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Zeche Scholven

Steckbrief

Land

Deutschland

Re­gi­on

Nordrhein-Westfalen / Münster, Bezirk / Gelsenkirchen / Buer / Zeche Scholven

Auf­schluss­be­sch­rei­bung

Bergwerk, dessen Förderung dem preußischen Staat für die Versorgung seiner eigenen Einrichtungen diente.

Geo­lo­gie

Steinkohle. Gasflammkohle.

Verkürzte Mineralienatlas URL

https://www.mineralienatlas.de/?l=49928
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Verkürzte Pfadangabe

Zeche Scholven, Buer, Gelsenkirchen, Münster, Nordrhein-Westfalen, DE
Nützlich für Bildbeschreibungen und Sammlungsbeschriftungen

Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

Weitere Funktionen

Ausführliche Beschreibung

Schon in den 1870er Jahren wurden in Scholven die ersten Grubenfelder, die „Einig“ hießen, verliehen, 1875 unter dem Namen „Berlin“ zusammengefasst. Vor dem Abteufen der Scholver Schächte erfolgte die Konsolidierung mit dem benachbarten Grubenfeld Zweckel. Im gleichen Jahr, noch vor der 1. Förderung, wurden die beiden Pütts in „Scholven“ und „Zweckel“ umbenannt. Zur gleichen Zeit entstanden die Übertageanlagen. Die erste Kohle wurde auf Scholven 1911 gefördert. Nach der Jahrhundertwende erwarb der preußische Staat mit der Bergwerks-AG Recklinghausen auch dieses Grubenfeld. Bis Mitte der 30er Jahre erfolgt der Ausbau des Kraftwerks zum Großkraftwerk mit Europas höchstem Kamin. Schon 1928 wurde die Kokerei zur Zentralkokerei ausbebaut. Parallel erfolgte auf einem benachbarten Areal der Aufbau eines kohlechemischen Betriebs, der als Hydrierwerk ab 1935 die Hochdruckhydrierung von Steinkohle durchführte - mit hochwertige Scholver Kohle. 1940 erreichte die Kohlenförderung die Mio. t-Grenze. Die höchste Förderung erzielte die Zeche Scholven 1943 mit über 1,2 Mio t, gefördert von 5290 Kumpel. Die Zeche Scholven erreichte 1960 noch einmal fast eine Förderung von 1 Mio. t (954 000 t) und beschäftigte 3535 Kumpel. Schließung der Zeche Scholven im Jahre 1963.

Gesteine (Anzahl: 2)

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Referenz- und Quellangaben, Literatur

Literatur:

  • Wilhelm Hermann, Gertrude Hermann: Die alten Zechen an der Ruhr. 6. Aufl., Verlag Karl Robert Langewiesche, Nachf. Hans Köster KG, Königstein i. Taunus, 2006, ISBN 3784569943.
  • Joachim Huske: Die Steinkohlenzechen im Ruhrrevier. 3. Aufl., Selbstv. Deutschen Bergbau-Museums, Bochum 2006, ISBN 3-937203-24-9.

Weblinks: