'._('einklappen').'
 

Olpe, Kreis

Steckbrief

Fund­s­tel­lenpfad

Deutschland / Nordrhein-Westfalen / Arnsberg, Bezirk / Olpe, Kreis

Verkürzte Mineralienatlas URL

https://www.mineralienatlas.de/?l=27330
Bitte fühlen Sie sich frei auf diese Seite zu verlinken.

Verkürzte Pfadangabe

Olpe, Arnsberg, Nordrhein-Westfalen, DE
Nützlich für Bildbeschreibungen und Sammlungsbeschriftungen

Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

Weitere Funktionen

Mineralien (Anzahl: 100)

?

Hinweis

- Klicke auf ein oder mehrere Elemente um Mineralien mit Deiner Auswahl anzuzeigen. Die ausgewählten Elemente werden durch einen grünen Hintergrund angezeigt.

- Klicke zweimal auf ein Element um dieses Element auszuschließen. Die Auswahl wird durch grünen Hintergrund mit rot, durchgestrichenem Text angezeigt.

ZurücksetzenAgAlAsBaCCaClCoCuFFeHHgKLiMgMnNiOPPbSSbSiZn
Allophani
Von Allophan wurden nur neun Stufen geborgen, wo er glasartige, kleine Kugeln mit muscheliger Oberfläche auf Pyrit bildet. Der spröde Allophan ist gelb bis orangebraun und wird bis 1 mm groß.
(Nordrhein-Westfalen/Arnsberg, Bezirk/Olpe, Kreis/Lennestadt/Meggen)
1M
Aragoniti
Aragonit bildet in Grevenbrück häufig schneeweiße Überzüge auf den Drusenmineralien. Selten bildet Aragonit Kristallaggregate, wie kleine Bäumchen, auf Calcit. Dort, wo er die Kristalle nur partienweise überzieht, zeigen die Stufen ein sehr schönes Farbenspiel.
(Nordrhein-Westfalen/Arnsberg, Bezirk/Olpe, Kreis/Lennestadt/Grevenbrück)
2M
Bariopharmakosideritr
Henrich, J.M. (2020).
(Nordrhein-Westfalen/Arnsberg, Bezirk/Olpe, Kreis/Wenden/Grube Altenberg/Grube Molitor)
1M
Baryti
Hauptsächlich war Baryt in Meggen derb und wurde auch bis 1977 abgebaut. Kristalle gab es selten; zu nennen wären dünne, blättrige Kristalle, kugelig aggregiert oder durchsichtige, gelbe Rhomboeder. Manchmal waren die Kristalle der Schwerspatmulde mit Calciten überkrustet, die unter LW-UV-Licht eine starke Fluoreszenz zeigten.
(Nordrhein-Westfalen/Arnsberg, Bezirk/Olpe, Kreis/Lennestadt/Meggen)
r
Henrich, J.M. (2020).
(Nordrhein-Westfalen/Arnsberg, Bezirk/Olpe, Kreis/Wenden/Grube Altenberg/Grube Molitor)
8 BM
Borniti
Bornit gab es derb mit bunten Anlauffarben.
(Nordrhein-Westfalen/Arnsberg, Bezirk/Olpe, Kreis/Lennestadt/Meggen)
1M
Brochantitr
Henrich, J.M. (2020).
(Nordrhein-Westfalen/Arnsberg, Bezirk/Olpe, Kreis/Wenden/Grube Altenberg/Grube Molitor)
5M
Calciti
Calcit ist das Mineral von Meggen, welches am meisten vorkommt. Besonders auffallend ist der Kanonenspat bis 2cm. Die häufigste Form ist allerdings der Rhomboeder: flache, linsenförmige Calcitrhomboeder bis 5cm, wasserklar bis trüb-weiß. Skalenoedrische Kristalle bis 9cm sind selten; die Farbe ist meißt milchig bis grau, gelegentlich gibt es welche mit fleischiger Färbung. Es wurden auch auf der 1.Sohle Calcit-Pseudomorphosen nach Dolomit gefunden. Calcit kommt mit allen anderen Mineralien von Meggen vor, besonders aber mit Pyrit und/oder Markasit.
(Nordrhein-Westfalen/Arnsberg, Bezirk/Olpe, Kreis/Lennestadt/Meggen)

Calcit ist in den grauen Flinzkalken fast garnicht zu finden. In den dolomitisierten Partien dagegen sehr häufig. Auf Dolomit sitzend, bilden die scharfkantigen Rhomboeder herrliche Kristallgruppen in oft erstaunlicher Größe. Selten sind flachtafelige Kristalle, die perfekte Zwillingsaggregate bilden.
Stufen bis über 50 cm Größe waren zeitweise keine Seltenheit.

Anmerkung: In der Extra-Lapis Calcit ist eine Stufe von Grevenbrück fälschlicherweise als Grevenbroich bezeichnet.
(Nordrhein-Westfalen/Arnsberg, Bezirk/Olpe, Kreis/Lennestadt/Grevenbrück)
3 BM
Chalkopyriti
Zusammen mit Dolomit wurden ganz spärlich winzige geriefte und verzwillingte Kristalle beobachtet. Sonst gab es Chalkopyrit selten als derbe Einschlüsse bis Faustgröße im Erz.
(Nordrhein-Westfalen/Arnsberg, Bezirk/Olpe, Kreis/Lennestadt/Meggen)
14 BM
Chalkosinr
Henrich, J.M. (2020).
(Nordrhein-Westfalen/Arnsberg, Bezirk/Olpe, Kreis/Wenden/Grube Altenberg/Grube Molitor)
3M
Chenevixitr
Henrich, J.M. (2020).
(Nordrhein-Westfalen/Arnsberg, Bezirk/Olpe, Kreis/Wenden/Grube Altenberg/Grube Molitor)
1M
Connellitr
Henrich, J.M. (2020).
(Nordrhein-Westfalen/Arnsberg, Bezirk/Olpe, Kreis/Wenden/Grube Altenberg/Grube Molitor)
1M
Digenit ?r
Henrich, J.M. (2020).
(Nordrhein-Westfalen/Arnsberg, Bezirk/Olpe, Kreis/Wenden/Grube Altenberg/Grube Molitor)
1M
Djurleitr
Henrich, J.M. (2020).
(Nordrhein-Westfalen/Arnsberg, Bezirk/Olpe, Kreis/Wenden/Grube Altenberg/Grube Molitor)
2M
Dolomiti
Dolomit bildet häufig Unterlage für Galenit, Pyrit und Sphalerit. Er kommt in Form weiß-grauer rhomboedrischer Kristalle bis 5 mm vor, welche oft verzwillingt sind. Kluftflächen werden regelrecht vollständig von Dolomit überzogen. Manchmal sind die Kristalle durch Eisenoxide rötlich verfärbt.
(Nordrhein-Westfalen/Arnsberg, Bezirk/Olpe, Kreis/Lennestadt/Meggen)

Dolomit ist in Grevenbrück häufig. Er bildet die üblichen Sattelrhomboeder in vielen Farbschattierungen von hellgelb bis tiefbraun. Oft durch Manganoxyde schwarz gefärbt.
Bei Sammlern steht der Dolomit nicht hoch im Kurs, sondern dient lediglich als Trägermaterial für die phantastischen Calcite.
(Nordrhein-Westfalen/Arnsberg, Bezirk/Olpe, Kreis/Lennestadt/Grevenbrück)
r
Slg. Doc Diether
(Nordrhein-Westfalen/Arnsberg, Bezirk/Olpe, Kreis/Kirchhundem/Silberg/Grube Glanzenberg)
4 BM
Galeniti
Galenit kommt meist in Form würfeliger Kristalle in durchschnittlicher Größe von 1 cm auf Dolomit vor. Die Flächen sind oft korrodiert, daher matt und blaugrau. Kubooktaeder mit hochglänzenden Flächen gab es im Tentakulitenschiefer. Gonderbacher Zwillinge bis 3 cm Kantenlänge zusammen mit Sphalerit zählen zu den Seltenheiten. Bis 1972 wurden würfelige Kristalle bis 5 cm gefunden. Seitdem nur selten, da u.a. im Nebengestein kaum neue Strecken aufgefahren werden und die modernen Abbaumethoden solche Funde nicht mehr ermöglichen.
(Nordrhein-Westfalen/Arnsberg, Bezirk/Olpe, Kreis/Lennestadt/Meggen)
r
Henrich, J.M. (2020).
(Nordrhein-Westfalen/Arnsberg, Bezirk/Olpe, Kreis/Wenden/Grube Altenberg/Grube Molitor)
11 BM
Gipsi
Dünne, nadelige Gips-Kristalle bis 5 cm Länge wurden auf Kalkstein im südlichen Barytlager gefunden, welches von Eisenoxiden durchsetzt ist. Eine Besonderheit stellen Schwalbenschwanz-Kristalle dar. Kristallneubildungen bis 3 cm konnten auch beobachtet werden.
(Nordrhein-Westfalen/Arnsberg, Bezirk/Olpe, Kreis/Lennestadt/Meggen)
1 BM
Goethitr
Henrich, J.M. (2020).
(Nordrhein-Westfalen/Arnsberg, Bezirk/Olpe, Kreis/Wenden/Grube Altenberg/Grube Molitor)
9 BM
Hollanditr
Henrich, J.M. (2020).
(Nordrhein-Westfalen/Arnsberg, Bezirk/Olpe, Kreis/Wenden/Grube Altenberg/Grube Molitor)
2M
Kryptomelanr
Henrich, J.M. (2020).
(Nordrhein-Westfalen/Arnsberg, Bezirk/Olpe, Kreis/Wenden/Grube Altenberg/Grube Molitor)
2M
Lepidokrokitr
Henrich, J.M. (2020).
(Nordrhein-Westfalen/Arnsberg, Bezirk/Olpe, Kreis/Wenden/Grube Altenberg/Grube Molitor)
4 BM
'Limonit'r
Henrich, J.M. (2020).
(Nordrhein-Westfalen/Arnsberg, Bezirk/Olpe, Kreis/Wenden/Grube Altenberg/Grube Molitor)
11M
Malachitr
Henrich, J.M. (2020).
(Nordrhein-Westfalen/Arnsberg, Bezirk/Olpe, Kreis/Wenden/Grube Altenberg/Grube Molitor)
7 BM
'Manganoxid'r
Henrich, J.M. (2020).
(Nordrhein-Westfalen/Arnsberg, Bezirk/Olpe, Kreis/Wenden/Grube Altenberg/Grube Molitor)
1M
Markasiti
Markasit kommt in Meggen in Form hahnenkammartiger Kristalle vor und als Speerkies-Aggregate bis 1 cm. Eingewachsene radialstrahlige Aggregate und winzige Markasit-Einschlüsse in Calcit sind auch beobachtet worden.
(Nordrhein-Westfalen/Arnsberg, Bezirk/Olpe, Kreis/Lennestadt/Meggen)
2M
Melanteriti
Melanterit kommt in Form hellgrüner bis hellgelber Krusten und Stalaktiten vor.
(Nordrhein-Westfalen/Arnsberg, Bezirk/Olpe, Kreis/Lennestadt/Meggen)
1M
Parnauitr
Henrich, J.M. (2020).
(Nordrhein-Westfalen/Arnsberg, Bezirk/Olpe, Kreis/Wenden/Grube Altenberg/Grube Molitor)
1M
Pyriti
Pyrit ist eines der spektakulärsten und unheilvollsten Mineralien von Meggen. Neben Baryt war Pyrit Haupterz zum Abbau in Meggen und von daher meist derb. Er bildet aber auch oft kubische Kristalle, häufig gestreift und in Calcit eingewachsen. Pentagondodekader wurden auch häufig beobachtet. Kleinere Kristalle überziehen andere Mineralien, besonders Calcit. Unheilvoll ist der Pyrit deshalb, weil viele Stufen aufgrund instabiler Pyrit-Melnikopyrit-Erzmatrix zerfallen.
(Nordrhein-Westfalen/Arnsberg, Bezirk/Olpe, Kreis/Lennestadt/Meggen)
8 BM
Pyrolusitr
Henrich, J.M. (2020).
(Nordrhein-Westfalen/Arnsberg, Bezirk/Olpe, Kreis/Wenden/Grube Altenberg/Grube Molitor)
4 BM
Quarzi
Kleine wasserklare Quarz xx wurden immer öfters in Klüften gefunden. Als Besonderheit gilt ein Fund auf der 10. Sohle: bis 10 cm lange Messerquarze, welche durch tektonische Einflüsse gebogen wurden. Außerdem fand man flache Quarz-Doppelender mit Flüssigkeitseinschlüssen.
(Nordrhein-Westfalen/Arnsberg, Bezirk/Olpe, Kreis/Lennestadt/Meggen)
r
Henrich, J.M. (2020).
(Nordrhein-Westfalen/Arnsberg, Bezirk/Olpe, Kreis/Wenden/Grube Altenberg/Grube Molitor)
10 BM
Sideritr
Henrich, J.M. (2020).
(Nordrhein-Westfalen/Arnsberg, Bezirk/Olpe, Kreis/Wenden/Grube Altenberg/Grube Molitor)
12M
Sphaleriti
Sphalerite zählen zu den interessantesten Mineralien von Meggen. Die rhombendodekaedrischen, meist verzwillingten oder verzerrten Kristalle werden bis 2 cm groß und variieren in der Farbe von gelb, grünlich, bräunlich bis schwarz. Viele der Kristalle sind mit kleinen Pyritkristallen bestreut.
(Nordrhein-Westfalen/Arnsberg, Bezirk/Olpe, Kreis/Lennestadt/Meggen)
8 BM
Strashimiritr
Henrich, J.M. (2020).
(Nordrhein-Westfalen/Arnsberg, Bezirk/Olpe, Kreis/Wenden/Grube Altenberg/Grube Molitor)
1M
'Tetraedrit-Gruppe'i
Fahlerz kommt nur in Form erzmikroskopischer Einschlüsse vor, nicht als Kristalle.
(Nordrhein-Westfalen/Arnsberg, Bezirk/Olpe, Kreis/Lennestadt/Meggen)
r
Adelmann, H. (2019). Beispiele hydrothermaler Gangvererzungen im Lahn-Dill-Gebiet, Erkenntnisse aus der Erzmikroskopie. Aufschluss, Jg.70, H.5, S.305-19.
(Nordrhein-Westfalen/Arnsberg, Bezirk/Olpe, Kreis/Kirchhundem/Silberg/Grube Mercur)

Henrich, J.M. (2020).
(Nordrhein-Westfalen/Arnsberg, Bezirk/Olpe, Kreis/Wenden/Grube Altenberg/Grube Molitor)
5M
'Tetraedrit-Serie'r
Henrich, J.M. (2020).
(Nordrhein-Westfalen/Arnsberg, Bezirk/Olpe, Kreis/Wenden/Grube Altenberg/Grube Molitor)
4M
Liste aktualisieren | Legende aufrufen

Legende

Mineral -> anerkanntes Mineral
Mineral (TL) -> Mineral-Typlokalität
Mineral -> micht anerkanntes Mineral
-> Bilder sind verfügbar
 5 -> Anzahl der Regionslokalitäten an denen das Mineral gefunden werden kann
 M -> Link zur allgemeinen Mineralseite
 i -> Informationen etc.
 r -> Referenzinformationen
Mineral ? -> Vorkommen ist fragwürdig

Aktualität: 24. Oct 2020 - 16:59:13

Gesteine (Anzahl: 13)

Liste aktualisieren | Legende aufrufen

Legende

Gestein -> Name des Gesteins
Gestein (TL) -> Gestein Typlokalität
-> Bilder sind verfügbar
 5 -> Anzahl der Fundstellen für dieses Gestein in der Region
 G -> Link zur allg. Gesteinsseite
 i -> Informationen etc.
 r -> Referenzinformationen
Gestein ? -> Vorkommen fragwürdig

Aktualität: 24. Oct 2020 - 16:59:13

Untergeordnete Seiten

 
 
 
 

 
 
 
 
 

 
 
 
 
 
 

 
 
 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 

 
 
 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 

 
 
 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 

 
 
 
 
 

 
 
 
 
 
 

 
 
 
 
 
 

 
 
 
 
 

 
 
 
 
 
 

 
 
 
 
 
 

 
 
 
 
 

 
 
 
 
 
 

 
 
 
 
 

 
 
 
 
 
 

 
 
 
 
 

 
 
 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 

Liste aktualisieren | Anzeigeebene: 2 - 3 - 4 - 5 - Alles aufklappen

Aktualität: 24. Oct 2020 - 16:59:13

Referenz- und Quellangaben, Literatur

Literatur:

  • Königl. Oberbergamt zu Bonn(1890). Beschreibung der Bergreviere Arnsberg, Brilon und Olpe, sowie Waldeck und Pyrmont. Buch bei Adolph Marcus, Bonn.
  • Fenchel, W. et al. (1985). Die Sideriterzgänge im Siegerland-Wied-Distrikt. Buch, BGR-Geol.Jahrb., Reihe D, H. 77.
  • Schlimm, F.: Bergbau und Verhüttung von Erzen im Olper Raum unter Hervorhebung der Grube Rhonard und der Stachelauer Hütte. in: Jahrbuch des Heimatvereins für Olpe und Umgebung, Jg. 6, 1998, S. 99-108.
  • Göring, H. (2006). Neufund 2005: Bergkristalle aus dem S Sauerland. Lapis, Jg.31, Nr.11, S.30.

Weblinks: