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Gipsbrüche bei Sperenberg

Steckbrief

Fund­s­tel­lenpfad

Deutschland / Brandenburg / Teltow-Fläming, Landkreis / Am Mellensee / Sperenberg / Gipsbrüche

Auf­schluss­be­sch­rei­bung

Restlöcher ehemaliger Tagebaue, z.T. wassergefüllt.

Geo­lo­gie

Zechsteingips

Zu­gangs­be­schrän­kun­gen

Naturschutzgebiet (Betreten der Restlöcher verboten, Lebensgefahr!), Belegstücke derben Gipses lassen sich aber auch nach Starkregen in ausgewaschenen Wegen rund um den Schlossberg finden.

Letz­ter Be­such

02.04.2007

Verkürzte Mineralienatlas URL

https://www.mineralienatlas.de/?l=351
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Verkürzte Pfadangabe

Gipsbrüche, Sperenberg, Am Mellensee, Teltow-Fläming, Brandenburg, DE
Nützlich für Bildbeschreibungen und Sammlungsbeschriftungen

Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

Weitere Funktionen

Bilder von Fundstellen (2 Bilder gesamt)

Gipsbruch Sperenberg
Aufrufe (Bild: 1289401379): 1461
Gipsbruch Sperenberg

Abbauwand mit Haufwerk im Gips-Tagebau Sperenberg. Aufnahme um 1900.

Copyright: Archiv: Andreas Gerstenberg (raritätenjäger)
Beitrag: raritätenjäger 2010-11-10
Gipsbruch Sperenberg
Aufrufe (Bild: 1289401260): 1583
Gipsbruch Sperenberg

Der Gips-Tagebau in Sperenberg mit Blick auf die Zufahrtsrampe. Aufnahme um 1900.

Copyright: Archiv: Andreas Gerstenberg (raritätenjäger)
Beitrag: raritätenjäger 2010-11-10

Ausführliche Beschreibung

Ausführliche Beschreibung

Der Salzstock von Sperenberg in der Nähe der Stadt Zossen ist einer von wenigen in Norddeutschland (bekannte Beispiele sind Lüneburg und Bad Segeberg) und der einzige in Brandenburg. Wie an den genannten Orten hat das Salz einen Gipshut nach oben gedrückt. Das Salz selbst befindet sich mit 45 m Teufe noch recht nah an der Oberfläche.

Der Abbau von Gips fand hier schon seit dem Ausgang des 12. Jahrhunderts statt, die industrielle Förderung setzte um das Jahr 1860 ein. In diese Zeit fällt gleichsam die Blüte des Bergbaus sowie die wissenschaftliche Erkundung. Ein neu erbauter Kanal ermöglichte die Verschiffung von Gips nach Berlin und sogar weiter nach Stettin. Eine 1867 abgeteufte Salzbohrung war die erste der Welt, welche in über 1000 m Tiefe vorstieß. Mit mehreren Unterbrechungen hielt der Gipsabbau bis 1958 an. Danach liefen die Brüche weitestgehend mit stark salzhaltigem Wasser voll.

In der näheren Umgebung kam es zu Sackungserscheinungen, was wiederum zum Abriss vieler benachbarter Häuser führte. Noch heute lassen sich in der Umgebung der Restlöcher verfallene Ruinen beobachten. Das Betreten der wassergefüllten Restlöcher - gut zu sehen sind sie am Schlossberg, dort liegen gleich drei Trichter hintereinander - ist verboten. An ihren Rändern sieht man bisweilen noch den derben grauen Gips im Anstehenden. Dieser gibt aber sammlerisch ohnehin nichts her. Oberhalb der Löcher findet sich aber ein alter Wassertank. In dessen Überlaufrinne lassen sich nach starken Regenfällen noch graue Spaltstücke von Anhydrit und Gips finden. Kristalle in den Schlotten, teils bräunlich gefärbt oder klar als Marienglas, traten sehr selten auf. Ein schönes Handstück kann im Naturkundemuseum zu Berlin besichtigt werden. Weitere Informationen, wie z.B. alte Fotographien von der Abbausituation können in der Heimatstube in Sperenberg eingesehen werden. Einer lokalen Sage zufolge hat der Ort Sperenberg seinen Namen nach den teilweise speerförmig brechenden Gipsaggregaten.

Mineralien (Anzahl: 3)

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Gesteine (Anzahl: 1)

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Gesteinsbilder (1 Bilder gesamt)

Gips
Aufrufe (Bild: 1295264670): 4842
Gips

Speerförmiger, angelöster Gips. 12 cm hohes Aggregat vom Tagebau-Restloch III, Sperenberg, Zossen, Brandenburg, Deutschland.

Sammlung: raritätenjäger
Copyright: raritätenjäger
Beitrag: raritätenjäger 2011-01-17
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Aktualität: 26. May 2020 - 16:25:07

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