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Grube Warnbach

Steckbrief

Land

Deutschland

Re­gi­on

Bayern / Oberpfalz, Bezirk / Schwandorf, Landkreis / Wölsendorf, Revier / Altfalter / Grube Warnbach

GPS-Ko­or­di­na­ten

Grube Warnbach



Grube Warnbach

WGS 84: 
Lat.: 49,39596551° N, 
Long: 12,2154458° E
WGS 84: 
Lat.: 49° 23' 45,476" N,
   Long: 12° 12' 55,605" E
Gauß-Krüger: 
R: 4515745,
 H: 5473245
Regionale Wetter Information, Macrostrat geologische Karten

To­po­gra­phi­sche Kar­te

TK6639

Auf­schluss­be­sch­rei­bung

unbekannt, vermutlich Schachtbetrieb

Fund­s­tel­len­typ

Erloschen

Geo­lo­gie

Cordierit-Gneis

Zu­gangs­be­schrän­kun­gen

keine Fundmöglichkeiten

Letz­ter Be­such

31.07.2009

Verkürzte Mineralienatlas URL:

https://www.mineralienatlas.de/?l=28406
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Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

Weitere Funktionen

Ausführliche Beschreibung

Ein geschichtlicher Abriss zur Grube Warnbach

  • 1923 fördern 2 - 14 Meter tiefe Schächte reichlich fleischfarbenes Barium-Sulfat ( Schwerspat ) zutage.

    • Hinweis dazu: Ob auf dem Warnbacher Gang zu dieser Zeit ebenfalls Bergbau umging ist nicht überliefert. Die Bergbauphase, die rein den Barytbergbau betraf, hielt laut Gespräche mit Anwohner der Gemeinde Altfalter bis circa 1928/29 an ( siehe dazu unter Grube Tränkl ).
  • 1933 ist in der Karte von Paul Dorn, Tübingen, kein Zeichen für eine Bergbautätigkeit eingezeichnet worden.
  • 1957 wird in dem "Verzeichnis der Vorkommen bzw. Gruben mit Flußspat" in der Lagerstättenkarte von Dr. Ernst Otto Teuscher, München, unter Nr. 44) folgendes angegeben: "Warnbacher Gang, Altfalter - alter bergm. Aufschluß".

    • Hinweis dazu: Der Gang sollte nicht mit den Gängen des Stollen's Unterwarnbach in Unterwarnbach verwechselt werden.
  • 1957/58 ist in der Geologischen Übersichtskarte von Heinz-Richard Bosse, Hannover, kein Zeichen ür eine Bergbautätigkeit eingezeichnet worden.
  • 1967 wird erwähnt, dass die Gewerkschaft Wölsendorf Ende der 50iger Jahre auch die Untersuchung und den Bergbau der kleineren Gänge vornahm, so u.a. auch teilweise der Altfalterer Gänge.

    • Hinweis dazu: Ob der Warnbacher Gang von der Gewerkschaft Wölsendorf ebenfalls untersucht worden ist muss vorerst offen bleiben.
  • 1987/88 (1968) ist in der Geologische Karte von Bayern, 1:25000, BlattNr. 6639 Wackersdorf, kein Zeichen für eine Bergbautätigkeit eingezeichnet worden.
Grube Warnbach
Grube Warnbach

Grube Warnbach, Altfalter, Wölsendorf, Oberpfalz, Bayern, Deutschland. Übersichtskarte.

woelsendorfer

Die Lagerstätte

  • 1957 ist in der Lagerstättenkarte von Dr. Ernst Otto Teuscher, München, unter Nr. 44) "Warnbacher Gang, Altfalter" ein Flußspatgang mit dem Hinweis auf das Vorliegen von Baryt eingezeichnet. Die Länge des Ganges wird mit 275 m dargestellt, davon wurden 75 m bergmännisch bis zu einer Teufe von circa 25 - 30 Meter bearbeitet. Der Gang hat ein Streichen von NW nach SO und ein SW Einfallen.

    • Hinweis dazu: Dr. Ernst Otto Teuscher hat bei der Darstellung in seiner Lagerstättenkarte keinen Unterschied zwischen einem Fluß- Schwerspat- und Quarzgang gemacht. Der Text müsste hier eigentlich wie folgt lauten: Es ist ein Schwerspatgang mit dem Hinweis auf das Vorliegen von "F" (Fluorit) eingezeichnet.

1957/58 ist in der Geologischen Übersichtskarte von Heinz-Richard Bosse, Hannover, kein Schwerspatgang eingezeichnet.

  • 1979 wird erwähnt, dass man den Warnbacher Gang als Parallelgang zum Hauptgang-System gehörend rechnen kann.
  • 1987/88 (1968) ist in der Geologische Karte von Bayern, 1:25000, BlattNr. 6639 Wackersdorf, eine Bayrtlinse, ich nenne es mal so, mit dem Hinweis "Ba" ( Baryt ) eingezeichnet. Dazu wird folgendes Vermerkt: 75 Meter weiter östlich vom Kirchengang ) in Altfalter verläuft der Barytführende Warnbacher Gang (östlicher Altfaltergang), der vorwiegend Quarz enthält.

Mineralogie

  • Zur Mineralogie sind für die Grube Warnbach in der gesamten Fachliteratur keine Angaben zu finden.

Mineralien (Anzahl: 3)

Gesteine (Anzahl: 1)

Referenz- und Quellangaben, Literatur

Literatur

  • Drechsler, Dr. Franz, Hochschule München: "Zur Mineralführung und Chemie der Oberpfälzer Flußspatgänge". Die Befahrung des Reviers hat im Jahre 1923 stattgefunden; in "Sonderdruck aus dem 17. Bericht für das Jahr 1924 des Naturwissenschaflichen Vereins Regensburg E. V"., Seite 1 - 48, Regensburg 1925.
  • Dorn, Paul, Tübingen: Abhandlung über die "Geologie der Flußspat-Lagerstätten der Bayerischen Ostmark"; mit Begehungen im wesentlichen im Sommer 1933 und Ergänzungen durch einige Begehungen in den beiden darauffolgenden Jahren; mit Karte 1:50000 über die im Juni 1933 verbreiteten Gänge; in "Jahresberichte und Mitteilungen des Oberrheinischen geologischen Vereines", Band XXV, Jahrgang 1936.
  • Köhler, Joachim, Graz, z.Zt. im Felde (Kriegseinsatz): "Zur Entstehung der Nabburger Flußspatlagerstätten", Seite 71 - 92, in "Geologische Rundschau", Zeitschrift für Allgemeine Geologie, Herausgeber: Geologische Vereinigung, 32. Band, 800 Seiten, Ferdinand Enke Verlag, Stuttgart, 1941.
  • Dr. Ernst Otto Teuscher, München: "I. Geologischer Teil - Neuere Untersuchungen auf Bayerischen Flußspatvorkommen", Seite 5 - 20 und 26 - 38, darin "F. Erläuterungen zur Lagerstättenkarte", Seite 31 - 38; mit Lagerstättenkarte 1 : 25000, von Ernst Otto Teuscher. Diese Lagerstättenkarte ist entstanden durch eine im Besitz des Bayer.Geol.Landesamtes befindliche Lagerstättenkarte im Maßstab 1:5000. Diese Lagerstättenkarte wiederum basiert auf Unterlagen des Bergamtes Amberg, wobei der Markscheider H. Müller die markscheiderischen Gangaufnahmen machte UND unter Verwendung des Manuskriptes und der Gangaufnahmen für den Raum Wölsendorf von Dr. Heinz Ziehr "Die Flußspatgänge von Wölsendorf und deren Nebengesteine", Diss. Univ. München 1954, das ganze wurde wiederum ergänzt und weitergeführt, durch eigene Aufnahmen, von Ernst Otto Teuscher. Das Ergebnis ist die beste Lagerstättenkarte für das Wölsendorfer Flußspatrevier mit dem Stand von 1957. In dieser Karte befindet sich ein Verzeichnis der Vorkommen bzw. Gruben mit Flußspat, durchnummeriert von lfd. Nummer 1 bis 59. Bei der Darstellung in der Lagerstättenkarte wurden gewisse Normen angewendet, die der gemeinsame Lagerstättenausschuß der Geologischen Ämter in der Bundesrepublik erarbeitet hat, in "Geologica Bavarica", Nr. 35, München 1957.
  • Bosse, Heinz-Richard, Hannover: "Die Flußspatgänge im Südostteil des Nabburg - Wölsendorfer Reviers", mit Befahrungen in den Jahren 1957 und 1958, mit Geologische Übersichtskarte und mit 2 großformatigen Karten der Flußspatgrube Max. Grundlage dieses Buches ist die Diplomarbeit von Bosse, die am 17.12.1959 von der Uni München angenommen wurde; in "Geologisches Jahrbuch", Band 82, Seite 869-908, Hannover/5. Dezember 1965.
  • Dipl. Ing. Karl Weiss: "Der Oberpfälzer Flußspatbergbau Teil I + II, Sonderdruck aus "bergbau", April und Mai 1979.
  • Bauberger, Dr. Wilhelm, Dipl.-Geologe, München: "7.3.2. Flußspat-, Schwerspat-Gänge - 7.3.2.1. Die Gänge im nördlichen Teil des Kartenblatts", Seite 154 - 159; Bauberger, Dr. Wilhelm, München und Endlicher, Dr. Gernot, Regensburg: "7.3.2.3. Alter und Genese der Flußspat-, Schwerspatgänge", Seite 161 - 163; in "Erläuterungen zum Blatt Nr. 6639 Wackersdorf", München 1993.
  • dazu "Geologische Karte von Bayern, 1:25000, BlattNr. 6639 Wackersdorf", die geologischen Aufnahmen zu der Karte wurden von Rolf K. F. Meyer und Hubert Mielke im Jahre 1987/88, daß Kristallin unter Verwendung der Arbeit von Heinz-Richard Bosse aus dem Jahre 1968, gemacht.
  • private Aufzeichnungen und im privaten Bestand befindliche Flurkartenauszüge.

Quellenangaben

Einordnung