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Die Tongruben im Hammerthal (Südgrube) und am Tonberg (Nordgrube) bei Bad Freienwalde

Steckbrief

Land

Deutschland

Re­gi­on

Brandenburg / Märkisch-Oderland, Landkreis / Bad Freienwalde / Tongruben

GPS-Ko­or­di­na­ten

Nordgrube am Tonberg (N 52° 47' 7" E 13° 59' 59")

Südgrube im Hammerthal (N 52° 46' 39" E 13° 59' 54")



Nordgrube am Tonberg
WGS 84: 
Lat.: 52,78527778° N, 
Long: 13,99972222° E
WGS 84: 
Lat.: 52° 47' 7" N,
   Long: 13° 59' 59" E
Gauß-Krüger: 
R: 5432646,
 L: 5850748


Südgrube im Hammerthal
WGS 84: 
Lat.: 52,7775° N, 
Long: 13,99833333° E
WGS 84: 
Lat.: 52° 46' 39" N,
   Long: 13° 59' 54" E
Gauß-Krüger: 
R: 5432540,
 L: 5849884

An­fahrts­be­sch­rei­bung

siehe "Ausführliche Beschreibung"

Auf­schluss­be­sch­rei­bung

Tongruben (die Nordgrube ist seit kurzem nicht mehr im Abbau befindlich, die Südgrube ist aufgelassen)

Geo­lo­gie

Rupelton (Mitteloligozän), Alauntonflöz, Toneisensteinbänke, marine Sande (Oberer Meeressand - Stettiner Sande)

Zu­gangs­be­schränku­ngen

Das Betreten der Nordgrube darf nur nach vorherig erteilter Betrittserlaubnis geschehen. Aktuell (Stand April 2010) ist der Abbau eingestellt. In wie weit sich das auf das Sammeln auswirkt, bleibt abzuwarten, bislang gibt es diesbezüglich keine Probleme zu vermelden. Das Sammeln in der Südgrube unterliegt prinzipell keiner Beschränkung, da aber Naturschutzgebiet, sollten größere Grabungen ebenso unterlassen werden wie die Ablage von Abfällen! Es ist allerdings darauf zu achten, dass die Wand hier stellenweise stark abbruchgefährdet ist!

Letz­ter Be­such

25.08.2012

Verkürzte Mineralienatlas URL:

https://www.mineralienatlas.de/?l=349
Bitte fühlen Sie sich frei auf diese Seite zu verlinken.

Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

Weitere Funktionen

Bilder von Fundstellen (13 Bilder gesamt)

Tongrube Hammerthal
Aufrufe (Bild: 1476874740): 875
Tongrube Hammerthal

Tongrube im Hammerthal. Immer wieder bricht die Wand nach, wobei mitunter große Bäume mitgerissen werden. Besonders nach Starkregen oder bei feuchter Witterung ist im Bereich der Wand große Vorsich...

Copyright: K.H. Wiese
Beitrag: raritätenjäger 2016-10-19
Tongrube Hammerthal
Aufrufe (Bild: 1476874723): 854
Tongrube Hammerthal

Tongrube im Hammerthal. Im mittleren bis halbrechten Bildbereich meist gute Fundmöglichkeiten für Gipsrosen und "Tannenbäume". Im flach nach rechts oben in den Wald auslaufenden Bereich kommen mass...

Copyright: K.H. Wiese
Beitrag: raritätenjäger 2016-10-19
Tongrube Hammerthal
Aufrufe (Bild: 1476874696): 841
Tongrube Hammerthal

Tongrube im Hammerthal. Anstehender Rupelton mit darüber lagernden Stettiner Sanden.

Copyright: K.H. Wiese
Beitrag: raritätenjäger 2016-10-19

Ausführliche Beschreibung

Allgemeines

Diese Lokalität ist nach Rüdersdorf wohl der ergiebigste Fundort in Brandenburg. Wobei die Anzahl der Mineralarten die von Rüdersdorf sogar noch übersteigen dürfte. Im Gegensatz zu Rüdersdorf kann man hier auch noch frei sammeln und Funde sind im Prinzip garantiert. Die Tongruben liegen in der Nähe der Bundesstraße 167 westlich von Bad Freienwalde und sind von Berlin aus einfach zu erreichen. Wie schon anklingt, gibt es zwei Tongruben. Die Nordgrube baut noch und wird immer größer. Sie ist, wenn man aus dem Oderbruch kommt, schon von weitem als heller Fleck in den dunklen bewaldeten Hügelketten um Bad Freienwalde zu erkennen. Die zweite Grube liegt wenig entfernt im Hammerthal. Man fahre die Straße "Im Hammerthal" von der B167 ab und bis zum Ende durch. Man gelangt zu einem kleinen Parkplatz und wandere an der Jugendherberge vorbei in den Wald. Linkerhand läuft ein Zaun entlang, an dessen Ende man sich durch sumpfiges Gelände über einen kleinen Bach hinweg kämpfen muss. Nach einiger Zeit taucht die große Wand der alten Südgrube auf. Bei feuchter Witterung ist absolute Vorsicht geboten. Der Verfasser hat selbst schon mehrmals fast das Schuhwerk eingebüßt, der zähe Ton ist nicht zu unterschätzen.

Bad Freienwalde ist seit einigen 100 Jahren Abbaugebiet von Ton, Alaun und Kohle sowie untergeordnet auch Sandstein. Insgesamt existierten drei Ziegeleien mit zugehörigen Tongruben im Gebiet der Stadt.


Die Südgrube im Hammerthal und ihre Mineralien

In der alten Literatur ist diese Grube unter dem Namen Ziegelei Alaunwerk bekannt geworden. Im Kessel zwischen Hammer- und Marienthal befand sich das 1717 eingerichtete Alaunwerk. Die Hammerthal-Grube ist die bekannteste der drei Ziegeleitongruben, da hier die großen Gips-Kristallaggregate vorkamen.

Im zentralen bzw. rechts liegenden Teil der Grube findet sich Gips in mannigfaltiger Form. Große Gipsrosen sind heute selten, aber die berühmten Tannenbäume können immer noch gefunden werden. Am besten holt man sie direkt aus der Wand, wobei man aber unbedingt einen Helm zu tragen und sich alle paar Minuten über den Zustand über einem zu überzeugen hat! Hier finden sich auch selten kleine Pyritkugeln. Seltener sind Einkristalle, teilweise bis zu 6 cm große Schwalbenschwänze oder klare Nadeln auf Tonstein. Zu den Raritäten zählen dicktafelige Kristalle und der sogenannte Kombinationstyp - Gipsrosen, die auf den Tannenbäumen aufgesprosst sind. Es wurden von den Tannen schon Exemplare über 30 cm gefunden, von den Rosen ebenso. Solche Stücke sind aber nicht oft zu erwarten. Die pyrithaltigen Schichten führen zu oberflächigen Ausblühungen, die für das Land Brandenburg seltene Minerale enthalten. Erwähnenswert sind herrliche klare Rozenitkristalle bis 2 mm, schöne Epsomitlocken, die bis über 1 cm messen können und weiße Aluminitknöllchen auf Tonstein. Diese Minerale sind allerdings schwer zu bergen. Bewährt hat sich die "Sprengstoffmethode": die Stücke vorsichtig in ein Gefäß legen, das man vorher mit Sand aufgefüllt hat (z.B. Fotoschale). So kann man das Material gut im Auto nach Hause transportieren.

Der linke Teil des Grubengeländes führt vor allem Limonit und Manganminerale. Es können hier aus großen Brocken schöne drusige Stücke, z.T. gefüllt mit kleinen Gipsnadeln oder rotem Hämatit geborgen werden. Wenn die Mangankrusten noch bunt angelaufen sind, ergibt das wirklich sehr reizvolle Stücke. Limonit als schöner Brauner Glaskopf und Pyrolusit, pseudomorph nach Manganit xx blieben bislang Einzelfunde und werden so schnell wohl auch nicht wieder auftreten. Außerdem finden sich mit Limonit ummantelte hellgraue massive "Toneisensteineier", die dem Hammerthal indirekt den Namen gaben. Im 18. Jahrhundert war hier ein Hammerwerk situiert, dass diese Knollen "verarbeitete". Weitere Funde belaufen sich auf Kaolinit, Glaukonit und Schwerminerale in den Stettiner Sanden. Diese Schichten enthalten verfestigtes Material, in dem selten Fossilien wie Muscheln, Pflanzensamen und angeblich auch Haizähne gefunden werden. Geht man vom linken Teil der Grube aus nicht den Trampelpfad wieder zurück, sondern geradezu in das Dickicht hinein, gelangt man bald zu einem Damm. Hier fuhr die Grubenbahn entlang, die den alaunhaltigen Ton auf Halde brachte. Bald gerät der Damm wieder auf den großen Weg zum Teufelssee. Wenn man am Beginn des Teufelssees rechterhand in das kleine Tal wandert, kommt man schließlich in einen Kessel. Man steht immer noch auf dem alten Bahndamm. Die Vertiefung in der Mitte des Kessels beherbergt das Mundloch des Gerhardstollens, eines der wenigen Stollenmundlöcher in Brandenburg. Zwischen Teufelssee und Hammerthal befindet sich am Weg auch noch ein rechteckiges Wasserloch. Dies war ein Laugebecken, in dem die Alauntone gelaugt wurden. Nach der Gewinnung des Alauns wurde der Ton in unmittelbarer Nähe des Teufelssees auf Halde gestürzt. Charakteristische Haldenstrukturen sind noch heute gut im Gelände erkennbar.


Die Nordgrube am Tonberg und ihre Mineralien

Die Nordgrube besteht aus den alten Ziegeleigruben Kirchenziegelei und Ratsziegelei. Reste von Öfen und Wirtschaftsgebäuden sind im Gelände noch zu sehen.

Von der B167 kommend ist man ja in das Hammerthal abgebogen. Will man den offiziellen Weg in die Nordgrube einschlagen, fahre man den Weg wieder zurück (an einem Sandaufschluss vorbei). Der nächste Abzweig auf der selben Seite wie das Hammerthal (in Richtung Eberswalde/Berlin) ist mit "Alaunwerk" beschildert. In den vergangenen Jahren war es kein Problem bei der Werksleitung eine Zutrittserlaubnis zu erhalten. Da der Abbau sehr rasch fortschreitet, sind genaue Fundangaben schwierig. Man kann auch vom Hammerthal aus durch den Wald an den Rand der Grube gelangen. Im Gegensatz zu früher ist der Abbau von dem bereits genannten Parkplatz heute schon zu sehen. Der Hügel, der sich dort befand, ist der Tongewinnung gewichen. Im Haldenbereich sind Kalkkonkretionen (Septarienton!) mit hellgrünem Calcit auf Spaltrissen zu finden. Die Gipse sind hier anders ausgebildet, als in der Südgrube. Es kommen sehr schöne Schwalbenschwänze vor, wie angelutscht aussehende, dicktafelige Kristalle, langgestreckte Nadeln und mit sandigem Ton verbackene Rosen (ähnlich Sandrosen). Limonit tritt hier wesentlich seltener auf.

Mittlerweile ist der Tonabbau eingestellt, auch die Produktion von Ziegeln im Werk ruht. Beginnender Bewuchs ist festzustellen, Fundmöglichkeiten sind aber nach wie vor gegeben.

Neben den Tonvorkommen gibt es im Umkreis auch noch Gewinnungsstellen von Kiessand (so am Kaninchenberg und in Altranft/heute Lehrpfad), Kaolinsand (am Baasee und im Kessel des Gerhardstollen, von umliegenden Künstlerateliers gern genutzt) und sogar Sandstein (wie man an einigen Gebäuden der Stadt Bad Freienwalde noch erkennen kann).


Detaillierte Beschreibung der in Bad Freienwalde vorkommenden Mineralien

  • Aluminit: kleine, beigeweiße Knöllchen meist neben viel Gips (angelöst) auf bräunlichen Konkretionen (verwitterter Pyrit). In beiden Gruben zu finden.
  • Alunogen: ein Einzelfund zeigt knollenartige Aggregate aus zusammengepappten Nädelchen mit typischem Geschmack des Alunogens. Eine Analyse des Materials steht noch aus.
  • Asphalt: stark nach Bitumen riechende Einlagerungen in dunklem, kohligem Tonstein ("Flözton", früher zur Alaungewinnung abgebaut) mit Gipsnadeln auf der Oberfläche. Aus der Nordgrube.
  • Bernstein: bislang nur in winzigen Splitterchen aus aufgelösten Pyrit/Sandkonkretionen. Früher in den Stettiner Sanden wahrscheinlich auch größer vorgekommen (analog zum ähnlichen Vorkommen in Buckow).
  • Biotit: lokal in feinem, stark pyrithaltigem Sand aus der Nordgrube als hübsche bräunliche, kantenscharfe sechsseitige Täfelchen (durchscheinend), die höchstens 1 mm Durchmesser erreichen.
  • Calcit: nur in der Nordgrube in brotlaibförmigen Septarienknollen bis annähernd Halbmetergröße. Meist als grünliche Schichten auf flachen Rissen, seltener sind hübsche zapfenartige Aggregate (mit kristallisierter Oberfläche) in mächtigeren Hohlräumen. Bei der Verwitterung des Materials bekommt der Calcit eine eher bräunliche Färbung.
  • Copiapit: wie andere Sulfate aus verwittertem Pyrit hervorgegangen. Analog zum Vorkommen Deutschland/Mecklenburg-Vorpommern/Friedland ist das Auftreten von Aluminocopiapit, Melanterit, Mirabilit, Natrojarosit, Römerit und Thenardit zu erwarten. Das alaunhaltige Tonflöz (verläuft westlich der Südgrube und streicht nach Norden in der Nordgrube zutage aus) wurde historisch bergmännisch abgebaut, auch untertage (u.a. auf der Gerhardstrecke), wovon im umliegenden Gelände noch einige versteckt liegende Stolleneingänge zeugen.
  • Epsomit: sehr schöne farblose Locken, die bald weiß werden und zerfallen. Die Stufen (auf Tonstein gewachsen) sind schwer zu bergen und müssen sofort luftdicht verschlossen werden. Das Mineral verwittert zu Hexahydrit und Szomolnokit. In der Nordgrube auf geschützten Überhängen in dem im oberen Grubenteil auftretenden Eisensandstein. Hier vornehmlich als Überzug aus kleinen sphärolithischen Aggregaten, nicht wie in der Südgrube als Locken.
  • Flint: als Geschiebe in den Sanden der Südgrube recht häufig, oftmals Fossilienreste eingeschlossen. Rotgefärbter Feuerstein wird hier manchmal als Jaspis bezeichnet.
  • Gips: das gesuchte Mineral von Bad Freienwalde. Die Ausprägungen dieses Minerals an der Lokalität außerordentlich variantenreich. Bekannt bis berühmt sind die "Tannenbäume" aus der Südgrube, die meist als fünfstrahliger "Stern" in der Wand sitzen, aber nur einzeln geborgen werden können. Die Aggregate erreichen bis 40 cm Höhe, sind aber meist weitaus kleiner (um 5-12 cm). Werden die Tannenbäume aufgespaltet, entstehen die sogenannten "Federn" - Marienglasartige klare Tafeln mit federartigem Umriss. Nächst begehrt sind Gipsrosen (die besten aus der Südgrube), die ihrerseits verschiedene Formen zeigen können und hier in Größen bis 30 cm gefunden werden. Von der Südgrube gibt es Rosen, die Morgensternen ähneln (mitte rechts in der Grube) und auch sehr kleine, klare Aggregate (meist um 3 cm Durchmesser). Im rechterhand liegenden Grubenbereich der Südgrube finden sich vornehmlich die klaren, kleinen Rosen. Es lassen sich hier in kurzer Zeit alle "Evolutionsstadien" vom Einzelkristall bis zur rundum kristalisierten Rose aus dem Ton lesen. Etwas weniger häufig ist der sogenannte "Kombinationstyp", bei dem Rosen auf den Tannenbäumen aufgewachsen sind. In der Nordgrube gibt es in kohlehaltigen Tonen sehr flache, bizarr kristallisierte "Tellerrosen". Im "Flözton" kommen auch langgestreckte Einzelkristalle (rekristallisierte Bruchstücke ehemaliger Rosenaggregate) vor, die imm Inneren einen zentralen hellbraunen "Faden" aufweisen und ausgehend davon fiederartige Toneinschlüsse. In der Nordgrube dominieren allgemein kleinere Formen. Einzelkristalle liegen als Nadeln (bis 5 cm lang bei nicht einmal 1 mm Stärke, auch als Fächer in Hohlräumen des Tons sitzend, jedoch sehr schwer zu bergen), rundliche blockige Formen, verschiedene Schwalbenschwanzarten und (selten) als dicktafelige Formen vor. In der Südgrube sind sie stellenweise sehr häufig, werden jedoch meist nicht länger als 5 cm. Eine Besonderheit aus der Südgrube sind fischgrätenartig gewachsene Kristalle. Weniger häufig sind Einzelkristalle auf Tonmatrix aufsitzend. Selten ist Fasergips, der bisher nur in der Nordgrube gefunden wurde. Einmal als feine Gängchen in zersetzten Pyritkugeln, daneben - repräsentativer - als flache lose Platten, deren Oberfläche kristallisiert ist. Kleine Gängchen Fasergips treten in den verrollten Hängen am Eingang zur Nordgrube auf. Das beste Vorkommen von Fasergips tritt im Bereich des "Flöztones" auf. Hier stehen knapp cm-starke Gänge an, die in wasserklares und mitunter gelbes Marienglas übergehen. Diese Gänge liegen auf Glaukonitsand und sind mit Tonstein überwachsen. Auch im Limonit ist Gips zu finden. Während in der Südgrube nur äußerst selten winzige xx (bis 2 mm Länge vorkommen), tritt das Mineral in den Eisensteinschichten der Nordgrube häufiger auf. Bis 2 cm große, dünnprismatische xx (bis 2 cm) freistehend als Gruppen auf schaligem Limonit sind nicht sehr selten. Daneben gibt es feinste Nadeln auf Tonresten (Schwimmer) und papierartige "Gipsschwarten" im Limonit.
  • Glaukonit: in marinen Sanden ("Stettiner Sande") aus der Südgrube. Hier in der Nordostwand auch als Bestandteil der "Stettiner Kugeln".
  • Hämatit: recht unscheinbare Hohlraumfüllungen in zelligem Limonit, in der Nordgrube seltener.
  • Halotrichit: brillante, farblose Locken auf verwittertem Pyrit aus der Nordgrube.
  • Jarosit: Wasserklare, hellgelbe xx freistehend als glitzernde Kruste neben reliktischen Gipsleisten aus der Südgrube. Um welches Mineral der Jarosit-Gruppe es sich handelt, wurde bislang nicht untersucht.
  • Kaolinit: verbreitet in ganzen Gebiet, in der Umgebung an vielen Stellen auch abgebaut (u.a. am Baa-See). Als Kaolinsand in beiden Gruben sowie im Kessel über dem Stollenmundloch am Teufelssee anstehend. In der Südgrube einmal als schmale Gängchen, die eine rosagraue Bänderung zeigen. In beiden Gruben auch als Kernfüllung trümmeriger Limonitkonkretionen. In der Nordgrube dann zumeist mit Gips vergesellschaftet. Bisher aus der Südgrube in dieser Form nur ein Fund, der eine zebraartige weiß-braune Bänderung aufweist.
  • Limonit: in beiden Gruben verbreitet in mannigfaltiger Ausführung zu finden. Häufig sind derbe, zellige Massen mit Hämatit und Manganoxiden verwachsen, die manchmal in Drusen kleine Gips xx enthalten (Südgrube) oder mit Glaukonitsanden gefüllt sind. In der Südgrube bildet das Mineral große Blöcke, die im linken Grubenteil unter den Stettiner Sanden anstehen. Der Limonit verbäckt hier auch den Sand, so das Sandstein entsteht, dieser auch als hohle Kugeln, die Fossilien (Fischzähne, Muscheln) enthalten können. Die trümmerigen Massen sind aufgrund ihrer variantenreichen Farbschichtung attraktive Stufen (in der Nordgrube sehr viel seltener). Ein Einzelfund aus der Südgrube zeigt Glaskopfstruktur. Glänzender Glaskopf, teils nadelartig ausgezogene Kügelchen und gespinstartige Aggregate kommen auf dem "Wüstenlack" in der Nordgrube vor. Manchmal auch als "Wüstenlack" auf Ton/Sand-Gemisch. Auch als nierige Aggregate zwischen verbackenen Geschieben (sehr schön aus der Kiesgrube am Kaninchenberg). In der Südgrube zudem als schlackenartiges, rissiges "Siderogel" mit Perimorphosen nach Gipsnadeln in den Hohlräumen (recht selten).
  • Manganomelan: mit Limonit und Hämatit als mächtige Brocken, teilweise auf der Oberfläche bunt schillernd (Südgrube).
  • Muskovit: feine, farblose Schüppchen aus Glimmersanden in der Süd- und der Nordgrube, von erstgenannter seltener mit Tonmineralien verbacken als feste Stufen.
  • Pyrit: in beiden Gruben verbreitet als kleine Konkretionen bis maximal 5 cm, meist aber stark verwittert bis hin zu mehliger Substanz, selten noch in sammelbarer Form. In der Nordgrube auch als pyritisiertes Holz, von hier auch als Besonderheit frische hochglänzende Oktaeder oder Kugeln auf grünlichem Calcit in den Septarien.
  • Phosphorit: wie in Deutschland/Mecklenburg-Vorpommern/Friedland (nur seltener) als längliche Stücke aus der Nordgrube, teils mit Ringstruktur und Pyritschmitzen (teils möglicherweise auch Markasit), die im Anschliff dekorative Stufen ergeben.
  • Pyrolusit: nicht häufig als Dendriten auf Schichtflächen des schaligen Limonits in der Südgrube. Als Einzelfund hier auch in undeutlichen, blockigen xx in einer Druse (Pseudomorphosen nach Manganit). Außerhalb der Gruben auf Geschieben sowie in den Septarien als Dendriten.
  • Rozenit: auf Rissen kleiner Pyritkonkretionen mithin recht selten in grauen Nadeln und weißen Garben, die aus feinen Nadeln bestehen (Südgrube). In der Nordgrube als gespinstartige weiße Nadelaggregate auf Rissen im "Flözton".
  • Salmiak: typische rhombische farblose xx (mit stechend scharf-salzigem Geschmack) auf pyritisiertem Holz in der Nordgrube gefunden. Möglicherweise unter Einfluss von eingeschlepptem Düngematerial entstanden. Erstfund für Brandenburg!
  • Schwerminerale: u.a. Almandin, Epidot, Ilmenit, Magnetit und Zirkon in den Sanden der Südgrube und an der alten Kiesgrube Kaninchenberg.
  • Siderit: die grauen Toneisensteinkonkretionen aus den Limonitbänken unter den Stettiner Sanden der Südgrube gaben dem Hammerthal seinen Namen, da hier im frühen 18. Jahrhundert ein Hammerwerk angesiedelt war, das diese Konkretionen zur Eisengewinnung verarbeitete. Ganz wenige Stücke aus der Grube im Hammerthal enthalten als Besonderheit bis max. 1 cm messende Aggregate aus linsenförmigen, leicht angelaufenen Rhomboederchen.

Fossilien

Während in der Südgrube nur wenige Fossilien zu finden sind (hauptsächlich Muschelreste aus den verfestigten Schichten der Stettiner Sande), kann man in der Nordgrube in den Deckschichten leichter fündig werden. Eine Suche lohnt sich besonders nach starken Regenfällen, da die Fossilien dann freigespült sind. Selten sind Fossilreste (vorwiegend Schnecken) in den Septarien der Nordgrube. Bei den Fossilien handelt es sich in erster Linie um Gastropoden (Schnecken), aber auch Muscheln und Otolithen (Gehörsteine von Fischen) kommen vor.

Scaphoda (Grabfüßer)

  • Dentalium kickxi (NYST 1845)

Bivalvia (Muscheln)

  • Nacula (Lamellinucula) duchasteli (NYST 1835)
  • Nuculana deshayesiana (NYST 1835)
  • Thyasira nysti (PHILIPPI 1846)

Gastropoda (Schnecken)

  • Turriscala (Turriscala) rudis (PHILIPPI 1843)
  • Polinices (Lunatia) achatensis (De KONINCK 1837) – heute: Euspira
  • Lyrotyphis (Eotyphis) sej. Sejunctus (SEMPER 1854)
  • Trophonopsis (Pagodula) bispinosa (BEYRICH 1856)
  • Scalaspira (Scalaspira) rotata (BEYRICH 1856)
  • Scalaspira (Vagantospira) multisulcata marchica (TEMBROCK 1964)
  • Gracilipurpura e. elatior (BEYRICH 1848)
  • Cancellaria (Merica) evulsa (SOLANDER 1766)
  • Gemmula laticl. Laticlavia (BEYRICH 1846)
  • Fusiturris duchasteli (NYST 1836)
  • Fusiturris selysi (DE KONINCK 1837)
  • Orthosurcula regularis (DE KONINCK 1837)
  • Acamptogenotia morreni (DE KONINCK 1837)
  • Bathytoma crenata (NYST 1845)
  • Ancistrosyrinx volgeri (PHILIPPI 1851)

Die oben aufgeführte Liste stellt nur eine Übersicht über die zu findenden Fossilien dar. Für eine umfassende Übersicht sei auf die unten genannte Literatur verwiesen!

Mineralien (Anzahl: 41)

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ZurücksetzenAlBaCCaClFFeHKMgMnNNaOPPbSSiSrTiZr
Aluminiti
Aluminit fand sich in weißen Knöllchen mit anderen Sulfaten auf dem pyrithaltigen Tonstein der Südgrube. Das Vorkommen wurde an der TU Berlin analytisch bestätigt und stellt den Erstfund für Brandenburg dar (Fund H.B., Berlin).


(Brandenburg/Märkisch-Oderland, Landkreis/Bad Freienwalde/Tongruben)
r
Aufschluss 6/2006
(Brandenburg/Märkisch-Oderland, Landkreis/Bad Freienwalde/Tongruben)
M
Alunogen ?i
Glasige, leicht ins gelbbeige spielende undeutliche xx-Aggregate, zur Oberfläche hin in weiße, gebündelte Fasern auslaufend. Typischer Geschmack. Gefunden Aug/2010 im ausstreichenden Alauntonflöz in der Nordgrube.
(Brandenburg/Märkisch-Oderland, Landkreis/Bad Freienwalde/Tongruben)
r
Sammlung raritätenjäger.
(Brandenburg/Märkisch-Oderland, Landkreis/Bad Freienwalde/Tongruben)
M
Calciti
Calcit kommt in den Septarien vor, welche sich gelegentlich in Form von Brotlaiben in der Nordgrube finden. Bruchstücke dieser Septarien lassen sich auf den Halden reichlich finden. Auf den Spaltrissen und Klüften liegen Beläge aus typischem grünlichen Calcit. Diese Stücke lassen sich durchaus auch schön anpolieren.


(Brandenburg/Märkisch-Oderland, Landkreis/Bad Freienwalde/Tongruben)
BM
Epsomiti
Epsomit findet sich in den pyrithaltigen Tonschichten der Südgrube als Ausblühungen, die aufgrund der strahlendweißen Farbe schon weithin sichtbar sind. Meistens sind die Epsomite schon in weitere Sulfate zerfallen. Es gibt aber auch noch frischen Epsomit: herrliche transparente Locken, welche aus grauem, verfestigten Tonstein wachsen. Diese Locken erreichen selten über Zentimetergröße.
(Brandenburg/Märkisch-Oderland, Landkreis/Bad Freienwalde/Tongruben)
r
Aufschluss 6/2006
(Brandenburg/Märkisch-Oderland, Landkreis/Bad Freienwalde/Tongruben)
BM
Gipsi
Gips ist das Mineral, weswegen die Sammler nach Bad Freienwalde kommen. Auch wenn die Fundmöglichkeiten früher bedeutend besser waren als heute, kehrt man niemals aus Bad Freienwalde zurück, ohne ein paar schöne Gipsfunde in der Tasche. Sicher die bekannteste Ausbildung sind die ´Tannenbäume´. Mehrere Gipskristalle sind dabei so übereinander gewachsen, dass der Eindruck einer Tanne entsteht. In situ bilden diese Tannen einen fünfstrahligen Stern, wobei die ´Tannenspitzen´ nach innen gerichtet sind. Leider ist es aufgrund des bröckeligen Tones und der Instabiliät der kompletten Aggregate nicht möglich, diese Sterne als Ganzes zu bergen. Die Tannenbäume selbst sind durchschnittlich 3 bis 7 Zentimeter hoch, seltener sind bis 12 Zentimeter hohe Stücke, wobei es auch schon Funde bis etwa 30 Zentimeter gegeben hat. ´Klassische´ Stücke aus den 1980er und 1990er Jahren brauchen den Vergleich mit guten Rosen z.B. aus dem Raum Halle nicht zu scheuen. Weniger häufig sind Kombinationstypen, bei denen Rosen auf Tannenbäumen aufgesprosst sind. Es kommen auch sehr schöne Einzelkristalle vor, die in mannigfacher Ausbildung vorliegen. Die Kristalle sind meist recht klein, Stufen über 5 Zentimetern gehören zu den Seltenheiten. Die genannten Funde sind der Südgrube zuzurechnen. In der Nordgrube kommen meist Einzelkristalle vor, die als schöne Schwalbenschwanzzwillinge ausgebildet sind. Eine Besonderheit sind hier noch in einer sandigen Tonschicht auftretende Gips-´Sandrosen´.
(Brandenburg/Märkisch-Oderland, Landkreis/Bad Freienwalde/Tongruben)
r
Aufschluss 6/2006
(Brandenburg/Märkisch-Oderland, Landkreis/Bad Freienwalde/Tongruben)
BM
Goethiti
Goethit findet sich in der Südgrube in großen, dichten Stücken und in drusiger Ausbildung, wie bei Manganomelan erwähnt. Ein einziger Fund in der Südgrube wies eine Glaskopf-Struktur auf. Dabei sitzen die einzelnen ´Glasköpfe´ wie ein Kopfsteinpflaster separiert nebeneinander in einem halbschaligen Limonitaggregat. In der alten Kiesgrube am Kaninchenberg können manchmal Geschiebe gefunden werden, die duch Limonit verkittet sind. In den Zwischenräumen hat sich schöner Glaskopf ausgebildet.


(Brandenburg/Märkisch-Oderland, Landkreis/Bad Freienwalde/Tongruben)
M
Hämatiti
Rote, feinkörnige Schichten in schaligem Brauneisenstein. In dieser Form sowohl in der Südgrube als auch in der Nordgrube gefunden.
(Brandenburg/Märkisch-Oderland, Landkreis/Bad Freienwalde/Tongruben)
r
Sammlung raritätenjäger.
(Brandenburg/Märkisch-Oderland, Landkreis/Bad Freienwalde/Tongruben)
M
Jarositi
Klare, gelbe freistehende xx, teils als Pseudooktaeder auf Kluftfläche (neben reliktischen Gipsleisten) auf schaligem Brauneisen. Bislang ein Einzelfund vom 23.04.2016 in der Südgrube.
(Brandenburg/Märkisch-Oderland, Landkreis/Bad Freienwalde/Tongruben)
r
Sammlung raritätenjäger.
(Brandenburg/Märkisch-Oderland, Landkreis/Bad Freienwalde/Tongruben)
BM
Kaoliniti
Kaolinit kommt im Bereich Bad Freienwalde häufig vor. Meistens liegt er als Kaolinsand vor, der in kleinen Aufschlüssen von lokalen Töpfereien oder Kunsthandwerksbetrieben ´abgebaut´ werden. Im Hammerthal (Südgrube) findet sich Kaolinit im linken Teil der Tongrube in kleinen Gängchen in sandigen Bereichen. Wenige Stücke konnten geborgen werden, das meiste zerfällt sofort zu Staub. Die kleinen Stücke, welche stabil sind, weisen eine graurosa-weißliche Bänderung auf.


(Brandenburg/Märkisch-Oderland, Landkreis/Bad Freienwalde/Tongruben)
M
Manganiti
Das in Brandenburg hier höchstwahrscheinlich zum ersten mal aufgetretene Mineral Manganit kam in einem Einzelfund in der Südgrube zu Tage. Dabei liegen kleine, hochglänzende Kristalle in einem Hohlraum im Mangan-/Eisenerz vor, die dem Vorkommen von Ilfeld (nur viel kleiner) sehr ähnlich sehen. Es ist nicht auszuschließen, dass diese Kristalle bereits teilweise oder ganz in Pyrolusit umgewandelt sind.


(Brandenburg/Märkisch-Oderland, Landkreis/Bad Freienwalde/Tongruben)
M
Pyriti
Als pyritisiertes Holz recht selten auftretend (Nordgrube), ebenso als winzige Kügelchen auf Rissen in Kalkseptarien. manchmal in der Südgrube noch in kleinen Konkretionen zu finden (meist schon stark zersetzt).
(Brandenburg/Märkisch-Oderland, Landkreis/Bad Freienwalde/Tongruben)
BM
Rozeniti
Rozenit kommt direkt auf zersetzten Pyritkonkretionen in der Südgrube vor. Dabei liegt das Mineral in weißen nadeligen Kristallen bzw. garbenartig verbundenen Aggregaten vor.
(Brandenburg/Märkisch-Oderland, Landkreis/Bad Freienwalde/Tongruben)
M
Salmiaki
Rhombenartige farblose Skelett-xx (mit typischem Geschmack) auf pyritisiertem Holz aus der Nordgrube (wahrscheinlich rezent durch Düngereintrag gebildet!).
(Brandenburg/Märkisch-Oderland, Landkreis/Bad Freienwalde/Tongruben)
r
Sammlung raritätenjäger, Fund H.J. Diebitz.
(Brandenburg/Märkisch-Oderland, Landkreis/Bad Freienwalde/Tongruben)
M
Sideriti
Liegt als Hohlpseudomorphosen nach bis zu 3 mm großen scharfkantigen Rhomboedern im Eisensandstein aus der Südgrube vor.
(Brandenburg/Märkisch-Oderland, Landkreis/Bad Freienwalde/Tongruben)
BM
'Wad'i
Diverse unbestimmte Manganoxide bilden zusammen mit Limonit und etwas Hämatit große Brocken, welche auch die grauen Toneisensteinkonkretionen enthalten. Diese Stücke sind oft sehr drusig ausgebildet. Die Farbenvielfalt dieser Stufen ist sehr reizvoll. Brauner Limonit enthält schwarze, lackartige Inklusen von Manganoxid, welches sich schlierenartig durch den Limonit zieht und oft bunt angelaufen ist. In kleinen Hohlräumen sitzt oft kräftig roter Hämatit, seltener klare Gipsnädelchen. Es finden sich unterhalb der Stettiner Sande in der Südgrube bis etwa metergroße Blöcke dieses Materials, welches dereinst in diesem Bereich einen bescheidenen Eisenbergbau ermöglichte. So hat das Hammerthal seinen Namen von einem Hammerwerk, das sich früher hier befand. Diese Eisen/Manganerze treten auch in der Nordgrube auf, aber nur begrenzt.
(Brandenburg/Märkisch-Oderland, Landkreis/Bad Freienwalde/Tongruben)
M
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Aktualität: 24. Jun 2017 - 00:34:05

Mineralbilder (30 Bilder gesamt)

Jarosit
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Jarosit

Teils pseudooktaedrische, gelbbraune Jarosit xx als glitzernde Kruste auf Limonit der Tongrube Hammerthal, Bad Freienwalde, Brandenburg, Deutschland.

Sammlung: raritätenjäger
Copyright: Alcest
Beitrag: raritätenjäger 2017-03-20
Jarosit
Aufrufe (Bild: 1490013803): 379
Jarosit

Klare, gelbe Jarosit xx auf "Siderogel" von der Tongrube Hammerthal, Bad Freienwalde, Brandenburg, Deutschland.

Sammlung: raritätenjäger
Copyright: Alcest
Beitrag: raritätenjäger 2017-03-20
Epsomit
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Epsomit

Farbloser bis weißer Epsomit in situ in der Wand der Tongrube im Hammerthal, Bad Freienwalde, Brandenburg, Deutschland. Bildbreite ca. 15 cm.

Copyright: K.H. Wiese
Beitrag: raritätenjäger 2016-10-19

Gesteine (Anzahl: 4)

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Aktualität: 24. Jun 2017 - 00:34:05

Fossilien (Anzahl: 13)

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Aktualität: 24. Jun 2017 - 00:34:05

Referenz- und Quellangaben, Literatur

Literatur:

  • Bergrat Dr. WIEGERS, FRITZ (1922): Geologisches Wanderbuch für die Umgebung von Berlin, Stuttgart: Enke, S.128-11.
  • SCHROEDER, J.H.: Bad Freienwalde-Parsteiner See (Führer zur Geologie von Berlin und Brandenburg Nr.2), Berlin, 1994 (2.Aufl.)
  • Baumgärtl, U. (2006). Mineralien aus Bad Freienwalde. Aufschluss, Jg.57, Nr.6, S.359-72.

Quellenangabe

  • raritätenjäger
  • erweitert: Granat83
  • Fossilienliste nach: SCHROEDER, J.H.: Bad Freienwalde-Parsteiner See (Führer zur Geologie von Berlin und Brandenburg Nr.2), Berlin, 1994 (2.Aufl.)

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