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Grube Jeanette

Steckbrief

Land

Deutschland

Re­gi­on

Hessen / Darmstadt, Bezirk / Hochtaunuskreis / Usingen / Kransberg / Grube Jeanette

Auf­schluss­be­sch­rei­bung

Halden. Die Grube wurde auch benannt mit Johanniter- oder Johanetten-Zeche.

Geo­lo­gie

Vererzte S-W streichende Störung im unterdevonischen Tonschiefer.

Zu­gangs­be­schrän­kun­gen

Sammelverbot. Genehmigungen werden ausschließlich in Verbindung mit einer Mitgliedschaft im Mineralienverein Bad Nauheim erteilt, welcher das Haldengelände gepachtet hat.

GPS-Ko­or­di­na­ten

Halden der Grube Jeanette (N 50° 20' 10" - E 08° 35' 38")



Halden der Grube Jeanette

WGS 84: 
Lat.: 50,33611111° N, 
Long: 8,59388889° E
WGS 84: 
Lat.: 50° 20' 10" N,
   Long: 8° 35' 38" E
Gauß-Krüger: 
R: 3471161,
 H: 5577872
Regionale Wetter Information, Macrostrat geologische Karten

Verkürzte Mineralienatlas URL:

https://www.mineralienatlas.de/?l=391
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Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

Weitere Funktionen

Bilder von Fundstellen (3 Bilder gesamt)

Haldengelände der Grube Jeanette
Aufrufe (Bild: 1168806562): 2432
Haldengelände der Grube Jeanette

Haldengelände der Grube Jeanette

Copyright: Erik
Beitrag: Erik 2007-01-14
Haldengelände der Grube Jeanette
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Haldengelände der Grube Jeanette

Haldengelände der Grube Jeanette

Copyright: Erik
Beitrag: Erik 2007-01-14
Haldengelände der Grube Jeanette
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Haldengelände der Grube Jeanette

Haldengelände der Grube Jeanette

Copyright: Erik
Beitrag: Erik 2007-01-14

Ausführliche Beschreibung

Abgebaut wurde Ag-führender Bleiglanz, welcher gangförmig an eine annähernd S-W streichende Störung im unterdevonischen Tonschiefer gebunden ist. Die Betriebsperiode erstreckte sich von 1819 bis 1836 - etwa um 1894 (?) wurde die Grube endgültig geschlossen. Bekannt wurde die das Vorkommen vor allem durch Funde von z.T. ausgezeichneten Pyromorphitstufen in den 70er und 80er Jahren. Von der regen Sammeltätigkeit zeugen im Haldengelände zahlreiche Schürfe und Gräben. Pyromorphit tritt in Knollen, meist aber als Kristallrasen oder in Einzelkristallen auf Klüften und Hohlräumen im Gangquarz, seltener auf Tonschiefer auf. Zu finden ist er in kugeligen oder aus Subindividuen aufgebauten Aggregaten und als säulenförmige, seltener nadelige Kristalle, in typischer grüner (Grünbleierz), aber auch brauner und weißer Farbe. Gangart ist weißer Quarz, der auch in meist kleinen weißen, farblosen oder durch Fe-Oxide bräunlich gefärbten Kristallen auftritt. Ein Großteil der weiteren angeführten Mineralien ist im allgemeinen nur selten zu finden.

Mineralien (Anzahl: 18)

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Anglesitr
Gefunden von Sascha Staubach, Identifiziert durch Kristalltracht und Chemismus der Lagerstätte. Röntgenanalyse steht noch aus.
(Hessen/Darmstadt, Bezirk/Hochtaunuskreis/Usingen/Kransberg/Grube Jeanette)
BM
Oxyplumboroméitr
bestimmt von H. Wagner
(Hessen/Darmstadt, Bezirk/Hochtaunuskreis/Usingen/Kransberg/Grube Jeanette)
M
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Mineral (TL) -> Mineral-Typlokalität
Mineral -> micht anerkanntes Mineral
-> Bilder sind verfügbar
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 M -> Link zur allgemeinen Mineralseite
 i -> Informationen etc.
 r -> Referenzinformationen
Mineral ? -> Vorkommen ist fragwürdig

Aktualität: 11. Sep 2019 - 21:28:33

Mineralbilder (29 Bilder gesamt)

Pyromorphit
Aufrufe (Bild: 1362088461): 1108
Pyromorphit

Gelbliche Pyromorphitkristalle, Bildbreite ca 5mm; Grube Jeanette, Kransberg, Taunus, Hessen, Deutschland

Copyright: Erik
Beitrag: Erik 2013-02-28
Mehr   MF 
Pyromorphit
Aufrufe (Bild: 1198935504): 510
Pyromorphit

Tafelige Pyromorphite auf Quarz; Bildbreite ca 3mm; Grube Jeanette, Kransberg, Taunus

Copyright: Erik
Beitrag: Erik 2007-12-29
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Pyromorphit
Aufrufe (Bild: 1197837689): 770
Pyromorphit

Grüne und gelbliche Pyromorphitkristalle bis 6mm; Grube Jeanette, Kransberg, Taunus

Copyright: Erik
Beitrag: Erik 2007-12-16
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Gesteine (Anzahl: 1)

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Aktualität: 11. Sep 2019 - 21:28:33

Referenz- und Quellangaben, Literatur

Literatur:

  • Werner, P. (1973). Der Taunus und seine Mineralien. Aufschluss, Jg.24, H.10, S.420ff.
  • S. Weiß: Mineralfundstellen, Deutschland West, Weise (München), 1990.
  • Ochel, M. (2018). Des Taunus schönstes Mineral.... Min.-Welt, Jg.29, H.2, S.136ff.

Quellenangabe


Weblinks

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