'._('einklappen').'
 

Schwarzachstollen

Steckbrief

Land

Deutschland

Re­gi­on

Bayern / Oberpfalz, Bezirk / Schwandorf, Landkreis / Wölsendorf, Revier / Altfalter / Schwarzachstollen

GPS-Ko­or­di­na­ten

Schwarzachstollen



Schwarzachstollen

WGS 84: 
Lat.: 49,40388226° N, 
Long: 12,21226394° E
WGS 84: 
Lat.: 49° 24' 13,976" N,
   Long: 12° 12' 44,15" E
Gauß-Krüger: 
R: 4515512,
 H: 5474124
Regionale Wetter Information, Macrostrat geologische Karten

To­po­gra­phi­sche Kar­te

TK6539

Auf­schluss­be­sch­rei­bung

Stollen und Schacht

Fund­s­tel­len­typ

Bergwerk (alt)

Geo­lo­gie

Granit

Zu­gangs­be­schrän­kun­gen

im Zuge der Bergsicherung durch das Bergamt Bayreuth wurde der Stollenzugang 2015 verschlossen.

Letz­ter Be­such

31.10.2009, 2015

Verkürzte Mineralienatlas URL:

https://www.mineralienatlas.de/?l=326
Bitte fühlen Sie sich frei auf diese Seite zu verlinken.

Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

Weitere Funktionen

Bilder von Fundstellen (5 Bilder gesamt)

Stollenmundloch Schwarzachstollen 2015
Aufrufe (Bild: 1446666503): 380
Stollenmundloch Schwarzachstollen 2015

Der Schwarzachstollen wurde 2015 durch das Bergamt Bayreuth gesichert und versperrt.Zu sehen ist der Mauerabschluss oberhalb des Stollenmundlochs, in den eine schöne Eisenkieselstufe von einem der ...

Copyright: peryperypery
Beitrag: peryperypery 2015-11-04
Stollenmundloch Schwarzachstollen 2015
Aufrufe (Bild: 1446666274): 549
Stollenmundloch Schwarzachstollen 2015

Der Schwarzachstollen wurde 2015 durch das Bergamt Bayreuth gesichert und versperrt. Das Stollenmundloch wurde mit einer Gittertür versehen und oberhalb der Türe ist ein Eisenkieselstufe von einem ...

Copyright: peryperypery
Beitrag: peryperypery 2015-11-04
Schwarzachstollen
Aufrufe (Bild: 1382680478): 548
Schwarzachstollen

Schwarzachstollen, Altfalter-Furthmühle, Wölsendorf, Oberpfalz, Bayern, Deutschland. Blick in den Stollen am 31.10.2009.

Sammlung: woelsendorfer
Copyright: woelsendorfer
Beitrag: woelsendorfer 2013-10-25

Ausführliche Beschreibung

Hinweis vorweg

  • Der Schwarzachstollen ist kein Relikt aus der sogenannten Silber- bzw. Bleibergbauzeit wie das in alter Literatur hin und wieder zu lesen ist, sondern er wurde für eine Flußspatgrube angelegt.

Ein geschichtlicher Abriss zum Schwarzachstollen

  • Zwischen 1925 und 1929 nahm der Schwarzachstollen nahe der Furthmühle, direkt neben einem kleinen Steinbruch, seinen Betrieb auf. Die Firma Bachmann hat hier nach Flußspat gesucht und den Stollen etwa 100 Meter vorgetrieben. Oberhalb im Wald wurde weiterhin ein Luftschacht zum Stollenniveau abgeteuft.

    • Hinweis dazu: Die Firma Bachmann untersuchte in den 20iger Jahren mehrere Gänge auf Fluß- und Schwerspat im Bereich um Unter- und Oberwarnbach, Schwarzach und Altfalter.
  • 1933 ist in der Karte von Paul Dorn, Tübingen, kein Zeichen für ein stillgelegtes Bergwerk eingezeichnet worden.

    • Hinweis dazu: Was die Beschreibung des südöstlichen Wölsendorfer Revier's angeht ist das Revier von vielen Autoren in der Vergangeheit ziemlich "lasch" abgehandelt worden und so war vermutlich Paul Dorn nicht bekannt das kurz vor seiner Revierbefahrung im Jahre 1933 die Grube erst ihren Betrieb eingestellt hatte.
Schwarzachstollen
Schwarzachstollen

Schwarzachstollen, Altfalter-Furthmühle, Wölsendorf, Oberpfalz, Bayern, Deutschland. Ausschnitt aus Karte 1:50000 von Paul Dorn 1933-1935.

woelsendorfer
  • 1957 wird in dem "Verzeichnis der Vorkommen bzw. Gruben mit Flußspat" in der Lagerstättenkarte von Dr. Ernst Otto Teuscher, München, unter Nr. 42) folgendes angegeben: "Schwarzachstolln - Stolln mit Aufschluß".
  • 1962-64 (1954) ist in Geologischen Karte von Bayern, 1:25000, BlattNr. 6539 Nabburg, München 1967, ein Zeichen für ein "Stollenmundloch Stollen aufgelassen" vorzufinden, wozu folgendes geschrieben wird: "Unmittelbar neben der Brücke über die Schwarzach ( Straße von Altfalter nach Schwarzach ), neben einem kleinen Steinbruch, ist heute noch ein offener Stollen zu finden".

Die Lagerstätte

  • 1933 ist in der Karte Paul Dorn, Tübingen, ein circa 150 m langer Gang eingezeichnet. Laut Karte verläuft der Gang NW – SE und hat ein südwestliches Einfallen von 550.
  • 1957 ist in der Lagerstättenkarte von Dr. Ernst Otto Teuscher, München, unter Nr. 42) "Schwarzachstolln" ein 180 m langer Flußspatgang mit dem Kürzel "Ba" ( Baryt ) und mit dem Hinweis auf das Vorliegen von Baryt eingezeichnet worden. Der Gang wird mit einem südwestlichen Einfallen dargestellt.
  • 1962-64 (1954) wurde in der Geologischen Karte von Bayern, 1:25000, BlattNr. 6539 Nabburg, München 1967, ein 150 m langer Barytgang mit dem Hinweis "Ba" (Baryt) eingezeichnet, wozu folgendes bemerkt wird: "Die Gangkluft streicht N 1280 E und fällt mit 660 nach Nordost ein.
  • 1977 wird erwähnt, dass es sich um ein Quarz - Fluorit - Trum handelt.

Mineralogie

  • 1962-64 (1954) bestand der kleine Gang am Stollenmundloch nur aus einem 2 - 4 cm mächtigen Quarztrümchen, mit weniger als 0,5 cm hellen Flußspat. Im weiteren Verlauf des Stollens ist Baryt das Hauptmineral.
Schwarzachstollen
Schwarzachstollen

Schwarzachstollen, Altfalter-Furthmühle, Wölsendorf, Oberpfalz, Bayern, Deutschland. Übersichtskarte.

woelsendorfer
  • 2003 werden die Mineralien wie folgt beschrieben: Die Mineralfunde beschränken sich auf kleine helle, seltener violettblaue Flußspatkristalle, die in lehmgefüllten Klüften in der Regel lose zu finden sind. Maximale Kantenlänge dürfte bei 5 cm liegen, Exemplare mit über 1 cm Kantenlänge sind aber schon selten. Einige Flußspatkristalle zeigen je nach Beleuchtung ( natürlich/künstlich) einen auffälligen Farbwechsel als Besonderheit, der auch Alexandrit-Farbwechsel ( also unter natürlichem Licht blaugrün, künstliches Licht violettrot ) genannt wird. Weiterhin wird berichtet, dass nach 10tägiger Sonneneinstrahlung bei den Schwarzachstollen-Fluoriten ein fast kompletter Farbverlust zu beobachten ist. Bemerkenswert ist, dass der Farbverlust nicht ( oder nicht so stark ) die violetten Phantome, die sich hier in den Kristall-Ecken zeigen, betrifft. Zu den Seltenheiten zählen Flußspatstufen, denn das Material in den Klüften ist extrem bröselig. In Fluorit eingewachsen konnte noch Kupferkies und Pyrit, auf Quarzkristalle aufsitzend kleine Sideritkügelchen aufgefunden werden.
  • 2005 fand ich zum Farbverlust über blaue Wölsendorfer Fluorite folgendes: "Weinschenk stellte um 1900 fest, dass blauer Fluorit von Wölsendorf, der durch Wärme gebleicht wurde, unter Einfluß von Kathodenstralen in wenigen Stunden seine ursprüngliche Farbe wieder erlangte, doch waren jedes Mal schwach nuancierte Abeichungen von der ursprünglichen Farbe zu erkennen".

    • Hinweis dazu: Aus dem Zeitraum von um 1900 sind mir keine blauen Fluorite von irgendeiner Grube aus dem Wölsendorfer Revier bekannt, das eigentümliche ist, dass hin und wieder violettfarbene Fluorite als Blau beschrieben werden.
    • Inwieweit die These von Weinschenk auch für die Fluorite aus dem Schwarzachstollen zutrifft, muss an dieser Stelle mal offen bleiben. Von älteren Bergleuten aus dem Wölsendorfer Revier ist mir bekannt, dass sie Fluorite die ihre Farbe zum Teil verloren haben einfach einige Stunden ins Wasser gelegt haben und die Farbe so ( zum Teil ?? ) wiedererlangt haben.
    • In diesem Zusammenhang möchte ich auf eine Textpassage von Peter Seroka, Katalonien/Spanien, in seinem Buch "FLUORIT - DATEN FAKTEN WELTWEITE VORKOMMEN", 2001 (Mineralienportrait Fluorit: Dieses Portrait ist die autorisierte und erweiterte Online-Version des Buches), hinweisen:

      • Farbprobleme
      • "Es gibt Sammler, welche Probleme mit der Definition von Farbbereichen zwischen rosa, rot über violett bis blau zu haben scheinen. Wie anders ist es zu erklären, dass (tw. wertlose) mexikanische Fluorite immer wieder als "Rosafluorit" bzw. als rosa Fluorite gehandelt werden (wobei der Begriff "Rosafluorit" eindeutig für die seltenen echt rosafarbenen alpinen, peruanischen, pakistanischen und wenigen anderen Vorkommen steht, sogenannte rosa Fluorite aber eher eine helle Variante von zartlila bis zartviolett darstellen)?. Ähnlich verhält es sich mit der Farbe Blau, welche nicht von wenigen Menschen als solche definiert wird, auch wenn die Kristalle eigentlich violett und manchmal sogar grün sind".
    • Die Ausführungen die Peter in seinem Textabschnitt gemacht hat kann ich an dieser Stelle voll und ganz bestätigen, wobei im Wölsendorfer Revier von einigen Sammler die Farbe Violett als Blau und Grün beschrieben und angeboten wird. Man könnte hier schnell auf den Gedanken kommen, dass die Sammler Farbenblind sind, sind sie aber nicht, sie können die Farben einfach nicht definieren.
  • 2008 konnte ich aus dem Schwarzachstollen mehrere kräftig hellviolette bis rötlichviolette Fluoritstufen, also keine Einzelwürfel und eine Bleiglanzstufe mit Kantenlängen von bis zu circa 30 mm in einer Sammlung ausfindig machen, die in den 1960iger Jahren geborgen wurden.

Hinweis zur Furthmühle

  • 1917 ließ die Firma Weiß & Cie. OHG, Marktredwitz, die Mühle zu einer Spatmühle umbauen. Sie mahlte den Feldspat der zwischen Weiding und Krandorf gefördert wurde. Das geschah nur einige Jahre. Dann wurden in der Furthmühle Farben hergestellt, anschließend Holzwolle und im Jahre 1930 erfolgte der Umbau in eine Bleistiftspitzerfabrik.

    • Hinweis dazu: Vermutlich wird mit obigen Textabschnitt der Bereich angesprochen auf dem später die Feldspatgrube Weiding angelegt wurde.

Mineralien (Anzahl: 7)

?

Hinweis

- Klicke auf ein oder mehrere Elemente um Mineralien mit Deiner Auswahl anzuzeigen. Die ausgewählten Elemente werden durch einen grünen Hintergrund angezeigt.

- Klicke zweimal auf ein Element um dieses Element auszuschließen. Die Auswahl wird durch grünen Hintergrund mit rot, durchgestrichenem Text angezeigt.

ZurücksetzenBaCCaCuFFeOPbSSi
Barytr
Erläuterungen zur Geologischen Karte von Bayern, 1:25000, BlattNr. 6539 Nabburg, München 1967.
(Bayern/Oberpfalz, Bezirk/Schwandorf, Landkreis/Wölsendorf, Revier/Altfalter/Schwarzachstollen)
M
Chalkopyritr
ubekannte Literaturquelle von 2010 als Kopie von einem Sammlerkollegen.
(Bayern/Oberpfalz, Bezirk/Schwandorf, Landkreis/Wölsendorf, Revier/Altfalter/Schwarzachstollen)
M
Fluoritr
Sammlung Michael Kommer (woelsendorfer), Erläuterungen zur Geologischen Karte von Bayern, 1:25000, BlattNr. 6539 Nabburg, München 1967.
(Bayern/Oberpfalz, Bezirk/Schwandorf, Landkreis/Wölsendorf, Revier/Altfalter/Schwarzachstollen)
BM
Galenitr
2008 durch Sammler Michael Kommer (woelsendorfer) persönlich in einer Sammlung gesehen.
(Bayern/Oberpfalz, Bezirk/Schwandorf, Landkreis/Wölsendorf, Revier/Altfalter/Schwarzachstollen)
M
Pyritr
ubekannte Literaturquelle von 2010 als Kopie von einem Sammlerkollegen.
(Bayern/Oberpfalz, Bezirk/Schwandorf, Landkreis/Wölsendorf, Revier/Altfalter/Schwarzachstollen)
M
Quarzr
Sammlung Michael Kommer (woelsendorfer), Erläuterungen zur Geologischen Karte von Bayern, 1:25000, BlattNr. 6539 Nabburg, München 1967.
(Bayern/Oberpfalz, Bezirk/Schwandorf, Landkreis/Wölsendorf, Revier/Altfalter/Schwarzachstollen)
M
Sideritr
Sammlung Michael Kommer (woelsendorfer)
(Bayern/Oberpfalz, Bezirk/Schwandorf, Landkreis/Wölsendorf, Revier/Altfalter/Schwarzachstollen)
M
Liste aktualisieren | Legende aufrufen

Legende

Mineral -> anerkanntes Mineral
Mineral (TL) -> Mineral-Typlokalität
Mineral -> micht anerkanntes Mineral
-> Bilder sind verfügbar
 5 -> Anzahl der Regionslokalitäten an denen das Mineral gefunden werden kann
 M -> Link zur allgemeinen Mineralseite
 i -> Informationen etc.
 r -> Referenzinformationen
Mineral ? -> Vorkommen ist fragwürdig

Aktualität: 08. Dec 2018 - 00:11:01

Mineralbilder (6 Bilder gesamt)

Fluorit
Aufrufe (Bild: 1353909442): 473
Fluorit (SNr: 0661)

Schwarzachstollen, Altfalter-Furthmühle, Wölsendorf, Oberpfalz, Bayern, Deutschland. Stufengröße: 54x48x31m. Noch leicht violetter, bis 25x23x23 mm großer, Fluoritwürfel.

Sammlung: ex.woelsendorfer
Copyright: woelsendorfer
Beitrag: woelsendorfer 2012-11-26
Fluorit
Aufrufe (Bild: 1315654839): 220
Fluorit (SNr: 0115)

Schwarzachstollen, Altfalter-Furthmühle, Wölsendorf, Oberpfalz, Bayern, Deutschland. Größe: 54x50x23mm. Sehr selten sind Fluoritkristalle die auf Quarzmatrix aufgewachsen sind wie hier im Bild zu s...

Sammlung: ex.woelsendorfer
Copyright: woelsendorfer
Beitrag: woelsendorfer 2011-09-10
Fluorit
Aufrufe (Bild: 1315656120): 479
Fluorit

Schwarzachstollen, Altfalter-Furthmühle, Wölsendorf, Oberpfalz, Bayern, Deutschland. Größe: 23x20x18mm und 22x21x18. Typisch für den Schwarzachstollen sind Einzelkristalle, wie hier zu sehen, die a...

Sammlung: ex.woelsendorfer
Copyright: woelsendorfer
Beitrag: woelsendorfer 2011-09-10

Gesteine (Anzahl: 1)

Granitr
Geologische Karte von Bayern, 1:25000, BlattNr. 6539 Nabburg; München 1967.
(Bayern/Oberpfalz, Bezirk/Schwandorf, Landkreis/Wölsendorf, Revier/Altfalter/Schwarzachstollen)
G
Liste aktualisieren | Legende aufrufen

Legende

Gestein -> Name des Gesteins
Gestein (TL) -> Gestein Typlokalität
-> Bilder sind verfügbar
 5 -> Anzahl der Fundstellen für dieses Gestein in der Region
 G -> Link zur allg. Gesteinsseite
 i -> Informationen etc.
 r -> Referenzinformationen
Gestein ? -> Vorkommen fragwürdig

Aktualität: 08. Dec 2018 - 00:11:01

Referenz- und Quellangaben, Literatur

Literatur

  • Drechsler, Dr. Franz, Hochschule München: "Zur Mineralführung und Chemie der Oberpfälzer Flußspatgänge". Die Befahrung des Reviers hat im Jahre 1923 stattgefunden; in "Sonderdruck aus dem 17. Bericht für das Jahr 1924 des Naturwissenschaflichen Vereins Regensburg E. V"., Seite 1 - 48, Regensburg 1925.
  • Dorn, Paul, Tübingen: Abhandlung über die "Geologie der Flußspat-Lagerstätten der Bayerischen Ostmark"; mit Begehungen im wesentlichen im Sommer 1933 und Ergänzungen durch einige Begehungen in den beiden darauffolgenden Jahren; mit Karte 1:50000 über die im Juni 1933 verbreiteten Gänge; in "Jahresberichte und Mitteilungen des Oberrheinischen geologischen Vereines", Band XXV, Jahrgang 1936.
  • Köhler, Joachim, Graz, z.Zt. im Felde (Kriegseinsatz): "Zur Entstehung der Nabburger Flußspatlagerstätten", Seite 71 - 92, in "Geologische Rundschau", Zeitschrift für Allgemeine Geologie, Herausgeber: Geologische Vereinigung, 32. Band, 800 Seiten, Ferdinand Enke Verlag, Stuttgart, 1941.
  • Dr. Ernst Otto Teuscher, München: "I. Geologischer Teil - Neuere Untersuchungen auf Bayerischen Flußspatvorkommen", Seite 5 - 20 und 26 - 38, darin "F. Erläuterungen zur Lagerstättenkarte", Seite 31 - 38; mit Lagerstättenkarte 1 : 25000, von Ernst Otto Teuscher. Diese Lagerstättenkarte ist entstanden durch eine im Besitz des Bayer.Geol.Landesamtes befindliche Lagerstättenkarte im Maßstab 1:5000. Diese Lagerstättenkarte wiederum basiert auf Unterlagen des Bergamtes Amberg, wobei der Markscheider H. Müller die markscheiderischen Gangaufnahmen machte UND unter Verwendung des Manuskriptes und der Gangaufnahmen für den Raum Wölsendorf von Dr. Heinz Ziehr "Die Flußspatgänge von Wölsendorf und deren Nebengesteine", Diss. Univ. München 1954, das ganze wurde wiederum ergänzt und weitergeführt, durch eigene Aufnahmen, von Ernst Otto Teuscher. Das Ergebnis ist die beste Lagerstättenkarte für das Wölsendorfer Flußspatrevier mit dem Stand von 1957. In dieser Karte befindet sich ein Verzeichnis der Vorkommen bzw. Gruben mit Flußspat, durchnummeriert von lfd. Nummer 1 bis 59. Bei der Darstellung in der Lagerstättenkarte wurden gewisse Normen angewendet, die der gemeinsame Lagerstättenausschuß der Geologischen Ämter in der Bundesrepublik erarbeitet hat, in "Geologica Bavarica", Nr. 35, München 1957.
  • Dipl.-Geologe Dr. Wilhelm Bauberger, München: "C. Gesteinsfolge - IV. Eruptivgesteine - e. Mineralgänge", Seite 68 - 83 und "VI. Tertiär", Seite 84; Regierungsdirektor Dr. Ernst Otto Teuscher: "E. Geophysik und Geochemie", Seite 96 - 115 und "G. Nutzbare Ablagerungen - a. Flußspatvorkommen", Seite 116 - 119; in "Erläuterungen zur Geologischen Karte von Bayern", 1:25000, BlattNr. 6539 Nabburg, München 1967.
  • dazu "Geologische Karte von Bayern, 1:25000, BlattNr. 6539 Nabburg; München 1967", die von Dr. Wilhelm Bauberger zwischen 1962 bis 1964, unter Verwendung des Manuskriptes von Dr. Heinz Ziehr "Die Flußspatgänge von Wölsendorf und deren Nebengesteine", Diss.Univ.München 1954 und eine im Besitz des Bayer.Geol.Landesamtes befindliche Lagerstättenkarte (*)(Maßstab 1:5000) aufgenommen wurde. Diese (*) Lagerstättenkarte basiert wiederum auf Unterlagen des Bergamtes Amberg und ist ergänzt und weitergeführt worden durch Dr. Ernst Otto Teuscher. Die Benennung der Gänge erfolgt in Anlehung an die Lagerstättenkarte von Dr. Ernst Otto Teuscher 1957. Zu beachten ist, daß in der Lagestättenkarte nur sichere Vorkommen eingetragen wurden.
  • Schmeltzer, Hartmut: "Mineral-Fundstellen, Band 2, Bayern", Christian Weise Verlag/München 1977.
  • private Aufzeichnungen

Quellenangaben

Einordnung