'._('einklappen').'
 

Die Grube Louise bei Greimerath

Steckbrief

Land

Deutschland

Re­gi­on

Rheinland-Pfalz / Trier-Saarburg, Landkreis / Kell am See / Greimerath / Grube Louise

To­po­gra­phi­sche Kar­te

TK6405/6406

An­fahrts­be­sch­rei­bung

1,5 km WSW Greimerath. 8 km NW Losheim, 22 km S Trier.

Auf­schluss­be­sch­rei­bung

Grube.

Geo­lo­gie

Eisen-Manganerzgänge im Taunusquarzit und Buntsandstein.

Zu­gangs­be­schrän­kun­gen

Die Halden beim Stollen sind Teil eines Naturschutzgebietes, daher versteht es sich, dass hier nicht gegraben werden darf.

Verkürzte Mineralienatlas URL:

https://www.mineralienatlas.de/?l=477
Bitte fühlen Sie sich frei auf diese Seite zu verlinken.

Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

Weitere Funktionen

Bilder von Fundstellen (3 Bilder gesamt)

Streckensystem der Grube Louise
Aufrufe (Bild: 1341133924): 1377
Streckensystem der Grube Louise

Skizze des oberen und unteren Streckensystems der Grube Louise von 1938

Copyright: rtbstone
Beitrag: rtbstone 2012-07-01
Karte der Grube Louise
Aufrufe (Bild: 1341133826): 1378
Karte der Grube Louise

Karte mit eingezeichneten Erzgängen der Grube Louise in Greimerath im Hunsrück von 1880

Copyright: rtbstone
Beitrag: rtbstone 2012-07-01
Skizze von Greimerath
Aufrufe (Bild: 1146233645): 2091
Skizze von Greimerath
Copyright: TKMineral
Beitrag: slugslayer 2006-04-28

Ausführliche Beschreibung

Skizze von Greimerath
Aufrufe (Bild: 1146233645): 2091
Skizze von Greimerath
Copyright: TKMineral
Beitrag: slugslayer 2006-04-28
Mehr   F 

Im westlichsten Hunsrück setzen im hämatitreichen Taunusquarzit mehrere Roteisenerzgänge auf, die vielerorts auch bergmännisch abgebaut wurden. Meist waren es aber nur geringmächtige, nestartige Vererzungen die sowohl über-, als auch untertage abgebaut wurden und sich nach kurzer Zeit als eher unrentabel erwiesen.
Die einzigen guten Erzgänge standen im Bereich der Grube Louise an, die diese z.T. sehr mächtigen Vererzungen untertage bis etwa 1952 abbaute. Das Erz wurde dann direkt zur Dillinger Hütte im Saarland verfrachtet und verhüttet.

Greimerath liegt ca. 25km südlich von Trier an der Grenze zum Saarland. Vom ehemaligen Bergbau ist leider wenig übriggeblieben, der Stollen ist noch vorhanden, aber abgesperrt und dient als Fledermausunterkunft. Große Halden existieren leider nicht, nur noch etliche Resthalden im Waldgebiet sowie einige Pingen.

Im Untertagebereich sind zu Abbauzeiten sehr gute rote Glasköpfe vorgekommen, desweiteren bildet der Hämatit recht hübsche, wenn auch kleine tafelige xx , die sich oft massenweise in den Erzdrusen finden. Die xx sind meist nur wenige mm groß, aber unter dem Binokular recht attraktiv. Oft sind die Kristalle hauchdünn, sodass sie intensiv rot durchscheinend sind und fälschlicherweise für Lepidokrokit gehalten werden, der hier nicht vorkommt.

In der Literatur wird auch von Manganvererzungen mit Hausmannit, Manganit und Manganomelan beschrieben; es findet sich allerdings in keiner bekannten Sammlung Typmaterial.

Neben Hämatit xx sind an dieser Fundstelle noch hübsche kleine Quarz xx, auch Eisenkiesel als Doppelender, aber auch nur höchstens bis 5mm groß auf Erzklüften vorgekommen. Desweiteren wurde im Gemenge mit Kaolinit das sehr seltene Phosphat Kemmlitzit sowie Gorceixit festgestellt, wovon ersterer in der BRD nur noch von der Typlokalität, also Kemmlitz in Sachsen bekannt ist. Cremefarbene Aggregate von der Louise sind besonders reich an Kemmlitzit. Aus dem Gangquarz sind auch als Seltenheiten winzige Brookit xx und Rutil xx beschrieben.

Die sehr kleinen Resthalden bieten geringe Fundmöglichkeiten für Mikromounts und Kleinstufen mit kleinen Hämatit xx und Quarzkristallen.

Mineralien (Anzahl: 13)

?

Hinweis

- Klicke auf ein oder mehrere Elemente um Mineralien mit Deiner Auswahl anzuzeigen. Die ausgewählten Elemente werden durch einen grünen Hintergrund angezeigt.

- Klicke zweimal auf ein Element um dieses Element auszuschließen. Die Auswahl wird durch grünen Hintergrund mit rot, durchgestrichenem Text angezeigt.

ZurücksetzenAlAsBaCCaCeFeHMgMnOPSSiSrTi
Liste aktualisieren | Legende aufrufen

Legende

Mineral -> anerkanntes Mineral
Mineral (TL) -> Mineral-Typlokalität
Mineral -> micht anerkanntes Mineral
-> Bilder sind verfügbar
 5 -> Anzahl der Regionslokalitäten an denen das Mineral gefunden werden kann
 M -> Link zur allgemeinen Mineralseite
 i -> Informationen etc.
 r -> Referenzinformationen
Mineral ? -> Vorkommen ist fragwürdig

Aktualität: 14. Nov 2018 - 21:58:50

Mineralbilder (3 Bilder gesamt)

Hämatit
Aufrufe (Bild: 1224773525): 1377
Hämatit

ein roter Glaskopf, von der Grube Luise in Greimerath, Rheinland-Pfalz, Deutschland.

Sammlung: loparit
Copyright: loparit
Beitrag: loparit 2008-10-23
Hämatit
Aufrufe (Bild: 1261748981): 1587
Hämatit

FO: Grube Louise, Greimerath, Hunsrück, Rheinland-Pfalz, Deutschland; 10x5x5 cm

Sammlung: rtbstone
Copyright: rtbstone
Beitrag: rtbstone 2009-12-25
roter Glaskopf
Aufrufe (Bild: 1306786528): 1734
roter Glaskopf

16 cm breite Stufe mit roten Glaskopf aus einen alten Untertagefund. Ehem. Sammlung Helmut Schmitt, Dillingen.

Sammlung: TKMineral
Copyright: TKMineral
Beitrag: TKMineral 2011-05-30

Gesteine (Anzahl: 3)

Liste aktualisieren | Legende aufrufen

Legende

Gestein -> Name des Gesteins
Gestein (TL) -> Gestein Typlokalität
-> Bilder sind verfügbar
 5 -> Anzahl der Fundstellen für dieses Gestein in der Region
 G -> Link zur allg. Gesteinsseite
 i -> Informationen etc.
 r -> Referenzinformationen
Gestein ? -> Vorkommen fragwürdig

Aktualität: 14. Nov 2018 - 21:58:50

Referenz- und Quellangaben, Literatur

Literatur:

  • Krahn, L. (1976). Die Haematit-Quarz-Gänge der Grube Louise bei Greimerath/Hunsrück. Aufschluss, Jg.27, Nr.2, S.63-67.
  • Weiß, S. (1990). Mineralfundstellen Atlas, Deutschland West. Weise Verlag, München, S.123.
  • Verfasser: TKMineral

Einordnung