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Grube Stahlert

Steckbrief

Land

Deutschland

Re­gi­on

Rheinland-Pfalz / Altenkirchen (Westerwald), Kreis / Herdorf / Grube Bollnbach / Grube Stahlert

An­fahrts­be­sch­rei­bung

Betriebsabteilung der Grube Bollnbach.

Auf­schluss­be­sch­rei­bung

Untertage-Bergwerk. (aufgelassen)

Geo­lo­gie

Eisenerzgrube. Hoch-Mn-haltiger Cu-freier Spat. Tonschiefer.

Verkürzte Mineralienatlas URL:

https://www.mineralienatlas.de/?l=24392
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Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

Weitere Funktionen

Ausführliche Beschreibung

Bereits vor 1814 wurde nach Erz gegraben. 1885 wurden 20.563 t Eisenerz gefördert, damit stand die Grube an 16. Stelle der Siegerländer Förderstatistik. Bis 1903 erhöhte sich diese auf 31.621 t. Der 1870 angelegte Schacht erreichte eine Gesamtteufe von 511 m. 1882 war er 159 m tief. Die Gesamtteufe der Grube lag bei 557 m. 1910 brach der Schacht zusammen, der Abbau wurde über Bollnbach fortgesetzt.

Ab 1899 wurde mit Bollnbach gefördert, 1909 gehörte sie als Betriebsabteilung zur Grube. In diesem Jahr wurden neue elektrische Anlagen beschaffen. Bereits ein Jahr später, am 6. Mai 1910 wurde die Förderung eingestellt, 1926 wurde die Grube endgültig geschlossen. Die Gesamtförderung der Grube lag bei 1,072 Mio. t Eisenerz.

Mineralien (Anzahl: 9)

Mineralbilder (1 Bilder gesamt)

Pyrolusit
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Pyrolusit

Tafelige Pyrolusit xx von der Grube Stahlert bei Herdorf im Siegerland. 13 cm breite Stufe, gefunden 1938.

Sammlung: raritätenjäger
Copyright: raritätenjäger
Beitrag: raritätenjäger 2018-03-18

Gesteine (Anzahl: 2)

Referenz- und Quellangaben, Literatur

Literatur:

  • Koch, Horst G. (1982). Erzväter. Berg- und Hüttenleute, Gruben und Hochofenwerke im Siegerland und Westerwald. Verlag G. Koch, 5900 Siegen. 240 S. S.127.
  • Golze, R.; Henrich, M.; Hucko, S.; Stötzel, N. (2012): Siegerland & Westerwald. Bergbaugeschichte - Mineralienschätze - Fundorte. 800 S. Bode-Verlag. S.452-58.

Weblinks:

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