritztes Feld. Vor Ort hat sich zwar damals kein Erz mehr gezeigt, und man vermutete, daß sich mit demselben nun auch alle Hoffnung auf glückliche Anbrüche verloren habe. Allein wie kurzsichtig sind jene bergmännischen Begriffe, und wie sehr bezweifeln sie die schwachen Kenntnisse damaliger Zeiten im Bergbaue ! Die Erzmittel auf Gängen liegen nicht immer gedrängt an einander, und der Bergmann hat oft zwanzig und noch mehrere Lachter auf dem Gange aufzufahren, ehe sich wieder reichere Punkte anlegen. Würde man in Sachsen, auf dem Harze und in anderen im Bergwerken mehr kundigen Ländern den Bergbau allemal auflasssen, wenn die Erze einmal ausgesetzt haben, so wären in wenigen Jahren alle Stollen und Schächte öde, und der ganze Bergbau niedergelegt. Gute Nacht dann, liebes Deutschland !"

      • Hinweis dazu: Damalige Währung: fl. = Gulden; kr. = Kreuzer; 1 Gulden = 60 Kreuzer; 1 Kreuzer = 4 Pfennig
  • Planung von Mathias Flurl wie man den Betrieb neu angehen könnte:

    • "Eine am Wendinger Berge hervorkommende Quelle selbst scheint dieses zu bestättigen; denn sie ist so blaulicht gefärbt, daß ein Wasser, worin auch acht Tage lang geschmolzenes Bley gelegen wäre, diese Farbe nicht annehmen würde; und überdieß überbrachte mir ein datiger Bauer vor kurzem erst einen ganzen Korb voll Stuffen, welche er weit oberhalb des älteren Baues auf seinem Felde ausgeackert hatte. Man dürfte also nur den alten vor dem Mundloche ganz eingegangenen Stollen aussäubern und weiter in das Gebirg treiben, oder vielleicht zur Ueberfahrung neuer Gänge im unverritzten Felde mit einem ganz neuen anritzen".
  • 1717, nach der Stillegung der Grube Weiding, hätte man zwar gerne gesehen, daß sich einige Gewerken wieder ins Mittel gelegt hätten, allein der oben genannte Hofkammerrath Schmid hatte durch seinen zu voreiligen im Jahre 1715 gethanenen Schritt wenigstens bey den ansehnlicheren derselben alle fernere Luft zum Bergbaue erstickt.
  • 1720 - 1734 setzte der weydingische Steiger Christian Müller zwar in Gesellschaft des Wirthes zu Weyding den Bergbau fort, aber mit so schwachen Kräften, daß dieses Unternehemn kaum einer Erwähnung verdient.
  • 1750 ging "wohl" noch etwas Bergbau um, man beschränkte sich aber offensichtlich auf Restabbau in der Grube.
  • 1863 wird berichtet, dass der Weidinger Gangzug, als der bedeutendste von den damals wichtigsten Erzlieferanten des südlichen Oberpfälzer Waldes war.
  • 1957/58 wird noch von ausgedehnten Halden am Südhang des Wastelberges, nördlich von Weiding, gesprochen.

Die Lagerstätte

  • 1792 spricht Flurl von "ziemlich mächtigen Erzgängen" für Weiding und weiter: "Am Fuße des Gebirges ist ein Flöz von blaulichgrauen Thone angeschwemmt, über welchem eine Lage von bituminösen Holze gleich unter der Dammerde ruhet. Das Gebirge selbst steigt sehr sanft an, und streicht längst der Schwarzach nach Allfalter und Krondorf ( Krandorf ) hinüber. Beynahe in der Mitte des südlichen Gehänges befindet sich ein etwas vertiefter Fahrtweg. In diesem sieht man gleichfalls am Tage einen etwas über einen Schuh mächtigen Gang durch das Gebirg setzen. Die Masse desselben besteht aber hier vom Tage wieder aus einem dem Granite ähnlichen Gemenge, welches aus fleischrothem Feldspate, grauen Quarze und grünem Speckstein zusammengesetzt ist."
  • 1863 wird für den Gang eine Mächtigkeit von 1 - 1 1/2 Fuß genannt.
  • 1933 schreibt Paul Dorn, Tübingen: "Wieweit der in der Streichrichtung gelegene Quarz-Bleiglanzgang im Geisgraben bei Weiding die direkte Fortsetzung unseres Flußspatganges ( damit ist der Wölsendorf-Wölsenberger Hauptgang gemeint ) bildet, läßt sich bei den heutigen Aufschlußverhältnissen nicht mehr feststellen. Der Gangfüllung nach ist dies nicht unmöglich, nachdem bei Weiding auch Flußspat auftrat."
Dreifaltigkeitszeche und Erbstollen St. Ignatz
Dreifaltigkeitszeche und Erbstollen St. Ignatz

Dreifaltigkeitszeche und Erbstollen St. Ignatz, Weiding, Schwarzach bei Nabburg, Schwandorf Landkreis, Oberpfalz, Bayern, Deutschland. Ausschnitt aus Karte 1:50000 von Paul Dorn 1933-1935.

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  • 1957/58 schreibt Heinz-Richard Bosse, Hannover: "Das Nebengestein dieses Ganges besteht ausschließlich aus Cordierit-Gneis."

Mineralogie

  • 1792 werden von Flurl wohl erstmals für Weiding Mineralarten genannt die da wären: "Die Erze, welche in diesem Gebirge vorkommen, sind ein blumichblättricher Bleyglanz, und derber und eingesprengter Bleyschweif. Die Hauptgangmasse ist Quarz, welcher mit gelblich weißen schaligen Schwerspate gemengt, und oft sehr schön in Drusen krystallisiert ist. Von beygemengtem Flußspate habe ich zwar in Weyding nichts gefunden."
  • 1853 erwähnt Carl Wilhelm von Gümbel in seinem "Verzeichnis der in der Oberpfalz vorkommenden Mineralien" Pyromorphit für Weiding.
  • 1863 hat Carl Wilhelm von Gümbel erstmalig für das Vorkommen Cerussit genannt. Weiterhin das der Gangzug vorherrschend aus Quarz in der zweifachen Form des krystallinischen und des hornsteinartigen besteht und weiter: "Daneben bricht meist lichtgrünlicher, seltener violblauer oder gelber Flußspat und großblättriger gelblich weißer Schwerspat. Krummschaligblättriger Bleiglanz, Bleischweif, Weiß- ( Schwarz ) und Grünbleierz kommen eingesprent in diesem Gang vor".
  • 1957/58 wird von Flußspat und Gangquarz in den ausgedehnten alten Halden gesprochen.
  • 1967 wird für Grube Dreifaltigkeitszeche und Erbstollen St. Ignatz folgende Mineralabfolge ( Formation III, IV, V und VI ) genannt:

    • III

      • Fluorit IIa und b
      • Quarz IV
      • Baryt I
    • V

      • Pyrit III, Markasit II, Linneit, Bravoit
      • Bleiglanz III
    • VI

      • Quarz V
      • Baryt III (xx) Kupferkies III
  • 1977 werden Baryt-, Bleiglanz-, Pyromorphit- und Cerussitfunde genannt.
  • 2000 wird zu den Mineralien des Bergbaus bei Weiding folgendes geschrieben: "Die Halden sind leider abgetragen, früher konnte man hier derben Bleiglanz eingesprengt im Quarz, eingewachsene gelbe Zinkblende und freigewachsene Kupferkieskriställchen finden".

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Referenz- und Quellangaben, Literatur

Literatur

  • Flurl Mathias: "Beschreibung der Gebirge von Baiern und der oberen Pfalz", 30. Brief, Seite 360 - 375, München 1792 ( als Unveränderter Nachdruck, Herausgeber VFMG Heidelberg 1972 ).
  • Gümbel, Carl Wilhelm von (1823-1898): "Verzeichnis der in der Oberpfalz vorkommenden Mineralien", in Korresp. Bl. Zool.-Mineral.Ver. Regensburg 7; Seite 145 - 158, 1853.
  • Gümbel, Carl Wilhelm von (1823-1898): "Geognostische Bemerkungen über das Vorkommen des antozonhaltigen Flußspates am Wölsenberge in der Oberpfalz", in "Sitzungsbericht der Königlich Bayerischen Akademie der Wissenschaften", Seite 301 - 329, München 14. März 1863.
  • Gümbel, Carl Wilhelm von (1823-1898): "Geognostische Beschreibung des Ostbayerischen Grenzgebirges", Seite 372 ff. und "Geognostische Beschreibung des Bayerischen und Oberpfälzer Waldgebirges", Seite 515 ff., in "Geognostische Beschreibung des Königreiches Bayern, II. Abt. - Das ostbayerische Grenzgebirge"; Gotha 1868 (Verlag Justus Perthes - insgesamt 968 Seiten).
  • Drechsler, Dr. Franz, Hochschule München: "Zur Mineralführung und Chemie der Oberpfälzer Flußspatgänge". Die Befahrung des Reviers hat im Jahre 1923 stattgefunden, in "Sonderdruck aus dem 17. Bericht für das Jahr 1924 des Naturwissenschaflichen Vereins Regensburg E. V".; Seite 1 - 48; Regensburg 1925.
  • Dorn, Paul, Tübingen: Abhandlung über die "Geologie der Flußspat-Lagerstätten der Bayerischen Ostmark"; mit Begehungen im wesentlichen im Sommer 1933 und Ergänzungen durch einige Begehungen in den beiden darauffolgenden Jahren; mit Karte 1:50000 über die im Juni 1933 verbreiteten Gänge; in "Jahresberichte und Mitteilungen des Oberrheinischen geologischen Vereines", Band XXV, Jahrgang 1936.
  • Bosse, Heinz-Richard, Hannover: "Die Flußspatgänge im Südostteil des Nabburg - Wölsendorfer Reviers", mit Befahrungen in den Jahren 1957 und 1958, mit Geologische Übersichtskarte und mit 2 großformatigen Karten der Flußspatgrube Max. Grundlage dieses Buches ist die Diplomarbeit von Bosse, die am 17.12.1959 von der Uni München angenommen wurde; in "Geologisches Jahrbuch", Band 82, Seite 869-908, Hannover/5. Dezember 1965.
  • Ziehr, Dr. Heinz, Regensburg: "Das Nabburg-Wölsendorfer Flußspatrevier", Seite 215 - 253; in "DER AUFSCHLUSS", Sonderheft 16, 1967.
  • Strunz, Prof. Dr. Hugo, Berlin und Tennyson, Prof. Dr. Ch., Berlin : "Die Oxydationsmineralien der Erze von Wölsendorf ( ohne Uran )", Seite 243 - 250, in "DER AUFSCHLUSS", Sonderband 26, 1975.
  • Weiss, Karl Dipl. Ing.: "Bergbau im Raum Nabburg vom Mittelalter bis zur Gegenwart", Seite 47 - 56; "Auf Agricolas Spuren im Nabburger Flußspatgebiet", Seite 79 -85; in "STULLN 17.6. - 20.6. 1977".
  • Schmeltzer, Hartmut: "Mineral-Fundstellen, Band 2, Bayern", Christian Weise Verlag/München 1977.
  • Hauner, Dr. Ulrich, Regensburg: "Die Bleierzgrube Krandorf", in "Oberpfälzer Heimat", Seite 101 - 110, 26. Band, 1982.
  • Bald, Gerhard: "Wölsendorfer Flußspatrevier", Seite 38 - 48, in "AUFSCHLÜSSE ZUR ERDGESCHICHTE BAYERNS"; VFMG-Sommertagung 2000 vom 15. bis 18. September 2000 in Amberg/Oberpfalz, 50 Jahre VFMG.

Quellenangaben

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