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Zeche Westerholt

Steckbrief

Fund­s­tel­lenpfad

Deutschland / Nordrhein-Westfalen / Münster, Bezirk / Gelsenkirchen / Zeche Westerholt

Auf­schluss­be­sch­rei­bung

Steinkohlenbergwerk mit 1 Hauptförderschacht-Westerholt 3, 1 Materialschacht-Westerholt 1, 2 Seilfahrtschächte-Westerholt 2 und Polsum 1, 2 Wetterschächte-Polsum 2 und Scht. Altendorf

Geo­lo­gie

Steinkohle

Verkürzte Mineralienatlas URL

https://www.mineralienatlas.de/?l=9084
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Verkürzte Pfadangabe

Zeche Westerholt, Gelsenkirchen, Münster, Nordrhein-Westfalen, DE
Nützlich für Bildbeschreibungen und Sammlungsbeschriftungen

Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

Weitere Funktionen

Bilder von Fundstellen (2 Bilder gesamt)

Schacht Polsum I
Aufrufe (Bild: 1497518859): 444
Schacht Polsum I

Zeche Westerholt, Gelsenkirchen, Ruhrgebiet, NRW. 6.2017.

Copyright: Doc Diether
Beitrag: Doc Diether 2017-06-15
Schacht Polsum I
Aufrufe (Bild: 1497518798): 450
Schacht Polsum I

Zeche Westerholt, Gelsenkirchen, Ruhrgebiet, NRW. 6.2017. Der Förderturm wurde versetzt nach Haiger Kalteiche, direkt an der AB 45: Dient als Schulngszentrum der Fa. Siemag.

Copyright: Doc Diether
Beitrag: Doc Diether 2017-06-15

Ausführliche Beschreibung

Einige Daten zur Geschichte:

1907 Teufbeginn der Schächte Westerholt 1 und 2, Inbetriebnahme 1910
1941 Teufbeginn Schacht Polsum 1, Inbetriebnahme 1949
1956 Teufbeginn des neuen Hauptförderschachtes Westerholt 3
1961 Verbund mit Zeche Bergmannsglück 1/2
1968 Teufbeginn Wetterschacht Altendorf
70iger Jahre Aufgabe des Baufeldes Bergmannsglück
um 1980 Teufbeginn Wetterschacht Polsum 2
1998 Verbund mit dem Bergwerk Fürst Leopold/Wulfen in Dorsten und Umbennung in Bergwerk Lippe.
2008 im Dezember Gesamtstillegung

Fundhinweis zu Mineralien:

4. Sohle, 2. Abtg. Norden, Ladeschräge vom BS 425 zur 4. Sohle, Teufe: -816m, Kluft im Hülsdauer Blatt, Erstfund Dezember 1974:
Die Kluft befand sich im Einzugsbereich des Hülsdauer Blattes, eine große Gebirgsstörung und lieferte außergewöhnlich große, u.a. bis 45 Kilogramm schwere, sogenannte Barytsärge. Die Farbe der Kristalle war überwiegend gräulich, aber auch transparente und fast schwarze Kristalle traten auf.
3. Sohle, 2. Abtg. Norden, Förderberg aus Basisstrecke Flöz Präsident zur 3. Sohle, BP-Nr.: 0319, Teufe: -551m, Erstfund 1977:
Im Förderberg wurde eine Kluft angefahren die meist gräuliche, schmale, bis 147x113mm große Barytkristalle lieferte, die meist von grünlichem, feinem Markasit begleitet wurden.
3. Sohle, 2. Abtg. Süden, südliche Richtstrecke nach Westen, BP-Nr.: 0517, Teufe: -604,5m, Erstfund November 1984:
In der Streckenwand wurde hier eine riesige Kluft angefahren die vollständig mit zum Teil hochglänzende Markasitkristalle ausgekleidet war. Wegen des Glanzes wurde diese Kluft auch Silbermine von den Bergleuten genannt.
3. Sohle, 2. Abtg. Süden, Berg zur Kopfstrecke Flöz Wilhelm Abschnitt 1, BP-Nr: 0305, Teufe: -635m, Erstfund April 1988:
Im Berg zur zur Kopfstrecke wurde während der Auffahrung eine mehrere 10m lange Kluft angefahren die insbesondere goldfarbenen Schaumpyrit mit kleinste Bleiglanzkristalle lieferte, weiterhin bis 18 cm große, matte Bleiglanzwürfel, wobei die Kanten meist nie scharf abgegrenzt waren und darüberhinaus noch hochglänzende Zinkblendekristalle von mehreren Zentimetern Größe.
Allgemeiner Hinweis:
Alle vier vorgenannten Klüfte lieferte unzählige Stufen von hervorragender Qualität. Darüberhinaus gab es unzählige kleinere Klüfte in den Strecken die teils ebenfalls ausgezeichnete Stufen hervorbrachte.
Die Zeche Westerholt hat ab 1977 überwiegend, davor sind keine größeren Klüfte bekannt, Mineralien nur aus Gesteinstrecken und -berge geliefert, im (Kohlen)Abbaubereich (Bandstrecke, Kopfstrecke, Streb) kamen nur ganz selten Mineralien vor. Weiterhin traten die großen Klüfte mit Mineralien (siehe oben) nur im eigentlichen Abbaubereich der Zeche Westerholt 1-3 auf. In diesem Bereich wurden auch mehrere Berechtsame auf Erz verliehen. Im Polsumer (Abbau)Feld (Schächte Polsum 1/2 und Altendorf), wurde Flammkohle, Gasflammkohle und Gaskohle abgebaut in denen nur selten, kleinste, Klüfte auftraten. Im Abbaubereich Westerholt 1-3 wurde Fettkohle abgebaut.

Mineralien (Anzahl: 18)

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Mineral -> micht anerkanntes Mineral
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 i -> Informationen etc.
 r -> Referenzinformationen
Mineral ? -> Vorkommen ist fragwürdig

Aktualität: 30. May 2020 - 16:39:57

Mineralbilder (13 Bilder gesamt)

Baryt
Aufrufe (Bild: 1166041864): 833
Baryt

Fundort: Zeche Westerholt, Gelsenkirchen, Ruhrgebiet, Nordrhein-Westfalen, Deutschland; Größe: 13,6 x 6,0 x 5,1 cm. Ladeschräge vom BS 425 zur 4. Sohle.

Copyright: kraukl
Beitrag: kraukl 2006-12-13
Mehr   MF 
Baryt Einzelkristall
Aufrufe (Bild: 1165866116): 689, Wertung: 8
Baryt Einzelkristall

Zeche Westerholt; Ladeschräge vom BS 425 zur 4. Sohle.

Copyright: kraukl
Beitrag: kraukl 2006-12-11
Mehr   MF 
Galenit mit Markasit
Aufrufe (Bild: 1166037284): 688
Galenit mit Markasit

Fundort: Zeche Westerholt, Gelsenkirchen, Ruhrgebiet, Nordrhein-Westfalen, Deutschland; Größe: 7,6 x 5,8 x 5,3 cm. Berg zur Kopfstrecke Flöz Wilhelm.

Copyright: kraukl
Beitrag: kraukl 2006-12-13
Mehr   MF 

Gesteine (Anzahl: 2)

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Aktualität: 30. May 2020 - 16:39:57

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Aktualität: 30. May 2020 - 16:39:57

Referenz- und Quellangaben, Literatur

Literatur:

  • Pilger, A. et al. (1962). Die Blei-Zink-Erzvorkommen des Ruhrgebietes und seiner Umrandung. Aufschluss, Jg.13, Nr.11, S.278-89.
  • Red. Aufschluss (1966). Aus den Sammlungen unserer Mitglieder. Aufschluss, Jg.17, Nr.9, S.248.
  • Feddern, R. (1969). Über die Kristalltracht eines Markasits vom Verbundbergwerk Bergmannsglück-Westerholt in Gelsenkirchen-Buer i.W. Aufschluss, Jg.20, Nr.12, S.345.
  • Beyer, H. (1971). Doppelzwillinge am Markasit von Gelsenkirchen-Buer. Aufschluss, Jg.22, Nr.11, S.329-31.
  • Helmut Madynski: Unser Pütt: Bergwerk Westerholt. Eine Zeche der Ruhrkohle AG im Wandel der Zeit – zur Bergbaugeschichte im Buerschen Norden. Bode, Haltern 1994, ISBN 3-925094-60-1.
  • Wilhelm Hermann, Gertrude Hermann: Die alten Zechen an der Ruhr. 6. Aufl., Verlag Karl Robert Langewiesche, Nachf. Hans Köster KG, Königstein i. Taunus, 2006, ISBN 3784569943.
  • Joachim Huske: Die Steinkohlenzechen im Ruhrrevier. 3. Aufl., Selbstv. Deutschen Bergbau-Museums, Bochum 2006, ISBN 3-937203-24-9.

Weblinks:

Fundhinweis zu Mineralien:

  • eigene Begehungen und Aufzeichnungen
  • Verfasser: woelsendorfer (30.11.2011)

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