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Saalhausen

Steckbrief

Land

Deutschland

Re­gi­on

Brandenburg / Oberspreewald-Lausitz, Landkreis / Großräschen / Saalhausen

An­fahrts­be­sch­rei­bung

B96 Großräschen Richtung Finsterwalde führt links nach der Ortschaft Saalhausen ein Weg (ausgeschlidert) direkt zur Kiesgrube und ist nicht zu verfehlen.

Auf­schluss­be­sch­rei­bung

Kiesgrube

Geo­lo­gie

umgelagerte Kiese der Tertiärhochfläche von Klettwitz teilw. mit Braunkohleschichten und Flaschentone.

Zu­gangs­be­schrän­kun­gen

absolutes Sammelverbot * es werden keine Genehmigungen erteilt auch nicht an Fachgruppen (aktueller Stand Sep. 2009)

Letz­ter Be­such

September 2009

Verkürzte Mineralienatlas URL:

https://www.mineralienatlas.de/?l=3834
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Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

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Bilder von Fundstellen (9 Bilder gesamt)

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Achat in einer Halde mit Korngröße bis 32 mm; Kiesgrube Saalhausen, Niederlausitz, Brandenburg, Deutschland

Copyright: Mineralroli
Beitrag: Mineralroli 2009-09-17
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alter Baggersee mit Siebanlage; Kiesgrube Saalhausen, Niederlausitz, Brandenburg, Deutschland

Copyright: Mineralroli
Beitrag: Mineralroli 2009-09-17
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Bandanlage und Flurfördermittel; Kiesgrube Saalhausen, Niederlausitz, Brandenburg, Deutschland

Copyright: Mineralroli
Beitrag: Mineralroli 2009-09-17

Ausführliche Beschreibung

Die Kiesgrube Saalhausen liegt nicht wie die anderen Kiesgruben der Lausitz auf einen alten präglazialen Elbelauf. Der Kies der in Saalhausen abgebaut wird stammt von der Tertiärhochfläche Klettwitz der durch die Eiszeit umgelagert wurde. Ein Beweis dafür sind die in den Kiesen eingelagerten Flaschentone.Im Raum Klettwitz und Lauchhammer ist die Tonschicht noch durchgehend erhalten. Gleichsam sind hier auch nordische Geschiebe und südliche Gerölle vertreten.

Der Kies wird mittels Schwimmbagger gefördert und anschließend in verschiedenen Körnungen durch Siebanlagen aufgeteilt wobei das Überkorn wieder in den See versenkt wird.Durch die neue Fördertechnologie werden nur noch Kiese bis zu einer Körnung von 16 - 32 mm in die Silos verfrachtet. Nur selten werden größere Körnungen im Gelände zwischengelagert. Eine Besonderheit sind auch die gefundenen Tektite die mit dem Meteoriteneinschlag im Nördlinger Ries in Verbindung gebracht werden. Auch die Tektite sind wie die Achate aus den südlichen Regionen als Flußsedimente in die Lausitz/Niederlausitz transportiert worden. An dieser Stelle möchte ich nochmals auf das absolute Sammelverbot hinweisen das nach wie vor unverändert besteht. Seit der politischen Wende mit neuen Eigentumsverhältniss ist es Sammlern nicht mehr gestattet das Gelände zu betreten.

Mineralien (Anzahl: 14)

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Aktualität: 12. Dec 2018 - 20:33:09

Mineralbilder (147 Bilder gesamt)

Achat
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Achat

Fundort: Saalhausen, Niederlausitz, Brandenburg, Deutschland - Größe: 6,5 x 6 cm

Sammlung: Mineralroli
Copyright: Mineralroli
Beitrag: Mineralroli 2008-01-14
Achat
Aufrufe (Bild: 1263930491): 551
Achat

Fundort: Saalhausen, Niederlausitz, Brandenburg, Deutschland; Größe: 4,5 x 2 cm

Sammlung: Mineralroli
Copyright: Mineralroli
Beitrag: Mineralroli 2010-01-19
Achat
Aufrufe (Bild: 1264089342): 419
Achat

Fundort: Saalhausen, Niederlausitz, Brandenburg, Deutschland; Größe: 6,8 x 3,5 cm

Sammlung: Mineralroli
Copyright: Mineralroli
Beitrag: Mineralroli 2010-01-21

Gesteine (Anzahl: 8)

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Aktualität: 12. Dec 2018 - 20:33:09

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Tektit
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Tektit

Fundort: Kiesgrube Saalhausen, Niederlausitz, Brandenburg, Deutschland - Größe: 3,2 x 2,3 x 1,3 cm

Sammlung: Mineralroli
Copyright: Mineralroli
Beitrag: Mineralroli 2008-02-12

Fossilien (Anzahl: 2)

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Aktualität: 12. Dec 2018 - 20:33:09

Fossilbilder (1 Bilder gesamt)

versteinertes Holz/unbestimmt
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versteinertes Holz/unbestimmt

Größe: 5,6 x 4,5 cm, Fundort: Saalhausen, Niederlausitz, Brandenburg, Deutschland

Sammlung: Lausitz
Copyright: Lausitz
Beitrag: Lausitz 2010-10-03

Referenz- und Quellangaben, Literatur

Literatur zu den Lausitzer Achaten

  • LAUSITZER ACHATE Lausitzer Braunkohlen AG 1994 Autoren: Roland Noack , Horst Wlodarczyk
  • SCHÄTZE DER LAUSITZ Lausitzer Braunkohlen AG ; Autoren: Roland Noack , Horst Wlodarczyk
  • Noack R. - LAPIS Heft 12/1991
  • Noack R. - MINERALIENWELT Heft 5/2001
  • MINERALFUNDSTELLEN OSTHARZ UND LAUSITZ (v.Vollstädt,Siemroth,Weiß) Beitrag Roland Noack
  • ACHATE SAMMELN IN DEUTSCHLAND TEIL 1 Autor: Reiner Haake (Beitrag Roland Noack); Bode-Verlag 2000
  • ACHATE-Buch Autor: Johann Zenz (Beitrag Roland Noack , Seite 202 - 211)

Quellenangaben

Einordnung