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Ölschiefergrube Messel

Steckbrief

Fund­s­tel­lenpfad

Deutschland / Hessen / Darmstadt, Bezirk / Darmstadt, kreisfreie Stadt / Messel / Ölschiefergrube Messel

An­fahrts­be­sch­rei­bung

2,5 km SSO Messel; 6,5 km O Darmstadt.

Auf­schluss­be­sch­rei­bung

Ölschiefergrube, aufgelassen. Bohrung 2001: ergab, daß der frühere Messel-See in einem Vulkan-Trichter liegt.

Geo­lo­gie

Mitteleozäner Ölschiefer in vulkanischem Maar: Süßwasserpelite. Fossilien: Vor allem Wirbeltiere des frühen Lutetiums, Insekten, Hydrophobien.

Zu­gangs­be­schrän­kun­gen

Betreten verboten, Führungen werden angeboten, Sammeln ist untersagt

GPS-Ko­or­di­na­ten

Grube Messel (N 49° 54' 54,85" E 8° 45' 04,83")



Grube Messel

WGS 84: 
Lat.: 49,91523611° N, 
Long: 8,75134167° E
WGS 84: 
Lat.: 49° 54' 54,85" N,
   Long: 8° 45' 4,83" E
Gauß-Krüger: 
R: 3482215,
 H: 5531008
Regionale Wetter Information, Macrostrat geologische Karten

To­po­gra­phi­sche Kar­te

TK 6018

Verkürzte Mineralienatlas URL

https://www.mineralienatlas.de/?l=9472
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Verkürzte Pfadangabe

Ölschiefergrube Messel, Messel, Darmstadt, kreisfreie Stadt, Darmstadt, Hessen, DE
Nützlich für Bildbeschreibungen und Sammlungsbeschriftungen

Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

Weitere Funktionen

Bilder von Fundstellen (8 Bilder gesamt)

Blick in die Grube
Aufrufe (Bild: 1583354057): 289
Blick in die Grube

Grube Messel, Darmstadt, Hessen. 1.3.2020.

Copyright: Doc Diether
Beitrag: Doc Diether 2020-03-04
Eingangsbereich Museum Messel
Aufrufe (Bild: 1583331955): 270
Eingangsbereich Museum Messel

mit Elektroauto zur Grubenführung. Ölschiefergrube Messel, Darmstadt, Hessen. 1.3.2020.

Copyright: Doc Diether
Beitrag: Doc Diether 2020-03-04
Grube Messel
Aufrufe (Bild: 1231844909): 1689
Grube Messel

Grabungsstelle des Senckenberg-Museums (2002) im Hintergrund Halde der Firma Ytong

Copyright: skibbo
Beitrag: skibbo 2009-01-13

Ausführliche Beschreibung

Fledermaus
Aufrufe (Bild: 1234125749): 2285
Fledermaus

Palaeochiropteryx tupaiodon; Fundort: Grube Messel, Hessen, Deutschland; Motiv auf einer Briefmarke der Deutschen Bundespost 1978

Copyright: Hg
Beitrag: Hg 2009-02-08
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Urpferd
Aufrufe (Bild: 1234125939): 2249
Urpferd

Fundort: Grube Messel, Hessen, Deutschland; Motiv auf einer Briefmarke der Deutschen Bundespost 1978

Copyright: Hg
Beitrag: Hg 2009-02-08
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Überblick

In der Ölschiefergrube wurde von 1859 bis 1970 bituminöser Tonstein, Eisenerz und Braunkohle abgebaut. Aus dem Tonstein wurde durch Verschwelung Erdölprodukte gewonnen.

Nachdem der Abbau eingestellt wurde, gab es Pläne die Grube mit Müll zu verfüllen. Nach heftigen Protesten und einem starken Rückgang des Müllaufkommens in den 90er Jahren wurde dieses Vorhaben aufgegeben.

Die im Ölschiefer konservierten Fossilien der Grube Messel zeichnen sich durch ihre einzigartige Erhaltung aus. 1995 wurde die stillgelegte Ölschiefergrube von der UNESCO in die Liste des Weltkultur- und Naturerbes der Menschheit aufgenommen.

Bereits 1978 wurden von der Deutschen Bundespost Briefmarken ausgegeben, auf denen Fossilien aus Messel zu sehen waren. Die Fledermaus war 1993 an Bord des Raumschiffes "Columbia" als Maskottchen sogar im All. Die Originale der beiden abgebildeten Fossilien befinden sich im Senckenberg-Museum der Stadt Frankfurt a. M.

Die Konservierung von Wirbeltier-Fossilien aus der Ölschiefergrube Messel erfolgt bis heute hauptsächlich mit Hilfe der Transfer-Methode, die in den 1970er Jahren im Wesentlichen von Amateur-Paläontologen entwickelt wurde.


Vom Ölschieferbergwerk zur geplanten Mülldeponie

Im Bereich der heutigen Grube Messel wurde bereits Mitte des 19. Jahrhunderts zunächst Raseneisenerz, später "Braunkohle" (Ölschiefer) entdeckt. Das gefundene Gestein war als Brennmaterial nicht geeignet. Aufgrund des Ölgehaltes plante die 1884 gegründete "Gewerkschaft Messel" eine Verschwelung (trockene Destillation) des Ölschiefers. Um 1900 wurde der erste "Messeler Schwelofen" errichtet. Insgesamt waren es später 32 Öfen. Diese arbeiteten mit einer Rohölausbeute von 95%. Dabei wurde das Rohöl bei einer Temperatur von bis zu 1.200°C zunächst gasförmig gewonnen und dann kondensiert.

Während aus dem Rohöl zunächst Teer und Paraffin gewonnen wurden, stand mit dem Beginn des 20. Jahrhunderts und vor allem während der beiden Weltkriege die Produktion von Treibstoffen im Vordergrund. Im Jahr 1920 wurden 37% der deutschen Erdölförderung in Messel erzeugt.

Die gesamte Rohölproduktion in Messel von 1888 bis 1964 betrug ca. eine Million Tonnen. Zum Vergleich: Dies entspricht der Ladekapazität von drei bis vier modernen Öltankern.

Nach mehreren Wechseln der Eigentümer wurde die Rohölproduktion in Messel Anfang der 1950er-Jahre schließlich unwirtschaftlich. Überall in Deutschland wurden neue Erdölfelder erschlossen, darunter das Erdölfeld Stockstadt in unmittelbarer Nähe der Grube Messel. Diese ermöglichten eine weitaus einfachere und damit rentable Rohölförderung. 1959 übernahm die Fa. Ytong, die noch bis 1971 Ölschiefer abbaute und zusätzlich aus den Schlacken der Halden Bausteine herstellte. Noch heute zeugen unansehnliche, nicht rekultivierte Halden von dieser Produktionsperiode.


Grube Messel
Grube Messel

Grabungsstelle des Senckenberg-Museums (2002) im Hintergrund Halde der Firma Ytong

skibbo
Grube Messel
Grube Messel

Blick von der Aussichtsplattform (2002)

skibbo

Nach dem Ende des Tagebaus blieb ein „Loch“ von ca. 1000m x 700m und einer Tiefe von ca. 70m übrig, entsprechend einer Gesamtfördermenge von ca. 25 Mio. Tonnen Ölschiefer. Da es in den 1970er-Jahren weder Müllvermeidung noch Mülltrennung gab, bestand ein immer größerer Bedarf an Deponieflächen. Daraus entstanden zunächst Pläne, die Grube mit Müll zu verfüllen. Aufgrund der damals bereits erkannten Bedeutung von Messel für die Paläontologie bestand die Vorstellung, die Grabungen während der Verfüllung mit Müll weiterlaufen zu lassen. Dies hätte am Ende nur noch „Notgrabungen“, aber keine systematische Erforschung der Fossillagerstätte ermöglicht.

Nach zahlreichen Rechtsstreitigkeiten wurden diese Pläne zum Glück aufgegeben und das Land Hessen erwarb die Grube Messel. Dieser Erfolg für die Paläontologie ist zahlreichen Akteuren zu verdanken. Zu nennen sind hier vor allem die Bürgerinitiative, die erfolgreich gegen den Planfeststellungsbeschluss für die Mülldeponie klagte und die Gemeinde Messel.


Die „Messel-Amateure“

Fossilfunde in Messel wurden bis Anfang der 1970er-Jahre nur hin und wieder geborgen und meist von den Fabrikarbeitern achtlos weggeworfen. Erst zunehmende Aktivitäten von Amateuren Mitte der 1970er-Jahre trugen entscheidend dazu bei, dass die in Messel gefundenen Fossilien fachgerecht konserviert und somit erhalten werden konnten. Hobby-Paläontologen entwickelten die Transfer-Methode und konnten so etliche Fossilienfunde vor dem Verfall retten. Diese Methode wird bis heute von den beteiligten Forschungsinstitutionen, dem Hessischen Landesmuseum Darmstadt (HLMD) und der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung (SGN), zur Konservierung von Wirbeltier-Fossilien angewendet.

Die Amateur-Grabungen hatten aber auch eine Kehrseite: Jedes Wochenende strömten Hunderte von „Sammlern“ in die Grube. Einzelne spektakuläre Funde wie z.B. ein Urpferdchen hatten die Begehrlichkeit geweckt. Es folgte eine Art „paläontologischer Goldrausch“ mit der Folge, dass viele Funde mangels Fachkenntnis verloren gingen, Grabungsstellen gegenseitig zerstört oder Hänge untergraben wurden. Nach einer Intervention des Eigentümers, der die Aktivitäten zunächst duldete, wurde die Grube Messel durch das zuständige Bergamt rigoros geschlossen, der Zaun verstärkt und unbefugtes Zutreten konsequent geahndet.

Der Weg zum Welterbe der Menschheit

Nach dem Ende der Amateur-Ära wurden zahlreiche Forscherinnen und Forscher aus dem In- und Ausland auf die Grube Messel aufmerksam und erkannten deren herausragende Bedeutung für die Paläontologie. Außerdem wurde die Grube Messel durch zahlreiche Berichte in den Medien einer immer größeren Öffentlichkeit bekannt.

Am 1. Juli 1992 übernahm die SGN den Tagebaubetrieb und entschied sich, gemeinsam mit dem HLMD hier einen Forschungsschwerpunkt zu setzen. Beide Institutionen verfügen über dauerhafte Grabungsgenehmigungen.


Grube Messel
Grube Messel

Grabungsstelle des Senckenberg-Museums (Sommer 2002)

skibbo

In der Folge beantragte das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst 1994 bei der UNESCO die Aufnahme der Grube Messel in die „World Heritage List“ (Liste des Welterbes). Am 9. Dezember 1995 wurde sie unter dem Eintrag
"Messel Pit Fossil Site" zum ersten UNESCO-Weltnaturerbe Deutschlands erklärt. Die Fundstelle ist damit in einer Weise geschützt, die eigentlich keine Veränderungen mehr zulässt. Die Besonderheit des Weltnaturerbes Messel ist es, dass trotz der generellen Unterschutzstellung behutsame Grabungen weiterhin erlaubt sind. Dies ist keineswegs selbstverständlich, da Grabungen ja stets auch eine Teil-Zerstörung der vorhandenen Substanz bedeuten.

1997 wurde eine Aussichtsplattform am Südrand der Grube errichtet und der Führungsbetrieb für Besucherinnen und Besucher aufgenommen. Dreizehn Jahre später eröffnete das Besucherzentrum.

Bedeutung für die Paläontologie / Artenvielfalt

Wohl keine andere Fossilfundstelle weltweit ist durch eine derartige Artenvielfalt gekennzeichnet wie die der Grube Messel.
So wurden (2018) beispielsweise schon fast 200 Arten von Blütenpflanzen entdeckt und zugeordnet. Bei den Wirbeltieren stellen die Vögel die artenreichste Gruppe dar. Allein der Bestand der SGN umfasst mehr als 1000 Vogel-Skelette. Über 70 verschiedene Arten konnten unterschieden werden. Das ist mehr als ein Viertel aller heute in Deutschland brütenden Vogelarten. In Messel lebten mehr Reptilienarten als heute in unseren Breiten.

Die Forschung an allen Artengruppen in Messel liefert auch herausragende Kenntnisse über den Ablauf der Evolution. Nicht zuletzt geben die in Messel gefundenen Primaten einen einmaligen Einblick in die frühe Evolution der Säugetiere, einschließlich unserer eigenen Ahnen.

Tropenökosystem und Klimaarchiv

Die heutige Messel-Forschung ist durch einen ganzheitlichen Ansatz geprägt. Dieser betrachtet nicht mehr nur isoliert Flora und Fauna, sondern verstärkt auch die vor 47 Mio. Jahren herrschenden Klima- und Lebensbedingungen. Das Messeler Ökosystem war durch ein ganz anderes, eher tropisches Klima geprägt als wir es heute in Mitteleuropa kennen: Kohlendioxid-Gehalte der Luft von über 1000 ppm (heute: 400 ppm), hohe Niederschläge und Jahresmitteltemperaturen von ca. 18°C. Da wir heute aufgrund anthropogener Einflüsse vermehrt auf ein derartiges Treibhaus-Ökosystem zusteuern, gewinnt die Erforschung von paläoklimatischen Zyklen anhand von Sedimenten als ein Beitrag zur Klimaprognose zunehmend an Bedeutung. Messel wurde zu einem der am höchsten aufgelösten Klimaarchive vor dem Quartär.

Ausblick

Die Grube Messel wird vor allem aufgrund ihres streng geschützten Zustandes und der guten Zugänglichkeit noch für Jahrzehnte Forschungsarbeiten ermöglichen. Dabei werden nicht nur neue Arten von fossilen Tieren und Pflanzen entdeckt werden. Über die Paläontologie hinaus gewinnen interdisziplinäre Ansätze immer mehr an Bedeutung. Aus dem fossilen Tropen-Ökosystem des Eozäns in Messel können wichtige Erkenntnisse über das Leben im Treibhausklima erlangt werden. Messel liefert damit einen Beitrag zur Zukunftsforschung insgesamt.


Verwendete Literatur:

  • Schaal, F.K., Smith, K.T. & Habersetzer, J. (2018 Hrsg.): MESSEL - ein fossiles Tropenökosystem. Senckenberg-Buch 79; S. VIII, 23, 169, 313
  • Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst (2000 Hrsg.). Fenster zur Urzeit - Weltnaturerbe Grube Messel. Broschüre; S. 58-63
  • v. Koenigswald, W. u. G. Storch (1998 Hrsg.). Messel: Ein Pompeji der Archäologie. Thorbecke, Sigmaringen; S. 12
  • Wolf, W. (1988). Schätze im Schiefer. Faszinierende Fossilien aus der Grube Messel. 2.Aufl. Westermann, Braunschweig; S. 19


Verfasser: prospector56

Mineralien (Anzahl: 14)

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Messelit
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Messelit

Unschönes aber typisches Stück mit Messelit als nierig-krustige Verwachsung aus kleinen tafeligen Kristallen, Stufenbreite ca. 8cm; Grube Messel, Odenwald, Hessen, Deutschland

Copyright: Erik
Beitrag: Erik 2009-09-16
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Messelit
Aufrufe (Bild: 1253138087): 1270
Messelit

Kleine radialstrahlig verwachsene Kristalle, Bildbreite ca. 5mm; Grube Messel, Odenwald, Hessen, Deutschland

Copyright: Erik
Beitrag: Erik 2009-09-16
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Bituminöser Tonstein (Ölschiefer)
Aufrufe (Bild: 1583331534): 216
Bituminöser Tonstein (Ölschiefer)

Halde. Ölschiefergrube Messel, Darmstadt, Hessen.

Copyright: Doc Diether
Beitrag: Doc Diether 2020-03-04
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Gesteine (Anzahl: 15)

Basaltr
https://de.wikipedia.org/wiki/Grube_Messel#/media/Datei:Grube_Messel_Cross_Section_(German).png
(Hessen/Darmstadt, Bezirk/Darmstadt, kreisfreie Stadt/Messel/Ölschiefergrube Messel)
G
Brekzier
https://de.wikipedia.org/wiki/Grube_Messel#/media/Datei:Grube_Messel_Cross_Section_(German).png
(Hessen/Darmstadt, Bezirk/Darmstadt, kreisfreie Stadt/Messel/Ölschiefergrube Messel)
G
Konglomeratr
https://de.wikipedia.org/wiki/Grube_Messel#/media/Datei:Grube_Messel_Cross_Section_(German).png
(Hessen/Darmstadt, Bezirk/Darmstadt, kreisfreie Stadt/Messel/Ölschiefergrube Messel)
G
Sandsteinr
https://de.wikipedia.org/wiki/Grube_Messel#/media/Datei:Grube_Messel_Cross_Section_(German).png
(Hessen/Darmstadt, Bezirk/Darmstadt, kreisfreie Stadt/Messel/Ölschiefergrube Messel)
G
Tonsteinr
https://de.wikipedia.org/wiki/Grube_Messel#/media/Datei:Grube_Messel_Cross_Section_(German).png
(Hessen/Darmstadt, Bezirk/Darmstadt, kreisfreie Stadt/Messel/Ölschiefergrube Messel)
BG
Tuffr
https://de.wikipedia.org/wiki/Grube_Messel#/media/Datei:Grube_Messel_Cross_Section_(German).png
(Hessen/Darmstadt, Bezirk/Darmstadt, kreisfreie Stadt/Messel/Ölschiefergrube Messel)
G
Ölschieferr
https://de.wikipedia.org/wiki/Grube_Messel#/media/Datei:Grube_Messel_Cross_Section_(German).png
(Hessen/Darmstadt, Bezirk/Darmstadt, kreisfreie Stadt/Messel/Ölschiefergrube Messel)
BG
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Ölschiefer
Aufrufe (Bild: 1095079279): 3637
Ölschiefer

Ölschiefer, ca. 12 x 9 cm; Grube Messel bei Darmstadt, Hessen

Copyright: McSchuerf
Beitrag: Mineralienatlas 2004-09-13
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Bituminöser Tonstein (Ölschiefer)
Aufrufe (Bild: 1583331534): 216
Bituminöser Tonstein (Ölschiefer)

Halde. Ölschiefergrube Messel, Darmstadt, Hessen.

Copyright: Doc Diether
Beitrag: Doc Diether 2020-03-04
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Bohrkern, aufgeschnitten
Aufrufe (Bild: 1583332137): 213
Bohrkern, aufgeschnitten

Ölschiefer. Ölschiefergrube Messel, Darmstadt, Hessen.

Copyright: Archiv Doc Diether
Beitrag: Doc Diether 2020-03-04
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Fossilien (Anzahl: 39)

Geiseltaliellus maariusr
- Einzelnachweis: Schaal, S., Smith, K., Habersetzer, J, (Hrsg.): MESSEL - Ein fossiles Tropenökosystem. Senckenberg 2018; S. 132
(Hessen/Darmstadt, Bezirk/Darmstadt, kreisfreie Stadt/Messel/Ölschiefergrube Messel)
BF
Heterohyus nanus ?r
- Schaal, S., Smith, K., Habersetzer, J, (Hrsg.): MESSEL - Ein fossiles Tropenökosystem. Senckenberg 2018; S. 231
(Hessen/Darmstadt, Bezirk/Darmstadt, kreisfreie Stadt/Messel/Ölschiefergrube Messel)
BF
Necrosaurusi
Necrosaurier kommen in Messel nur in zwei Arten vor. Sie sind nahe verwandt mit Necrossaurus cayluxi, den sogenannten ´Todesechsen´.
(Hessen/Darmstadt, Bezirk/Darmstadt, kreisfreie Stadt/Messel/Ölschiefergrube Messel)
r
Einzelnachweis: Schaal, S., Smith, K., Habersetzer, J, (Hrsg.): MESSEL - Ein fossiles Tropenökosystem. Senckenberg 2018; S. 139 - 141
(Hessen/Darmstadt, Bezirk/Darmstadt, kreisfreie Stadt/Messel/Ölschiefergrube Messel)
BF
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Legende

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Fossilbilder (36 Bilder gesamt)

Thaumaturus
Aufrufe (Bild: 1253205289): 600
Thaumaturus

Thaumaturus, ca 5cm, Fundzustand. Grube Messel, Odenwald, Hessen, Deutschland

Copyright: Erik
Beitrag: Erik 2009-09-17
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fossiles Blatt
Aufrufe (Bild: 1231843467): 3741
fossiles Blatt

ausgetrockneter Ölschiefer auf der Abraumhalde

Copyright: skibbo
Beitrag: skibbo 2009-01-13
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Paleoperca proxima
Aufrufe (Bild: 1453072302): 352
Paleoperca proxima

Größe: 18,75 cm; Fundort: Ölschiefergrube Messel, Darmstadt, Hessen, Deutschland

Copyright: Paleodirect.com
Beitrag: slugslayer 2016-01-18
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Externe Verweise (Links)

Artikel: Gift Schuld an Massensterben? (scinexx 2004)
Artikel zum Gifttod der Fossilien, Uni Bonn (2004)

Referenz- und Quellangaben, Literatur

Literatur:

  • Ludwig, R . (1876): Braunkohle bei Messel. Notizbl. Ver. Erdkde., (3) H.15, (169); Darmstadt.
  • Muthmann, W. (1889). Messelit. Zeitschr.Kryst.Min., 17, 93. (Typ-Publ.)
  • Engelhardt, H. (1922): Die alttertiäre Flora von Messel bei Darmstadt. Abh. Hess.geol. LA. Bodenforsch., 7: 19—128, Darmstadt.
  • Weitzel, K. (1933): Amphiperca multiformis n.g.n.sp. und Thaumaturus intermediusn.sp., Knochenfische aus dem Mitteleozän von Messel. Notizbl. Ver. Erdkde. u. hess. geol. LA, (5) 14: 89—97, Darmstadt.
  • Weitzel, K. (1949): Neue Wirbeltiere (Rodentia, Insectivora und Testudinata) aus dem Mitteleozän von Messel bei Darmstadt. Abhandlungen der Senckenbergischen Naturforschenden Gesellschaft, 480, 1-24.
  • Szyszka, P. (1955). Das Ölschiefervorkommen von Messel. Aufschluss, Sonderb.2, S.102-104.
  • Tobien, H. (1955). Die mitteleozäne Fossilfundstätte Messel bei Darmstadt. Aufschluss, Sonderb.2, S.87-101. (Fossilien: Fische, Frösche, Schildkröten, Krokodile, Schlangen, Vögel, Säugetiere, Insekten, Pflanzenreste)
  • Berg, D. (1964): Krokodile als Klimazeugen. Geol. Rundschau, 54: 328—33, Stuttgart.
  • Dietrich, R. (1972). Nicht alles, was glänzt in Messel, ist Messelit ! Aufschluss, Jg.23, Nr.4, S.131.
  • Bornhardt, J.F. (1975). Neue Fossilfunde aus der Grube Messel und ihre Präparation. Aufschluss, Jg.26, Nr.12, S.453-73.
  • Straus, A. (1976). Eine Gangmine im Eocän von Messel. Aufschluss, Jg.27, Nr.12, S.445-46.
  • Franzen, J.L. (1977). Die Entstehung der Fossilfundstelle Messel. Ber. Naturf. Ges. Freiburg i.Br. Pfannenstiel Gedenkband. 67, S.53—58.
  • Freudenberg, D. (1977). Mineralien aus dem Ölschiefervorkommen der Grube Messel bei Darmstadt. Aufschluss, Jg.28, Nr.8/9, S.359-60.
  • Bluth, H.E. (1977). Messel bei Darmstadt. Lapis, Jg.2, Nr.4, S.26.
  • Dietrich, R. (1978). Das Messelitproblem: Messelit und Anapait aus dem Ölschiefervorkommen bei Messel. Aufschluss, Jg.29, Nr.7/8, S.229-33.
  • Wilke, H.J. (1979). Mineralfundstellen, Bd.7, Hessen. Buch.
  • Raab, M. (1980). Die Geologie der Grube Messel - Gegenwärtiger Kenntnisstand. Aufschluss, Jg.31, Nr.6, S.181-204.
  • Eisvogl, G. (1981). Ein Manide aus dem Mitteleozän der Grube Messel bei Darmstadt (Hessen). Aufschluss, Jg.32, Nr.2, S.77-83.
  • Kühne, W. (1982). Ein Amerikaner im Eozän von Messel. (Gürteltier) Aufschluss, Jg.33, Nr.5, S.203-06.
  • Hedtstück, W. (1985). Die fossile Fischfauna von Messel. Fossilien 2/4, 186-188.
  • NAOM (1986). Grube Messel. Lapis, Jg.11, Nr.6, S.7.
  • NAOM (1986). 500 Literatur-Zitate zum Themenkomplex 'Grube Messel'. Lapis, Jg.11, Nr.7, S.7.
  • S. Schaal & W. Ziegler (Ed.) (1988). Messel, ein Schaufenster in die Geschichte der Erde und des Lebens. 315 S. Verlag W. Kramer, Frankfurt. ISBN 3-7829-III-3
  • Wolf, W. (1988). Schätze im Schiefer. Faszinierende Fossilien aus der Grube Messel. 2.Aufl. Westermann, Braunschweig.
  • Belendorff, K. (1991). Mineralvorkommen im Odenwald. NAOAM e.V. 1991.
  • Jahnke, H. (1998). Die Fossillagerstätte Messel - ein Steckbrief. Aufschluss, Jg.49, Nr.2, S.65-68.
  • Jores, G. (1998). Ein Ameisenbär aus der Grube Messel. Aufschluss, Jg.49, Nr.2, S.69-76.
  • Hörig, K. (1998). Urpferdchen, Krokodil und Ur-Raubtier. Aufschluss, Jg.49, Nr.2, S.77-85.
  • Raab, M. (1998). Industriegeschichte der Grube Messel. Aufschluss, Jg.49, Nr.2, S.87-132.
  • Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst (2000 Hrsg.). Fenster zur Urzeit - Weltnaturerbe Grube Messel. Broschüre - Wiesbaden, 2. Aufl.
  • v. Koenigswald, W. u. G. Storch (1998 Hrsg.). Messel: Ein Pompeji der Archäologie. Thorbecke, Sigmaringen. ISBN 3-7995-9083-8
  • Gruber, G.; Micklich, N. (2007 Hrsg.). Messel - Schätze der Urzeit. Hessisches Landesmuseum Darmstadt. 3. Aufl. 2011, ISBN 978-3-534-24695-3
  • Mangel, G. (2011). Faszination Welterbe Grube Messel. Kleine Senckenberg-Reihe. 160 S.
  • MEZGER, J.E., FELDER, M. & HARMS, F.-J. (2013): Crystalline rocks in the maar deposits of Messel: key to understand the geometries of the Messel Fault Zone and diatreme an the post-eruptional development of the basin fill.- Z.D. Ges. Geow., Bd.164 (4), S.639-62., E. Schweizerbart´sche Verlagsbuchhandlung, Stuttgart.
  • Schaal, F.K., Smith, K.T. & Habersetzer, J. (2018 Hrsg.): MESSEL - ein fossiles Tropenökosystem. Senckenberg-Buch 79. ISBN 978-3-510-61410-3

    (HINWEIS: in diesem aktuellen Standardwerk finden sich zahlreiche weitere Literaturverweise zur Grube Messel.)


Weblinks



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