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Grube Consolidierte Gute Hoffnung

Steckbrief

Fund­s­tel­lenpfad

Deutschland / Rheinland-Pfalz / Rhein-Hunsrück-Kreis / Sankt Goar / Werlau / Grube Consolidierte Gute Hoffnung

An­fahrts­be­sch­rei­bung

3,5 km W von St.Goar, 9,5 km SO von Boppard. Grube Gustav am Boxberger Hof: 1,5 - 2km W Werlau.

Auf­schluss­be­sch­rei­bung

Stollen, Schächte, Halden (aufgelassen).

Geo­lo­gie

Pb-Zn-Cu-Mineralisation.

GPS-Ko­or­di­na­ten

Gute Hoffnung Boxberger Hof



Gute Hoffnung

WGS 84: 
Lat.: 50,16826399° N, 
Long: 7,66168177° E
WGS 84: 
Lat.: 50° 10' 5,75" N,
   Long: 7° 39' 42,054" E
Gauß-Krüger: 
R: 3404459,
 H: 5559980
Regionale Wetter Information, Macrostrat geologische Karten

Boxberger Hof

WGS 84: 
Lat.: 50,15981387° N, 
Long: 7,6603353° E
WGS 84: 
Lat.: 50° 9' 35,33" N,
   Long: 7° 39' 37,207" E
Gauß-Krüger: 
R: 3404346,
 H: 5559041
Regionale Wetter Information, Macrostrat geologische Karten

To­po­gra­phi­sche Kar­te

TK 5812

Verkürzte Mineralienatlas URL

https://www.mineralienatlas.de/?l=14801
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Verkürzte Pfadangabe

⚒ Consolidierte Gute Hoffnung, Werlau, Sankt Goar, Rhein-Hunsrück-Kreis, Rheinland-Pfalz, DE
Nützlich für Bildbeschreibungen und Sammlungsbeschriftungen

Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

Weitere Funktionen

Ausführliche Beschreibung

Die frühesten Berichte über Bergbau auf dem gesamten Gangzug sind von einer Schürferlaubnis an den Steiger Johann Melchior Lang, der im Brandswalde beim Bocksberger Hof Erfolg hatte. Der Landgraf Constantin ließ 1755 ein "uraltes Bergwerk" im Brandswalde aufwältigen. Schöne Erzanbrüche wurden gefunden. 1758 begannen ein Pochwerk sowie eine Schmelze im Gründelbachtal sowie das Bergwerk (Constantins Erzlust) zu arbeiten. Ab 1786 erfolgte ein Besitzerwechsel, wonach der Betrieb nur noch schwach betrieben wurde (Wasserhaltungskosten in tieferen Bereichen). Mit Einmarsch der Franzosen (Napoleon) erlosch der Betrieb. Unweit der obigen Grube, woraus später evtl. die Grube Gustav entstand, wurden später der Werlauer Schacht sowie die Grube Gute Hoffnung gegründet. Aus der erfolgreichen Grube "Gute Hoffnung" ging später die auch rechtsrheinisch erweiterte Grube "Consolidierte Gute Hoffnung" hervor. Die Grube "Gute Hoffnung" geht möglicherweise auf die alte Grube "Constantins Erzlust" zurück. Die in der Nähe liegenden Gruben/ Schächte Werlauer Schacht, Gustav Schacht, Christianschacht und Mittelschacht schlossen sich früh zusammen. Die linksrheinisch vorhandenen Mittel: Gustavschachter Mittel, Mittelschachter Mittel und Christiansschachter Mittel wurden durch Stollen verbunden: Mittelstollen, Fr.-Wilhelm-Stollen, 220- und 320-m-Sohle. 1941 bis 44 wurde die Rheinstrecke vom Gustavschacht l-rheinisch zum r-rheinischen Äquivalentstollen des Augustschachts unter dem Rhein verbunden.

Haupterze auf der späteren Grube "Consolidierte Gute Hoffnung" waren neben Zinkblende und Bleiglanz, Kupferkies und Pyrit. Silberreiche Fahlerze kamen nur in den oberen Teufen vor.

Seit 1880 bis zur Einstellung des Betriebs 1961 wurden 1.526.370 t Roherz gefördert. Die Fördermenge in der davor liegenden Zeit wird auf 150.000 t geschätzt. R- und L-rheinisch zusammen ergab sich daher eine Gesamtfördermenge von 1,68 Mio. t. Hierin waren 294.000t Blei- und Zinkerze. Und daraus konnten 52.500 t Blei, 88.000 t Zink, 2.430 t Kupfer und 50 t Silber gewonnen werden.

Mineralien (Anzahl: 48)

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Mineralbilder (2 Bilder gesamt)

Chalkopyrit
Aufrufe (Bild: 1503131598): 561
Chalkopyrit

Bildbreite: 7 mm, Chalkopyrit auf Quarz, Grube Gute Hoffnung, Werlau bei St. Goar, Rheinland-Pfalz

Sammlung: Harald Biecker
Copyright: Harald Biecker
Beitrag: Harald Biecker 2017-08-19
Mehr   MF 
Chalkopyrit
Aufrufe (Bild: 1526215717): 496
Chalkopyrit

Chalkopyrit auf Bergkristall, Grube "Consolidierte Gute Hoffnung", Werlau, St. Goar; BB: 16 mm

Sammlung: Harald Biecker
Copyright: Harald Biecker
Beitrag: Harald Biecker 2018-05-13
Mehr   MF 

Gesteine (Anzahl: 1)

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Referenz- und Quellangaben, Literatur

Literatur:

  • Souheur (1893). Die Lagerstätte der Zink-, Blei- und Kupfererzgrube "Gute Hoffnung" bei Werlau am Rhein. Jhb.preuss.geol.Landesanst. für 1892, XIII, 96-110
  • Schmeltzer, H. Mineralfundstellen Rheinland-Pfalz, Bd.6, Weise Verlag, München, 1977.
  • M. Unfricht und M. Zsoter (1987): Der Werlau-Wellmicher-Gangzug. Emser-Hefte 8/3. S.11-18.
  • Weis, S. Mineralfundstellen Atlas Deutschland West. Weise Verlag, München, 1990, S.103-04.

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