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Stahlberg (incl. Schwabengrube)

Steckbrief

Land

Deutschland

Re­gi­on

Nordrhein-Westfalen / Arnsberg, Bezirk / Siegen-Wittgenstein, Kreis / Hilchenbach / Müsen / Stahlberg

An­fahrts­be­sch­rei­bung

1,5 km NW von Müsen, 13 - 14 km N Siegen.

Auf­schluss­be­sch­rei­bung

Stollen, Resthalde (aufgelassen, jetzt Besucherbergwerk).

Geo­lo­gie

Eisenspat-Gang mit Pb-Cu-Ag-Erzen in Devonschiefern. Der Stahlberger Gang ist wegen seiner Reinheit und Mächtigkeit bedeutend. Diese ist bis zu 27 m und führt reinen Mn-haltigen Spateisenstein.

Zu­gangs­be­schrän­kun­gen

Eintrittskarte.

Letz­ter Be­such

9.2011.

To­po­gra­phi­sche Kar­te

TK5014

Verkürzte Mineralienatlas URL:

https://www.mineralienatlas.de/?l=3529
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Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

Weitere Funktionen

Bilder von Fundstellen (11 Bilder gesamt)

Wasserrad Stahlberger Erbstollen
Aufrufe (Bild: 1350068608): 839
Wasserrad Stahlberger Erbstollen

Eigenbau einer Wasserradnachbildung im Maßstab von etwa 1:4; Endpunkt der Besucherführung im Besucherbergwerk Stahlberger Erbstollen, Müsen, Siegerland, D

Sammlung: Stahlbergmuseum Müsen
Copyright: Rolf Golze
Beitrag: Baryt-X 2012-10-12
Friedrichschacht der Grube Stahlberg
Aufrufe (Bild: 1342640969): 951
Friedrichschacht der Grube Stahlberg

Müsen, Siegerland, Nordrh.-Westf. 1904.

Copyright: Siegerlandmuseum
Beitrag: Doc Diether 2012-07-18
Grubenansicht Stahlberg
Aufrufe (Bild: 1341063297): 1157
Grubenansicht Stahlberg

Ein Bremsberg verbindet die oberen und unteren Betriebsteile. Müsen, Siegerland, Nordrh.-Westf. 1911.

Copyright: Siegerlandmuseum
Beitrag: Doc Diether 2012-06-30

Ausführliche Beschreibung

Geschichte:

Der Betrieb der Grube läßt sich über 600 Jahre zurückverfolgen. Er wird in einer Urkunde vom 4.5.1313 erstmalig erwähnt. Allerdings beschränkte sich der Bergbau auf den Abbau des Ausbisses auf dem bis 30 m starken Gang alleine. 1611 schlossen sich 11 kleine Gruben, die auf demselben Gang bauten, zu der Gewerkschaft Stahlberg zusammen. Im 18. Jhd. führte man ein in der Fachwelt stark beachtetes neues Abbauverfahren, den Etagenbau ein. Das Erz wurde auf insgesamt 10 Etagen in einer Gesamthöhe von 100 m von oben nach unten hereingewonnen. Durch die große Teufe im 18.Jhd. wurde eine neuartige Wasserhaltungsmaschine ebenso wie eine neue Fördermaschine eingebaut. Dennoch benötigte man bald einen neuen Wasserlösungsstollen: dies wurde der Stahlberger Erbstollen, den man heute als Besucherbergwerk befahren kann. (1144,5 m) 1825 wurde von Kreuzthal aus noch ein tieferer Wasserlösungsstollen aufgefahren. Dieser war über 4 km lang und sollte die Zukunft des Bergwerks sichern. Er traf in 144 m Tiefe auf den Stahlberger Schacht. Doch erreichte dieser Stollen keine abbauwürdigen Erze, sodaß um 1930 die Erzvorräte erschöpft waren und die Grube 1931 stillgelegt werden mußte.

Besucherbergwerk:

Der Erbstollen ist auf eine Länge von 380 m zugänglich. Es wird der Firstenstoßbau vorgestellt ebenso wie verschiedene bergbauliche Werkzeuge und Einrichtungen.

März bis November, am 2.Sonntag eines jeden Monats von 14.30 bis 16.30 Uhr. Sommerferien: jeden Sonntag.

Museum:

Neben dem Stollen ist im ehemaligen Bethaus ein Bergwerksmuseum untergebracht, in dem Erze, Mineralien, Urkunden und Arbeitsgeräte, vor allem im Zusammenhang mit der Grube gezeigt werden.

Von hier aus werden auch Besichtigungen des Ausgrabungsgeländes Altenberg organisiert.

Öffnungszeiten:

März bis November, am 2.Sonntag eines jeden Monats von 14.30 bis 16.30 Uhr. Sommerferien: jeden Sonntag.

Mineralien (Anzahl: 53)

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Legende

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Mineral -> micht anerkanntes Mineral
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 r -> Referenzinformationen
Mineral ? -> Vorkommen ist fragwürdig

Aktualität: 16. Nov 2019 - 20:03:58

Mineralbilder (19 Bilder gesamt)

Aragonit - Eisenblüte
Aufrufe (Bild: 1350067559): 6634
Aragonit - Eisenblüte

Grube Stahlberg -Abteilung 'Landeswohlfahrt'-, Müsen, Siegerland, Nordrhein Westfalen, Deutschland

Sammlung: Baryt-X
Copyright: Baryt-X
Beitrag: Baryt-X 2012-10-12
Mehr   MF 
Baryt-XX
Aufrufe (Bild: 1249210510): 1154
Baryt-XX

Kleine Kristallgruppe von ca. 15 mm Breite und 10 mm Höhe. FO: Grube Stahlberg (Schwabengrube), Bereich Wilhelminengang, 84-Meter-Sohle.

Sammlung: Baryt-X
Copyright: M. Reinhardt
Beitrag: Baryt-X 2009-08-02
Mehr   MF 
Chalkopyrit
Aufrufe (Bild: 1194856632): 672
Chalkopyrit (SNr: A005154)

FO: Stahlberg, Müsen, Siegerland, Nordrhein-Westfalen;

Sammlung: Lithothek der Münchener Micromounter
Copyright: Klaus-Dieter Bausch
Beitrag: Münchener Micromounter 2007-11-12
Mehr   MLF 

Gesteine (Anzahl: 7)

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Referenz- und Quellangaben, Literatur

Literatur:

  • Hüttenhain, J.M. (1932). Die Elemente Gold und Wismut als Gangkomponenten der Siegerländer Spateisensteingänge (Stahlberg). Diss., TH Clausthal.
  • Kraus, W. (1981). Stahlberg. Emser Hefte, Jg.81, Nr.5, S.7.
  • Koch, Horst G. (1982). Erzväter. Berg- und Hüttenleute, Gruben und Hochofenwerke im Siegerland und Westerwald. Verlag G. Koch, 5900 Siegen. 240 S. S.142.
  • Weiss, S. (1990). Mineralienfundstellen Atlas Deutschland West. Weise Verlag, München, S.56.
  • Brückel, O. (1994). Grubenwasser bedrohte Bergleute - Lachtertafeln im Kronprinz-Friedrich-Wilhelm-Erbstollen. Siegerland, Bd.71, H.3-4, S.87-90.
  • Blaß, G. und Graf, H.W. (1997). Neufunde von bekannten Fundorten (19. Folge). Miner.-Welt, Jg.8, Nr.5, S.32-36.
  • Gleichmann, H.D. (1997). Die Eiserne Hardt, aus dem Bergbau des Siegerlandes: Stahlberg, Hollerterzug und Eisenzeche. Von Zechen und Gruben des Siegerlandes (H.3 der Reihe). Zeitschr. Gesch. Berg-, Hütten- und Salinenw.
  • Döring, M. (1999). Eisen und Silber - Wasser und Wald, Gruben Hütten und Hammerwerke im Bergbaurevier Müsen. Buch, 226 S. Verlag Die Wielandschmiede, Kreuztal.
  • Brückel, O. (2000). Die Grube Stahlberg und die Familie Jung - Eine Bergmeisterdynastie aus dem Müsener Revier. Siegerland, Bd.77, H.2, S.139-42.
  • Rolf Golze, Markus Henrich, Stefan Hucko & Norbert Stölzel. Siegerland & Westerwald. Ed. Krüger-Stiftung, Bode Verlag, 2013. S.68-129.

Weblinks:

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