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Das Manganerzvorkommen der Lindener Mark bei Giessen

Steckbrief

Land

Deutschland

Re­gi­on

Hessen / Gießen, Bezirk / Gießen, Landkreis / Lindener Mark

Auf­schluss­be­sch­rei­bung

Geflutete Tagebaue, Stollen, überwachsene Halden. Hauptstollen, der die meisten Tagebaue unterfährt. Förderung und Belegschaft erreicht 1907 813 Mann und 196.000 t; 1917 1391 Mann und 248.843 t.

Geo­lo­gie

Eisenmanganerze; Riffkalk. Versanderz: 20% Mn und 20% Fe.

Zu­gangs­be­schrän­kun­gen

Naturschutzgebiet/Freizeitgelände

Letz­ter Be­such

April 2007

To­po­gra­phi­sche Kar­te

TK25 Bl.5417/5418

Verkürzte Mineralienatlas URL:

https://www.mineralienatlas.de/?l=364
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Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

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Lindener Mark
Aufrufe (Bild: 1423486833): 797
Lindener Mark

Zeitungsbild von 1912. Gießen, Hessen.

Copyright: Archiv: Doc Diether
Beitrag: Doc Diether 2015-02-09

Ausführliche Beschreibung

Allgemeines zur Fundstelle

Das Manganerzvorkommen der Lindener Mark wurde 1841 vom Gießener Advokat Briel entdeckt. Dieser begann dann 1843 auch mit dem Abbau des Erzes in einem Tagebau in der Nähe des heutigen Oberhofes. Später übernahm der Engländer Fernie den Abbau. Nach diesem wurde auch die Grube Fernie (Tagebau Feldwiesen) benannt. Später wurde der Abbau auch auf den Unterhof ausgeweitet (Tagebau Betrieb 8, heute als Naturschutzgebiet "Gießener Bergwerkswald" bekannt).

Zur damaligen Zeit stellte der Bergbau für die umliegenden Orte einen bedeutenden Wirtschaftsfaktor dar, so wurden durch den Abbau viele Arbeitsplätze geschaffen, sei es in den Erzwäschereien, durch die gesamte Logistik des Bergbaus (Unterkünfte für Bergleute, Transport des Erzes,...) und natürlich direkt in den Bergwerken. Davon zeugen heute noch einige Gebäude in Ober- und Unterhof, sowie am Alfredschacht. So befanden sich z.B. im Oberhof die Villa des Bergwerksdirektors sowie die Verwaltung des Bergwerkes, ein Trinkwasserhochbehälter, ein Labor sowie eine Hufschmiede. Die meisten Gebäude haben hier einen Bezug zum ehemaligen Bergbau.

Später wurde der Abbau auch Untertage weitergeführt. Während dem ersten Weltkrieg wurde im Oberhof der Fahrschacht des Hauptstollens (in ca. 28m Tiefe) abgeteuft, der Betrieb 8 im Unterhof war über Stollen mit den meisten anderen Tagebauen verbunden. Der Tagebau Grube Fernie war über Stollen auch mit dem Alfredschacht verbunden

1879 wurde dann eine Drahtseilbahn gebaut, um den Transport des Erzes vom Betrieb 8 zum Bahnhof in Gießen zu ermöglichen. 1916 wurde der Bergbau von der Friedrich Krupp AG übernommen. Der Bergbau wurde bis 1967 weitergeführt, als letzter Abbau wurde im gleichen Jahr der Tagebau der Grube Fernie stillgelegt. Bis dahin zählte das Vorkommen zu den wichtigsten Manganerzvorkommen Deutschlands.

Seitdem erinnert immer noch viel an den damaligen Bergbau: Zwischen Großen-Linden und Klein-Linden befindet sich das Naherholungsgebiet Grube Fernie (Tagebau Feldwiesen), der frühere Tagebau ist mittlerweile geflutet und wird als Fischteich genutzt; unweit davon befindet sich im Wald der "Teufelssee" (Tagebau Eichelstück, geflutet). In dessen Nähe existieren noch kleinere, stark bewachsene Halden, die zum Alfredschacht gehörten. Dort wurde noch bis 1957 im Untertagebau Erz auf mehreren Sohlen gefördert. In der Sandgrube neben der Bahnstrecke richtung Giessen steht ein alter Demag-Bagger, der früher in der Grube Fernie eingesetzt wurde.

Das Erz wurde vorwiegend als meistens handgroßes Stückerz gefördert, in Schlämmteichen setzten sich dann die bei der Erzwäsche erzeugten Eisen- / Manganerzschlämme ab. Diese wurden in späteren Jahren zur Farbherstellung verwendet (Glasur von Ziegeln).

Die Bezeichnung "Bergwerkswald" bezieht sich auf die älteren Abbaue zwischen Oberhof und Unterhof (bei Gießen), wo sich heute das oben genannte Naturschutzgebiet befindet. Dieses wird von der Autobahn A 485 durchquert (Abfahrt Bergwerkswald-Anschlussstelle B49). Heute ist es durch Pfade begehbar, die am Rande des alten Tagebaues verlaufen und direkt an den alten Abbauen, Schlämmteichen, versackten Stollen sowie an markanten Kalk/Dolomit-Felsen vorbeiführen. Vor kurzer Zeit wurden Informationstafeln aufgestellt, die über Fauna und Flora und über den ehemaligen Bergbau informieren.

BILD:1176232252

Bodensenkung durch alte Stollen im Bergwerkswald

BILD:1176232066

Aufschluss mit Manganerzen im Dolomit

BILD:1176230208

Der geflutete Tagebau der Grube Fernie

In diesem Gebiet kam es in der Vergangenheit auch öfters zu Bergschäden durch die alten Stollen, so zum Beispiel zu plötzlichen Bodenabsenkungen (macht sich besonders im Leihgesterner Weg und auf der Autobahn durch Fahrbahnunebenheiten bemerkbar). Durch eine solche Bodenabsenkung wurde 1993 eine Villa im Oberhof so stark beschädigt, dass sie 1996 abgerissen wurde.

Nicht zu verwechseln sind solche Bodenabsenkungen mit Bombentrichtern, die ebenfalls in diesem Gebiet zu finden sind. Diese stammen von den alliierten Luftangriffen vom 6. Dezember 1944, bei dem große Teile von Giessen zerstört wurden.


Lage

Geographisch lässt sich die Fundstelle in 2 Gebiete unterteilen, zum einen das Gelände der ehemaligen Grube Fernie (Tagebau Feldwiesen), zum anderen das Gebiet des Naturschutzgebietes "Gießener Bergwerkswald", dass sich über die Ortsteile Ober- und Unterhof erstreckt.

Die Grube Fernie erreicht man, wenn man von Kleinlinden Richtung Großen-Linden fährt (Gießener Pforte) und direkt vor der Autobahnbrücke nach rechts einbiegt, dort befindet sich ein Parkplatz/Tennisclub. Läuft man von dort aus nicht zum See sondern linkerhand den Fußweg in Richtung Wald, so erreicht man zunächst einen alten Schuppen, später dann einen Acker, auf dem sich die genannten Manganerze finden lassen. In der Nähe befindet sich auch der Teufelssee, ebenfalls ein ehemaliger Tagebau. Weiter in Richtung Klein-Linden kommt man zum Gelände des Alfredschachtes.

Das Naturschutzgebiet erreicht man, wenn man von Leihgestern richtung Gießen fährt und vor den Universitätsgebäuden links einbiegt ("Schwarzacker, Unterhof"). Dieser Straße folgt man bis zum Parkplatz. Hier beginnt das ehemalige Bergwerksgelände (Vorsicht, Mountainbiker!).


Geologie

Laut Wilke haben sich die Eisenmanganerze in diesem Vorkommen zusammen mit Tonen in Karsttaschen und -mulden des Riffkalkes abgesetzt und reichen auch bis in die Tonschiefer des Nebengesteins. Der meist ungeschichtete Riffkalk ist an der Oberfläche verkarstet und dolomitisiert. Solche Karsthohlräume, die teilweise groß genug sind, um sich hinein zustellen, lassen sich heute noch an großen Kalkfelsen mehr oder weniger Abseits der Wege beobachten. Auch Spuren der Manganerze lassen sich dort noch beobachten. Der Riffkalk umfasst annähernd 10 km² bei einer Dicke von bis zu 70 m und wird von jüngeren Tonen, Sanden und Kiesen überlagert. Begrenzt wird das Vorkommen von Grauwacken und Quarziten des Schiefergebirges. In Querstörungen sollen auch Millerit und Erythrin vorgekommen sein, die Felder der Giessener Bergbaue waren auch auf Kobalt und Nickel verliehen


Mineralien

Die Quarzkristalle des Vorkommens sind meistens leicht rauchquarzfarbig, die Färbung ist möglicherweise auf Einschlüsse von Manganmineralien zurückzuführen. Die Kristalle sind praktisch immer sehr kurzprismatisch, flächenarm und als Doppelender (auch mehrfach terminiert=mehrere kleine Spitzen) bis max. 3cm ausgebildet, allerdings sind Größen über 1cm schon eher selten. Auch ein einziger langprismatischer Zepterquarz mit einem verjüngtem Zepter ("Babylonquarz") konnte gefunden werden. Die Quarze treten meist komplett im Manganerz eingeschlossen, aber auch aufgewachsen auf diesem vor. Auch auf Dolomitgängen schienen sie vorzukommen, dies belegen häufige Funde von Kristallen mit rhomboedrischen Negativabdrücken. Die Bildung ist möglicherweise mit denen der authigenen Quarze vergleichbar (Einschätzung des Autors). Psilomelan kommt als nierig stalaktitische, fast glaskopartige Gebilde vor, viel häufiger aber einfach als schwarze, derbe Klumpen auf den alten Halden. Goethit lässt sich als Glaskopf finden (nur bis 3 cm). Hämatit als abgerolltes, dunkelgraues Erzstück, sowie als rote, mm-dicke Überzüge auf Psilomelan. Dolomit, durchsetzt mit Manganmineralien ist im Bergwerkswald allgegenwärtig, in der Literatur werden auch Pseudomorphosen von Pyrolusit nach Bitterspat genannt. Von Pyrolusit wurden gute, tafelige Kristalle sowie strahlige Aggregate bis 7cm gefunden. An einer Stelle im Naturschutzgebiet Bergwerkswald (Betrieb 8) gelang mir der Fund einer Druse mit Kanonenspat-Calcit-xx, die von glaskopfartigen Pyrolusit-Kristallaggregaten überwachsen sind.

Stufen aus der Manganerzlagerstätte der Lindener Mark fanden bereits in frühen Zeiten den Weg in zahlreiche Sammlungen. So sind etwa in Prof. Dr. Reinhard Brauns "Das Mineralreich" Abbildungen typischer Pyrolusit- und "Wad"- Stufen aus der Mineralogischen Sammlung der Universität Giessen zu finden.

BILD:1199317617

Rhodochrosit

BILD:1209074650

Psilomelan

BILD:1220290349

Quarz


Fundmöglichkeiten

Gute Funde sind heute, wie in vielen alten Bergbaugebieten, fast nicht mehr möglich, die Fundstelle hat eher historische Bedeutung. Belegstücke von Psilomelan, Quarz, Goethit, Dolomit lassen sich immer noch finden. Man sollte sich aber unbedingt auf das Aufsammeln beschränken und auf keinen Fall illegale Grabungsaktionen unternehmen (Würde nichts bringen, man würde das gleiche finden wie an der Oberfläche, außerdem Naturschutzgebiet!). Bei meinem besten Fund bisher handelt es sich um eine ca. faustgroße Quarzdruse mit bis zu 3 cm großen Kristallen, die ich 1995 im Uferbereich der Grube Fernie fand.

Mineralien (Anzahl: 18)

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Aragonitr
- Eintrag bei Mindat.org
(Hessen/Gießen, Bezirk/Gießen, Landkreis/Lindener Mark)
3M
Barytr
- Die Mineralien des Grossherzogtums Hessen
Dr.Gg. Greim, Darmstadt
Emil Roth Verlag Gießen
Dieter W. Berger Verlag, Bad Vilbel (Reprint)
- H.-J. Wilke (1979): "Mineralfundstellen, Band 7: Hessen", Weise-Verlag, München
(Hessen/Gießen, Bezirk/Gießen, Landkreis/Lindener Mark)
3M
Braunitr
- Eintrag bei Mindat.org
(Hessen/Gießen, Bezirk/Gießen, Landkreis/Lindener Mark)
2M
Calciti
Im Bergwerkswald als flächenreiche Kristalle, meistens Skalenoeder, Rhomboeder oder Kombinationen aus beiden Formen (u.a. ´Kanonenspat´)
(Hessen/Gießen, Bezirk/Gießen, Landkreis/Lindener Mark)
r
- Die Mineralien des Grossherzogtums Hessen
Dr.Gg. Greim, Darmstadt
Emil Roth Verlag Gießen
Dieter W. Berger Verlag, Bad Vilbel (Reprint)
- H.-J. Wilke (1979): "Mineralfundstellen, Band 7: Hessen", Weise-Verlag, München
(Hessen/Gießen, Bezirk/Gießen, Landkreis/Lindener Mark)
3 BM
Dolomitr
- Die Mineralien des Grossherzogtums Hessen
Dr.Gg. Greim, Darmstadt
Emil Roth Verlag Gießen
- E. Schweizerbart (1943): Zentralblatt für Mineralogie
Dieter W. Berger Verlag, Bad Vilbel (Reprint)
- H.-J. Wilke (1979): "Mineralfundstellen, Band 7: Hessen", Weise-Verlag, München
(Hessen/Gießen, Bezirk/Gießen, Landkreis/Lindener Mark)
3 BM
Erythrini
Laut Bode / Wittern finden sich in der einschlägigen Literatur Hinweise auf Stufen mit Millerit- und Erythrin-Kristallen. Diese stammen wahrscheinlich aus Querstörungen, da ein Vorkommen mit anderen Mangan-Erzen auf einer solchen Lagerstätte ungewöhnlich wäre.

(Hessen/Gießen, Bezirk/Gießen, Landkreis/Lindener Mark)
r
- Bode/Wittern (1989): Mineralien und Fundstellen Bundesrepublik Deutschland, Bode Verlag Haltern

(Hessen/Gießen, Bezirk/Gießen, Landkreis/Lindener Mark)
3M
Goethitr
- Die Mineralien des Grossherzogtums Hessen
Dr.Gg. Greim, Darmstadt
Emil Roth Verlag Gießen
Dieter W. Berger Verlag, Bad Vilbel (Reprint)
- Eigenfund (Goldi85)
(Hessen/Gießen, Bezirk/Gießen, Landkreis/Lindener Mark)
3 BM
'Halloysit'r
Gg. Greim (1894).
(Hessen/Gießen, Bezirk/Gießen, Landkreis/Lindener Mark)
M
Hämatitr
- Die Mineralien des Grossherzogtums Hessen
Dr.Gg. Greim, Darmstadt
Emil Roth Verlag Gießen
Dieter W. Berger Verlag, Bad Vilbel (Reprint)
- Eigenfunde (Goldi85)
(Hessen/Gießen, Bezirk/Gießen, Landkreis/Lindener Mark)
3M
'Limonit'r
- H.-J. Wilke (1979): "Mineralfundstellen, Band 7: Hessen", Weise-Verlag, München
(Hessen/Gießen, Bezirk/Gießen, Landkreis/Lindener Mark)
3M
Manganitr
- Die Mineralien des Grossherzogtums Hessen
Dr.Gg. Greim, Darmstadt
Emil Roth Verlag Gießen
Dieter W. Berger Verlag, Bad Vilbel (Reprint)
- H.-J. Wilke (1979): "Mineralfundstellen, Band 7: Hessen", Weise-Verlag, München
(Hessen/Gießen, Bezirk/Gießen, Landkreis/Lindener Mark)
3M
Milleriti
Laut Bode / Wittern finden sich in der einschlägigen Literatur Hinweise auf Stufen mit Millerit- und Erythrin-Kristallen. Diese stammen wahrscheinlich aus Querstörungen, da ein Vorkommen mit anderen Mangan-Erzen auf einer solchen Lagerstätte ungewöhnlich wäre.
(Hessen/Gießen, Bezirk/Gießen, Landkreis/Lindener Mark)
r
- Bode/Wittern (1989): Mineralien und Fundstellen Bundesrepublik Deutschland, Bode Verlag Haltern
(Hessen/Gießen, Bezirk/Gießen, Landkreis/Lindener Mark)
3M
'Psilomelan'r
- H.-J. Wilke (1979): "Mineralfundstellen, Band 7: Hessen", Weise-Verlag, München
- Eigenfunde (Goldi85)
(Hessen/Gießen, Bezirk/Gießen, Landkreis/Lindener Mark)
3 BM
Pyrolusitr
- Die Mineralien des Grossherzogtums Hessen
Dr.Gg. Greim, Darmstadt
Emil Roth Verlag Gießen
Dieter W. Berger Verlag, Bad Vilbel (Reprint)
- H.-J. Wilke (1979): "Mineralfundstellen, Band 7: Hessen", Weise-Verlag, München
- E. Schweizerbart (1943): Zentralblatt für Mineralogie
(Hessen/Gießen, Bezirk/Gießen, Landkreis/Lindener Mark)
3 BM
Quarzr
- H.-J. Wilke (1979): "Mineralfundstellen, Band 7: Hessen", Weise-Verlag, München
- E. Schweizerbart (1943): Zentralblatt für Mineralogie
- Eigenfunde (Goldi85)
(Hessen/Gießen, Bezirk/Gießen, Landkreis/Lindener Mark)
3 BM
Rhodochrositr
- Die Mineralien des Grossherzogtums Hessen
Dr.Gg. Greim, Darmstadt
Emil Roth Verlag Gießen
Dieter W. Berger Verlag, Bad Vilbel (Reprint)
- H.-J. Wilke (1979): "Mineralfundstellen, Band 7: Hessen", Weise-Verlag, München
- E. Schweizerbart (1943): Zentralblatt für Mineralogie
- Eigenfunde (Goldi85)
(Hessen/Gießen, Bezirk/Gießen, Landkreis/Lindener Mark)
3 BM
'Wad'r
- Die Mineralien des Grossherzogtums Hessen
Dr.Gg. Greim, Darmstadt
Emil Roth Verlag Gießen
Dieter W. Berger Verlag, Bad Vilbel (Reprint)
(Hessen/Gießen, Bezirk/Gießen, Landkreis/Lindener Mark)
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Mineralbilder (5 Bilder gesamt)

Pyrolusit xx (nicht analysiert)
Aufrufe (Bild: 1531130668): 1128
Pyrolusit xx (nicht analysiert)

Sehr schöne kleine Pyrolusit xx. Von der Lindener Mark, bei Gießen in Hessen. Bildbreite ca. 3 mm.

Sammlung: Lars Fischer
Copyright: Lars Fischer
Beitrag: IntronX 2018-07-09
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Rhodochrosit
Aufrufe (Bild: 1441182369): 834
Rhodochrosit

Traubiger Rhodochrosit als etwa 5,5 cm hohe Stufe von der Lindener Mark, Gießen, Hessen, Deutschland.

Sammlung: raritätenjäger
Copyright: raritätenjäger
Beitrag: raritätenjäger 2015-09-02
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Pyrolusit
Aufrufe (Bild: 1355744639): 1501
Pyrolusit

Pyrolusit in aus dickblättrigen xx aufgebauten Zapfen auf schaligem "Hartmanganerz". Fundort: Lindener Mark, Gießen, Hessen, Deutschland. Stufenbreite: 7 cm.

Sammlung: raritätenjäger
Copyright: raritätenjäger
Beitrag: raritätenjäger 2012-12-17
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Gesteine (Anzahl: 2)

Massenkalkr
H.-J. Wilke (1979): \'Mineralfundstellen, Band 7: Hessen\', Weise-Verlag, München
(Hessen/Gießen, Bezirk/Gießen, Landkreis/Lindener Mark)
G
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Referenz- und Quellangaben, Literatur

Quellenangaben/Literatur:

  • Dr. Carl Zerrener (1861):"Die Brauneisen- oder Manganerz-Bergbaue in Deutschland, Frankreich und Spanien.", Buchhandlung J.G. Engelhardt, Freiberg
  • O. Hahn (1863): "Geognostische Beschreibung der Lindener Mark und ihrer nächsten Umgebung bei Gießen, mit besonderer Berücksichtigung der Manganerze, sowie sämtlicher mit denselben auftretenden Mineralien", Z.D.Geol. Ges.
  • A. Stromann (1883): "Die Kalkspatkristalle der Umgebung von Gießen", Ber. Oberhessischen Natur- und Heilkunde, Gießen.
  • Gg. Greim (1894) - (Nachdruck 1994): Die Mineralien des Grossherzogtums Hessen. Verlag Emil Roth, Giessen. 60 S.
  • Z. prakt. Geol., Berlin/Halle-Saale (1898): "Die Manganeisenerzvorkommen der Lindener Mark."
  • Z.prakt.Geol., Berlin/Halle-Saale (32/1924): "Über die Eisenmanganerze der Lindener Mark bei Giessen und des Lahngebietes im allgemeinen".
  • Handbuch hessischer Bodenschätze 4: "Hessische Erzvorkommen, 2: Eisenerze, Manganerze und Bauxit", Darmstadt (1937).
  • E. Schweizerbart (1943): Zentralblatt für Mineralogie.
  • Keller, W.E. (1950). Mineralfundpunkte des Lahn-Dill-Gebietes. Aufschluss, Jg.1, Nr.6, S.99-101.
  • Wilhelm Kegel (1953): Das Paläozoikum der Lindener Mark bei Gießen. Schriftenr.: Abh. Hess. LA Bodenforschung. H.7.
  • (1957). Mineralfundstellen rings um Giessen. Aufschluss 8.
  • R. Weyl (1967): "Geol. Führer durch die Umgebung von Gießen", Gießen.
  • Strübel, G. (1968). Zur Mineralogie und Erdgeschichte der Lindener Mark bei Gießen. Aufschluss Jg.19, Nr.1, S.2-11.
  • H.-J. Wilke (1979): "Mineralfundstellen, Band 7: Hessen", Weise-Verlag, München.
  • Leyerzapf, H. (1979). Erloschene Rhodochrosit-Vorkommen. Lapis, Jg.4, H.10, S.17.
  • Karsten Porezag (1986): "Eisenerzbergbau in Hessen", Eigenverlag Förderverein Besucherbergwerk Grube Fortuna e. V., Wetzlar.
  • Bode/Wittern (1989):"Mineralien und Fundstellen Bundesrepublik Deutschland", Bode-Verlag Haltern.
  • R.Haus: "Die Grube Fernie bei Gießen" Emser-Hefte, Bode Verlag 10,2. S.49-52 (1989).
  • Schallreuter, R. (2001). Ostrakoden aus dem Ostrakodenkalk (Silur) der Lindener Mark bei Gießen (Hessen). Paläont. Z., Bd.74, Nr.4, S.517–31.
  • "Geschichte der Gegenwart gegenübergestellt", Artikel im Giessener Anzeiger vom 13.10.2008.
  • WikiPedia:Bergwerkswald
  • Versuch einer Linneser Ortschronik

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