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Das Erzbergwerk Rammelsberg

Steckbrief

Land

Deutschland

Re­gi­on

Niedersachsen / Goslar, Landkreis / Goslar / Rammelsberg

GPS-Ko­or­di­na­ten

Erzbergwerk Rammelsberg (N 51° 53'25.63°; O 10° 25'09.81°)



Erzbergwerk Rammelsberg

WGS 84: 
Lat.: 51,89045278° N, 
Long: 10,41939167° E
WGS 84: 
Lat.: 51° 53' 25,63" N,
   Long: 10° 25' 9,81" E
Gauß-Krüger: 
R: 3597789,
 H: 5751667
Regionale Wetter Information, Macrostrat geologische Karten

Auf­schluss­be­sch­rei­bung

Bergwerk untertägig

Geo­lo­gie

Synsedimentär-submarin-exhalativ gebildete Lagerstätte (SedEx) mit Pb-Cu-Fe-Zn-S-Vererzung und Spuren von Au sowie Ag in Sedimenten (v.A. Tonschiefer). Massivsulfid-Lagerstätte.

Zu­gangs­be­schrän­kun­gen

Die gesamten Übertageanlagen wurden von der Unesco zum Weltkulturerbe erklärt. Rammelsberg ist heute ein Museum und kann besichtigt werden. Weitere Informationen zum Erzbergwerk gibt es hier.

Verkürzte Mineralienatlas URL:

https://www.mineralienatlas.de/?l=410
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Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

Weitere Funktionen

Bilder von Fundstellen (21 Bilder gesamt)

Rammelsberg-Schacht und Halden
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Rammelsberg-Schacht und Halden

Rammelsberg, Goslar, Niedersachsen. 8.1965. Aktiver Bergbau!

Copyright: Doc Diether
Beitrag: Doc Diether 2016-10-04
Winkler Wetterschacht
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Winkler Wetterschacht

Rammelsberg, Goslar, Niedersachsen. 9.2014.

Copyright: Doc Diether
Beitrag: Doc Diether 2015-02-12
Karte Berganlagen und Blockschutthalden
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Karte Berganlagen und Blockschutthalden

Rammelsberg, Goslar, Niedersachsen. 9.2014

Copyright: Doc Diether
Beitrag: Doc Diether 2015-02-12

Ausführliche Beschreibung

Geschichte

Nach neuesten archäologischen Untersuchungen von Schlacken, geht der Bergbau bis auf das 3. und 4. Jahrhundert (n.Chr.) zurück. Es fand ein Abbau im Ausbiß des Alten Lagers statt. Die erste urkundliche Erwähnung im Jahre 968 n.Chr. durch den Mönch Widukind besagt, dass Kaiser Otto der Große im Sachsenland "Silberadern" aufgeschlossen hat, um seine Kriege zu finanzieren.

Erste Blütezeit (968-1235)

Die Kaiser besaßen alle Bergrechte und die Stadt Goslar wurde zu einer der bedeutensten Residensen. Aus dem durch Abbau von silberhaltigem Galenit gewonnenen Silber wurde eine noch nie dagewesene Menge an Silbermünzen, sogenannte Otto-Adelheid-Pfennige geprägt, welche in weiten Teilen Europas ein beliebtes Zahlungsmittel waren. Die jährliche Erzförderung betrug ca. 8.000-10.000t.

Der Niedergang (1236-1360)

Im Jahre 1235 übergab der junge Staufenkaiser Friedrich II die Zehntrechte den Herzögen von Braunschweig-Wolfenbüttel. Nach dieser Zeit begann der bergbauliche Niedergang.

Es gab mehrere Einstürze. Beim Abbau der Vorjahre hatte man es schlichtweg versäumt, die geschaffenen Hohlräume des Grubengebäudes zu stabilisieren oder zu verfüllen. Ein beträchtliches Problem stellte auch der Baumbestand dar. Durch das exzessive Abholzen der Wälder in der Region für Holzkohlengewinnung, Streckenausbau etc., gab es einen beträchtlichen Holzmangel.

Ebenso war man mit zunehmender Abbauteufe nicht mehr in der Lage, die Grubenwässer unter Kontrolle zu halten. Dieses hatte zur Folge, dass die Erzförderung von Jahr zu Jahr zurückging. Nach einem großen Einsturz, bei dem auch die Förderschächte stark beschädigt wurden, kam der Bergbau vollständig zum Erliegen.

In den Jahren von 1361-1460 übernahm die Stadt Goslar (durch goslarer Bürger) nach und nach alle Anteile an privaten Gruben (es gab 102 urkundliche Grubennamen).

Zweite Blütezeit (1461-1525)

Um 1460 wurden die bergbaulichen Tätigkeiten wieder aufgenommen. In der Ruhezeit von 100 Jahren hatte sich das Gebirge gesetzt, auch das Eindringen von Oberflächenwasser hatte sich minimiert, so dass wieder ohne größere Probleme gefördert werden konnte. Auch die Wälder des Harzes hatten sich erholt, es stand nun wieder genügend Holz für die Hütten und Gruben zur Verfügung.

Man wältigte die alten Tagesförderschächte auf und nutzte die alten Grubenbaue, in denen noch beträchtliche Erzmassen vorhanden waren. Schon bald wurde die Erzförderung auf bis zu 15.000t Erz im Jahr gesteigert, andere Quellen berichten sogar von bis zu 30.000t Erz, eine bis dahin noch nie erreichte Menge.

In den Jahren von 1526-1552 kam es zu Problemen durch einen anhaltenden Streit um das Bergrecht zwischen der Stadt Goslar und dem Herzog Heinrich dem Jüngeren von Braunschweig-Wolfenbüttel. Infolge des Streits wurden der Stadt Goslar die Berghoheit, die Berggerichtsbarkeit, der Zehnt entzogen und dem Herzog übertragen.

Die herzogliche Verwaltung (1553-1648)

Unter herzoglicher Verwaltung konnte die Grubenwasserlösung wesentlich verbessert werden. Im ersten Schritt wurden die Herzberger Teiche mit einem Fassungsvermögen von 25.000 m3 angelegt, um in Trockenzeiten die Wasserräder mit genügend Aufschlagwasser zu Versorgen. Später erfolgte eine Überholung der Wasserkunst durch den erzgebirgischen Kunstmeister Heinrich Eschenbach. Dadurch wurden die tiefergelegenden Baue wieder freigelegt und der Abbau konnte in dem Bereich wieder aufgenommen werden. Erst durch diese Maßnahmen wurde der Bergbau am Rammelsberg wieder wirtschaftlich. Die Produktion stieg bis auf 25.000t Erz pro Jahr.

Infolge des Dreißigjährigen Krieges sank die Förderung in den letzten Jahren auf 9.000 -12.000t pro Jahr. Grund dafür waren beträchtliche Schäden an den ungeschützen Gruben und Hütten. Mit dem Tode von Herzog Friedrich Ulrich im Jahre 1634, dem letzten männlichen Nachkommen der Linie, gingen alle Besitze an die 7 Herzoge der 3 fürstlichen erbberechtigten Linien. Durch den Erbvertrag entstand die den Rammelsberg einschließende "Harzer Communion".

Bergbau zwischen 1649 und 1866

Nach dem Krieg machten sich die Schäden noch für Jahrzehnte bemerkbar. Es gab einen beträchtlichen Mangel an Bergleuten in den Gruben, welchen man durch längere Schichten zu kompensieren versuchte. Nun wurde auch in der Nacht gefördert und das notwendige Feuersetzen mußte verlegt werden (von nächtlichen "Feuerungen" auf Sonnabend und Montag). Versuche das Feuersetzen durch Schießarbeit zu ersetzen, scheiterten an der hohen Festigkeit des Erzes.

Trotz Verbesserung der Wasserkunst und Vergrößerung der Herzberger Teiche auf 100.000 m3 Fassungsvermögen, sowie die Einführung des Versatzes, konnte die Förderung 20.000t pro Jahr nicht überschreiten. In den Jahren ab 1728 kam starker Holzmangel hinzu. Bis 1763 konnten nur 6.000-8000t Erz pro Jahr gefördert werden.

1820 erwarb die Communion den Alleinbesitz am Rammelsberg. Durch den Wiener Kongress wurde die bis dato freie Reichsstadt Goslar dem Königreich Hannover zugesprochen.

In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts gab es einige technische Neuerungen in den Gruben. Eisenketten und Hanfseile wurden durch Drahtseile ersetzt (siehe: Erfindungen im Harzer Bergbau), ebenso erfolgte eine Verlegung von eisernen Schienenbahnen in den Hauptförderstrecken. Übrigens wurde der erste Gleisstrang aus massiven Eisenschienen im Oberharz verlegt! Der anhaltende Holzmangel und die Verbesserung der Sprengtechnik führte zu einem schrittweisen Übergang vom Feuersetzen zur Schießarbeit.

Im Jahre 1858 wurde auf Anraten von Bergrat Hermann Koch, dem Vater des Bakteriologen Robert Koch, das Auffahren eines alten Suchschachtes begonnen. Dieser wurde bereits 100 Jahre zuvor, zur Erkundung neuer Erzlager, erfolglos auf 110m abgeteuft. Bereits nach weiteren 10m stieß man auf Erz mit 7m Mächtigkeit, allerdings war der Erzkörper zunächst zu geringmächtig und stellenweise ganz verdrückt. Nach weiteren Erkundungen stellte sich das Neue Lager als genauso reich und ergiebig heraus wie das Alte.

Die Zeit von 1867-1914

1866 wurde das Königreich Hannover eine preußische Provinz. Damit fiel der hannoversche Anteil von 4/7 am Unterharzer Communionsgebiet an Preußen.

Durch den Bergrat Wilhelm Wimmer wurde ein neuer Betriebsplan umgesetzt. Im Vordergrund lag die Erschließung des Neuen Lagers. Dazu wurde der Kanekuhler Schacht nachgerichtet, erweitert und auf 295m (7. Sohle) vertieft. Da in anhaltenden Trockenperioden, durch das Fehlen des Aufschlagswasser, die Wasserräder nicht mehr genügten und ein Absaufen der unteren Grubenbauten verhindert werden mußte, wurde 1875 eine Dampfkesselanlage errichtet. Sie stand am Kanekuhler Schacht neben dem Maltermeister Turm. Mit ihr wurde eine Wasserhaltungsmaschine von 35 PS und eine Fördermaschine von 25 PS versorgt. Daneben diente sie zum Betrieb eines Luftkompressors, der die ersten im deutschen Bergbau erprobten Gesteinsbohrmaschinen mit Druckluft versorgte.

Wimmern befaßte sich weiterhin mit der Verbesserung der Abbaumethoden. Er führte den Firstenbau ein, wobei die Bergleute darauf zu achten hatten, dass der Bergversatz bis hart unter die Firste nachgeführt wurde. Die Versuche mit maschinellen Bohren waren so erfolgreich, dass das Bohren von Hand aufgegeben wurde. Im Jahre 1879 wurde das Feuersetzen dann vollständig von der Sprengtechnik abgelöst. Bis zur Wende des 20. Jahrhunderts konnte die Förderung von 20.000t auf 60.000t gesteigert werden.

Nach 1900 wurde der gesamte Bergwerksbetrieb mit Kraftstrom versorgt. Dafür wurde zunächst eine elektrische Zentrale mit zwei Gleichstrom-Dampfdynamos (jeweils 300 PS) errichtet. Zur Unterstützung wurden im Rathstieften Stollen zwei mit Gleichstrom-Dynamos gekoppelte Turbinen (30 und 60 PS) aufgestellt.

Als nächstes wurde ein leistungsfähiger Schacht vorgesehen. Der Ansatzpunkt wurde im Hangenden der Erzlager auf der Tagesförderstrecke 550m von deren Mundloch festgelegt. Dort wurde als erster saigerer Schacht im Rammelsberg ein 295m tiefer (bis zur 9. Sohle) Richtschacht abgeteuft und auf 5 verschiedenen Sohlen durch Förderquerschläge mit dem Erzlager verbunden. 1911 wurde der Schacht mit einer elektrischen Fördermaschine zugleich für das Ein- und Ausfahren der Bergleute ausgerüstet. Auf der 9. Sohle, in der Nähe des Füllortes, wurde eine Wasserhaltung mit elektrischem Antrieb der Pumpen eingerichtet. Nach Ausbau des Winkler Schachtes als Hauptwetterschacht mit Ventilator, konnten alle übrigen Wetterschächte abgeworfen werden.

1914-1935

Während des I. Weltkrieges blieb die Förderung, aus rüstungstechnischen Gründe, uneingeschränkt bei rund 58.000t Erz im Jahr. Vor und nach dem Krieg hatten umfangreiche Aufschlußarbeiten im Neuen Lager auf der 11. Sohle eine horizontale Mächtigkeit des Erzlagers bis zu 80m nachgewiesen.

1924 wurden die Unterharzer Berg-und Hüttenwerke GmbH gegründet. Preußen und Braunschweigen blieben wie bisher an der neuen Gesellschaft beteiligt. Die Beteiligungen wurden nicht mehr unmittelbar von der Staatsverwaltung, sondern durch die neugeschaffene Preußische Bergwerks- und Hütten-Aktiengesellschaft und der Braunschweig GmbH gehalten. Durch die Vereinfachung der Verwaltung und einer starken Entfaltung des Unternehmergeistes konnte die Erzförderung innerhalb von zwei Jahren von 60.000 auf über 100.000t im Jahr gesteigert werden.

Mit der Weltwirtschaftskriese kam es 1930 zu einem starken Preisverfall auf dem Metallmarkt. Da die Nachfrage an Rohstoffen stark zurückging, mußte die Förderung in den Jahren 1931 und 1932 auf 64.000t pro Jahr gedrosselt werden. Nach der baldigen Verbesserung der wirtschaftlichen Lage und durch die Einführung des Fließbaus, konnte die Förderung 1935 wieder auf 124.000t gesteigert werden.

1936-1988

1935 wurde am Hang des Rammelsberges mit dem Bau einer Aufbereitungsanlage im Flotationsverfahren (Durchsatz 160.000-180.000t Erz/Jahr) begonnen und es gab weitere Umbauten der vorhanden Hütten in der Umgebung. Während des II. Weltkrieges wurde der Betrieb nicht nennenswert in Mitleidenschaft gezogen, wodurch die Förderung relativ stabil blieb.

Nach dem Krieg gab es Probleme durch den Mangel an Betriebsmaterialien. Mit der Währungsreform 1948 trat eine Besserung ein und die Fördermenge stieg im Jahr 1952 auf ca. 200.000t. Bis 1953 hatte sich der Abbau auf die reichen Lagererze (9% Blei, 18% Zink, 1,3% Kupfer, 150g Silber und 1g Gold je Tonne) beschränkt. Die ärmeren Banderze (mit ca. halb so hohen Metallgehalten) wurden danach mitgefördert und im Flotationsverfahren aufbereitet. Die Erzförderung in den Jahren 1955-1964 stieg auf ca. 300.000t pro Jahr.

1959 wurde die Preußische Bergwerks- und Hütten-Aktiengesellschaft unter Ausgabe von Volksaktien teilprivatisiert. Auch der Anteil, den das Land Niedersachsen hielt, wurde privatisiert und von der Braunschweigischen Staatsbank an die PREUSSAG AG verkauft. Es verblieb eine Restbeteiligung von 100.000 DM.

Trotz des zunehmenden Übergangs vom Kammer- auf den Pfeilerbau wurde das jährliche Abbauniveau auf rund 280.000t pro Jahr gehalten. Möglich wurde dies durch technische Verbesserungen im Abbau.

Die Schließung der Grube erfolgte am 30.06.1988. Damit ging der Bergbau auf einer der bedeutendsten deutschen Erzlagerstätten zu Ende.

Heute

Von den geschätzen 29 Mio. Tonnen Erz der Lagerstätte wurden in den über 1000 Jahren Betriebszeit ca. 25 Mio. Tonnen abgebaut. Die restlichen metallarmen Erze sind derzeit nicht wirtschaftlich nutzbar.

Ein Bürgerverein verhinderte den geplanten Abriß der Übertageanlagen und Verfüllung der historischen Grubenräume. Dazu entstand ein Museum mit gigantischen Ausmaßen - mit einer Fläche von etwa 20.000 m2 ist es eines der größten in Deutschland.

1992 wurde das Erzbergwerk mit seinen Außenanlagen zusammen mit der Stadt Goslar zum UNESCO Weltkulturerbe ernannt. Nirgendwo sonst auf der Welt wurde wie hier über einen Zeitraum von mehr als 1000 Jahren kontinuierlich Erz abgebaut.


Geologie

Das Hauptlager entstand im Mitteldevon. Man geht davon aus, dass tiefgreifende Zerr- und Scherfugen am Westrand der Westharzscholle evtl. ein Tiefengesteinsmagma anschnitten. Zahlreiche Tufflagen im Nebengestein weisen allerdings auch auf eine starke vulkanische Tätigkeit hin.

Die aufsteigenden Hydrothermen führten Erzlösungen in das Meeresbecken. Die ausgefällten Erze wurden mit dem Meeresschlamm lagenartig sedimentiert (sediment-gebundene, submarin-hydrothermale Vererzung). Es bildeten sich dabei zwei Erzlager "Altes Lager" und "Neues Lager". Von diesen beiden Lagern wird allgemein angenommen, dass sie zu unterschiedlichen Zeiten entstanden sind.

Daneben gibt es aber auch eine andere Erklärung zur Entstehung der beiden Lager. Dabei wird davon ausgegangen, dass sich ein einziges großes Erzlager bildete, welches durch tektonische Einflüsse in die beiden genannten Lager getrennt wurde.

Mineralien (Anzahl: 99)

Mineralbilder (44 Bilder gesamt)

Melanterit
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Melanterit

Grünliche Melanterit xx als 3,8 cm breite Stufe aus der Grube Rammelsberg, Goslar, Harz, Niedersachsen, Deutschland.

Sammlung: raritätenjäger
Copyright: raritätenjäger
Beitrag: raritätenjäger 2015-06-10
Banderz
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Banderz

Banderz aus dem Erzbergwerk Rammelsberg, Maßstab in cm.

Sammlung: Alcest
Copyright: Alcest
Beitrag: Alcest 2013-09-14
Sinterbildung
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Sinterbildung

im Rathtiefster Stollen (Wasserlösungsstollen, 12.Jh.)

Copyright: Haldenschreck
Beitrag: Mineralienatlas 2008-06-16

Gesteine (Anzahl: 7)

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Sinterbildung
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Sinterbildung

im Rathtiefster Stollen (Wasserlösungsstollen, 12.Jh.)

Copyright: Haldenschreck
Beitrag: Mineralienatlas 2008-06-16
Sinterbildung
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Sinterbildung

im Rathtiefster Stollen (Wasserlösungsstollen, 12.Jh.)

Copyright: Haldenschreck
Beitrag: Mineralienatlas 2008-06-16
Sinterbildung
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Sinterbildung

im Rathtiefster Stollen (Wasserlösungsstollen, 12.Jh.)

Copyright: Haldenschreck
Beitrag: Mineralienatlas 2008-06-16

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Aktualität: 10. Dec 2018 - 15:10:07

Referenz- und Quellangaben, Literatur

Literatur:

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Links


Quellenangaben

Einordnung