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Kreimbach-Kaulbach

Steckbrief

Land

Deutschland

Re­gi­on

Rheinland-Pfalz / Kusel, Landkreis / Wolfstein / Kreimbach-Kaulbach

GPS-Ko­or­di­na­ten

Kreimbach-Kaulbach



Kreimbach-Kaulbach
WGS 84: 
Lat.: 49,5540002° N, 
Long: 7,6300104° E
WGS 84: 
Lat.: 49° 33' 14,401" N,
   Long: 7° 37' 48,037" E
Gauß-Krüger: 
R: 3400948,
 L: 5491702

An­fahrts­be­sch­rei­bung

Die Verbandsgemeinde Kreimbach-Kaulbach liegt an der Bundesstraße 270 Kaiserslautern - Lauterecken. Der Ort gehört zur Verbandsgemeinde Wolfstein und liegt im Lautertal. Der nicht mehr aktive Steinbruch liegt N des Ortes und prägt das Ortsbild. Er erschließt die S- und SO-Flanke des Heidenberges und des Eisenknopfes.

Auf­schluss­be­sch­rei­bung

seit Januar 2014 stillgelegt.

Fund­s­tel­len­typ

Erloschen

Geo­lo­gie

Diabas mit Calcitadern.

Zu­gangs­be­schränku­ngen

Betreten Verboten. Seit 2013 werden keine Sammelgenehmigungen mehr ausgegeben. Bruch ist nun Deponie.

Verkürzte Mineralienatlas URL:

https://www.mineralienatlas.de/?l=7424
Bitte fühlen Sie sich frei auf diese Seite zu verlinken.

Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

Weitere Funktionen

Bilder von Fundstellen (4 Bilder gesamt)

Westteil des Steinbruches
Aufrufe (Bild: 1296762949): 1408
Westteil des Steinbruches

Kreimbach-Kaulbach, Wolfstein, Kusel, Rheinland-Pfalz, Deutschland; April 2003

Copyright: montanpark
Beitrag: slugslayer 2011-02-03
Westteil des Steinbruches
Aufrufe (Bild: 1296762747): 1473
Westteil des Steinbruches

Kreimbach-Kaulbach, Wolfstein, Kusel, Rheinland-Pfalz, Deutschland; Ostern 2008

Copyright: Auke Bleeker
Beitrag: slugslayer 2011-02-03
Blick auf den Steinbruch
Aufrufe (Bild: 1296762557): 1392
Blick auf den Steinbruch

Kreimbach-Kaulbach, Wolfstein, Kusel, Rheinland-Pfalz, Deutschland; Ostern 2008

Copyright: Auke Bleeker
Beitrag: slugslayer 2011-02-03

Ausführliche Beschreibung

Greenockit und Galenit
Greenockit und Galenit

Greenockit und Galenit aus einem Aplitgang des Steinbruches Kreimbach in der Pfalz. Der Greenockit ist knapp 3 mm groß. Aquarell von 1993.

Klaus Schäfer
Greenockit
Greenockit (SNr: KB-Gree-2-1-11)

Bildhöhe etwa 5,5 mm; polar hexagonal (prismatisch mit großem Basis-Pinakoid zu hexagonal pyramidal) auskristallisierter, etwas mehr als 3 mm großer Greenockit-Kristall aus dem Steinbruch Kreimbach...

Klaus Schäfer

Der 1. Schurfschein wurde 1773 auf Quecksilber ausgestellt. Es fand dann auch 1777-79 ein Versuchsbergbau statt.

Mineralien (Anzahl: 57)

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ZurücksetzenAgAlAsBBaCCaCdCoCuFFeHHgKMgMnMoNaOPbSSiTiZnZr
Anatasr
Fund 2014, Mineralienfreunde der Pfalz, analysiert.
(Rheinland-Pfalz/Kusel, Landkreis/Wolfstein/Kreimbach-Kaulbach)
M
Andraditr
R. Bundert u. W. Frey (1995), Mineralische Neufunde..., Der Aufschluss Jg. 46, Nr. 3, S. 144-145

(Rheinland-Pfalz/Kusel, Landkreis/Wolfstein/Kreimbach-Kaulbach)
M
Baddeleyitr
Müller; G. (1989) : Baddeleyit von Kreimbach - MGAS-INFO Nr.7;
Saarbrücken, April 1989.
\'An miarolitischem Aplitmaterial aus dem Palatinit von Kreimbach (Material von Frau Elisabeth MEIER, Kaiserslautern) fielen zunächst winzige, nelkenbraune xx auf (maximal: 0,9 mm lang, 0,05 mm breit und 0,02 mm dick). Bei nur wenigen freistehenden xx war eine Bestimmung aussichtslos.

Das Material wurde dann mit Flußsäure aufgearbeitet, um Chalkopyrit zu gewinnen. Dabei zeigte sich, daß im Rückstand auch die lattenförmigen xx vorkamen. Als denkbare Möglichkeiten erschienen danach Brookit, Turmalin und Zirkon, alle aber ohne befriedigende Übereinstimmung mit den Eigenschaften des Minerals. Am Ende der Präparation lag eine Masse von nur wenigen mg vor, die aber noch ein brauchbares und eindeutiges BADDELEYIT-Diagramm lieferte. Mit der Mikrosonde konnte der Zr-Gehalt bestätigt werden.
Herr Benno RAHM, Kaiserslautern konnte weiteres Material zur Verfügung stellen, das ebenfalls Baddeleyit enthält. Dieser scheint also durchaus im Vorkommen nicht ganz selten zu sein.

Der Baddeleyit gehört wahrscheinlich zu den Letztausscheidungen des Aplits und vertritt üblicherweise auftretenden Zirkon. Während Zirkon im Magma zu den Frühausscheidungen gehört, könnte hier das Zirkon aus der Umbildung normaler, schwach Zr-haltiger Silikate stammen.

(Rheinland-Pfalz/Kusel, Landkreis/Wolfstein/Kreimbach-Kaulbach)
M
Barytr
Bungert, R.; Frey, W.-G. (2010): Berühmte Fundstelle für Prehnit, Pektolith und Greenockit: Der Steinbruch Kreimbach in der Pfalz, in: LAPIS 3/2010, S.13-23.
(Rheinland-Pfalz/Kusel, Landkreis/Wolfstein/Kreimbach-Kaulbach)
M
Bergkristall (Var.: Quarz)r
Bungert, R.; Frey, W.-G. (2010): Berühmte Fundstelle für Prehnit, Pektolith und Greenockit: Der Steinbruch Kreimbach in der Pfalz, in: LAPIS 3/2010, S.13-23.
(Rheinland-Pfalz/Kusel, Landkreis/Wolfstein/Kreimbach-Kaulbach)
M
Bornitr
Bungert, R.; Frey, W.-G. (2010): Berühmte Fundstelle für Prehnit, Pektolith und Greenockit: Der Steinbruch Kreimbach in der Pfalz, in: LAPIS 3/2010, S.13-23.
(Rheinland-Pfalz/Kusel, Landkreis/Wolfstein/Kreimbach-Kaulbach)
M
Ferro-Aktinolithr
www.Mineralienfreunde-der-Pfalz.de
(Rheinland-Pfalz/Kusel, Landkreis/Wolfstein/Kreimbach-Kaulbach)
M
Grossularr
www.Mineralienfreunde-der-Pfalz.de
(Rheinland-Pfalz/Kusel, Landkreis/Wolfstein/Kreimbach-Kaulbach)
M
Lepidokrokitr
Belege Sammlung Gerdchen. Eigenfunde (Untersucht).
(Rheinland-Pfalz/Kusel, Landkreis/Wolfstein/Kreimbach-Kaulbach)
M
Molybdänitr
Bungert, R.; Frey, W.-G. (2010): Berühmte Fundstelle für Prehnit, Pektolith und Greenockit: Der Steinbruch Kreimbach in der Pfalz, in: LAPIS 3/2010, S.13-23.
(Rheinland-Pfalz/Kusel, Landkreis/Wolfstein/Kreimbach-Kaulbach)
M
Rauchquarz (Var.: Quarz)r
Bungert, R.; Frey, W.-G. (2010): Berühmte Fundstelle für Prehnit, Pektolith und Greenockit: Der Steinbruch Kreimbach in der Pfalz, in: LAPIS 3/2010, S.13-23.
(Rheinland-Pfalz/Kusel, Landkreis/Wolfstein/Kreimbach-Kaulbach)
M
Zirkonr
als Resultat von Analysen durch U. Kolitsch von Material, das ursprünglich als Baddeleyit betrachtet wurde. War schon von anderen Untersuchungen bekannt. Nur ein Teil der Baddeleyitfunde erwiesen sich als Zirkon.
(Rheinland-Pfalz/Kusel, Landkreis/Wolfstein/Kreimbach-Kaulbach)
BM
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Legende

Mineral -> anerkanntes Mineral
Mineral (TL) -> Mineral-Typlokalität
Mineral -> micht anerkanntes Mineral
-> Bilder sind verfügbar
 5 -> Anzahl der Regionslokalitäten an denen das Mineral gefunden werden kann
 M -> Link zur allgemeinen Mineralseite
 i -> Informationen etc.
 r -> Referenzinformationen
Mineral ? -> Vorkommen ist fragwürdig

Aktualität: 18. Jul 2017 - 12:40:53

Mineralbilder (93 Bilder gesamt)

Greenockit
Aufrufe (Bild: 1496671850): 67
Greenockit (SNr: KB-Gree-3-1-4)

Greenockitkristall neben Galenit aus dem Steinbruch Kreimbach in der Pfalz. Bildhöhe etwa 2,5 mm. Der Fund stammt nicht direkt aus der großen Prehnitkluft, sondern aus einem durchschlagendem Aplit.

Sammlung: Klaus Schäfer
Copyright: Klaus Schäfer
Beitrag: Klaus Schäfer 2017-06-05
Greenockit
Aufrufe (Bild: 1496667291): 56
Greenockit (SNr: KB-Gree-3-1-6)

Greenockitkristall neben Prehnit aus dem Steinbruch Kreimbach in der Pfalz. Kristallgröße etwa 3 mm.

Sammlung: Klaus Schäfer
Copyright: Klaus Schäfer
Beitrag: Klaus Schäfer 2017-06-05
Greenockit
Aufrufe (Bild: 1496667259): 47
Greenockit (SNr: KB-Gree-3-1-5)

Greenockitkristall in Pektolith aus dem Steinbruch Kreimbach in der Pfalz. Kristallgröße etwa 3 mm.

Sammlung: Klaus Schäfer
Copyright: Klaus Schäfer
Beitrag: Klaus Schäfer 2017-06-05

Gesteine (Anzahl: 5)

Granodioritr
auch Palatinit
(Rheinland-Pfalz/Kusel, Landkreis/Wolfstein/Kreimbach-Kaulbach)
G
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Legende

Gestein -> Name des Gesteins
Gestein (TL) -> Gestein Typlokalität
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 G -> Link zur allg. Gesteinsseite
 i -> Informationen etc.
 r -> Referenzinformationen
Gestein ? -> Vorkommen fragwürdig

Aktualität: 18. Jul 2017 - 12:40:53

Referenz- und Quellangaben, Literatur

Literatur:

  • Schorr, K. (1979). Prehnit-Fundort Kreimbach in der Erbfolge von Niederkirchen? Aufschluss, Jg.30, Nr.2, S.57-61.
  • Koritnig, S. (1982). Greenockit, zum Titelbild 07/08-82. Aufschluss, Jg.33, Nr.7/8, S.271.
  • Heidtke, U. (1986). Minerale eines Kluftsystems im Steinbruch vom Kreimbach (Pfalz). Der Aufschluss, Jg.37, Nr.12, S.395-405.
  • Bungert, R., Konrad, J. & Hofmeister, W. (1992). Babingtonit, Ca2Fe2+Fe3+(Si5O14OH), ein Neufund aus den hydrothermalen Alterationszonen der Saar-Nahe-Vulkanite. Aufschluss, Jg.43, Nr.5, S.297-99.
  • Bungert, R. & Frey, W.-G. (1995). Mineralische Neufunde (Andradit, Chabasit, Fluorit, Langit und Pyrolusit) aus den hydrothermalen Alterationszonen des Steinbruchs in Kreimbach/Kaulbach. Aufschluss, Jg.46, Nr.3, S.143-44.
  • Bungert, R.; Frey, W.-G. (2010): Berühmte Fundstelle für Prehnit, Pektolith und Greenockit: Der Steinbruch Kreimbach in der Pfalz, in: LAPIS 3/2010, S.13-23.
  • Bungert, R. & W.-G. Frey (2015). Neufunde aus Kreimbach, Pfalz. Lapis, Jg40, S.45-47.
  • Bungert, R. & W.-G. Frey (2016). Kreimbach - Eigenfunde aus 3 Jahrzehnten. Lapis, Jg.41, H.11, S.38-40.

Weblinks


Quellenangaben

Einordnung