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Hofberg

Steckbrief

Land

Deutschland

Re­gi­on

Bayern / Oberpfalz, Bezirk / Schwandorf, Landkreis / Wölsendorf, Revier / Altfalter / Hofberg

GPS-Ko­or­di­na­ten

Hofberg



Hofberg

WGS 84: 
Lat.: 49,40149047° N, 
Long: 12,20935781° E
WGS 84: 
Lat.: 49° 24' 5,366" N,
   Long: 12° 12' 33,688" E
Gauß-Krüger: 
R: 4515301,
 H: 5473858
Regionale Wetter Information, Macrostrat geologische Karten

To­po­gra­phi­sche Kar­te

TK6539

Auf­schluss­be­sch­rei­bung

Schürfe

Fund­s­tel­len­typ

Natürlicher Aufschluss

Geo­lo­gie

Der östliche Gang liegt im mittelkörnigen Granit und der Gang an der Straße liegt im Cordieritgneis

Zu­gangs­be­schrän­kun­gen

Bei mehreren eigenen Begehungen konnten keine Schwerspatgänge bzw. Lesesteine gefunden werden.

Letz­ter Be­such

31.10.2009

Verkürzte Mineralienatlas URL:

https://www.mineralienatlas.de/?l=28417
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Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

Weitere Funktionen

Ausführliche Beschreibung

Hinweis zum Gang

Hofberggang (Vorkommen)
Hofberggang (Vorkommen)

Hofberggang (Vorkommen), Altfalter, Wölsendorf, Oberpfalz, Bayern, Deutschland. Übersichtskarte zur Lage der Gänge.

woelsendorfer
  • 1933 ist in der Karte von Paul Dorn, Tübingen, kein Zeichen für ein stillgelegtes Bergwerk eingezeichnet worden.
  • 1957 wird in dem "Verzeichnis der Vorkommen bzw. Gruben mit Flußspat" in der Lagerstättenkarte von Dr. Ernst Otto Teuscher, München, unter Nr. 42) folgendes angegeben: "Hofberggangzug - alter bergm. Aufschluß".

    • Hinweis dazu: Das ist der erste Hinweis das der Gang, Hofberggang genannt wird und das auf diesem Gang ein alter bergmännischer Aufschluß angelegt worden war.
  • 1962-64 (1954) ist in Geologischen Karte von Bayern, 1:25000, BlattNr. 6539 Nabburg, München, kein Zeichen für eine Bergbautätigkeit eingezeichnet worden, es wird aber wie folgt berichtet:

    • Bei einem Einzelgehöft nahe dem Schwarzachstollen konnte durch Dr. Ernst Otto Teuscher und Herrn Budde, durch Schürfe und radiometrische Untersuchungen, ein Schwerspatvorkommen lokalisiert werden.
    • Durch einen Wasserleitungsbau im Jahre 1964 konnte unterhalb des Einzelgehöfts, an der Straße Altfalter - Schwarzach, ein weiterer Schwerspatgang aufgefunden werden.

Die Lagerstätte

  • 1933 ist in der Karte von Paul Dorn, Tübingen, kein Gang eingezeichnet worden.
  • 1957 ist in der Lagerstättenkarte von Dr. Ernst Otto Teuscher, München, unter Nr. 43) "Hofberggangzug" ein 200 Meter langer Flußspatgang eingezeichnet worden.

    • Hinweis dazu: Dr. Ernst Otto Teuscher hat bei der Darstellung in seiner Lagerstättenkarte keinen Unterschied zwischen einem Fluß- Schwerspat- und Quarzgang gemacht. Der Text müsste hier eigentlich wie folgt lauten: Es wurde ein 200 Meter langer Schwerspatgang eingezeichnet.
  • 1962-64 (1954) wurden in der Geologischen Karte von Bayern, 1:25000, BlattNr. 6539 Nabburg, München 1967, zwei Barytgänge mit dem Hinweis "Ba" (Baryt) eingezeichnet. Der untere Schwerspatgang an der Straße hat eine Länge von 88 Meter und der zweite Gang bei dem Einzelgehöft hat eine Länge von 82 Meter.

Mineralogie

  • 1962/64 fand man auf dem Feld bei dem Bauernhof zahlreiche Granitlesesteine, die von mit Quarz gefüllten Klüften durchzogen wurden. In den Quarz ist sporadisch Flußspat eingesprengt. Am Feldrand lagen große Schwerspatbrocken.
  • 1964 wurde in dem Graben für den Wasserleitungsbau Schwerspat aufgefunden, indem sporadisch blauer Flußspat vorkam.

Mineralien (Anzahl: 3)

Gesteine (Anzahl: 2)

Referenz- und Quellangaben, Literatur

Literatur

  • Dorn, Paul, Tübingen: Abhandlung über die "Geologie der Flußspat-Lagerstätten der Bayerischen Ostmark"; mit Begehungen im wesentlichen im Sommer 1933 und Ergänzungen durch einige Begehungen in den beiden darauffolgenden Jahren; mit Karte 1:50000 über die im Juni 1933 verbreiteten Gänge; in "Jahresberichte und Mitteilungen des Oberrheinischen geologischen Vereines", Band XXV, Jahrgang 1936.
  • Dr. Ernst Otto Teuscher, München: "I. Geologischer Teil - Neuere Untersuchungen auf Bayerischen Flußspatvorkommen", Seite 5 - 20 und 26 - 38, darin "F. Erläuterungen zur Lagerstättenkarte", Seite 31 - 38; mit Lagerstättenkarte 1 : 25000, von Ernst Otto Teuscher. Diese Lagerstättenkarte ist entstanden durch eine im Besitz des Bayer.Geol.Landesamtes befindliche Lagerstättenkarte im Maßstab 1:5000. Diese Lagerstättenkarte wiederum basiert auf Unterlagen des Bergamtes Amberg, wobei der Markscheider H. Müller die markscheiderischen Gangaufnahmen machte UND unter Verwendung des Manuskriptes und der Gangaufnahmen für den Raum Wölsendorf von Dr. Heinz Ziehr "Die Flußspatgänge von Wölsendorf und deren Nebengesteine", Diss. Univ. München 1954, das ganze wurde wiederum ergänzt und weitergeführt, durch eigene Aufnahmen, von Ernst Otto Teuscher. Das Ergebnis ist die beste Lagerstättenkarte für das Wölsendorfer Flußspatrevier mit dem Stand von 1957. In dieser Karte befindet sich ein Verzeichnis der Vorkommen bzw. Gruben mit Flußspat, durchnummeriert von lfd. Nummer 1 bis 59. Bei der Darstellung in der Lagerstättenkarte wurden gewisse Normen angewendet, die der gemeinsame Lagerstättenausschuß der Geologischen Ämter in der Bundesrepublik erarbeitet hat, in "Geologica Bavarica", Nr. 35, München 1957.
  • Dipl.-Geologe Dr. Wilhelm Bauberger, München: "C. Gesteinsfolge - IV. Eruptivgesteine - e. Mineralgänge", Seite 68 - 83 und "VI. Tertiär", Seite 84; Regierungsdirektor Dr. Ernst Otto Teuscher: "E. Geophysik und Geochemie", Seite 96 - 115 und "G. Nutzbare Ablagerungen - a. Flußspatvorkommen", Seite 116 - 119; in "Erläuterungen zur Geologischen Karte von Bayern", 1:25000, BlattNr. 6539 Nabburg, München 1967.
  • dazu "Geologische Karte von Bayern, 1:25000, BlattNr. 6539 Nabburg; München 1967", die von Dr. Wilhelm Bauberger zwischen 1962 bis 1964, unter Verwendung des Manuskriptes von Dr. Heinz Ziehr "Die Flußspatgänge von Wölsendorf und deren Nebengesteine", Diss.Univ.München 1954 und eine im Besitz des Bayer.Geol.Landesamtes befindliche Lagerstättenkarte (*)(Maßstab 1:5000) aufgenommen wurde. Diese (*) Lagerstättenkarte basiert wiederum auf Unterlagen des Bergamtes Amberg und ist ergänzt und weitergeführt worden durch Dr. Ernst Otto Teuscher. Die Benennung der Gänge erfolgt in Anlehung an die Lagerstättenkarte von Dr. Ernst Otto Teuscher 1957. Zu beachten ist, daß in der Lagestättenkarte nur sichere Vorkommen eingetragen wurden.

Quellenangaben

Einordnung