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Gerolstein

Steckbrief

Fund­s­tel­lenpfad

Deutschland / Rheinland-Pfalz / Vulkaneifel, Landkreis / Gerolstein

An­fahrts­be­sch­rei­bung

Gerolstein liegt an der Bahnlinie Köln-Trier. Mit dem Auto fährt man die A 48 bis zur Abfahrt Daun/Mehren, von da aus die B 421 über Daun bis Dockweiler, um in Dockweiler links abzubiegen und auf der B 410 Gerolstein zu erreichen.

Auf­schluss­be­sch­rei­bung

Lesesteine und Schuttmaterial.

Geo­lo­gie

Kalkmulde.

Verkürzte Mineralienatlas URL

https://www.mineralienatlas.de/?l=6576
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Verkürzte Pfadangabe

Gerolstein, Vulkaneifel, Rheinland-Pfalz, DE
Nützlich für Bildbeschreibungen und Sammlungsbeschriftungen

Wichtig: Vor dem Betreten dieser wie auch anderer Fundstellen sollte eine Genehmigung des Betreibers bzw. Besitzers eingeholt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass während des Besuches der Fundstelle die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und eingehalten werden.

Weitere Funktionen

Bilder von Fundstellen (1 Bilder gesamt)

Landschaft um Gerolstein
Aufrufe (Bild: 1486979664): 1562
Landschaft um Gerolstein

Vulkaneifel, Landkreis, Rheinland.Pfalz.

Copyright: Doc Diether
Beitrag: Doc Diether 2017-02-13

Ausführliche Beschreibung

In der Gerolsteiner Mulde liegen Sedimente und Versteinerungen des Mitteldevon. Die Felswand über Gerolstein ist ein früheres Korallenriff.

Fundpunkte sind:

  • Dachsberg (Crinoide)
  • Alter Salmer Weg (Trilobiten)
  • Mühlenwäldchen (Crinoide)

Naturkundliches Museum:

Geesops schlotheimi
Geesops schlotheimi

Geesops schlotheimi (BRONN 1825) von den Trilobitenfeldern bei Gees nahe Gerolstein. Noch nicht ausgestellt im Trilobitarium des Naturkundemuseums Gerolstein (August 2019).

Regina Schäfer, Idar-Oberstein

Das Museum hat sich von Anfang an als Bewahrer des großartigen geologischen und historischen Erbes der Vulkaneifel und insbesondere der berühmten devonischen Fossilien aus den Kalkmulden der Eifeler Nord-Süd-Zone verstanden. Aus diesen Grund ist das Motto des Naturkundemuseums „Zeitreisen am Eifelsteig“, auf die man sich bei uns begeben kann, um zu erfahren, was in den letzten 400 Millionen Jahren so alles in der Eifel passiert ist.

Im sogenannten „Trilobitarium“ werden die weltbekannten Trilobiten von den „Geeser Krebsfeldern“ vorgestellt und das „Crinoidarium“ beherbergt kostbare Funde an Seelilien (Crinoiden), die vorwiegend direkt aus Gerolstein stammen. Diese fossilen Schätze aus uralten, heute längst zu Stein geworden Meeresablagerungen, stammen aus einer Zeit vor etwa 390 bis 383 Millionen Jahren, dem Mittleren Devon. Die untere Stufe des Mittel-Devons ist im Übrigen weltweit als Eifelium (engl. Eifelian) bekannt. Dies unterstreicht die Bedeutung der Eifel als ein klassisches Gebiet geologischer und paläontologischer Forschung, die schon vor über 200 Jahren begann. (Quelle: website des Museums)


Das Museum beherbergt auch eine sehr sehenswerte Mineralienausstellung.

Mineralien (Anzahl: 151)

Gesteine (Anzahl: 22)

Fossilien (Anzahl: 37)

Fossilbilder (3 Bilder gesamt)

Korallen
Aufrufe (Bild: 1263747679): 3984
Korallen

Bad Gerolstein, Eifel, Rheinland-Pfalz. B:8cm.

Sammlung: Doc Diether
Copyright: Doc Diether
Beitrag: Doc Diether 2010-01-17
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Koralle: Calceola sandalina
Aufrufe (Bild: 1515247084): 1958
Koralle: Calceola sandalina

Gerolsteiner Mulde, Vulkaneifel, Landkreis; Rheinland-Pfalz.

Sammlung: Senckenberg-Museum, Frankfurt
Copyright: Doc Diether
Beitrag: Doc Diether 2018-01-06
Mehr   FoF 
Phacops sp.
Aufrufe (Bild: 1567166845): 907
Phacops sp.

Phacops aus dem Eifelium von Gerolstein. Breite etwa 75 mm. Ausgestellt im Trilobitarium des Naturkundemuseums Gerolstein.

Sammlung: Ewertz
Copyright: Klaus Schäfer
Beitrag: Klaus Schäfer 2019-08-30
Mehr   FoF 

Untergeordnete Seiten

Externe Datenbanken

min­dat.org

https://www.mindat.org/loc-29146.html

Externe Verweise (Links)

Webseite des Museums

Referenz- und Quellangaben, Literatur

Literatur:

  • Red. Aufschluss (1961). Aus den Sammlungen unserer Mitglieder. Aufschluss, Jg.12, Nr.6, S.168.
  • Bartosch, S. (1967). Auf Pantoffelsuche. Aufschluss, Jg.18, Nr.7/8, S.225-26.
  • Kowalski, H. (1974). Gerolstein - ein klassischer Fossilfundort. Aufschluss, Jg.25, Nr.10, S.540-52.
  • Kowalski, H. (1979). Die Phacopen der Trilobitentrift von Gees bei Gerolstein/Eifel. Aufschluss, Jg.30, Nr.5, S.163-71.
  • Sauer, F. (1981). Die Eifel in Farbe. Ein Reiseführer für Naturfreunde. Kosmos Verlag, Stuttgart, S.51 ff.
  • H. Albers & H.H. Maas (1983). Trilobiten, Crinoiden, Brachiopoden. Die fossile Faune von Gerolstein/Eifel. Min.-Mag. H.7, S.353.
  • Heinz Kowalski (1990). Die Mitteldevon-Fauna von Gerolstein. In. Werner K. Weidert: Klassische Fundstellen der Paläontologie. Bd.2. Goldschneck Verlag. S.18-27.
  • Kowalski, H. (1993). Gerolstein - Landschaft aus Feuer und Wasser. Aufschluss, Jg.44, Nr.4, S.187-99.

Einordnung