'._('einklappen').'
 

Grube Clarashall

Steckbrief

Fund­s­tel­lenpfad

Deutschland / Rheinland-Pfalz / Birkenfeld, Landkreis / Baumholder / Ruschberg / Grube Clarashall

An­fahrts­be­sch­rei­bung

An der L169/L176 zwischen Baumholder und Heimbach, bei Ruschberg, liegt etwas versteckt, schon auf dem Gelände des Truppenübungsplatzes Baumholder das Stollenmundloch der ehemaligen Schwerspatgrube Clarashall.

Auf­schluss­be­sch­rei­bung

Barytbergwerk (aufgelassen)

Geo­lo­gie

Barytgang

Zu­gangs­be­schrän­kun­gen

Keine Halden vorhanden, Stollen liegt auf dem Truppenübungsplatz Baumholder. Betreten verboten. Bereich ist mittlerweile weiträumig eingezäunt. Die Wasserführung der Grube wird zur Energiegewinnung genutzt.

GPS-Ko­or­di­na­ten

Grube Clarashall



Grube Clarashall

WGS 84: 
Lat.: 49,62235833° N, 
Long: 7,30256389° E
WGS 84: 
Lat.: 49° 37' 20,49" N,
   Long: 7° 18' 9,23" E
Gauß-Krüger: 
R: 2594160,
 H: 5499220
Regionale Wetter Information, Macrostrat geologische Karten

To­po­gra­phi­sche Kar­te

TK6309

Verkürzte Mineralienatlas URL

https://www.mineralienatlas.de/?l=14022
Bitte fühlen Sie sich frei auf diese Seite zu verlinken.

Verkürzte Pfadangabe

⚒ Clarashall, Ruschberg, Baumholder, Birkenfeld, Rheinland-Pfalz, DE
Nützlich für Bildbeschreibungen und Sammlungsbeschriftungen

Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

Weitere Funktionen

Ausführliche Beschreibung

Erstmalig wurde etwa um 1880 bei der Gemeinde Aulenbach nach Schwerspat gegraben. In größerem Stil wurde ab dem 10. Mai 1910, durch Thüringische Prospektoren, Baryt abgebaut.

In den folgenden Jahren wechselten aus finanziellen Gründen die Betreiber mehrfach. In den Jahren 1919/20 teufte man einen 40 Meter tiefen Förderschacht ab, der 1927 um weitere 35 Meter vertieft wurde.

Durch die Anlage des Truppenübungsplatzes (1938) konnte dieser Schacht nicht mehr benutzt werden und somit trieb man vom Südhang des Feldberges einen 1600 Meter langen Stollen zu dem bis dahin noch weiter abgeteuften Schacht. Somit wurde auch die Grube von der Gemarkung Aulenbach auf die Gemarkung Ruschberg verlegt. Von Kriegsende bis 1947 kam der Schwerspatabbau vollkommen zum Erliegen. Bis 1952 war die Grube unter französischer Kontrolle. Auf Grund deren unkontrolliertem Vorgehens, wurde der Schwerspatvorrat auf der angelegten Sohle fast vollkommen abgebaut.

Durch einen Blindschacht konnte später eine weitere Sohle bei 135 Metern erschlossen werden. Anfang Juli 1974 wurde der Schwerspatabbau durch die Betreiberfirma Sachtleben eingestellt.

Keine Fundmöglichkeiten mehr. Die Grube liegt auf Truppenübungsplatzgelände und ist vollständig geflutet. Bekannt sind große tafelige Baryt-Kristalle, denen kleine Zinnober-Kristalle auf- und eingegewachsen sind. (W.G.Frey)

Mineralien (Anzahl: 17)

?

Hinweis

- Klicke auf ein oder mehrere Elemente um Mineralien mit Deiner Auswahl anzuzeigen. Die ausgewählten Elemente werden durch einen grünen Hintergrund angezeigt.

- Klicke zweimal auf ein Element um dieses Element auszuschließen. Die Auswahl wird durch grünen Hintergrund mit rot, durchgestrichenem Text angezeigt.

ZurücksetzenBaCCaCuFeHHgMnOSSi
Azurit ?r
H. Anacker (1954): Tagungsheft zur 32.Jahrestagung der Dt. Mineralogischen Gesellschaft in Mainz, S.85-88. Zitiert nach Leyser, R. (1956): Mineralfundstellen im oberen Nahe-Gebiet. Aufschluss, Sonderband 3, S.35-39, beschreibt "etwas Kupfererz" als "äußerst selten". !!!Dieser Artikel bezieht sich nicht auf die Grube Clarashall, sondern auf den Kupfererzabbau St. Johann bei Reichenbach!!! Azurit wurde in der Grube Clarashall niemals nachgewiesen.
(Rheinland-Pfalz/Birkenfeld, Landkreis/Baumholder/Ruschberg/Grube Clarashall)
M
Barytr
H. Anacker (1954): Tagungsheft zur 32.Jahrestagung der Dt. Mineralogischen Gesellschaft in Mainz, S.85-88. Zitiert nach Leyser, R. (1956): Mineralfundstellen im oberen Nahe-Gebiet. Aufschluss, Sonderband 3, S.35-39.
(Rheinland-Pfalz/Birkenfeld, Landkreis/Baumholder/Ruschberg/Grube Clarashall)
BM
Bergkristall (Var.: Quarz)r
H. Anacker (1954): Tagungsheft zur 32.Jahrestagung der Dt. Mineralogischen Gesellschaft in Mainz, S.85-88. Zitiert nach Leyser, R. (1956): Mineralfundstellen im oberen Nahe-Gebiet. Aufschluss, Sonderband 3, S.35-39.
(Rheinland-Pfalz/Birkenfeld, Landkreis/Baumholder/Ruschberg/Grube Clarashall)
M
Chalcedon (Var.: Quarz, Mogánit)r
lt. Mitt. Wolf-Gerd Frey, Kaiserslautern, Funde sicher Zuordnungsbar. Foto siehehttp://www.mineralienfreunde-der-pfalz.de/flashbilder/clarashall/chalcedon/index.html
(Rheinland-Pfalz/Birkenfeld, Landkreis/Baumholder/Ruschberg/Grube Clarashall)
BM
Chalkopyrit ?r
H. Anacker (1954): Tagungsheft zur 32.Jahrestagung der Dt. Mineralogischen Gesellschaft in Mainz, S.85-88. Zitiert nach Leyser, R. (1956): Mineralfundstellen im oberen Nahe-Gebiet. Aufschluss, Sonderband 3, S.35-39, beschreibt "etwas Kupfererz" als "äußerst selten". Falsche Fundstelle. Bezieht sich auf Grubenfelder Johann bei Reichenbach. Chalkopyrit wurde in der Clarashall nie nachgewiesen.
(Rheinland-Pfalz/Birkenfeld, Landkreis/Baumholder/Ruschberg/Grube Clarashall)
M
Cinnabaritr
H. Anacker (1954): Tagungsheft zur 32.Jahrestagung der Dt. Mineralogischen Gesellschaft in Mainz, S.85-88. Zitiert nach Leyser, R. (1956): Mineralfundstellen im oberen Nahe-Gebiet. Aufschluss, Sonderband 3, S.35-39.
(Rheinland-Pfalz/Birkenfeld, Landkreis/Baumholder/Ruschberg/Grube Clarashall)
BM
Eisenkiesel (Var.: Quarz)r
H. Anacker (1954): Tagungsheft zur 32.Jahrestagung der Dt. Mineralogischen Gesellschaft in Mainz, S.85-88. Zitiert nach Leyser, R. (1956): Mineralfundstellen im oberen Nahe-Gebiet. Aufschluss, Sonderband 3, S.35-39.
(Rheinland-Pfalz/Birkenfeld, Landkreis/Baumholder/Ruschberg/Grube Clarashall)
M
Hämatitr
H. Anacker (1954): Tagungsheft zur 32.Jahrestagung der Dt. Mineralogischen Gesellschaft in Mainz, S.85-88. Zitiert nach Leyser, R. (1956): Mineralfundstellen im oberen Nahe-Gebiet. Aufschluss, Sonderband 3, S.35-39.
(Rheinland-Pfalz/Birkenfeld, Landkreis/Baumholder/Ruschberg/Grube Clarashall)
M
Malachitr
H. Anacker (1954): Tagungsheft zur 32.Jahrestagung der Dt. Mineralogischen Gesellschaft in Mainz, S.85-88. Zitiert nach Leyser, R. (1956): Mineralfundstellen im oberen Nahe-Gebiet. Aufschluss, Sonderband 3, S.35-39, beschreibt "etwas Kupfererz" aber kein Malachit als "äußerst selten". !!! Dies bezieht sich allerdings auf die Grubenfelder Johann 1 und 2 ganz in der Nähe.!!! Dies ist aber nicht dieselbe Fundstelle. Somit ist diese Referenz für diese Fundstelle falsch. Malachit wurde in der Grube Clarashall niemals nachgewiesen.
(Rheinland-Pfalz/Birkenfeld, Landkreis/Baumholder/Ruschberg/Grube Clarashall)
M
'Psilomelan'r
H. Anacker (1954): Tagungsheft zur 32.Jahrestagung der Dt. Mineralogischen Gesellschaft in Mainz, S.85-88. Zitiert nach Leyser, R. (1956). Mineralfundstellen im oberen Nahe-Gebiet. Aufschluss, Sonderband 3, S.35-39.
(Rheinland-Pfalz/Birkenfeld, Landkreis/Baumholder/Ruschberg/Grube Clarashall)
BM
Pyrolusitr
lt. Mitt. Wolf-Gerd Frey, Kaiserslautern, Bestimmung gesichert. Foto siehe http://www.mineralienfreunde-der-pfalz.de/flashbilder/clarashall/pyrolusit/index.html
(Rheinland-Pfalz/Birkenfeld, Landkreis/Baumholder/Ruschberg/Grube Clarashall)
M
Quarzr
H. Anacker (1954): Tagungsheft zur 32.Jahrestagung der Dt. Mineralogischen Gesellschaft in Mainz, S.85-88. Zitiert nach Leyser, R. (1956): Mineralfundstellen im oberen Nahe-Gebiet. Aufschluss, Sonderband 3, S.35-39.
(Rheinland-Pfalz/Birkenfeld, Landkreis/Baumholder/Ruschberg/Grube Clarashall)
BM
'Wad'r
H. Anacker (1954): Tagungsheft zur 32.Jahrestagung der Dt. Mineralogischen Gesellschaft in Mainz, S.85-88. Zitiert nach Leyser, R. (1956): Mineralfundstellen im oberen Nahe-Gebiet. Aufschluss, Sonderband 3, S.35-39, beschreibt "Manganoxyde" und "Mulm"
(Rheinland-Pfalz/Birkenfeld, Landkreis/Baumholder/Ruschberg/Grube Clarashall)
M
Liste aktualisieren | Legende aufrufen

Legende

Mineral -> anerkanntes Mineral
Mineral (TL) -> Mineral-Typlokalität
Mineral -> micht anerkanntes Mineral
-> Bilder sind verfügbar
 5 -> Anzahl der Regionslokalitäten an denen das Mineral gefunden werden kann
 M -> Link zur allgemeinen Mineralseite
 i -> Informationen etc.
 r -> Referenzinformationen
Mineral ? -> Vorkommen ist fragwürdig

Aktualität: 26. Mar 2020 - 18:16:41

Mineralbilder (40 Bilder gesamt)

Cinnabarit
Aufrufe (Bild: 1461053997): 589
Cinnabarit (SNr: SyS-Cinna-3-1-1)

Bildbreite etwa 1,6 mm; rhomboedrische Cinnabarit-Kristalle als Einschlüsse in Baryt von der Grube Clarashall bei Baumholder in der Pfalz.

Sammlung: Klaus Schäfer
Copyright: Klaus Schäfer
Beitrag: Klaus Schäfer 2016-04-19
Mehr   MF 
Cinnabarit und Pyrit
Aufrufe (Bild: 1555175771): 269
Cinnabarit und Pyrit (SNr: HL-Baryt-5-1-2)

Cinnabarit als nadelige Kristallaggregate neben pentagondodekaedrischen Pyritkristallen als Einschlüsse in farblosem Baryt aus der Grube Clarashall bei Baumholder. Bildhöhe etwa 3,5 mm.

Sammlung: Klaus Schäfer
Copyright: Klaus Schäfer
Beitrag: Klaus Schäfer 2019-04-13
Mehr   MF 
Cinnabarit und Pyrit
Aufrufe (Bild: 1555175808): 260
Cinnabarit und Pyrit (SNr: HL-Baryt-5-1-2)

Cinnabarit als nadelige Kristallaggregate neben pentagondodekaedrischen Pyritkristallen als Einschlüsse in farblosem Baryt aus der Grube Clarashall bei Baumholder. Bildhöhe etwa 3 mm.

Sammlung: Klaus Schäfer
Copyright: Klaus Schäfer
Beitrag: Klaus Schäfer 2019-04-13
Mehr   MF 

Gesteine (Anzahl: 2)

Liste aktualisieren | Legende aufrufen

Legende

Gestein -> Name des Gesteins
Gestein (TL) -> Gestein Typlokalität
-> Bilder sind verfügbar
 5 -> Anzahl der Fundstellen für dieses Gestein in der Region
 G -> Link zur allg. Gesteinsseite
 i -> Informationen etc.
 r -> Referenzinformationen
Gestein ? -> Vorkommen fragwürdig

Aktualität: 26. Mar 2020 - 18:16:41

Untergeordnete Seiten

Liste aktualisieren | Anzeigeebene: 2 - 3 - 4 - 5 - Alles aufklappen

Aktualität: 26. Mar 2020 - 18:16:41

Externe Verweise (Links)

Mineralienfreunde der Pfalz

Referenz- und Quellangaben, Literatur

Literatur:

  • Anaker, H. (1954). Tagungsh. 32. JT. D. Min.Ges. Mainz, S.85-88.
  • Leyser, R. (1956). Mineralfundstellen im oberen Nahe-Gebiet. Aufschluss, Sonderb. 3, S.35-39.
  • Blume, H.P. & Kohn, K.J. (1962). Grube Clarashall, Baumholder/Pfalz. Aufschluss, Jg.13, Nr.1, S.10-12.
  • Hager, H. (1967). Ausbleichender Schwerspat von Baumholder. Aufschluss, Jg.18, Nr.3, S.94.
  • Weiner, K.L. & Hochleitner, R. (1986). Steckbrief: Cinnabarit (Zinnober). Lapis, Jg.11, Nr.3, S.7.
  • S. Weiß: "Mineralfundstellen Atlas, Deutschland West", Weise (München), 1990.

Website:

Einordnung