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Bergehalden Anna 1, Anna 2 und Anna-Noppenberg in Alsdorf

Steckbrief

Land

Deutschland

Re­gi­on

Nordrhein-Westfalen / Köln, Bezirk / Aachen, Städteregion / Alsdorf / Anna

GPS-Ko­or­di­na­ten

Alsdorf - Anna 1 - N 50° 52' 01" E 6° 08' 43"
Alsdorf - Anna 2 - N 50° 52' 17" E 6° 08' 42"
Alsdorf - Anna-Noppenberg - N 50° 52' 23" E 6° 07' 48"



Alsdorf - Anna 1

WGS 84: 
Lat.: 50,86694444° N, 
Long: 6,14527778° E
WGS 84: 
Lat.: 50° 52' 1" N,
   Long: 6° 8' 43" E
Gauß-Krüger: 
R: 2510269,
 H: 5636854
Regionale Wetter Information, Macrostrat geologische Karten

Alsdorf - Anna 2

WGS 84: 
Lat.: 50,87138889° N, 
Long: 6,145° E
WGS 84: 
Lat.: 50° 52' 17" N,
   Long: 6° 8' 42" E
Gauß-Krüger: 
R: 2510249,
 H: 5637348
Regionale Wetter Information, Macrostrat geologische Karten

Alsdorf - Anna-Noppenberg

WGS 84: 
Lat.: 50,87305556° N, 
Long: 6,13° E
WGS 84: 
Lat.: 50° 52' 23" N,
   Long: 6° 7' 48" E
Gauß-Krüger: 
R: 2509193,
 H: 5637532
Regionale Wetter Information, Macrostrat geologische Karten

To­po­gra­phi­sche Kar­te

Top25 NRW 5102, Herzogenrath

An­fahrts­be­sch­rei­bung

Die Halde Anna 1 liegt direkt an der B57 zwischen Würselen und Alsdorf. Für die Lage der beiden anderen Halden siehe unten stehende Skizze

Auf­schluss­be­sch­rei­bung

Bergehalden

Fund­s­tel­len­typ

Halden

Geo­lo­gie

Oberkarbon - Westfal A und B

Zu­gangs­be­schrän­kun­gen

Die Halde Anna 1 ist als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Zusätzlich trennt ein massiver Zaun den schwelenden Teil der Halde vom nicht schwelenden Teil. Alle drei Halden stehen noch unter Bergrecht. Schilder weisen darauf hin, dass der Zugang verboten ist.

Verkürzte Mineralienatlas URL:

https://www.mineralienatlas.de/?l=432
Bitte fühlen Sie sich frei auf diese Seite zu verlinken.

Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

Weitere Funktionen

Bilder von Fundstellen (8 Bilder gesamt)

Schwefelkristalle bis 2 cm
Aufrufe (Bild: 1189422008): 3221
Schwefelkristalle bis 2 cm

Alsdorf, Nordrhein-Westfalen, Deutschland; Aufnahme: 2003

Copyright: Frank de Wit
Beitrag: Klinoklas 2007-09-10
Brennende Halde
Aufrufe (Bild: 1189421877): 3161
Brennende Halde

Alsdorf, Nordrhein-Westfalen, Deutschland; Aufnahme: 2003

Copyright: Frank de Wit
Beitrag: Klinoklas 2007-09-10
Fumarole
Aufrufe (Bild: 1189421787): 2108
Fumarole

Alsdorf, Nordrhein-Westfalen, Deutschland; Aufnahme: 2003

Copyright: Frank de Wit
Beitrag: Klinoklas 2007-09-10

Ausführliche Beschreibung

Beschreibung

Lage der Halden
Lage der Halden

Die Übersichtskarte zeigt die Positionen der Bergehalden Anna I, Anna II und Anna-Noppenberg an.

Klinoklas

Südwestlich von Alsdorf liegen die drei Bergehalden der ehemaligen Steinkohlebergwerke Anna in Alsdorf. Die älteste Halde, Anna 1, wurde zwischen 1850 und 1964 von der Grube Anna 1 aufgefahren. Sie umfasst auf einer Fläche von ca. 41ha gut 15 Millionen m3 Bergematerial. Die Grube Anna 2 beschickte die gleichnamige Halde zwischen 1860 und 1956 mit ca. 6 Millionen m3 Berge. Und schließlich lagern auf der jüngsten Halde Anna-Noppenberg (1963 - 1983) 14 Millionen m3 Berge auf 33ha, das aus dem Verbundbergwerk Anna stammt.

Die Halden Anna 1 und Anna 2 sind mittlerweile stark bewachsen, auf den Plateaus und den südlichen Hängen sind Pflanzen und Bäume aber nur dünn angesiedelt. Dies wird durch die starke Aufheizung des durchweg schwarzen Gesteins der Halden im Sommer verursacht. Die Halde Anna-Noppenberg zeigt fast keinen Bewuchs, so dass hier das Bergematerial offen an der Oberfläche liegt. Auf allen drei Halden zeigt das Bergematerial starke Verwitterungen.

In den Haldenkörpern der beiden älteren Halden Anna 1 und Anna 2 treten wandernde Schwelnester (siehe Haldenbrand) auf. Dies ist insbesondere auf der Halde 1 zu beobachten, wo die Schwelbrände auf dem Haldeplateau zu Tage treten. Wegen der damit verbundenen Einbruchgefahr ist dieser Teil der Halde auf dem Plateau mit einem massiven Metallzaun abgeteilt. Die Schwelbrände sind für Mineralneubildungen (siehe Haldenbrand-Mineralien) verantwortlich, die auf der Halde Anna 1 gefunden werden können.

Auf allen drei Halden finden sich Fossilien, insbesondere Pflanzenfossilien aus dem Karbon (Westfal A und B). Diese können zum Teil an der Oberfläche aufgelesen werden oder durch Graben nach weniger verwittertem Material geborgen werden.

Neben Fossilien aus dem Karbon sind Mineralienfunde möglich (siehe auch mindat.org). Besonders auf der Halde Anna-Noppenberg treten häufig Tonsteine auf, die mit Markasit oder Pyrit durchsetzt sind. Im Inneren dieser Tonsteine findet man oft Quarzadern, umhüllt mit Markasit oder Pyrit.

Mineralien (Anzahl: 59)

?

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ZurücksetzenAlAsBBaCCaClCoCuFFeHKMgMnNNaNiOPbSSeSiZn
Adranosit-(Fe)r
Fund Frank de Wit

U. Kolitsch and F. Brandstätter (2007): A new salt-inclusion sulphate phase from a burning coal dump: crystal-structural, chemical and Raman-spectroscopic characterisation. 16th Croatian-Slovenian Crystallographic Meeting, Petrčane, Croatia, June 13-17, 2007; Book of Abstracts, 12.
(Nordrhein-Westfalen/Köln, Bezirk/Aachen, Städteregion/Alsdorf/Anna)
M
Aluminopyracmonitr
Witzke et al. (to be published)
(Nordrhein-Westfalen/Köln, Bezirk/Aachen, Städteregion/Alsdorf/Anna)
M
Selenr
Slg. thdun5
(Nordrhein-Westfalen/Köln, Bezirk/Aachen, Städteregion/Alsdorf/Anna)
BM
Selenschwefel (Var.: Schwefel)r
Fund Frank de Wit
(Nordrhein-Westfalen/Köln, Bezirk/Aachen, Städteregion/Alsdorf/Anna)
BM
Tschermigitr
Slg. thdun5
(Nordrhein-Westfalen/Köln, Bezirk/Aachen, Städteregion/Alsdorf/Anna)
M
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Legende

Mineral -> anerkanntes Mineral
Mineral (TL) -> Mineral-Typlokalität
Mineral -> micht anerkanntes Mineral
-> Bilder sind verfügbar
 5 -> Anzahl der Regionslokalitäten an denen das Mineral gefunden werden kann
 M -> Link zur allgemeinen Mineralseite
 i -> Informationen etc.
 r -> Referenzinformationen
Mineral ? -> Vorkommen ist fragwürdig

Aktualität: 13. Nov 2018 - 19:51:12

Mineralbilder (43 Bilder gesamt)

Salmiak
Aufrufe (Bild: 1146042016): 2405
Salmiak

Halde Anna 1, Alsdorf, Bildbreite: 4 mm

Copyright: Frank de Wit
Beitrag: bardenoki 2006-04-26
Selen
Aufrufe (Bild: 1286872383): 4811, Wertung: 9.4
Selen

Größe: 1,21 mm, Fundort: Halde Anna, Alsdorf, Nordrhein-Westfalen, Deutschland

Sammlung: Domenico Preite
Copyright: Matteo Chinellato
Beitrag: Hg 2010-10-12
Anhydrit
Aufrufe (Bild: 1326532749): 4040
Anhydrit (SNr: B000875)

Grube Anna bei Alsdorf in der Nordeifel, Nordrhein-Westfalen, BB: 4,5 mm

Sammlung: Lithothek der Münchener Micromounter
Copyright: Hannes Osterhammer
Beitrag: Münchener Micromounter 2012-01-14

Gesteine (Anzahl: 2)

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Legende

Gestein -> Name des Gesteins
Gestein (TL) -> Gestein Typlokalität
-> Bilder sind verfügbar
 5 -> Anzahl der Fundstellen für dieses Gestein in der Region
 G -> Link zur allg. Gesteinsseite
 i -> Informationen etc.
 r -> Referenzinformationen
Gestein ? -> Vorkommen fragwürdig

Aktualität: 13. Nov 2018 - 19:51:12

Fossilien (Anzahl: 2)

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Legende

Fossil -> Name des Fossils
Fossil (TL) -> Fossil-Typlokalität
-> Bilder sind verfügbar
 5 -> Anzahl der Fundstellen für dieses Fossil in der Region
 F -> Link zur allg. Fossilseite
 i -> Informationen etc.
 r -> Referenzinformationen
Fossil ? ->Vorkommen fragwürdig

Aktualität: 13. Nov 2018 - 19:51:12

Fossilbilder (2 Bilder gesamt)

Unbestimmtes Pflanzenfossil
Aufrufe (Bild: 1145713761): 655
Unbestimmtes Pflanzenfossil

Alter: Oberkarbon; Fundort: Bergehalde Anna 1

Copyright: bardenoki
Beitrag: bardenoki 2006-04-22
Calamites
Aufrufe (Bild: 1145713496): 462
Calamites

Calamites Alter: Oberkarbon Fundort: Bergehalde Anna 1

Copyright: bardenoki
Beitrag: bardenoki 2006-04-22

Referenz- und Quellangaben, Literatur

Weblinks


Literatur:

  • Maas, H.H. (1977). Neuere Mineralienfunde im Aachener Steinkohlenrevier. Aufschluss, Jg.28, Nr.2, S.69-73.
  • Maas, H.H. (1980). Kristalle aus Kohlegruben. Min.-Mag., Jg.4, H.10, S.445-49.
  • Wrede, V, u. M. Zeller, Geologie der Aachener Steinkohlenlagerstätten, Geol. Landesamt NRW, 1988.
  • Blaß, G. & Strehler, H. (1993). Mineralbildungen in einer durch Selbstentzündung brennenden Bergehalde des Aachener Steinkohlereviers. Min.-Welt, Jg.4, Nr.4, S.35-42.
  • Blaß, G. & Graf, H.W. (1996). Neue mineralogische Erkenntnisse und neue Funde aus Eifel, Schwarzwald und Siegerland. Min.-Welt, Jg.7, Nr.2, S.55-64.
  • Milleris, A. u. H. Richter (2003). Anna - die Halden, Bergbaumuseum Wurmrevier e.V.
  • Weiß, S. (2013). Neu Mineralien aus der Eifel: Andranosit-(Fe).Lapis, Jg.38, H.6, S.44.

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