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Langenthal

Steckbrief

Fund­s­tel­lenpfad

Deutschland / Rheinland-Pfalz / Bad Kreuznach, Landkreis / Langenthal

An­fahrts­be­sch­rei­bung

B41 Idar-Oberstein-Bad Kreuznach in der Ortschaft Monzingen links abbiegen in Richtung Langenthal (ist ausgeschildert). Von Monzingen ca. 3 Km. Der Steinbruch liegt links vor dem Ort Langenthal und ist nicht zu übersehen.

Auf­schluss­be­sch­rei­bung

Steinbruch, seit 2014 stillgelegt. Jetzt Bauschuttdeponie.

Geo­lo­gie

verschiedene Schichten Basalt,bis feinkörnig, mit eingelagerten Melaphyr-Mandelstein.In der obersten Sohle sind abgerollte Sedimente in den Vulkaniten eingeschlossen

Zu­gangs­be­schrän­kun­gen

Sammelverbot - Nach Informationen der Geschäftsleitung vom Nov./2009 werden an Einzelpersonen keine Genehmigungen erteilt. Es besteht jedoch für Fachgruppen die Möglichkeit geführte Besuche schriftlich bei der Geschäftsleitung zu beantragen. Seit 2014 ist der Abbau wegen einer Rutschung eingestellt. Da die Abbaugrenze auch erreicht ist, wird der Bruch nun als Bauschuttdeponie genutzt.

Letz­ter Be­such

November 2009

Verkürzte Mineralienatlas URL

https://www.mineralienatlas.de/?l=3841
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Verkürzte Pfadangabe

Langenthal, Bad Kreuznach, Rheinland-Pfalz, DE
Nützlich für Bildbeschreibungen und Sammlungsbeschriftungen

Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

Weitere Funktionen

Bilder von Fundstellen (9 Bilder gesamt)

Langenthal
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Langenthal

Steinbruch (Basalt AG)

Sammlung: Mineralroli
Copyright: Mineralroli
Beitrag: Mineralroli 2007-12-31
Langenthal
Aufrufe (Bild: 1199111189): 4555
Langenthal

Steinbruch (Basalt AG)

Sammlung: Mineralroli
Copyright: Mineralroli
Beitrag: Mineralroli 2007-12-31
Langenthal
Aufrufe (Bild: 1199111058): 2512
Langenthal

Steinbruch (Basalt AG)

Sammlung: Mineralroli
Copyright: Mineralroli
Beitrag: Mineralroli 2007-12-31

Ausführliche Beschreibung

Im Steinbruch von Langenthal (ehemals: Basaltsteinbruch Ferdinand Kloos) wurden in den ersten zwei Sohlen nur sporadisch Minerale ohne größerer Bedeutung gefunden und deshalb ist dieser Basaltsteinbruch unter den Sammlern kaum bekannt geworden. Das änderte sich jedoch im Jahr 2000 mit dem Auffahren der dritten Sohle und gewann somit das Interesse der Sammler. Stark tektonisch bewegte Gesteinsformationen ließen eine Vielzahl an Drusenräumen entstehen, in denen sich perfekt ausgebildete Kristalle mit einer stattlichen Größe befanden. So konnten in Drusen freistehende Calcitkristalle (sog. Kanonenspäte) bis 20 cm beobachtet werden. Dazu gesellten sich noch oft Parageneseminerale wie Quarz, Hämatit, Dolomit und gelegentlich auch Pyrit und Chalkopyrit. Malachit trat oft als Zersetzungsprodukt vom Kupferkies auf. Obwohl in den Aufschlüssen des Hunsrück meist Achate als Mandeln bzw. Geoden gefunden werden, so waren größere mandelförmige Achatbildungen, auch in den Melaphyrzonen, von Langenthal die Seltenheit und wenn vorhanden meist nicht sonderlich gut ausgebildet da die meisten großen Geoden stark mit Hämatit durchsetzt sind. Hämatit kam auch eigenständig schwarzblättrig in Dolomitdrusen vor. Hauptsächlich wurde der Achat als sog. Spaltenfüllung (Gangachat) in vertikaler Ausrichtung mit ständig wechselnden Aufbau angetroffen. Das Erscheinungsbild ist den Achaten von Steinbach im Saarland sehr ähnlich. Oft wurde der Achat in Kombination mit gelblich-rotem Jaspis und blauen Chalcedon gefunden. Die größte geschlossene Achatbildung hatte die Maße von 100 x 30 cm. Interessant ist auch die gelegentlich auftretenden Amethystgänge und Drusen in denen sich Calcitkristalle oder auch Goethitkristalle befanden. Rauchquarzkristalle waren dagen seltener anzutreffen. Die Hoffnung für weitere und mehr spektakuläre Mineralienfunde bei der Eröffnung der vierten Sohle wurde nicht erfüllt aber Achate wurden auch dort weiterhin angetroffen. Die anfänglich beschriebenen tektonischen Störungen mit guter Mineralisation sind in zwischen verkippt und nicht mehr zugänglich.

Betreiber

BAG Basalt-Actien-Gesellschaft
Südwestdeutsche Hartsteinwerke
www.basalt.de

Fossilienfunde

(Pflanzenabdrücke) sind im Hang auf der gegenüberliegenden Straßenseite möglich. Dazu ist es erforderlich, das Gestein zu spalten.

Mineralien (Anzahl: 17)

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Aktualität: 14. Sep 2020 - 20:36:46

Mineralbilder (107 Bilder gesamt)

Achat - Gangachat
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Achat - Gangachat

Fundort: Steinbruch Langenthal, Hunsrück, Rheinland-Pfalz, Deutschland - Größe: 12 x 5 cm

Sammlung: Mineralroli
Copyright: Mineralroli
Beitrag: Mineralroli 2007-12-31
Mehr   MF 
Achat
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Achat

Fundort: Langenthal,Hunsrück,Rheinland-Pfalz,Deutschland Größe: 7,6 x 4,9 cm

Sammlung: Auke Bleeker
Copyright: Auke Bleeker
Beitrag: Mineralroli 2008-01-03
Mehr   MF 
Achat
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Achat

Achat im brekziösem Basaltgestein - Fundort:Langenthal, Steinbruch der Basalt AG, Hunsrück, Deutschland - Größe: 16,5 x 11 cm

Sammlung: Mineralroli
Copyright: Mineralroli
Beitrag: Mineralroli 2009-03-15
Mehr   MF 

Gesteine (Anzahl: 9)

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Aktualität: 14. Sep 2020 - 20:36:46

Gesteinsbilder (1 Bilder gesamt)

Achat
Aufrufe (Bild: 1494842224): 356
Achat

Dieser Melaphyr mit Achaten aus dem Tiefgang des Steinbruch Langenthal bei Monzingen hat eine Größe von 85 mm.

Sammlung: Klaus Schäfer
Copyright: Klaus Schäfer
Beitrag: Klaus Schäfer 2017-05-15
Mehr   MGF 

Fossilien (Anzahl: 1)

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Aktualität: 14. Sep 2020 - 20:36:50

Referenz- und Quellangaben, Literatur

Literatur:

  • Dachsroth, W. (1982). Hangsedimente aus dem Unterrotliegenden am Südrand des Hunsrück. Aufschluss, Jg.33, H.2, S.69-80.
  • Mineralroli

Einordnung