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Grube Adolf-Helene

Steckbrief

Land

Deutschland

Re­gi­on

Rheinland-Pfalz / Cochem-Zell, Landkreis / Altlay / Grube Adolf-Helene

An­fahrts­be­sch­rei­bung

1 km NO von Altlay und ca. 7 km SO von Zell.

Auf­schluss­be­sch­rei­bung

ehem. Pb/Zn/Cu-Bergbau

Fund­s­tel­len­typ

Bergwerk (alt)

Geo­lo­gie

Hunsrückschiefer (Devon)

Zu­gangs­be­schrän­kun­gen

keine

Letz­ter Be­such

30.09.2008

Verkürzte Mineralienatlas URL:

https://www.mineralienatlas.de/?l=8838
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Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

Weitere Funktionen

Ausführliche Beschreibung

Als eines der letzten Erzbergwerke schloß die Grube Adolf-Helene der Gewerkschaft Barbarasegen im Altlayer Bachtal im Jahr 1959 ihren Betrieb. Bis zu diesem Zeitpunkt wurden 384000 t Erz gewonnen. Das Bergwerk war auf Blei/Zink/Kupfer und Schwefelkies verliehen. Heute sind noch die ehemalige Aufbereitung sowie eine Verladerampe dieses einst für den Ort Altlay so bedeutsamen Arbeitsgebers zu sehen. Neben der Aufbereitung liegen auch noch die Reste der großen Abraumhalde.

Die Erze traten in meist derber Form in den teils mächtigen Quarzgängen im Hunsrückschiefers vor. Zu Zeiten des Abbaus konnten einige interessante Mineralienstufen mit den Erzen samt auskristallisierten Mineralen der Gangart (Quarz , Carbonate) gefunden werden. Schöne Stufen mit Kupferkies xx , Pyrit xx , Quarz xx und Dolomit sowie Calcit xx wurden geborgen. Kristalle von Bleiglanz , Zinkblende und Tetraedrit waren dagegen sehr selten. Auf den Abraumhalden konnten zumeist Mikrokristalle von Sekundärmineralien gefunden werden , die bislang in keiner Literatur beschrieben worden sind. Für ein solches Vorkommen konnten typischerweise Minerale wie Linarit , Brochantit , Langit sowie einige andere Spezies gefunden werden. Allerdings waren Funde mit viel Aufwand verbunden , da die Halde zu einem sehr erzarm war und zum anderen die sekundären Minerale meist nur in Krusten vorkamen, dennoch konnten sich in der ein oder anderen schmalen Spalte oder Kluft einige Kristalle bilden.

In den letzten Jahren wurde einiges von den Halden für den Wegebau abgefahren, so daß die Fundmöglichkeiten immer weniger wurden. Der letzte Besuch Ende September ergab , das der Fundort nun fast als gänzlich erloschen gelten kann, da die einst fündigen Bereiche nun mit tonnenweise Schieferabraum aus der benachbarten Schiefergrube abgedeckt worden sind.

Mineralien (Anzahl: 30)

Mineralbilder (1 Bilder gesamt)

Aurichalcit
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Aurichalcit

bis 2 mm große Aurichalcit xx-Gruppen, Grube Adolf-Helene , Altlay, Hunsrück

Sammlung: TKMineral
Copyright: TKMineral
Beitrag: TKMineral 2008-12-27

Gesteine (Anzahl: 1)

Referenz- und Quellangaben, Literatur

Literatur:

Einordnung