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Steinbruch Trautvetter

Steckbrief

Fund­s­tel­lenpfad

Deutschland / Hessen / Gießen, Bezirk / Marburg-Biedenkopf, Landkreis / Steffenberg / Steinperf / Steinbruch Trautvetter (Steinbruch am Burgberg)

An­fahrts­be­sch­rei­bung

500 m SSW von Steinperf und ca. 16 km NO von Dillenburg.

Auf­schluss­be­sch­rei­bung

Diabas-Steinbruch

Geo­lo­gie

Kleine hydrothermale postvariszische Adern in Basalten aus dem Devon bis Unterem Karbon. Diese Basalte gehören zur Dill-Mulde (südöstliche Grenze zum rheinischen Massiv).

Zu­gangs­be­schrän­kun­gen

aktiver Steinbruch. Vor dem Betreten ist unbedingt eine Erlaubnis des Betreibers einzuholen.

GPS-Ko­or­di­na­ten

Steinperf (N 50° 48' 52,78" E 8° 28' 35,40")



Steinperf

WGS 84: 
Lat.: 50,81466111° N, 
Long: 8,4765° E
WGS 84: 
Lat.: 50° 48' 52,78" N,
   Long: 8° 28' 35,4" E
Gauß-Krüger: 
R: 3463179,
 H: 5631157
Regionale Wetter Information, Macrostrat geologische Karten

Verkürzte Mineralienatlas URL

https://www.mineralienatlas.de/?l=361
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Verkürzte Pfadangabe

Steinbruch Trautvetter, Steinperf, Steffenberg, Marburg-Biedenkopf, Gießen, Hessen, DE
Nützlich für Bildbeschreibungen und Sammlungsbeschriftungen

Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

Weitere Funktionen

Bilder von Fundstellen (8 Bilder gesamt)

Steinperf
Aufrufe (Bild: 1295256421): 6387
Steinperf

Blick nach Nordosten. Januar 2011.

Copyright: skibbo
Beitrag: skibbo 2011-01-17
Steinbruch Steinperf
Aufrufe (Bild: 1274009280): 7113
Steinbruch Steinperf

Steinbruch am 01.05.2010; Steinperf, Dillenburg, Hessen

Copyright: Hg
Beitrag: Hg 2010-05-16
großer Bagger...
Aufrufe (Bild: 1241993628): 7115
großer Bagger...

Steinbruch Trautvetter, Steinperf, Landkreis Marburg-Biedenkopf, Hessen, Deutschland

Copyright: Goldi85
Beitrag: Goldi85 2009-05-11

Ausführliche Beschreibung

BILD:1188338288

Der Ort Steinperf liegt in den Ausläufern von Westerwald und Rothaargebirge. Die Besiedlung des Ortes geht bis 500 v. Chr. zurück. Bereits die Kelten sollen in der Gegend um Steinperf schon Eisenerze abgebaut und zu Eisen verhüttet haben, das dann als wertvoller Rohstoff für Waffen und Werkzeuge bis nach Damaskus gebracht wurde.

Der ausgedehnte Steinbruch südöstlich des Ortes wird von der Steinperfer Betonwerk Becker GmbH betrieben, abgebaut wird Diabas zur Split- und Schottergewinnung.
Das Gestein ist stark geklüftet und wird von zahlreichen, meist relativ geringmächtigen hydrothermalen Gängen durchzogen. Vorherrschendes Mineral in den Gängen und Klüften ist Calcit - ab und zu sind ganze Wände von Tapeten aus Calcitkristallen bedeckt - als weiteres Mineral tritt vor allem Prehnit auf. Hohlräume in den Calcitgängen sind sehr häufig aber meist nur schmal, hin und wieder können solche Klüfte aber auch beträchtliche Ausmaße erreichen.

BILD:1188552473

BILD:1188552712

Einen solchen größeren, mit pfirsichfarbenen Calciten bis etwa 4cm ausgekleideten Hohlraum und daraus geborgene Stufen zeigen die Bilder rechts. Die gesamte, noch anstehende Kluft maß letztendlich etwa 1m in der Höhe, war bis zu 40cm tief und an der mächtigsten Stelle 30cm breit. Solche großen Hohlräume sind aber relativ selten bzw werden durch die Sprengungen oft zerstört.

Besonders bekannt ist der Steinbruch Steinperf für grüne Zinkblende, die hier in Kombination mit Calcit oder auch Prehnit gefunden werden kann.

Mineralien (Anzahl: 26)

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ZurücksetzenAlBBaCCaCuFFeHKNaNiOPbSSiZn
'Chabasit-Serie'r
Mineralienwelt 8 (1997) S.16-19
(Hessen/Gießen, Bezirk/Marburg-Biedenkopf, Landkreis/Steffenberg/Steinperf/Steinbruch Trautvetter (Steinbruch am Burgberg))
M
Epidoti
In Steinperf kommt Epidot meist nur als derbe Beläge auf Diabas vor.
(Hessen/Gießen, Bezirk/Marburg-Biedenkopf, Landkreis/Steffenberg/Steinperf/Steinbruch Trautvetter (Steinbruch am Burgberg))
M
'Heulandit-Serie'r
Mineralienwelt 8 (1997) S.16-19
(Hessen/Gießen, Bezirk/Marburg-Biedenkopf, Landkreis/Steffenberg/Steinperf/Steinbruch Trautvetter (Steinbruch am Burgberg))
M
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Legende

Mineral -> anerkanntes Mineral
Mineral (TL) -> Mineral-Typlokalität
Mineral -> micht anerkanntes Mineral
-> Bilder sind verfügbar
 5 -> Anzahl der Regionslokalitäten an denen das Mineral gefunden werden kann
 M -> Link zur allgemeinen Mineralseite
 i -> Informationen etc.
 r -> Referenzinformationen
Mineral ? -> Vorkommen ist fragwürdig

Aktualität: 11. Jul 2020 - 16:11:40

Mineralbilder (88 Bilder gesamt)

Sphalerit
Aufrufe (Bild: 1483729595): 1727
Sphalerit

Größe: 80x62x20 mm; Fundort: Stbr. Trautvetter, Steinperf, Hessen, Deutschland

Copyright: Christiane David
Beitrag: slugslayer 2017-01-06
Mehr   MF 
Sphalerit
Aufrufe (Bild: 1543097524): 625
Sphalerit

Steinperf, Hessen. Kristallgröße 4 mm.

Copyright: skibbo
Beitrag: skibbo 2018-11-24
Mehr   MF 
Calcit
Aufrufe (Bild: 1500876827): 610
Calcit

Diabasbruch Trautvetter Steinperf/Marburg-Biedenkopf. Bildbreite 10 mm

Copyright: Lithos
Beitrag: Lithos 2017-07-24
Mehr   MF 

Gesteine (Anzahl: 3)

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Legende

Gestein -> Name des Gesteins
Gestein (TL) -> Gestein Typlokalität
-> Bilder sind verfügbar
 5 -> Anzahl der Fundstellen für dieses Gestein in der Region
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 i -> Informationen etc.
 r -> Referenzinformationen
Gestein ? -> Vorkommen fragwürdig

Aktualität: 11. Jul 2020 - 16:11:40

Gesteinsbilder (1 Bilder gesamt)

Diabas
Aufrufe (Bild: 1232305526): 18050
Diabas

Bildausschnitt: 5 x 5 cm; Steinbruch Trautvetter, Steinperf, Dillenburg, Hessen, Deutschland

Copyright: Hg
Beitrag: Hg 2009-01-18
Mehr   GF 

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Aktualität: 11. Jul 2020 - 16:11:40

Referenz- und Quellangaben, Literatur

Quellenangabe:

  • Weiß, S. Mineralfundstellen Atlas, Deutschland West. Weise Verlag, München. 1990.
  • Lapis Red. (1993). Lapis Aktuell: Zinkblende vom Steinperf / Hessen: Grün durch Kobalt. Lapis, Jg.18, Nr.12, S.5.
  • Rager, H. et al. (1996). Eur. J. Miner., 8, S.1191-98.
  • Blaß, G. & Graf, H.W. (1997). Neue Mineralienfunde und Bestimmungen (17). Min.-Welt, Jg.8, Nr.2, S.16-19.
  • Galvier, J. (1997). Echos de la presse international - Sphalerite verte, le cobalt responsable. Règne Minéral, Nr.15, S.43.
  • Jahn, S. (2006). Ein nicht alltäglicher Fund ... (Kurz & Fündig). Min.-Welt, Jg.17, Nr.5, S.6.
  • Verfasser: Hg & Erik

Einordnung



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