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Grube Friedrich-Wilhelm

Steckbrief

Land

Deutschland

Re­gi­on

Rheinland-Pfalz / Altenkirchen (Westerwald), Kreis / Herdorf / Grube Friedrich-Wilhelm

To­po­gra­phi­sche Kar­te

TK5213.

An­fahrts­be­sch­rei­bung

2 km SSO Herdorf; 6,5 km SO Betzdorf.

Auf­schluss­be­sch­rei­bung

Bergwerk, Halden (aufgelassen, erloschener Fundpunkt).

Fund­s­tel­len­typ

Bergwerk (alt)

Geo­lo­gie

Siderit-Gangzug mit Cu-Erzen in Devonschiefern und Sandsteinen.

Verkürzte Mineralienatlas URL:

https://www.mineralienatlas.de/?l=4025
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Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

Weitere Funktionen

Bilder von Fundstellen (3 Bilder gesamt)

Grund- und Profilriss Grube Friedrich-Wilhelm
Aufrufe (Bild: 1401788784): 810
Grund- und Profilriss Grube Friedrich-Wilhelm

Grundriss und Profil der Grube Friedrich-Wilhelm. Gangkarte des Siegerlandes aus dem Jahre 1911.

Copyright: Archiv: Andreas Gerstenberg (raritätenjäger)
Beitrag: raritätenjäger 2014-06-03
Fördermaschine Grube Friedrich-Wilhelm
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Fördermaschine Grube Friedrich-Wilhelm

Herdorf, Siegerland, Rheinl.-Pfalz.

Copyright: Siegerlandmuseum
Beitrag: Doc Diether 2012-06-30
Grube Friedrich-Wilhelm Herdorf
Aufrufe (Bild: 1279984728): 1178
Grube Friedrich-Wilhelm Herdorf

Rheinland-Pfalz/Siegerland. Vor 1910.

Copyright: Siegerlandmuseum
Beitrag: Doc Diether 2010-07-24

Ausführliche Beschreibung

1820 wurde die Grube erstmalig erwähnt. Es gab Vorläufergruben. 1861 wurde ein Erbstollen angelegt, 1865 die Grube von Krupp übernommen. 1906 folgte der Kauf der Grubenfelder der Grube „Einigkeit“. Bis dahin wurden insgesamt 1,5 Mio. t Eisenerz gefördert. Die Grube wurde 1934 mit der Grube Füsseberg vereinigt, wobei Friedrich-Wilhelm sich auf der Herdorfer Seite des 449 m hohen Kahlenbergs befand und Füsseberg auf der anderen Seite des Berges bei Biersdorf. 1934 war auf der 486-m-Sohle ein unterirdischer Verbund angelegt worden, 1937 vereinigten sich die Grube mit "Einigkeit". 1937 verbanden sich die Gruben mit der Herdorfer Grube Wolf. Bis jetzt wurden 3,7 Mio. t Eisenerz gefördert. Ab dann diente ein Schacht der Grube Friedrich Wilhelm ausschließlich zur Personenbeförderung. Er reichte bis zur 18. Sohle auf 920 m und hatte einen neu errichteten Förderturm. Am 25. März 1965 wurde die letzte Schicht gefahren, am 31. wurde Friedrich Wilhelm als eine der letzten Gruben des Siegerlandes stillgelegt. Im Durchschnitt arbeiteten 350 Belegschaftsmitglieder in der Grube, in Spitzenzeiten im zweiten Weltkrieg waren es 1.100 bei einer Förderung von 44.000 t Erz pro Monat. 1955 wurden bei einer Belegschaft von 985 Mann 380.721 t Erz gefördert. Gesamtförderung: 3,7 Mio. t. Seine Vorräte bezog Friedrich Wilhelm vom „Florz-Füsseberger Gangzug“.

1965 waren die Siegerländer Erze nicht mehr gefragt und die Grube wurde, trotz der Vorräte von 15. Mio. t Eisenerzen, geschlossen. Die Gesamtgrube von Füsseberg mit Friedrich-Wilhelm hatte da ein Streckennetz von 35 km. Man erreichte eine Teufe von 1000 m und hatte in den besten Jahren 1000 Menschen Arbeit gegeben.

Mineralien (Anzahl: 18)

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Aktualität: 18. Nov 2018 - 13:37:20

Mineralbilder (6 Bilder gesamt)

Chalkopyrit
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Chalkopyrit

Größe: 10 x 5 x 4 cm; Fundort: Grube Friedrich Wilhelm, Herdorf, Siegerland, Rheinland-Pfalz, Deutschland

Copyright: highgrader
Beitrag: highgrader 2011-11-29
Großes Chalkopyritaggregat
Aufrufe (Bild: 1139683147): 823
Großes Chalkopyritaggregat

mit Kristallen von max. 2 cm auf einer Stufe von 10x8x6 cm; Fundort: Deutschland, Rheinland-Pfalz, Siegerland, Herdorf, Grube Friedrich Wilhelm

Sammlung: loparit
Copyright: loparit
Beitrag: loparit 2006-02-11
Chalkopyrit
Aufrufe (Bild: 1366700216): 706
Chalkopyrit

Chalkopyrit, angelaufen, XX bis 2 cm, 16 x 11 x 8 cm, 2,3 kg, Gr. Friedrich Wilhelm, Herdorf, Siegerland.

Sammlung: si-sucher
Copyright: Millerit
Beitrag: si-sucher 2013-04-23

Gesteine (Anzahl: 3)

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Aktualität: 18. Nov 2018 - 13:37:21

Referenz- und Quellangaben, Literatur

Literatur:

  • Bode, R. (1980). Friedrich-Wilhelm. Emser Hefte, Jg.80, Nr.3, S.16.
  • Weiss, S. (1990). Mineralien Atlas Deutschland West. Weise Verlag, München, S.66.
  • Golze, R.; Henrich, M.; Hucko, S.; Stötzel, N. (2012): Siegerland & Westerwald. Bergbaugeschichte - Mineralienschätze - Fundorte. 800 S. Bode-Verlag. S.488ff.
  • http://de.wikipedia.org/wiki/Grube_Friedrich_Wilhelm

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