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Grube Guldenhardt

Steckbrief

Land

Deutschland

Re­gi­on

Rheinland-Pfalz / Altenkirchen (Westerwald), Kreis / Herdorf / Dermbach / Grube Guldenhardt

Auf­schluss­be­sch­rei­bung

Pingenzüge, Untertage-Bergwerk. (aufgelassen)

Geo­lo­gie

Eisenerzgrube. Sie führte einen hochwertigen, manganhaltigen Spateisenstein (Siderit bzw. Stahlstein), der für die Rohstahlerzeugung sehr begehrt war.

Verkürzte Mineralienatlas URL:

https://www.mineralienatlas.de/?l=24390
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Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

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Bilder von Fundstellen (4 Bilder gesamt)

Pinge der Grube Guldenhardt
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Pinge der Grube Guldenhardt

Herdorf, Siegerland, Rheinl.-Pfalz. 9.2011.

Copyright: Doc Diether
Beitrag: Doc Diether 2011-09-12
Halde der Grube Guldenhardt
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Halde der Grube Guldenhardt

Herdorf, Siegerland, Rheinl.-Pfalz. 9.2011.

Copyright: Doc Diether
Beitrag: Doc Diether 2011-09-11
Pinge der Grube Guldenhardt
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Pinge der Grube Guldenhardt

Herdorf, Siegerland, Rheinl.-Pfalz. 9.2011.

Copyright: Doc Diether
Beitrag: Doc Diether 2011-09-11

Ausführliche Beschreibung

Im 18. und 19. Jhd. hatte die Grube Guldenhardt eine herausragende Bedeutung wegen dem Mn-haltigen Eisenerz.

Ältere Abbaue. Ab 1790 wurde der Firstenbau eingeführt. Die Blütezeit der Grube setzte etwa um 1800 ein. Zwischen 1831 und 1845 wurden 29.808 t Eisenerz und 1.235 t Kupfererz gefördert. 1866 verkaufte man die Grube an die Gutehoffnungshütte Oberhausen. Von 1871 bis 1873 ging man zum Tiefbau über; in einem Stollen wurde ein Blindschacht mit einer Teufe von 105 m, angelegt. Drei Sohlen befinden sich 42 m, 72 m und 105 m unterhalb des Stollens.Im November 1880 wurde der Grubenbetrieb aufgrund abgebauter Vorräte eingestellt.

Ein virtuelles Modell der Wassersäulenmaschine ist im Bergwerksmuseum zu bewundern.

Mineralien (Anzahl: 9)

Gesteine (Anzahl: 1)

Referenz- und Quellangaben, Literatur

Literatur:

  • Rolf Golze, Markus Henrich, Stefan Hucko & Norbert Stölzel. Siegerland & Westerwald. Ed. Krüger-Stiftung, Bode Verlag, 2013. S.406.

Weblinks:

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