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Grube Elisabeth

Steckbrief

Land

Deutschland

Re­gi­on

Bayern / Unterfranken, Bezirk / Aschaffenburg, Landkreis / Laufach / Hain im Spessart / Grube Elisabeth

Auf­schluss­be­sch­rei­bung

Halde und Schürfe

Geo­lo­gie

Barytgang im Diorit

Zu­gangs­be­schrän­kun­gen

nicht bekannt

GPS-Ko­or­di­na­ten

Grube Elisabeth



Grube Elisabeth

WGS 84: 
Lat.: 50,00480155° N, 
Long: 9,325912° E
WGS 84: 
Lat.: 50° 0' 17,286" N,
   Long: 9° 19' 33,283" E
Gauß-Krüger: 
R: 3523438,
 H: 5540992
Regionale Wetter Information, Macrostrat geologische Karten

Verkürzte Mineralienatlas URL:

https://www.mineralienatlas.de/?l=336
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Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

Weitere Funktionen

Bilder von Fundstellen (2 Bilder gesamt)

Überwachsene Halde
Aufrufe (Bild: 1183197180): 729
Überwachsene Halde

Grube Elisabeth, Hain, Spessart

Copyright: Erik
Beitrag: Erik 2007-06-30
Bergbauspuren im Hang
Aufrufe (Bild: 1183197129): 725
Bergbauspuren im Hang

Grube Elisabeth, Hain, Spessart

Copyright: Erik
Beitrag: Erik 2007-06-30

Ausführliche Beschreibung

Südlich von Hain bei Laufach im Spessart befindet sich im Seebachtal die für den Spessart relativ große Halde der ehemaligen Schwerspatgrube "Elisabeth". Abgebaut wurde bis ins Jahr 1909 vor allem ein bis zu 4 m mächtiger Gang aus massigem und großblättrigem Baryt.

Gegenüber der Halde sieht man im Hang noch die alten Bergbauspuren in der Form von Pingen, verstürzten Stollen und Schurfgräben

Ein Großteil des Haldenmaterials besteht aus feinkörnigem Dioritgrus, interessante Baryt- und Calcitbrocken sind verhältnismäßig selten. Häufig stößt man auf Brocken von mehr oder weniger verkieseltem Baryt mit Erzführung. An primären Erzen treten vor allem Tennantit und Chalkopyrit, als Besonderheit auch Emplektit in nadeligen, meist eingewachsenen Kristallen bis cm-Größe auf. An Sekundärmineralien lassen sich Malachit, Bismutit und sehr selten Azurit finden.

Baryt bildet bis mehrere cm große, weiße oder fleischfarbene, tafelige Kristalle - aufgrund des sehr feinkörnigen Haldenmaterials oft erstaunlich gut erhalten. Skalenoedrische Calcitkristalle erreichen in Drusen von durch Hämatit rötlich gefärbten Gangcalcitbrocken bis 3 cm Größe.

Weiterhin findet man Quarz XX, Pyrolusit, Aragonit, Hämatit in Kristallen und als Glaskopf. Erwähnt wird auch Fluorit in würfeligen Individuen.

Mineralien (Anzahl: 14)

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Aktualität: 16. Jan 2019 - 09:05:54

Mineralbilder (9 Bilder gesamt)

Baryt
Aufrufe (Bild: 1194790083): 415
Baryt

Tafelige, weiße Barytkristalle, Stufenbreite ca. 7,5 cm; Fundort: Grube Elisabeth, Hain, Spessart

Copyright: Erik
Beitrag: Erik 2007-11-11
Malachit
Aufrufe (Bild: 1199106277): 662
Malachit

Malachitbüschel auf Quarz, Bildbreite ca 5mm; Grube Elisabeth, Spessart

Copyright: Erik
Beitrag: Erik 2007-12-31
Aragonit auf Diorit
Aufrufe (Bild: 1486154414): 292
Aragonit auf Diorit

Fundort: Grube Elisabeth, Hain im Spessart; Bildausschnitt: ca. 15 x 15 mm

Sammlung: Bode
Copyright: Bode
Beitrag: Bode 2017-02-03

Gesteine (Anzahl: 2)

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Aktualität: 16. Jan 2019 - 09:05:54

Gesteinsbilder (1 Bilder gesamt)

Diorit
Aufrufe (Bild: 1486154594): 358
Diorit

Fundort: Grube Elisabeth, Hain im Spessart; Bildausschnitt:35 x 25 mm

Sammlung: Bode
Copyright: Bode
Beitrag: Bode 2017-02-03

Referenz- und Quellangaben, Literatur

Quellenangabe

Einordnung