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Steinbruch Lasbeck

Steckbrief

Land

Deutschland

Re­gi­on

Nordrhein-Westfalen / Arnsberg, Bezirk / Märkischer Kreis / Iserlohn / Lasbeck

Auf­schluss­be­sch­rei­bung

Steinbruch

Geo­lo­gie

Oberkarbonische Grauwacke der "Honseler Schichten"

Zu­gangs­be­schrän­kun­gen

Nicht bekannt!

GPS-Ko­or­di­na­ten

Steinbruch Lasbeck (N 51° 20' 27,23"; O 7° 37' 19,59")



Steinbruch Lasbeck

WGS 84: 
Lat.: 51,34089722° N, 
Long: 7,62210833° E
WGS 84: 
Lat.: 51° 20' 27,23" N,
   Long: 7° 37' 19,59" E
Gauß-Krüger: 
R: 3404061,
 H: 5690471
Regionale Wetter Information, Macrostrat geologische Karten

Verkürzte Mineralienatlas URL:

https://www.mineralienatlas.de/?l=458
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Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

Weitere Funktionen

Ausführliche Beschreibung

Beschreibung

Im Ortsteil Lasbeck, zugehörig zu Iserlohn-Letmathe, baut die Fa. C. Risch, Grauwacke ab. Die Endprodukte sind: Edelsplitte, Mineralgemische, Spezialsande und Füller.

Die Grauwacke der Honseler Schichten ist im allgemeinen arm an Mineralien, so auch im Steinbruch Lasbeck. Ein auf den ersten und auch auf den zweiten Blick für Mineraliensammler völlig uninteressanter Fundort.

Die Besonderheit in Lasbeck sind oder besser waren die sporadisch vorkommenden Barytgänge. Im allgemeinen wenige Zentimeter dick, kamen hin und wieder Gänge von bis zu einem halben Meter Mächtigkeit vor, die aber schnell wieder verarmten. Dieser Baryt ist von einer dunkelroten Farbe und erscheint als markante Partien in der unscheinbaren Grauwacke.

Der Baryt bildet in der Regel dichte Massen, in der nur sehr selten Klüfte vorkamen. Allerdings kamen in den wenigen Klüften sehr schöne Barytstufen mit ausgeprägten Kristallkämmen vor. Von hartnäckigen Sammlern, die den Bruch regelmäßig besuchten, konnten gute Stufen für die Sammlungen geborgen werden.

Dem Autor sind seit Jahren allerdings keine Funde mehr bekannt geworden.


Anmerkung

Fährt man, von Iserlohn-Letmathe kommend, Richtung Lasbeck, kommt man unmittelbar an der bekannten Zinkaschenhalde Genna vorbei. Diese riesige Halde brachte über Jahrzehnte eine Unmenge von Sekundär-Mineralien aus dem ehemaligen Galmeibergbau von Iserlohn. Besonders Serpierit und Zinkaluminit färbten große Partien der Halde. Die Halde wurde abgedeckt und renaturiert. In Randbereichen können aber noch sporadisch Funde getätigt werden.

Mineralien (Anzahl: 1)

Mineralbilder (1 Bilder gesamt)

Baryt
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Baryt

Baryt aus Lasbeck Größe des Stückes 7x7 cm

Copyright: der Sauerländer
Beitrag: der Sauerländer 2007-04-22

Gesteine (Anzahl: 4)

Quellenangabe


Einordnung