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Grube Heinrich

Steckbrief

Land

Deutschland

Re­gi­on

Bayern / Oberpfalz, Bezirk / Schwandorf, Landkreis / Wölsendorf, Revier / Brensdorf / Grube Heinrich

GPS-Ko­or­di­na­ten

Grube Heinrich



Grube Heinrich

WGS 84: 
Lat.: 49,4197231° N, 
Long: 12,16437914° E
WGS 84: 
Lat.: 49° 25' 11,003" N,
   Long: 12° 9' 51,765" E
Gauß-Krüger: 
R: 4512032,
 H: 5475877
Regionale Wetter Information, Macrostrat geologische Karten

To­po­gra­phi­sche Kar­te

TK6538

Auf­schluss­be­sch­rei­bung

Schacht

Fund­s­tel­len­typ

Erloschen

Geo­lo­gie

Mittelkörniger Granit

Letz­ter Be­such

29.05.2011

Verkürzte Mineralienatlas URL:

https://www.mineralienatlas.de/?l=31473
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Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

Weitere Funktionen

Ausführliche Beschreibung

Ein geschichtlicher Abriss zur Grube Heinrich

  • 1927 kommt Kurt Heinrich, Grubeninspektor in Striegelhof bei Ponholz, nach Nabburg. Heinrich erwirbt die Ausbeuterechte der PlanNr. 900 und 876 vom Bauer Josef Schrott und Anna Winter in Brensdorf. Er richtet einen Stromanschluß ein und stellt einen Kompressor sowie einen Förderhaspel auf. Er teuft damit einen Förderschacht bis auf 70 m ab und errichtet eine Aufbereitung mit Waschtrommel und Lesebändern.

    • Hinweis dazu: In unmittelbarer Nähe, auf PlanNr. 900 1/2, errichtet 1920 die Firma "Süddeutsche Flußspatwerke GmbH" eine Flußspataufbereitung für die Mühlbergstollen und eine Laderampe mit Anschlußgleis zur Bockelbahn. Ab 1928 werden die Anlagen von der gleichen Firma für die Grube Glückauf - Mühlberg genutzt.
  • 1931 wird in der Lageskizze von E. Kohl und H. Haller, Berlin, unter Nr. 8 folgendes erwähnt: "Grube Heinrich der Oberpfälzer Flußspatwerke ( Ponholz )", Grube außer Betrieb.
Grube Heinrich
Grube Heinrich

Grube Heinrich, Brensdorf, Wölsendorf, Oberpfalz, Bayern, Deutschland. Ausschnitt aus Lageskizze von E. Kohl 1931.

woelsendorfer
  • Hinweis zur Karte: 1931 war am Mühlberg nur die Grube Heinrich in Betrieb. Die Grube Glückauf - Mühlberg von die Firma "Süddeutsche Flußspatwerke GmbH", Nabburg, wurde 1929 infolge Konkurs der Firma stillgelegt.
  • 1932 erwarb Kurt Heinrich den Betrieb Glückauf - Mühlberg mit dem Arnoldschacht aus der Konkursmasse der "Süddeutschen Flußspatwerke GmbH" und begann bei der ehemaligen Station Brensdorf mit Schacht, Tagesgebäude und Trafo.

    • Hinweis dazu: Hieraus entwickelt sich die später so genannte Grube Roland.
  • weiter siehe unter Grube Glückauf - Mühlberg.

Die Lagerstätte

  • über die Lagerstätte sind in der gesamten Fachliteratur keine Angaben zu Grube Heinrich gemacht worden.

Mineralogie

  • 1931 schreibt E.Kohl folgendes: "Wie die vorgenannte Grube ( Grube Ruland, Stulln - Brünnelberg ) baute auch die bei Brensdorf gelegene Grube Heinrich (Nr.8) auf dem rechten Naabufer auf Vorkommen unweit der Gänge von Wölsendorf. Von ihr stammt eine Stufe von Pseudomorphosen von rötlichweißem Quarz nach Fluorit, der ursprünglich in Würfeln und Pyramidenwürfeln vorgelegen hat. Zum Teil sind die Pseudokristalle zerfressen und von dunkelvioletten Flußspat besiedelt. Auf der Unterseite ist kristallisierter Rauchquarz entwickelt, der mit winzigen Eisenglanzkriställchen überzogen ist."

Mineralien (Anzahl: 4)

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ZurücksetzenCaFFeOSi
Fluoritr
Kohl, E., und Haller, H. als chem. Mitarbeiter, Berlin: \'Die Mineralführung der Wölsendorfer Flußspatgänge\', in \'Zeitschrift für praktische Geologie\', 42.Jahrgang, Heft 5, Seite 69 - 79, Berlin Mai 1934.
(Bayern/Oberpfalz, Bezirk/Schwandorf, Landkreis/Wölsendorf, Revier/Brensdorf/Grube Heinrich)
M
Hämatitr
Kohl, E., und Haller, H. als chem. Mitarbeiter, Berlin: \'Die Mineralführung der Wölsendorfer Flußspatgänge\', in \'Zeitschrift für praktische Geologie\', 42.Jahrgang, Heft 5, Seite 69 - 79, Berlin Mai 1934.
(Bayern/Oberpfalz, Bezirk/Schwandorf, Landkreis/Wölsendorf, Revier/Brensdorf/Grube Heinrich)
M
Quarzr
Kohl, E., und Haller, H. als chem. Mitarbeiter, Berlin: \'Die Mineralführung der Wölsendorfer Flußspatgänge\', in \'Zeitschrift für praktische Geologie\', 42.Jahrgang, Heft 5, Seite 69 - 79, Berlin Mai 1934.
(Bayern/Oberpfalz, Bezirk/Schwandorf, Landkreis/Wölsendorf, Revier/Brensdorf/Grube Heinrich)
M
Rauchquarz (Var.: Quarz)r
Kohl, E., und Haller, H. als chem. Mitarbeiter, Berlin: \'Die Mineralführung der Wölsendorfer Flußspatgänge\', in \'Zeitschrift für praktische Geologie\', 42.Jahrgang, Heft 5, Seite 69 - 79, Berlin Mai 1934.
(Bayern/Oberpfalz, Bezirk/Schwandorf, Landkreis/Wölsendorf, Revier/Brensdorf/Grube Heinrich)
M
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Aktualität: 10. Dec 2018 - 17:48:44

Mineralbilder (1 Bilder gesamt)

U-Circit xx
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U-Circit xx

Uranocircit xx auf schwarzem Stinkspat. Stufengröße 20x10cm. Grube Heinrich, Brensdorf bei Wölsendorf, Bayern.

Sammlung: Bergbau- und Industriemuseum Ostbayern, Schloss Theuern, Kümmersbruck
Copyright: peryperypery
Beitrag: peryperypery 2016-09-17

Gesteine (Anzahl: 1)

Granitr
Dorn, Paul, Tübingen: Abhandlung über die \'Geologie der Flußspat-Lagerstätten der Bayerischen Ostmark\'; in \'Jahresberichte und Mitteilungen des Oberrheinischen geologischen Vereines\', Band XXV, Jahrgang 1936.
(Bayern/Oberpfalz, Bezirk/Schwandorf, Landkreis/Wölsendorf, Revier/Brensdorf/Grube Heinrich)
G
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Gestein ? -> Vorkommen fragwürdig

Aktualität: 10. Dec 2018 - 17:48:44

Referenz- und Quellangaben, Literatur

Literatur

  • Dorn, Paul, Tübingen: Abhandlung über die "Geologie der Flußspat-Lagerstätten der Bayerischen Ostmark"; mit Begehungen im wesentlichen im Sommer 1933 und Ergänzungen durch einige Begehungen in den beiden darauffolgenden Jahren; mit Karte 1:50000 über die im Juni 1933 verbreiteten Gänge; in "Jahresberichte und Mitteilungen des Oberrheinischen geologischen Vereines", Band XXV, Jahrgang 1936.
  • Kohl, E., und Haller, H. als chem. Mitarbeiter, Berlin: "Die Mineralführung der Wölsendorfer Flußspatgänge", mit Befahrung des Reviers im Jahre 1931, mit einer Lageskizze der Gruben um Wölsendorf und einem Grubengrundriß der Flußspatgrube Marienschacht, in "Zeitschrift für praktische Geologie", 42.Jahrgang, Heft 5, Seite 69 - 79, Berlin Mai 1934.
  • Erläuterungen zur Geologischen Karte von Bayern, 1:25000, Blatt Nr. 6538 Schmidgaden, München 1982.
  • dazu "Geologische Karte von Bayern, 1:25000, BlattNr. 6538 Schmidgaden; München 1981", die geologischen Aufnahmen zu der Karte wurden von Dr. Wilhelm Bauberger zwischen 1958 und 1960 und ergänzenden Begehungen in 1976 gemacht.
  • Weiss, Dipl. Ing. Karl: "Bergbau", Seite 191-221, in "Stulln, Geschichte der Gemeinde von der Landwirtschaft und dem Bergbau zum modernen Wohn- und Industrieort", von Scharl, Rita, Lindenlohe; Schwandorf, 1999.

Quellenangaben

Einordnung