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Petersdorf

Steckbrief

Fund­s­tel­lenpfad

Deutschland / Brandenburg / Oder-Spree, Landkreis / Bad Saarow / Petersdorf

Auf­schluss­be­sch­rei­bung

Tongruben, aufgelassen.

Geo­lo­gie

Miozäner Quarzsand, Kohleletten, Braunkohleflöze.

Zu­gangs­be­schrän­kun­gen

keine.

Verkürzte Mineralienatlas URL

https://www.mineralienatlas.de/?l=20754
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Verkürzte Pfadangabe

Petersdorf, Bad Saarow, Oder-Spree, Brandenburg, DE
Nützlich für Bildbeschreibungen und Sammlungsbeschriftungen

Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

Weitere Funktionen

Bilder von Fundstellen (2 Bilder gesamt)

Brahlstollen Petersdorf
Aufrufe (Bild: 1289401564): 1127
Brahlstollen Petersdorf

Das Mundloch des 1850 aufgefahrenen Brahlstollens der Braunkohlegrube Konsolidirte Gnadenreich bei Petersdorf. Aufnahme um 1900.

Copyright: Archiv: Andreas Gerstenberg (raritätenjäger)
Beitrag: raritätenjäger 2010-11-10
Formsandgrube Petersdorf
Aufrufe (Bild: 1289401526): 1060
Formsandgrube Petersdorf

Die Formsandgrube Petersdorf. Sehr schön erkennbar die geschichteten Sande mit Tonlagen. Aufnahme um 1900.

Copyright: Archiv: Andreas Gerstenberg (raritätenjäger)
Beitrag: raritätenjäger 2010-11-10

Ausführliche Beschreibung

Die Sand- und Tongruben von Petersdorf bei Fürstenwalde zählen geologisch zum Komplex der Stauendmoräne Rauener Berge. Nur wenige einigermaßen frische Aufschlüsse bestehen noch, die meisten Gruben sind verrollt. Es stehen miozäne Quarzsande (sogenannter Formsand) an, welche von kohlehaltigen Letten und früher bis zu vier Metern mächtigen Braunkohleflözen durchzogen werden.

Die Braunkohle wurde historisch auch untertage abgebaut, übertage wurde sowohl Ton als auch Formsand (als Gusssand) gefördert.

Wie an anderen Orten in Brandenburg sind die Schichten gipsführend. Diese Tatsache wird von manchen Lokalsammlern bestritten, da in den letzten 50 Jahren anscheinend keine Funde bekannt geworden sind. In einer alten Berliner Sammlung befanden sich allerdings zwei Exemplare von typisch korrodierten, sehr flachen Gipsrosetten mit Angabe Petersdorf. Ganz ähnliche Bildungen können auch heute noch in Bad Freienwalde gefunden werden. Sehr wahrscheinlich stammt auch der Petersdorfer Gips aus dem Kohleletten.

Mineralien (Anzahl: 1)

Mineralbilder (1 Bilder gesamt)

Gips
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Gips

Trümmer einer korrodierten Gipsrosette aus dem Braunkohlenton von Petersdorf, Fürstenwalde, Brandenburg, Deutschland. Breite der Stufe: 5 cm.

Sammlung: ex Andreas Gerstenberg (raritätenjäger)
Copyright: raritätenjäger
Beitrag: raritätenjäger 2010-09-07
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Gesteine (Anzahl: 4)

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Referenz- und Quellangaben, Literatur

Quellenangabe


Literatur

  • Bergrat Dr. Wiegers, Fritz (1922): Geologisches Wanderbuch für die Umgegend von Berlin, Stuttgart: Enke, S.118-122.

Einordnung