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Wildemann (Oberharz)

Steckbrief

Land

Deutschland

Re­gi­on

Niedersachsen / Goslar, Landkreis / Wildemann

Verkürzte Mineralienatlas URL:

https://www.mineralienatlas.de/?l=4893
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Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

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Aragoniti
Aragonit ist dem Sammler ein Ärgernis, obwohl er allgegenwärtig ist. Dies aber in Form der typischen weißen Überzüge, die sich in fast allen Drusen befinden. Löst man diese fort, trifft man auf die schönen Sulfide etc. darunter. Viele der guten Stufen in Museen und bedeutenden Privatsammlungen haben diese Prozedur hinter sich. Wenn diese Krusten aber etwas dicker ausgebildet sind, kann man sie auch an Ort und Stelle belassen. Unter dem Binokular betrachtet offenbaren sie sich nämlich als weiße, durchaus ansehnliche xx-Nadelbälle.
(Niedersachsen/Goslar, Landkreis/Wildemann/Hüttschental)
1 BM
Baryti
Baryt ist eines der klassischen Minerale aus dem Hüttschental. Besonders betrifft dies große Stufen mit kammartig blättrigen Kristallstöcken, die teilweise mit großen Kristallen der Sulfide besetzt sind. Solche Stufen (Gruben Glückauf und Neue Weintraube)finden sich in vielen großen Sammlungen. Am gesuchtesten bei Harzsammlern sind blaue, relativ klare Barytkristalle von der Grube Glückauf. Auf den Halden der Gruben Glückauf und Neue Fundgrube haben Sammler noch in jüngster Zeit gute Großstufen gefunden.
(Niedersachsen/Goslar, Landkreis/Wildemann/Hüttschental)
3 BM
Chalkanthiti
Chalkanthit findet sich - zumeist in den eisenhaltigen Haldenschichten der Neuen Fundgrube - als Krusten bis hin zu zapfenartigen Aggregaten, die Zentimeterhöhe erreichen können. Eine absolute Rarität sind blass-grünblaue Pseudomorphosen nach tafelig-blockigen Langitkristallen.
(Niedersachsen/Goslar, Landkreis/Wildemann/Hüttschental)
1M
Chalkopyriti
Chalkopyrit durchzieht in seiner häufigsten Form das quarzig-carbonatische Haldenhaufwerk in teils metallisch glänzenden Schlieren. Meist findet sich an der Oberfläche Malachit in Anflügen. Chalkopyrit kam aber auch in größeren Tetraedern auf Baryt vor.
(Niedersachsen/Goslar, Landkreis/Wildemann/Hüttschental)
4 BM
Chrysokolli
Chrysokoll findet sich ziemlich selten als lackartige blaugrüne Überzüge, die an der Oberfläche aufblättern. In dieser Ausbildung ist das Mineral leicht mit Chalkanthit zu verwechseln. Unterscheidungsmerkmale sind die nicht vorhandene Wasserlöslichkeit bei Chrysokoll und die Tatsache, dass dieser bei Anfeuchten leicht klebt (griech. kollos - Leim!). Letzteres ist aber nur bestimmbar, wenn der Chrysokoll in mächtigeren krustigen Anflügen auftritt.
(Niedersachsen/Goslar, Landkreis/Wildemann/Hüttschental)
1 BM
Cupriti
Cuprit ist eines der gesuchtesten Minerale vom Hüttschental, das sich auch heute noch in hübschen MM finden lässt. Die xx sind meist kubisch entwickelt und feuer- bis dunkelrot. Selten kommt C. als Varietät Chalkotrichit in gitterartig aggregierten Nadeln vor. Meistens sind die xx klein, Größen über 1 mm sind rar geblieben. Nach Berichten von Sammlern der VFMG-BG Hamburg wurden auf der Halde der Neuen Fundgrube Stufen gefunden, die quadratzentimetergroße drusenartig ausgekleidete Flächen aus Cupritwürfelchen bis 2 mm getragen haben.
(Niedersachsen/Goslar, Landkreis/Wildemann/Hüttschental)
1 BM
Devillini
Devillin befindet sich auf der selben Stufe, die auch schon beim Serpierit (?) erwähnt ist. Hier bildet das Mineral silbrig schimmernde weißblaue dünne Nadeln in reichen Belägen neben Malachitkugeln, Langitkristallen und Chalkanthit. Diese Paragenese scheint selten aufgetreten zu sein.
(Niedersachsen/Goslar, Landkreis/Wildemann/Hüttschental)
r
Andreas Gerstenberg
(Niedersachsen/Goslar, Landkreis/Wildemann/Hüttschental)
1M
Gipsi
Gips ist, in der Umgebung von verwitterten Eisensulfiden, meistens in unscheinbarer Ausbildung zu finden. Auf Kluftflächen gibt es manchmal auch weiße typisch abgeschrägte xx bis 6 mm Kantenlänge.
(Niedersachsen/Goslar, Landkreis/Wildemann/Hüttschental)
1 BM
Kupferi
Kupfer bildet dünne Bleche auf eisenschüssigem Quarz, seltener auch kleine Bäumchen. Das Mineral ist nicht häufig, lässt sich aber auf der Halde der Neuen Fundgrube noch finden.
(Niedersachsen/Goslar, Landkreis/Wildemann/Hüttschental)
1 BM
Langiti
Langit kommt am Fundort in blaugrünen, fast quadratischen Täfelchen vor. Diese sind meistens durchscheinend bis klar und bisweilen von hoher Brillanz. Meistens kommen sie mit anderen Cu-Mineralen im zersetzten, eisenhaltigen Haldenmaterial von der Neuen Fundgrube vor. Seltener sind die xx auf zersetzten Sulfiden in frischem quarzigem Haldenmaterial von der Grube Glückauf.
(Niedersachsen/Goslar, Landkreis/Wildemann/Hüttschental)
1 BM
Malachiti
Malachit bildet im Hüttschental kleine grüne Kugeln von teilweise kräftigst grüner Farbe. Dieses ´Feuer´ kommt besonders zur Geltung, wenn die Kugeln in quadratzentimetergroßen ´Rasen´ auf schwarzem Todorokit sitzen.
(Niedersachsen/Goslar, Landkreis/Wildemann/Hüttschental)
2 BM
Pyriti
Pyrit kommt im Hüttschental in mehreren Paragenesen vor. Am reizvollsten tritt das Mineral in Form von bis 5 mm messenden Pentagondodekaedern vor, die in Siderit-Drusen sitzen. Pyrit ist auf den Halden heute nicht mehr gar so häufig zu finden.
(Niedersachsen/Goslar, Landkreis/Wildemann/Hüttschental)
2 BM
Serpierit ?i
Auf einer Stufe, die 1980 auf der Halde der Grube Glückauf gefunden wurde, befinden sich tief grünblaue xx-Garben neben anderen Cu-Sekundärmineralen. Dabei könnte es sich um Serpierit handeln.
(Niedersachsen/Goslar, Landkreis/Wildemann/Hüttschental)
1M
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Baryt
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Baryt

Wildemann, Goslar, Landkreis; Niedersachsen. Ca.30cm.

Sammlung: Universität Clausthal
Copyright: Doc Diether
Beitrag: Doc Diether 2016-02-05
Sphalerit
Aufrufe (Bild: 1436349224): 523
Sphalerit

Rote Sphalerit xx auf Siderit xx von Wildemann, Harz, Niedersachsen, Deutschland. Stufenbreite ca. 7 cm. Ex Slg. Ernst Julius Fröbe/Schwarzenberg, dieser erhielt das Stück im Jahre 1908 vom Bergdir...

Sammlung: raritätenjäger
Copyright: raritätenjäger
Beitrag: raritätenjäger 2015-07-08
Markasit
Aufrufe (Bild: 1543252335): 116
Markasit

Wildemann, Harz. Größe der Aggregate ca. 3 mm

Copyright: skibbo
Beitrag: skibbo 2018-11-26

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Aktualität: 16. Jul 2019 - 19:21:58

Referenz- und Quellangaben, Literatur

Literatur:

  • Hake, H. (1583). Chronikon der Bergwercke zu Goslar, Zellerfeldt, Grunde, Wildemann, Lautendahl. Hrsg. v. Denker. Nachdr. Harzver.Gesch.u.Alterumskde. 1911, Werningerode.
  • Carl Friedrich Alexander Hartmann (1838). Taschenbuch für reisende Mineralogen, Geologen, Berg- u. Hüttenleute ..., Bd.1. Verlag B.F. Voigt, Weimar. S.99-108.
  • Kritischer Bericht zum Besucherbergwerk 19-Lachter-Stollen in Wildemann

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