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Soest

Steckbrief

Fund­s­tel­lenpfad

Deutschland / Nordrhein-Westfalen / Arnsberg, Bezirk / Soest, Landkreis

Geo­lo­gie

An mehreren Stellen in der Region um Soest wird Gründsandstein abgebaut und weiterverarbeitet.

Der Soester Grünsandstein ist ein kalkig-sandiges Sediment der Kreidezeit, das im westfälischen Urmeer entstand. Die typisch grüne bis grün-blaue Farbe des Steines, die sich deutlich von anderen Sedimenten abhebt, ist durch das Mineral Glaukonit bedingt.

Verkürzte Mineralienatlas URL

https://www.mineralienatlas.de/?l=25569
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Verkürzte Pfadangabe

Soest, Arnsberg, Nordrhein-Westfalen, DE
Nützlich für Bildbeschreibungen und Sammlungsbeschriftungen

Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

Weitere Funktionen

Ausführliche Beschreibung

SOESTER GRÜNSANDSTEIN-MUSEUM:

Steht auf dem Gelände der Wiesen-Bauhütte (Wiesen-Kirche). Walburgerstraße 56, 59494 Soest, Tel. 0 2921 / 15011, Fax: 0 2921 / 17604.

Geöffnet: Mo bis Sa: 10–17 Uhr und So 14–17 Uhr.

Das neue Museum ist ein "Lapidarium" – eine Steinsammlung, aber es bietet auch einen spannenden Rundgang durch die Erd- und Kulturgeschichte. Im Untergeschoss wird der Besucher zunächst mit der Geologie, den Fundorten und der heutigen Verwendung des Grünsandsteins bekannt gemacht. Eindrucksvoll sind vor allem die Zeugnisse für die maritime Herkunft des Steins: Es sind Haifischzähne, Ammoniten, Seeigel und viele andere Fossilien, die dem Museum von engagierten Hobbygeologen zur Verfügung gestellt wurden. Die beiden oberen Ausstellungsetagen konzentrieren sich hingegen auf Architektur und Steinmetztechniken.

Mineralien (Anzahl: 73)

Gesteine (Anzahl: 29)

Fossilien (Anzahl: 65)

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Referenz- und Quellangaben, Literatur

Literatur:

  • SEIBERTZ, E. (1976): Die Deutung der Glaukonit-Genese im Soester Grünsand (Oberes Mittelturon, S Münsterland) mit Hilfe von Fossilanschnitten. Geol. Jb., A 34: 69-87, Hannover.
  • SEIBERTZ, E. (1977): Litho-, Bio- und Ökostratigraphie, Sedimentologie und Tektonik im Soester Grünsand (Oberes Mittelturon, S Münsterland). Geol. Jb., A 40: 61-113, Hannover.

Weblinks:

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