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Seleniderztrümer

Steckbrief

Land

Deutschland

Re­gi­on

Niedersachsen / Goslar, Landkreis / Braunlage / St. Andreasberg, Revier / Beerberg / Grube Roter Bär / Seleniderztrümer

Geo­lo­gie

Anreicherung von Seleniden.

To­po­gra­phi­sche Kar­te

Geologische Karte, Blatt St. Andreasberg, 1:25 000, Nr. 2378

Verkürzte Mineralienatlas URL:

https://www.mineralienatlas.de/?l=49732
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Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

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Bilder von Fundstellen (2 Bilder gesamt)

Die Lage der Erzgänge und Ruscheln Sankt Andreasberg, (WILKE 1952)
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Die Lage der Erzgänge und Ruscheln Sankt Andreasberg, (WILKE 1952)

Die Lage der Erzgänge und Ruscheln Sankt Andreasberg (WILKE 1952), projiziert auf Sieberstollenniveau, Roter Bereich Ernstgang und Seleniderztrümer Grube Roter Bär

Sammlung: ganomatit
Copyright: ganomatit
Beitrag: ganomatit 2019-09-16
unbekanntes Ag-Pb-Bi-Selenid (X) Roter Bär
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unbekanntes Ag-Pb-Bi-Selenid (X) Roter Bär

unbekanntes Ag-Pb-Bi-Selenid (X) Roter Bär, Seleniderztrümer, Sankt Andreasberg/Harz, aus Wallis, E. (1994): Erzparagenetische und mineralchemische Untersuchung der Selenide im Harz. Unv. Diplomarb...

Sammlung: ganomatit
Copyright: Wallis 1994
Beitrag: ganomatit 2019-09-16

Ausführliche Beschreibung

Seleniderztrümer

„Neben den schon beschriebenen eigentlichen Erzgängen erschlossen die Sucharbeiten der Ilseder Hütte zahlreiche weitere unbekannte kleine und kleinste Gangtrümchen. Drei solcher, nur 2–3 cm mächtiger Kalkspatschnüre wurden wegen ihrer Selenerzführung in der mineralogischen Literatur berühmt.

Dieses Vorkommen entdeckte man beim Vortrieb des Sieberstollen-Bärener Querschlag bei 678, 681 und 700 m nördlich vom Wennsglückter Gang. Ausführlich bearbeitet wurden sie vom Hamburger Mineralogieprofessor ROSE (ROSE, 1924) (GEILMANN & ROSE 1928), dessen umfangreiches Sammlungsmaterial der Grube Roter Bär heute dem Mineralogischen Museum der Universität Hamburg gehört.

Im Gegensatz zu den anderen, bisher beschriebenen Erzgängen setzen die Selenierztrümchen im kulmischen Grauwackenhornfels auf. Der grobkörnige, leicht rosa gefärbte Kalkspat enthält ganz unregelmäßig eingesprengte Nester von feinspeisigen, schlierigen Seleniden, die auf den ersten Blick wie Bleiglanz aussehen.“ [1]

Roterbärit
Roterbärit

Mikroskopische Aufnahme: Roterbärit (Rtb) als Einschluss in Clausthalit (Cth), mit gediegen Gold (Au), Bohdanowiczit (Boh), Mertieit-II (Mt-II) in Karbonat-Gangart (Cb).

Technische Universität Clausthal
Ernstgang und Selenerztrümchen
Ernstgang und Selenerztrümchen

Ernstgang und Selenerztrümchen, Sankt Andreasberg/Harz, "Clausthalit, Tiemannit und ein unbekanntes Ag-Pb-Bi-Selenid in einem Kalkspat- Quarzgängchen. Durch Beimengungen von Hämatit ist der grobkör...

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Paragenese Schema Sankt Andreasberg
Paragenese Schema Sankt Andreasberg

Paragenese Schema Sankt Andreasberg, aus Wallis, E. (1994): Erzparagentische und mineralchemische Untersuchung der Selenide im Harz. Unv. Diplomarbeit, Univ. Hamburg, Deutschland.

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Mineralien (Anzahl: 23)

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Aktualität: 12. Sep 2019 - 21:42:06

Mineralbilder (1 Bilder gesamt)

Wollastonit xx, Axinit xx und Pyrit xx
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Wollastonit xx, Axinit xx und Pyrit xx

Wollastonit, Axinit und Pyrit, Bärener Querschlag, Sieberstollenniveau, Sankt Andreasberg/Harz, Stufe etwa 4x1,5x0,5 cm, Bereich Seleniderztrümer?

Sammlung: ganomatit
Copyright: ganomatit
Beitrag: ganomatit 2017-02-15
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Aktualität: 12. Sep 2019 - 21:42:01

Referenz- und Quellangaben, Literatur

Literatur:

  • Cabral, A.R., Ließmann, W., Lehmann, B. (2015): Gold and palladium minerals (including empirical PdCuBiSe3) from the former Roter Bär mine, St. Andreasberg, Harz Mountains, Germany: a result of low-temperature, oxidising fluid overprint. Mineralogy and Petrology 109, 649-657. as unnamed PdCuBiSe3
  • Geilmann, W. u. Rose, H. (1928). Ein neues Selenerzvorkommen in St. Andreasberg im Harz. N.Jb.Min. 57, Beil. Bd. 785-817.
  • Ließmann, W., Bock, M. (1993): Die Grube Roter Bär bei St. Andreasberg/Harz. Verlag Sven von Loga, Köln.
  • Wallis, E. (1994): Erzparagenetische und mineralchemische Untersuchung der Selenide im Harz. Unv. Diplomarbeit, Univ. Hamburg, Deutschland.
  • Ließmann, W. (2019). Roterbärit - Neu aus St.Andreasberg, Harz. Min.-Welt, Jg.30, H.5, S.89-92.
  • Literatur und Verfasser: ganomatit

 

Einzelnachweise

  • 1. LIEßMANN, BOCK, 1993, „Die Erzvorkommen der Grube Roter Bär“, S.60-62.