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Der Kalksteinbruch von Rüdersdorf bei Berlin

Steckbrief

Land

Deutschland

Re­gi­on

Brandenburg / Märkisch-Oderland, Landkreis / Rüdersdorf bei Berlin / Kalksteinbruch

An­fahrts­be­sch­rei­bung

Mit der Straßenbahnlinie 88 ab S-Bahnhof Berlin-Friedrichshagen (S3) bis "Heinitzstraße" (sehr zu empfehlen: bei der gemütlichen Fahrt dieser nostalgisch zu nennenden Bahn lassen sich sehr gut die geologischen Verhältnisse der Umgebung studieren). Dann rechts die Heinitzstraße hinunterlaufen und man gelangt zum Eingang des Museumsparkes Rüdersdorf.

Auf­schluss­be­sch­rei­bung

aktiver Steinbruch

Geo­lo­gie

Oberer, Mittlerer und Unterer Muschelkalk, Oberer Buntsandstein (Röt)

Zu­gangs­be­schrän­kun­gen

Jeglicher Zutritt ist momentan streng untersagt und wird überwacht!

Letz­ter Be­such

25.03.2007

GPS-Ko­or­di­na­ten

Kalksteinbruch Rüdersdorf (N 52° 28' 48" E 13° 48' 34")



Kalksteinbruch Rüdersdorf

WGS 84: 
Lat.: 52,48° N, 
Long: 13,80944444° E
WGS 84: 
Lat.: 52° 28' 48" N,
   Long: 13° 48' 34" E
Gauß-Krüger: 
R: 5419248,
 H: 5816974
Regionale Wetter Information, Macrostrat geologische Karten

Verkürzte Mineralienatlas URL:

https://www.mineralienatlas.de/?l=350
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Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

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Bilder von Fundstellen (16 Bilder gesamt)

Tiefbau Rüdersdorf
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Tiefbau Rüdersdorf

Blick in den Rüdersdorfer Tiefbau. Aufnahme um 1900.

Copyright: Archiv: Andreas Gerstenberg (raritätenjäger)
Beitrag: raritätenjäger 2010-11-10
Rüdersdorfer Kalkbrüche
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Rüdersdorfer Kalkbrüche

Der Bülowkanal mit dem im Jahre 1816 erbauten Tunnelportal. An der rechten Portalseite erkennt man den Ring des eisernen Löwenkopfes, welcher in der Königlichen Eisengießerei zu Berlin gefertigt wu...

Copyright: Archiv: Andreas Gerstenberg (raritätenjäger)
Beitrag: raritätenjäger 2010-10-21
Rüdersdorfer Kalkbrüche
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Rüdersdorfer Kalkbrüche

Der Neue Tiefbau, heutiger mittlerer Bereich des Heinitzbruches am Standort des Seilscheibenpfeilers. Erkennbar die Gleisanlagen, welche etwa im Verlauf der alten, 1873 angelegten Kalkverschiffungs...

Copyright: Archiv: Andreas Gerstenberg (raritätenjäger)
Beitrag: raritätenjäger 2010-10-21

Ausführliche Beschreibung

Allgemeines

In Rüdersdorf wird schon seit dem 13. Jahrhundert Kalkstein gewonnen und auch heute wird dort noch Kalkstein, u.a. zur Herstellung von Zement, abgebaut. Der Steinbruch ist insbesondere für ausgezeichnete Funde von Coelestinen bekannt, die neben der für Coelestin üblichen blauen Färbung auch rote und gelbe Färbungen aufweisen. Daneben liefert er aber auch diverse weitere Mineralien und außerdem viele für den Muschelkalk typischen Fossilien. Mit einer Länge von ca. 4 km und einer Breite von ca. 1 km zählt er zu den größten Steinbrüchen Deutschlands. Er besteht eigentlich aus zwei Brüchen, dem Heinitzbruch (östlicher Teil) und dem Alvenslebensbruch (westlicher Teil), die vor einiger Zeit miteinander verbunden wurden. Der Abbau findet momentan nur im Alvenslebensbruch statt.


Geologie

Der Steinbruch erschließt ein komplettes Profil vom Obersten Buntsandstein (Röt) über den Unteren und Mittleren Muschelkalk bis in den Oberen Muschelkalk. Die Schichten weisen somit ein Alter von ca. 244 – 234 Mio. Jahren auf. Seine Existenz verdankt der Kalksteinbruch einem Salzstock im Untergrund, der die sonst in 1500 bis 2000 m Tiefe liegenden Schichten an die Erdoberfläche hob. Damit stellt der Steinbruch eine Ausnahmeerscheinung in Brandenburg dar.

An der Nord-Seite des Tagebaus befinden sich noch Überreste der so genannten Kreuzbrückenspalte, die aber leider 1992/93 größtenteils dem Abbau zum Opfer fiel. Dabei handelt es sich um eine subglaziale Erosionsrinne, in der früher sogar Bernstein gefunden werden konnte.

In Rüdersdorf wurde 1875 außerdem erstmals der Beweis für die Inlandsvereisung Norddeutschlands durch Gletscher aus Skandinavien durch den Schweden Otto Torell erbracht. Er beobachtete Gletscherschrammen an Gesteinen aus dem Steinbruch.


Fossilien

Im Steinbruch können neben den verschiedenen Mineralien auch die typischen Fossilien des Muschelkalks gefunden werden. Am häufigsten sind dabei sicher Muscheln der Gattung Plagiostoma, die ganze Steinplatten bedecken können, zu finden.


Mineralien

Für nähere Erläuterungen sei auf die Beschreibungen auf den einzelnen Mineralseiten verwiesen.


Historisches

Mineralien (Anzahl: 34)

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Amethyst (Var.: Quarz)i
Amethyst tritt in Bereichen des Oberen Muschelkalkes auf, die Kristalle sind meist blass amethystfarben. Auf einer Exkursion in den Tagebau konnte vor wenigen Jahren (2001) eine etwa faustgroße Stufe gefunden werden, die deutlich hellviolette Amethystspitzen bis fast 1 Zentimeter Größe aufwies. Solche Superfunde sind aber nur noch mit Glück möglich.
(Brandenburg/Märkisch-Oderland, Landkreis/Rüdersdorf bei Berlin/Kalksteinbruch)
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SCHROEDER, J.H.: Die Struktur Rüdersdorf (Führer zur Geologie von Berlin und Brandenburg Nr.1), Berlin, 1993 (2.Auflage)
(Brandenburg/Märkisch-Oderland, Landkreis/Rüdersdorf bei Berlin/Kalksteinbruch)
BM
Anhydriti
Anhydrit kommt zusammen mit Gips auf der 2. Sohle des Alvenslebenbruches in der Unteren Wechsellagerung vor. Das Material ist derb und oft mit Gips vermischt. Die Färbung ist häufig grau, selten rosaweiß. Anhydrit ist selten zu finden, das meiste ist nur noch als aschenartige Rückstände im Gips vorhanden.
(Brandenburg/Märkisch-Oderland, Landkreis/Rüdersdorf bei Berlin/Kalksteinbruch)
M
Aragoniti
Aragonit ist in nicht sammelwürdiger Form als Bestandteil der Kalkschalenreste von diversen Versteinerungen weit verbreitet. Auf einem Muschelrest fanden sich langgestreckte feinnadelige klare Kristalle, bei denen es sich nach aller Wahrscheinlichkeit ebenfalls um Aragonit handelt.
(Brandenburg/Märkisch-Oderland, Landkreis/Rüdersdorf bei Berlin/Kalksteinbruch)
M
Azuriti
Auf der bei [Chalkopyrit|Deutschland/Brandenburg/Rüdersdorf/Kalksteinbruch/Mineralien/Chalkopyrit] erwähnten Stufe fanden sich an wenigen Stellen kräftig dunkelblaue Krusten, bei denen es sich um Azurit (oder aber ein noch selteneres Kupfermineral) handeln dürfte. Bisher ist dieses Mineral aus Rüdersdorf noch nicht beschrieben worden, doch die Paragenese mit Chalkopyrit und Malachit spricht dafür. Azurit ist für Rüdersdorf als absolute Rarität zu betrachten.
(Brandenburg/Märkisch-Oderland, Landkreis/Rüdersdorf bei Berlin/Kalksteinbruch)
M
'Bernstein'i
Bernstein wurde in Rüdersdorf einmalig zusammen mit umgelagerten Braunkohlegeröllen in Sanden in der Kreuzbrückenspalte gefunden. Bis vor kurzem war in der Kaue im Museumspark Rüdersdorf eine kleine Ausstellung von Funden des Rüdersdorfer Sammlers Siegfried Kuhnke zu sehen. Es wurden insgesamt nur wenige, aber teilweise Stücke von sehr hoher Qualität geborgen. Die Farbe reicht von einem blassen Gelb bis hin zu transparenten Stücken in einem transparenten, feurigen Orangerot. Aufgrund der Einmaligkeit zählen Bernsteine aus Rüdersdorf zu den gesuchten und begehrten Raritäten der Lokalsammler.


(Brandenburg/Märkisch-Oderland, Landkreis/Rüdersdorf bei Berlin/Kalksteinbruch)
BM
Calciti
Das Vorkommen von Calcit in einem Kalksteinbruch ist an sich nichts ungewöhnliches. In der Tat ist es aber bedeutend einfacher, gute Cölestinstufen zu bekommen, als gute Rüdersdorfer Calcitstufen. Meist tritt Calcit in farblosen oder gelblichen Skalenoedern auf, seltener sind rhomboedrische Typen, teilweise auch in würfelähnlicher Ausformung. In den brekziierten Kalkpartien kommt Calcit in massigen derben Gängen von rötlicher Farbe vor, Drusen enthalten hier auch mal größere Kristalle, diese sind allerdings sehr selten. Im Bereich der Haldenentwässerung auf der -47m-Sohle tritt Calcit als Sinterkrusten auf, wobei es selten auch zu Excentrique-Formen kommen kann, welche gewelltem Papier ähneln. Calcit findet sich in fast allen Bereichen des Tagebaus.


(Brandenburg/Märkisch-Oderland, Landkreis/Rüdersdorf bei Berlin/Kalksteinbruch)
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SCHROEDER, J.H.: Die Struktur Rüdersdorf (Führer zur Geologie von Berlin und Brandenburg Nr.1), Berlin, 1993 (2.Auflage)
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BM
Chalkanthit ?i
Auf einer Chalkopyritstufe fanden sich auf den Chalkopyritkristallen neben winzigen Malachitsphärolithen auch bläulichweiße Krusten. Diese sind wasserlöslich, bilden sich nach kurzer Zeit aber wieder neu. Es handelt sich dabei wohl um ein Kupfersulfat, höchstwahrscheinlich Chalkanthit.


(Brandenburg/Märkisch-Oderland, Landkreis/Rüdersdorf bei Berlin/Kalksteinbruch)
M
Chalkopyriti
Chalkopyrit (Kupferkies) kommt in Rüdersdorf sehr selten vor. Sein Vorkommen ist auf den Oberen Muschelkalk beschränkt, der in einem kleinen Aufschluss am Heinitzbruch sowie im Bereich der alten Halden zwischen Alvenslebenbruch und den ehemaligen Tongruben aufgeschlossen war. Die große Halde (80,0), welche sich von der - 47 m-Sohle direkt hinter der Kreuzbrückenspalte hochzieht, führt in den oberen Bereichen ebenfalls solches Material. Die Ausformungen beschränken sich hauptsächlich auf das Oktaeder in mehr oder minder verzerrter Form. Die Kristallgröße liegt bei meistens 1-2 Millimetern, die Literatur spricht auch von Stücken bis vier Millimetern. In der Sammlung von [raritätenjäger|SammlerSteckbriefe/raritätenjäger] befindet sich eine Stufe mit Calcitdrusen und orangebraunen Dolomitkristallen, auf denen ein etwa 6 mm großer angelaufener Oktaeder sitzt. Solche Stufen stellen die Ausnahme dar (ex H. Schimmelpfennig, gefunden 1983 auf der Halde an der Tongrube II). Kleine xx können mit viel Glück noch auf der oben angegebenen Halde (80,0) und auch in schönen Stüfchen auf den alten Halden am Kesselsee bzw. am Windpark (Material aus den Myophorienschichten) gefunden werden. Begleiter des Chalkopyrits sind [Calcit] (zumeist als spitzrhomboedrischer Typ) und [Malachit] als Anflüge und sehr selten als Sphärolithe.
(Brandenburg/Märkisch-Oderland, Landkreis/Rüdersdorf bei Berlin/Kalksteinbruch)
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SCHROEDER, J.H.: Die Struktur Rüdersdorf (Führer zur Geologie von Berlin und Brandenburg Nr.1), Berlin, 1993 (2.Auflage)
(Brandenburg/Märkisch-Oderland, Landkreis/Rüdersdorf bei Berlin/Kalksteinbruch)
M
'Chlorit-Gruppe'i
Chlorit wird in der Literatur als Lösungsrückstände aus dem Kalk erwähnt. Er spielt nur eine Rolle bei der Analyse der Kalkzusammensetzung verschiedener Bereiche des Bruches. Sammlerisch dagegen ist er nicht von Belang.


(Brandenburg/Märkisch-Oderland, Landkreis/Rüdersdorf bei Berlin/Kalksteinbruch)
M
Coelestini
Cölestin ist ohne Zweifel das begehrteste Mineral in Rüdersdorf. Fast alle großen Sammlungen weisen auch Stufen von Rüdersdorfer Cölestin auf. Die Frage, welches das beste Cölestinvorkommen in Deutschland sei, mag jeder selbst beantworten. Fakt ist, die Rüdersdorfer zählen zu den besten. Der Cölestin kommt in Rüdersdorf in vielen Kristallformen vor, es dominieren dicktaflige, flächenreiche Typen. Langprismatische und fast blättrige Kristalle sind bedeutend seltener. Darüber hinaus kommt auch derber Cölestin als Kluftfüllung vor, bisweilen auch strahlig. Neben diesen Sekundärvorkommen sind auch Primärcölestine als graue, im Kalk eingewachsene Prismen gefunden worden. In der Farbe dominiert rot (durch feinst verteilten Hämatit), seltener ist blau (wobei gesagt werden muss, dass diese Häufigkeitseinteilung je nach Abbausituation schwankt). Teilweise kommen auch rote Kristalle mit blauen Kanten oder Kappen vor. Es gibt desweiteren auch champagnerfarbige bis graue Stücke (auch hier z.T. mit blauen Kanten) oder farblos-klare Exemplare. Gelbe Kristalle dagegen zählen zu den Raritäten. Cölestin kommt nur in einem engumgrenzten Bereich im Wellenkalk vor.
Eine weitere Besonderheit stellen Kristalle dar, in denen kleine Pyrit-Kristalle eingewachsen sind.
Gute, unbeschädigte Stufen gehören allgemein zu den gesuchten Objekten in der Sammlerwelt.


(Brandenburg/Märkisch-Oderland, Landkreis/Rüdersdorf bei Berlin/Kalksteinbruch)
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SCHROEDER, J.H.: Die Struktur Rüdersdorf (Führer zur Geologie von Berlin und Brandenburg Nr.1), Berlin, 1993 (2.Auflage)
(Brandenburg/Märkisch-Oderland, Landkreis/Rüdersdorf bei Berlin/Kalksteinbruch)
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Covellini
Covellin kommt als große Seltenheit in blauschwarzen Anflügen auf Chalkopyrit vor.


(Brandenburg/Märkisch-Oderland, Landkreis/Rüdersdorf bei Berlin/Kalksteinbruch)
M
Dolomiti
Dolomit ist in den Myophorienschichten oberhalb des Alvenslebenbruches als gesteinsbildendes Mineral bzw. als Bestandteil des Kalkes recht verbreitet. Kristalle aber tauchen in der Literatur nicht auf und sind wohl auch wenig beachtet worden. Das für Brandenburg selten zu nennende Mineral kommt in den Myophorienschichten vor. Auf älteren Stücken und auch auf aktuellen Funden sitzen gelbe oder rötliche sattelförmige Rhomboeder. Die etwa 1-2 Millimeter messenden Kristalle bilden Rasen mit [Calcit] in Kalkdrusen.


(Brandenburg/Märkisch-Oderland, Landkreis/Rüdersdorf bei Berlin/Kalksteinbruch)
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Epsomiti
Weiße, pulverige Anreicherungen auf Kalk, entstanden aus verwittertem Pyrit. Typisch bitterer Geschmack unterscheidet von ähnlichen Mineralen wie Rozenit. Größere Mengen in einem Aufschluss auf der -40 m Sohle des Alvenslebenbruches.
(Brandenburg/Märkisch-Oderland, Landkreis/Rüdersdorf bei Berlin/Kalksteinbruch)
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Gipsi
Wer ´Rüdersdorf´ hört, der denkt zunächst an [Cölestin]. Die schönen Gipse aus Rüdersdorf sind überregional kaum bekannt, dabei kann man diese Lokalität mit Fug und Recht als eine der besten deutschen Fundstellen zählen.

Die Funde, welche heute noch möglich sind, beschränken sich auf Material aus der Unteren Wechsellagerung auf der 2. Sohle des Alvenslebenbruch. Dabei tritt das Mineral in mannigfacher Ausbildung auf. Sicherlich am schönsten sind große klare Kristalle, die Gruppen bis über 8 cm bilden. Diese klaren Kristalle sind dann auf schwarzbraun gefärbtem [Gips] aufgewachsen. Selten sind blättrig-dünntafelige Kristalle. Daneben tritt reinweißer Fasergips auf. Nach Sprengungen in den entsprechenden Zonen liegen oft Fasergipsbrocken von Metergröße im Bruch. Manchmal sind den weißen Fasergipsen angelöste hellbraune Aggregate aufgewachsen. Dieser Farbkontrast ist ähnlich attraktiv, wie der der oben genannten Ausbildung. Ein eigenartiges Vorkommen sind braune Gipskugeln in rosaweißem Material, welches aus Gips und [Anhydrit] besteht. Die klassischen Gipsvorkommen in Rüdersdorf lagen im Bereich der Durin'schen und der Lehmann'schen Tongruben in der Nähe des Kesselsees. Hier gab es rundliche Kristalle in grauer Farbe auf [Kalk], gelblichen bis rot gefärbten Fasergips, der ebenfalls auf grauem Kalk aufgewachsen war. Auch hier kamen Kabinettstücke in Dezimetergröße heraus. Kleine Kristalle in [Limonit] im Mittleren Muschelkalk können als jüngere Bildung angesehen werden und sind selten.
(Brandenburg/Märkisch-Oderland, Landkreis/Rüdersdorf bei Berlin/Kalksteinbruch)
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'Glaukonit'i
Glaukonit ist, wie der Name schon sagt, ein wesentlicher Bestandteil des Glaukonitkalkes, der in Rüdersdorf heute wohl nicht mehr aufgeschlossen ist. Der letzte Aufschluss wurde vor wenigen Jahren zerstört, er befand sich - vom Museumspark aus begehbar - am Rande des Heinitzbruches. Im Kalk erscheint Glaukonit als kleine dunkelgrüne Ooide. Sehr reizvoll sind, wenn auch selten, mit Glaukonit überzogene Muschelreste.


(Brandenburg/Märkisch-Oderland, Landkreis/Rüdersdorf bei Berlin/Kalksteinbruch)
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Goethiti
Goethit kommt in Rüdersdorf häufig als Limonit vor, erscheint aber nicht in sammelwürdigen Stufen. Eine Ausnahme bilden vielleicht die sogenannten Klappersteine. Dies sind Konkretionen von Erbsen- bis Kastaniengröße, welche bisweilen beim Schütteln klappern, das sich innenliegende Schichten gelöst haben und nun lose in der hohlen Kugel sich befinden.


(Brandenburg/Märkisch-Oderland, Landkreis/Rüdersdorf bei Berlin/Kalksteinbruch)
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Haliti
Bei der geologischen Untersuchung der Struktur Rüdersdorf wurden unter anderem auch Salinarbohrungen niedergebracht. Ein Bohrkern aus Steinsalz ist in der permanenten Ausstellung im Museumspark Rüdersdorf zu betrachten. Das Bohrkernsalz ist zumeist von grauer Farbe und dicht bis grobkristallin ausgebildet. Als Kuriosität kamen in einer Bank in der Oberen Wechsellagerung im Alvenslebenbruch Hohlpseudomorphosen nach treppenförmig abgestuften Halitskelettwürfeln vor. Da dieses Vorkommen in einem hellgelblichen, sehr mergeligen Kalk mittlerweile dem Abbau zum Opfer fiel, sind heute keine Funde mehr zu machen. Diese ´Salzmale´ wie sie bei den Sammlern genannt werden kamen nur an einer Stelle vor und sind nur in wenigen Sammlungen vertreten.


(Brandenburg/Märkisch-Oderland, Landkreis/Rüdersdorf bei Berlin/Kalksteinbruch)
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Halotrichiti
Halotrichit ist Bestandteil von weißen, pulverigen Ausblühungen auf verwittertem Pyrit von der - 47m-Sohle des Alvenslebenbruches.


(Brandenburg/Märkisch-Oderland, Landkreis/Rüdersdorf bei Berlin/Kalksteinbruch)
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Hämatiti
Hämatit ist für die Rotfärbung der meisten Cölestine in Rüdersdorf verantwortlich. Selten finden sich auf eher stengelig ausgebildetem, dichten Cölestin dünne Anflüge von kräftig rotem Hämatit. Sammlerisch gesehen spielt das Mineral in Rüdersdorf eine untergeordnete Rolle.


(Brandenburg/Märkisch-Oderland, Landkreis/Rüdersdorf bei Berlin/Kalksteinbruch)
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Kaoliniti
Kaolinit kam zusammen mit kleinen aufgewachsenen gelblichen Calcitskalenoedern in weißen Krusten vor. Fundort war der hintere Bereich des Heinitzbruches, in der Nähe des zum Museumspark gehörigen Maschinenparks.


(Brandenburg/Märkisch-Oderland, Landkreis/Rüdersdorf bei Berlin/Kalksteinbruch)
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Kemmlitzit ?i
Das Mineral soll im Kaolinit vorgekommen sein. Ähnliche Vergesellschaftungen sind bekannt (Kemmlitz, [Deutschland/Rheinland-Pfalz/Greimerath]), dennoch darf das Vorkommen angezweifelt werden. Die Stücke, welche analysiert wurrden, wiesen nur Tonminerale auf.


(Brandenburg/Märkisch-Oderland, Landkreis/Rüdersdorf bei Berlin/Kalksteinbruch)
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Malachiti
Für Ausbildung und Vorkommen des Malachits gilt das bei [Chalcopyrit] gesagte. Als kurioser Fund sei ein sehr altes Stück Ziegelstein zu nennen, welches im Heinitzbruch gefunden wurde. Es fiel dadurch auf, dass sich auf der Oberfläche ein kräftig grüner Belag von etwa 4 auf 4 Millimetern Größe gebildet hatte. Bei der mikroskopischen Untersuchung wurden in einem Hohlraum schwarz angelaufene Chalkopyritkristalle gefunden. Es ist anzunehmen, dass Zuschlagstoffe aus dem Oberen Muschelkalk bei der Ziegelherstellung mit verwendet worden sind. Der Malachit dürfte sich rezent aus dem im Ziegel enthaltenen Kupfererz gebildet haben.


(Brandenburg/Märkisch-Oderland, Landkreis/Rüdersdorf bei Berlin/Kalksteinbruch)
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Markasiti
Die meisten Stufen von Rüdersdorf, welche als Markasit bezeichnet werden, sind, wie andernorts auch, in Wirklichkeit [Pyrit]. Dies trifft besonders auf die knollig-warzigen Aggregate zu, welche zuweilen den Kalk in schnurartigen Aggregaten überziehen. Manche diese Krusten bestehen tatsächlich aus Markasit, nur liegen diese Funde aus dicken Krusten mit kristalliner Oberfläche schon Jahrzehnte zurück. Daneben kommt Markasit in spanförmigen, teilweise whiskerartig verzerrten Kristallen vor, die aber meist winzig sind. Stufen mit 2 Millimeter messenden Nadeln gehören schon zu den seltenen. Die Seltenheit des Markasits an sich wird auch in Rüdersdorf unterschätzt. Die winzigen Nadeln im Wellenkalk fallen im Haufwerk (Staub!) überhaupt nicht auf. Entgegen vieler Meinungen gehört der Markasit in Rüdersdorf auf jeden Fall zu den seltenen Mineralen.
(Brandenburg/Märkisch-Oderland, Landkreis/Rüdersdorf bei Berlin/Kalksteinbruch)
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SCHROEDER, J.H.: Die Struktur Rüdersdorf (Führer zur Geologie von Berlin und Brandenburg Nr.1), Berlin, 1993 (2.Auflage)
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Melanteriti
Lose seegrüne nadelig-faserige Aggregate (historischer Fund).
(Brandenburg/Märkisch-Oderland, Landkreis/Rüdersdorf bei Berlin/Kalksteinbruch)
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Jahn, S. (2013). Der Kalksteinbruch Rüdersdorf bei Berlin. Min.-Welt, Jg.24, H.3, S.44-88.
(Brandenburg/Märkisch-Oderland, Landkreis/Rüdersdorf bei Berlin/Kalksteinbruch)
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Metacinnabarit ?i
In einer Suchanzeige in einem großen Mineralienmagazin wird dieses Mineral in der selenhaltigen (sic!) Varietät Onofrit angegeben. Das Vorkommen darf stark bezweifelt werden.


(Brandenburg/Märkisch-Oderland, Landkreis/Rüdersdorf bei Berlin/Kalksteinbruch)
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Muskoviti
Muskovit wurde in silbrig glänzenden Blättchen in kleinen Limonitkonkretionen gefunden, die wahrscheinlich aus dem Mittleren Muschelkalk des Alvenslebenbruches stammen (Haldenfund).


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Pyriti
Pyrit kommt in Rüdersdorf sprichwörtlich als ´Hans Dampf in allen Gassen´ vor. Besonders häufig findet er sich im Wellenkalk, dort wo auch die berühmten Cölestindrusen vorkommen. Bisweilen sind die Cölestine von Pyrit überzuckert, was sehr reizvolle Stufen ergibt. Es kommen auch sehr schön angelaufene Oktaeder im Calcit vor, oder dicke nierige Krusten, die aber leider oft verwittert sind. Die meisten der ´Markasite´ Rüdersdorf sind Pyrite, ebenso wie sich der bisweilen durch die Literatur geisternde Millerit immer als in Calcit eingewachsene Pyritnadeln herausgestellt hat.


(Brandenburg/Märkisch-Oderland, Landkreis/Rüdersdorf bei Berlin/Kalksteinbruch)
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SCHROEDER, J.H.: Die Struktur Rüdersdorf (Führer zur Geologie von Berlin und Brandenburg Nr.1), Berlin, 1993 (2.Auflage)
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Pyrolusiti
Pyrolusit tritt in allen Bereichen des Tagebaus in Dendriten auf dem Kalk auf. Auf den uralten Halden am Kesselsee fanden sich sehr schöne Exemplare auf blättrig spaltendem Kalk. Es können dort noch größere Stücke geborgen werden, die in ihrem Aussehen fast ein wenig an die berühmten Dendriten aus dem Solnhofener Plattenkalk erinnern ([Deutschland/Bayern/Solnhofen]).
(Brandenburg/Märkisch-Oderland, Landkreis/Rüdersdorf bei Berlin/Kalksteinbruch)
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Quarzi
Quarz, ein gewöhnlich weit verbreitetes Mineral, gehört in Rüdersdorf zu den absoluten Seltenheiten. Dabei treten die Quarze als wenig gut entwickelte Kristalle bis etwa 5 Millimeter größe in Bereichen des Oberen Muschelkalkes auf.
Ebenfalls aus Quarz bestehen Hornsteinknollen, welche in einem Glaukonitkalkaufschluss im Oberen Muschelkalk (Heinitzbruch) auftraten. Diese Hornsteine sind angeschliffen sehr hübsch und weisen teilweise eine Struktur auf, die derjenigen der berühmten Madensteine des Döhlener Beckens in Sachsen nicht unähnlich ist. Die tief graublaue Farbe im Kontrast mit dem weißgelben umgebenden Kalk verleiht ihnen zusätzliche Attraktivität. Als ´roter Chalcedon´ bezeichnete Stücke haben sich als Calcit herausgestellt.


(Brandenburg/Märkisch-Oderland, Landkreis/Rüdersdorf bei Berlin/Kalksteinbruch)
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SCHROEDER, J.H.: Die Struktur Rüdersdorf (Führer zur Geologie von Berlin und Brandenburg Nr.1), Berlin, 1993 (2.Auflage)
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Rozeniti
Rozenit fand sich einmalig als klare, nadelförmige xx (ähnlich den Neubestimmungen von Bad Freienwalde) auf einer kleinen Pyritkonkretion. Das Stüfchen fand sich im oberen Haldenbereich am Alvenslebenbruch in einer Schüttung aus dem Mittleren Muschelkalk. Die xx sind teilweise schon in weitere Sulfate umgewandelt (pulverig, weiße Anflüge).


(Brandenburg/Märkisch-Oderland, Landkreis/Rüdersdorf bei Berlin/Kalksteinbruch)
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Seladoniti
Dieses Mineral wird in der Literatur erwähnt. Demnach bestehen die dunklen Beläge, die sich zuweilen auf den Stylolithen im Kalk finden, aus Seladonit.
(Brandenburg/Märkisch-Oderland, Landkreis/Rüdersdorf bei Berlin/Kalksteinbruch)
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Sphaleriti
Sphalerit ist ein aufgrund seiner Seltenheit in Rüdersdorf oft unterschätztes und dennoch bei den Lokalsammlern sehr begehrtes Mineral. Wie beim [Chalkopyrit] beschränkt sich das Vorkommen auf den Oberen Muschelkalk. Sphalerit trat dabei nur im Bereich des Alvenslebenbruches auf. Die klassischen Stücke aus den 1920er Jahren zeigen bis über 1 cm große, teils rundliche tiefschwarze Kristalle, welche mit kleinen Calciten in den Kavernen des Kalkes sitzen. Solche Stufen sind die Zierde einer jeden Sammlung und stehen auch im überregionalen Vergleich gut da. Meistens trat Sphalerit aber in undeutlichen Kristallaggregaten auf, die zumeist verzerrt und angeschlagen waren. Kleine Kristalle lassen sich auf der Halde (80,0) am Alvenslebenbruch noch finden. Sie sitzen meist in leicht brekziierten Kalkpartien, in denen auch rosafarbener, derber [Calcit] in Adern auftritt. Aus diesem lassen sich die kleinen Kristalle hin und wieder heraussäuern.
(Brandenburg/Märkisch-Oderland, Landkreis/Rüdersdorf bei Berlin/Kalksteinbruch)
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SCHROEDER, J.H.: Die Struktur Rüdersdorf (Führer zur Geologie von Berlin und Brandenburg Nr.1), Berlin, 1993 (2.Auflage)
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Strontianit ?r
Sammlung C. Linde
(Brandenburg/Märkisch-Oderland, Landkreis/Rüdersdorf bei Berlin/Kalksteinbruch)
M
'Wad'i
Wird bei Wollstädt ohne weitere Angaben erwähnt. Mulmige, nierige Aggregate in Paragenese mit Dolomit und Rancieit vom Kesselsee dürften auch zum Wad zu stellen sein.


(Brandenburg/Märkisch-Oderland, Landkreis/Rüdersdorf bei Berlin/Kalksteinbruch)
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Sammlung A. Gerstenberg.
(Brandenburg/Märkisch-Oderland, Landkreis/Rüdersdorf bei Berlin/Kalksteinbruch)
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Mineral -> anerkanntes Mineral
Mineral (TL) -> Mineral-Typlokalität
Mineral -> micht anerkanntes Mineral
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 5 -> Anzahl der Regionslokalitäten an denen das Mineral gefunden werden kann
 M -> Link zur allgemeinen Mineralseite
 i -> Informationen etc.
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Mineral ? -> Vorkommen ist fragwürdig

Aktualität: 19. Sep 2019 - 17:17:08

Mineralbilder (42 Bilder gesamt)

Coelestin
Aufrufe (Bild: 1262344137): 1904
Coelestin

Bildbreite: 20 mm; Fundort: Kalksteinbruch Rüdersdorf, Brandenburg, Deutschland

Copyright: Peter Haas
Beitrag: slugslayer 2010-01-01
Mehr   MF 
Coelestin
Aufrufe (Bild: 1297529724): 2099
Coelestin

Kristallgröße 8 mm. Steinbruch Rüdersdorf, Brandenburg, Deutschland.

Copyright: skibbo
Beitrag: skibbo 2011-02-12
Mehr   MF 
Amethyst
Aufrufe (Bild: 1376470428): 1458
Amethyst

älterer Fund von Amethyst und Calzit aus dem Heinitzbruch, Fund 1974, leg. Sachse/Streichan; Stufenbreite:23 x 9 cm

Sammlung: Conny3
Copyright: Conny3
Beitrag: Conny3 2013-08-14
Mehr   MF 

Gesteine (Anzahl: 2)

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Gestein -> Name des Gesteins
Gestein (TL) -> Gestein Typlokalität
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 G -> Link zur allg. Gesteinsseite
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 r -> Referenzinformationen
Gestein ? -> Vorkommen fragwürdig

Aktualität: 19. Sep 2019 - 17:17:09

Fossilien (Anzahl: 14)

Molluscar
Arthur Wittern (2010). Mineralfundorte und ihre Minerale in Deutschland. 3.Aufl. Schweizerbart, Stuttgart.
(Brandenburg/Märkisch-Oderland, Landkreis/Rüdersdorf bei Berlin/Kalksteinbruch)
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Fossil -> Name des Fossils
Fossil (TL) -> Fossil-Typlokalität
-> Bilder sind verfügbar
 5 -> Anzahl der Fundstellen für dieses Fossil in der Region
 F -> Link zur allg. Fossilseite
 i -> Informationen etc.
 r -> Referenzinformationen
Fossil ? ->Vorkommen fragwürdig

Aktualität: 19. Sep 2019 - 17:17:09

Fossilbilder (1 Bilder gesamt)

Plagiostoma sp.
Aufrufe (Bild: 1489264054): 381
Plagiostoma sp.

Plagiostoma sp., Trias, Muschelkalk; Kalksteinbruch Rüdersdorf bei Berlin, D.

Sammlung: Granat83
Copyright: Granat83
Beitrag: oliverOliver 2017-03-11
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Aktualität: 19. Sep 2019 - 17:17:09

Referenz- und Quellangaben, Literatur

Literatur:

  • Hardt, H. (1952): Die Rüdersdorfer Kalkberge. Aufbau-Verlag Berlin.
  • Stapf, H. (1953): "Baumeister Kalk" S. 56-88, Jugendbuchverlag ERNST WUNDERLICH
  • Stoll, A. (1973). Kleine Mitteilungen....Fundgrube, Bd.1/2, S.43. (Fossilien)
  • Tornow, W. (1973): Der Cölestin von Rüdersdorf. Fundgrube 3/4.
  • Streichan, H.J. (1987): Der Muschelkalk von Rüdersdorf- Geologisches Kleinod und Rohstoffquelle vor den Toren Berlins. Fundgrube 4.
  • H.-J. Streichen (1990). Der Rüdersdorfer Muschelkalk. In: Weidert, W.K. : Klassische Fundstellen der Paläontologie. Bd. 2. Quelle & Meyer, ISBN 3494013632.
  • Schröder, J.H. (1993): Die Struktur Rüdersdorf (Führer zur Geologie von Berlin und Brandenburg, Nr.1. Berlin, (2.Aufl.).
  • Schröder, J.H. (1995): Fortschritte in der Geologie von Rüdersdorf. Berliner Geow. Abh., Reihe A, Bd.168, Berlin.
  • Jahn, S. (2013). Der Kalksteinbruch Rüdersdorf bei Berlin. Min.-Welt, Jg.24, H.3, S.44-88.

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