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Burgstätter Gang

Steckbrief

Fund­s­tel­lenpfad

Deutschland / Niedersachsen / Goslar, Landkreis / Clausthal-Zellerfeld / Burgstätter Gang

An­fahrts­be­sch­rei­bung

Er war etwa 2,5 km lang und verlief vom Südrand des heutigen Clausthal-Zellerfelder Ortsteils Zellerfeld in Richtung Südosten bis ungefähr zum Hirschler Teich.

Auf­schluss­be­sch­rei­bung

Viele Gruben, zuerst Pingen und Verhaue, Halden. (aufgelassen). Der Burgstätter Zug war eine der bedeutendsten Erzlagerstätten des Harzes. Die wichtigsten Gruben waren "Dorothea" und "Caroline".

Wilhelmer-, Kranicher- und Dorotheer Erzmittel O v. Clausthal.

Geo­lo­gie

Zinkblende als wichtigstes Wertmineral. Brekzien.

Verkürzte Mineralienatlas URL

https://www.mineralienatlas.de/?l=35822
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Verkürzte Pfadangabe

Burgstätter Gang, Clausthal-Zellerfeld, Goslar, Niedersachsen, DE
Nützlich für Bildbeschreibungen und Sammlungsbeschriftungen

Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

Weitere Funktionen

Ausführliche Beschreibung

In der Blütezeit des Bergbaus am Burgstätter Zug zu Beginn des 19. Jhd. waren folgende Bergwerke mit ihren entsprechenden Wasserrädern in Betrieb: Die Gruben Caroline, Dorothea, Elisabeth und Eleonore verfügten jeweils über ein eigenes Kehrrad und ein Kunstrad. In der Grube Wilhelm verrichteten ein Kehrrad und zwei Kunsträder ihren Dienst. Ein Kehrrad und sogar drei untereinander hängende Kunsträder konnte die Grube Lorenz vorweisen. Die Grube Margaretha hatte lediglich ein Kehrrad, welches auch von den "radlosen" Gruben Ludwig, Catharina und Sophie genutzt wurde. Ebenfalls ohne eigenes Wasserrad und somit von der Energieversorgung durch benachbarte Bergwerke abhängig waren die Erzgruben Benedikte, Gabriel, Haus Israel, Englische Treue und Bergmannstrost.

Mineralien (Anzahl: 47)

Mineralbilder (1 Bilder gesamt)

Pyrit
Aufrufe (Bild: 1383850529): 1069
Pyrit (SNr: B000123)

Pentagondodekaedrische hellmessingfarbene Kristalle, BB = 7,1 mm, Historischer Fund vom Burgstädter Gang, Clausthal, Harz, Niedersachsen, Deutschland.

Sammlung: Lithothek der Münchener Micromounter
Copyright: Joachim Esche
Beitrag: Münchener Micromounter 2013-11-07
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Gesteine (Anzahl: 5)

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Referenz- und Quellangaben, Literatur

Literatur:

  • Carl Friedrich Alexander Hartmann (1838). Taschenbuch für reisende Mineralogen, Geologen, Berg- u. Hüttenleute ..., Bd.1. Verlag B.F. Voigt, Weimar. S.99-108.
  • Hüttenhain, H. (1958). Die Oberharzer Blei-Zinkerzgänge. Aufschluss, Jg.9, Nr.8/9, S.199-205.
  • Ließmann, W. (2014). Das Burgstätter Revier. In.: Tagungsband, VFMG Sommertagung 2014 in Goslar/ Harz. S.22.
  • Ließmann, W. & K. Stedingk (2019): Mineralien und Bergbau im Harz: Clausthal-Zellerfeld. Min.-Welt, Jg.30, H.5, S.52.
  • Schirmer, T., W. Ließmann, C. Macauley, P. Felfer (2020). Indium and Antimony Distribution in a Sphalerite from the “Burgstaetter Gangzug” of the Upper Harz Mountains Pb-Zn Mineralization. Minerals, Vol.10, Nr.9, Art.-Nr. 791.

Weblinks: