'._('einklappen').'
 

Grube Eisenhardt

Steckbrief

Land

Deutschland

Re­gi­on

Rheinland-Pfalz / Altenkirchen (Westerwald), Kreis / Birken-Honigsessen / Grube Eisenhardt

Auf­schluss­be­sch­rei­bung

Stollen und später Schacht. Gangmittel waren zwischen 2 und 4 m.

Geo­lo­gie

Siderit.

Verkürzte Mineralienatlas URL:

https://www.mineralienatlas.de/?l=27055
Bitte fühlen Sie sich frei auf diese Seite zu verlinken.

Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

Weitere Funktionen

Ausführliche Beschreibung

Erste Erwähnung der Grube 1613. Ein Stollen brachte 60 m Teufe ein. 1865 entschloss man sich zum Tiefbau. 2 Jahr später wurde der Schacht mit Förder- und Wasserhaltemaschinen ausgestattet. 1869 wurde der „Deutsch-Holländische Aktienverein“ neuer Besitzer der Grube. 1872 wurde eine Schmalspurbahn nach Wissen gebaut und 1 Jahr später wurde Krupp neuer Besitzer, wie auch bei anderen Gruben in der Region.

1876 wurde der 2. Schacht mit später 238 m Teufe angelegt. 1885 erreichte er eine Teufe von 102 m. Ausgestattet wurde der Schacht mit einer Zwillingsfördermaschine mit 17 PS und einer Wasserhaltemaschine mit 37 PS Stärke. Die Förderung der Grube im Jahr 1884 betrug 6.397 t Spateisenstein und 82,5 t Kupfererz. 1894 wurde die Förderung eingestellt, 1906 wurde der Betrieb beendet.

Mineralien (Anzahl: 9)

Gesteine (Anzahl: 1)

Referenz- und Quellangaben, Literatur

Literatur:

  • G. Wolf: Beschreibung des Bergreviers Hamm an der Sieg; Bonn 1885.
  • Rolf Golze, Markus Henrich, Stefan Hucko & Norbert Stölzel. Siegerland & Westerwald. Ed. Krüger-Stiftung, Bode Verlag, 2013. S.588.

Weblinks:

Einordnung