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Süddeutsche Flußspatwerke - Mühlbergstollen

Steckbrief

Land

Deutschland

Re­gi­on

Bayern / Oberpfalz, Bezirk / Schwandorf, Landkreis / Wölsendorf, Revier / Brensdorf / Süddeutsche Flußspatwerke - Mühlbergstollen

GPS-Ko­or­di­na­ten

Süddeutsche Flußspatwerke - Mühlbergstollen



Süddeutsche Flußspatwerke - Mühlbergstollen

WGS 84: 
Lat.: 49,42039311° N, 
Long: 12,16214755° E
WGS 84: 
Lat.: 49° 25' 13,415" N,
   Long: 12° 9' 43,731" E
Gauß-Krüger: 
R: 4511870,
 H: 5475952
Regionale Wetter Information, Macrostrat geologische Karten

To­po­gra­phi­sche Kar­te

TK6538

Auf­schluss­be­sch­rei­bung

Stollenbetrieb, später mittels Schacht

Fund­s­tel­len­typ

Bergwerk (alt)

Geo­lo­gie

Mittelkörniger Granit

Letz­ter Be­such

29.05.2011

Verkürzte Mineralienatlas URL:

https://www.mineralienatlas.de/?l=24432
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Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

Weitere Funktionen

Bilder von Fundstellen (4 Bilder gesamt)

Süddeutsche Flußspatwerke - Mühlbergstollen
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Süddeutsche Flußspatwerke - Mühlbergstollen

Süddeutsche Flußspatwerke - Mühlbergstollen, Brensdorf, Wölsendorf, Oberpfalz, Bayern, Deutschland. Reste der Aufbereitung an der ehemaligen Bockl-Bahn. Foto 29.05.2011

Sammlung: woelsendorfer
Copyright: woelsendorfer
Beitrag: woelsendorfer 2011-09-11
Süddeutsche Flußspatwerke - Mühlbergstollen
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Süddeutsche Flußspatwerke - Mühlbergstollen

Süddeutsche Flußspatwerke - Mühlbergstollen, Brensdorf, Wölsendorf, Oberpfalz, Bayern, Deutschland. Übergabe (ist der rechts im Bild zu sehende Hügel) des Fördergutes vom Stollen des Arnoldganges a...

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Copyright: woelsendorfer
Beitrag: woelsendorfer 2011-09-11
Süddeutsche Flußspatwerke - Mühlbergstollen
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Süddeutsche Flußspatwerke - Mühlbergstollen

Süddeutsche Flußspatwerke - Mühlbergstollen, Brensdorf, Wölsendorf, Oberpfalz, Bayern, Deutschland. Zugang zum Stollenmundloch auf dem später so benannten Arnoldgang. Vollständig verbrochen. Foto a...

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Beitrag: woelsendorfer 2011-09-11

Ausführliche Beschreibung

Hinweis zum Betrieb

Ein geschichtlicher Abriss zur Grube Süddeutsche Flußspatwerke - Mühlbergstollen

  • 1919 gründen Karl Retsch in Wunsiedel, Josef Bachmann, Kaufmann aus Leipzig und Gustav Lehmann, Grubeninspektor in Nabburg die Firma "Süddeutsche Flußspatwerke GmbH", Nabburg.
  • Im gleichen Jahr erwirbt diese Firma von der Witwe Babette Zimmermann, Frau des verstorbenen Wolfgang Zimmermann, das Ausbeuterecht auf dem Mühlberg.
  • um 1919 wurden Stollen I und Stollen II durch die Firma "Süddeutsche Flußspatwerke GmbH", Nabburg in Betrieb genommen.

    • Hinweis dazu: Ob die Firma "Süddeutsche Flußspatwerke GmbH" zwei neue Stollen angelegt haben oder bereits vorhandene Stollen von Wolfgang Zimmermann nutzten muss an dieser Stelle offen bleiben.
  • 1920 baut die Firma "Süddeutsche Flußspatwerke GmbH" eine Flußspataufbereitung auf PlanNr. 900 1/2 ( liegt in der Gemeinde Brensdorf ) und errichtet an dieser Wäsche eine Laderampe mit Anschlußgleis zur Bockelbahn. Der Flußspat aus den beiden Stollen I und II auf dem Mühlberg und von der Grube Stullner Berg I - Stollen III auf dem Stullner Berg wird in dieser Wäsche aufbereitet und kann anschließend auf dem Anschlußgleis in die Waggons der Eisenbahn verladen werden.
  • 1923 berichtet Dr. Franz Drechsler, München, dass der Wölsendorfer Gang rechts der Naab durch die frühere Grube Zimmermann, jetzt Süddeutsche Flußspatwerke, aufgeschlossen ist. Mit Stollen I und II beutete letztgenannte Firma den Mühlberg durchziehenden Gang aus.

    • Hinweis dazu: Obige Information bedeutet, dass 1923 beide Stollen stillgelegt sind.
  • 1922/23 vernutlich Stillegung beider Stollen.
  • 1928 wurde dann schließlich durch die "Süddeutsche Flußspatwerke GmbH", Nabburg, ein neuer Schürfbetrieb am Mühlberg angefangen, es war die Grube Glückauf mit dem sogenannten Arnoldschacht.

Die Lagerstätte

  • 1923 ist der Gang zwischen 0,4 bis 0,6 m breit.

Mineralogie

  • 1923 wird von viel Baryt und fast nur Stinkspat gesprochen.
  • Pseudomorphosen werden wie folgt beschrieben: "Die rhomboedrische Pseudoform ist am Mühlberg a.d. Naab und in anderen Brüchen anzutreffen. Die aus körnigem Quarz 3 - 4 cm großen Rhomboeder sitzen in großen Stufen auf den Gangwänden. Entweder sind die Kristalle vollständig aus Kieselsäure, die manchmal auch nach innen als Eisenkiesel oder Amethyst auskristallisiert ist, oder das Innere ist erfüllt von Fluoritkörner".
Süddeutsche Flußspatwerke - Mühlbergstollen
Süddeutsche Flußspatwerke - Mühlbergstollen

Süddeutsche Flußspatwerke - Mühlbergstollen, Brensdorf, Wölsendorf, Oberpfalz, Bayern, Deutschland. Situationsskizze 09.10.2007.

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Süddeutsche Flußspatwerke - Mühlbergstollen
Süddeutsche Flußspatwerke - Mühlbergstollen

Süddeutsche Flußspatwerke - Mühlbergstollen, Brensdorf, Wölsendorf, Oberpfalz, Bayern, Deutschland. Übersichtskarte Stand 09.10.2007.

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Mineralien (Anzahl: 2)

Mineralbilder (2 Bilder gesamt)

Fluorit
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Fluorit (SNr: 0080)

Süddeutsche Flußspatwerke - Mühlbergstollen, Brensdorf, Wölsendorf, Oberpfalz, Bayern, Deutschland. Stufengröße: 66x46x24mm. Bis 8mm kleine, verschiedenfarbig Violette, in ihrer Struktur rissig bis...

Sammlung: ex.woelsendorfer
Copyright: woelsendorfer
Beitrag: woelsendorfer 2012-04-27
Fluorit
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Fluorit (SNr: 0078)

Süddeutsche Flußspatwerke - Mühlbergstollen, Brensdorf, Wölsendorf, Oberpfalz, Bayern, Deutschland. Stufengröße: 66x46x24mm. 13 mm große, lavendelfarbene Fluoritwürfel mit Quarz. Ex Coll. Dr. H. St...

Sammlung: ex.woelsendorfer
Copyright: woelsendorfer
Beitrag: woelsendorfer 2012-04-21

Gesteine (Anzahl: 2)

Referenz- und Quellangaben, Literatur

Literatur

  • Drechsler, Dr. Franz, Hochschule München: "Zur Mineralführung und Chemie der Oberpfälzer Flußspatgänge". Die Befahrung des Reviers hat im Jahre 1923 stattgefunden; in "Sonderdruck aus dem 17. Bericht für das Jahr 1924 des Naturwissenschaflichen Vereins Regensburg E. V"., Seite 1 - 48, Regensburg 1925.
  • Laubmann, Heinrich Dr.: "Minerallagerstätten", Seite 66 - 71; in "Abriß der Geologie von Bayern r.d.Rh., in sechs Abteilungen. Abteilung III: Die geologischen Verhältnisse des Bayerisch-böhmischen Waldgebirges und der vorgelagerten Schichtenlandschaft", München 1923.*Drechsler, Dr. Franz, Hochschule München: "Zur Mineralführung und Chemie der Oberpfälzer Flußspatgänge". Die Befahrung des Reviers hat im Jahre 1923 stattgefunden; in "Sonderdruck aus dem 17. Bericht für das Jahr 1924 des Naturwissenschaflichen Vereins Regensburg E. V"., Seite 1 - 48, Regensburg 1925.
  • Dorn, Paul, Tübingen: Abhandlung über die "Geologie der Flußspat-Lagerstätten der Bayerischen Ostmark"; mit Begehungen im wesentlichen im Sommer 1933 und Ergänzungen durch einige Begehungen in den beiden darauffolgenden Jahren; mit Karte 1:50000 über die im Juni 1933 verbreiteten Gänge; in "Jahresberichte und Mitteilungen des Oberrheinischen geologischen Vereines", Band XXV, Jahrgang 1936.
  • Ziehr, Dr. Heinz, Regensburg: "Das Nabburg-Wölsendorfer Flußspatrevier", Seite 215 - 253; in "DER AUFSCHLUSS", Sonderheft 16, 1967.
  • Erläuterungen zur Geologischen Karte von Bayern, 1:25000, Blatt Nr. 6538 Schmidgaden, München 1982.
  • dazu "Geologische Karte von Bayern, 1:25000, BlattNr. 6538 Schmidgaden; München 1981", die geologischen Aufnahmen zu der Karte wurden von Dr. Wilhelm Bauberger zwischen 1958 und 1960 und ergänzenden Begehungen in 1976 gemacht.
  • Scharl, Rita: "Stulln, Geschichte der Gemeinde von der Landwirtschaft und dem Bergbau zum modernen Wohn- und Industrieort", Schwandorf, 1999.
  • im privaten Bestand befindliche Flurkartenauszüge.

Quellenangaben

Einordnung