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Grube Bergfreiheit

Steckbrief

Fund­s­tel­lenpfad

Deutschland / Hessen / Kassel, Bezirk / Waldeck-Frankenberg, Landkreis / Bad Wildungen / Grube Bergfreiheit

An­fahrts­be­sch­rei­bung

9 km SSW von Bad Wildungen. Gehört zum Kellerwald.

Auf­schluss­be­sch­rei­bung

Bergwerk. (aufgelassen), jetzt Besucherbergwerk).

Geo­lo­gie

Devonische Kieselschiefer und Kalke mit Kupfer-Erzen.

To­po­gra­phi­sche Kar­te

TK 4920

Verkürzte Mineralienatlas URL

https://www.mineralienatlas.de/?l=10074
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Verkürzte Pfadangabe

⚒ Bergfreiheit, Bad Wildungen, Waldeck-Frankenberg, Kassel, Hessen, DE
Nützlich für Bildbeschreibungen und Sammlungsbeschriftungen

Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

Weitere Funktionen

Bilder von Fundstellen (7 Bilder gesamt)

Bergschmiede im Museum
Aufrufe (Bild: 1342874719): 1369
Bergschmiede im Museum

Bergfreiheit, Bad Wildungen, Nordhessen, Hessen. 2003.

Copyright: Doc Diether
Beitrag: Doc Diether 2012-07-21
Mittelalterliches Ensemble
Aufrufe (Bild: 1342874599): 1343
Mittelalterliches Ensemble

mit Huthaus und Bergschmiede. Bergfreiheit, Bad Wildungen, Nordhessen, Hessen. 2003.

Copyright: Doc Diether
Beitrag: Doc Diether 2012-07-21
Knappenkapelle
Aufrufe (Bild: 1342874469): 1340
Knappenkapelle

Bergfreiheit, Bad Wildungen, Nordhessen, Hessen. 2003.

Copyright: Doc Diether
Beitrag: Doc Diether 2012-07-21

Ausführliche Beschreibung

Im Kellerwald wurde bereits zur keltischen Zeit Eisenerz gewonnen und verhüttet. Schon 1052 wurde urkundlich der Bergfreiheitliche Bergbau bestätigt. 1559 wurde die sog. "Bergfreiheit" verkündet. Diese gewährte den Bergleuten umfangreiche Rechte, sodaß sie in den Kellerwald zogen. von 1555 bis 1618 betrug die Bevölkerung um die 1000 Einwohner. Sinkende Erzerträge und der 30-jährige Krieg zwangen dann zum Verlassen der Bergfreiheit. 1650 lebten demnach nur noch 14 Mann und 1 Weib dort. Am "Sauplatz" wurden die Ofenrückstände der Schmelzen, die "Ofensauen" gelagert. Heute sind Spuren des damaligen Bergbaus erhalten: Es sind ca. 20 km unterirdische Gangsysteme. Im Kupfererzbergwerk kann man seit 1974 einen Eindruck vom damaligen Bergbau gewinnen. (Schaubergwerk). Im mittleren Urfftal war im 16. und 17. Jhd. das Zentrum des alten Bergbaus, ein umfangreiches Industriegebiet. Es gab 19 Hütten zur Kupferverarbeitung, dazu zahllose Betriebe der Weiterverarbeitung wie Hämmer, Gießereien. Erschließungsversuche zwischen 1708 und 1737 verleifen verlustreich. Dann gab es noch Untersuchungsarbeiten zwischen 1850 und 1900. 1908 kam das Grubenfeld an die Fa. Krupp in Essen.

Reste von altem Bergmannsdorf und kleines Besucherbergwerk.

Kupferbergwerk Bertsch:

Gewerkschaftsverein BERTSCH,e.V., Im Urfftal 15, 34537 Bad Wildungen. T: 0700.23749375, www.bergfreiheit.de

Kleines, bescheidenes Besucherbergwerk.

Öffnungszeiten:

April bis Oktober Mittwoch bis Sonntag und Feiertage von 14:00 bis 16:00 Uhr.

Eintrittspreise:

Erwachsene: 4€; Kinder bis 10 Jahre: 2€ und Gruppen ab 10 Pers.: 3€.

Museum im Bergarbeiterdorf:

Im ehemaligen Bergamt, eines der ältesten in Hessen ist eine kleine Ausstellung über den Bergfreiheiter Kupferbergbau und dei Verhüttung der Erze. Öffnungszeiten tel. erfragen.

Mineralien (Anzahl: 6)

Mineralbilder (1 Bilder gesamt)

Kellerwalder Achat
Aufrufe (Bild: 1340198035): 2125
Kellerwalder Achat

Nähe Bergfreiheit gefunden, Durchmesser ca. 21 cm

Sammlung: Michael Kyaw
Copyright: Michael Kyaw
Beitrag: Kilo 2012-06-20
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Gesteine (Anzahl: 4)

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Referenz- und Quellangaben, Literatur

Literatur:

  • Weiß, S: Mineralfundstellen, Deutschland West, Weise Verlag, München, 1990, S.82.
  • Hinweistafel beim Bergwerk. 2000.

Weblinks:

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